1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

DAB: L-Band ins VHF-Band verschieben?

Dieses Thema im Forum "Digital Radio / DAB+" wurde erstellt von Gummibaer, 30. April 2003.

  1. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

    Registriert seit:
    10. März 2003
    Beiträge:
    2.375
    Anzeige
    Ist das machbar, bzw. gibt es dafür Umsetzer?

    Ist ja eigentlich nix anderes als ein LNB (obwohl hier evtl. die Bezeichnung BC "Block-Converter" passender wäre)
    Vielleicht könnte man sogar einen alten LNB nehmen und den Oszillator austauchen - fertig. Zumindest mit einem C-Band-LNB sollte das machbar sein läc

    Wer sich nun fragt, wozu das ganze: in Sat-Gemeinschaftsanlagen kann man nur Signale von 47-862 MHz zusätzlich einspeisen, das L-Band also nicht. Und FALLS DAB mal in die Pötte kommt, wäre es ja gut, wenn man auch etwas schwächere Sender aus dem L-Band per Dachantenne mit reinholen und im VHF-Bereich weiterverteilen könnte.

    Mir ist auch klar, dass die Problematik frühestens in 5 bis 10 Jahren akut werden wird, aber ich frage sicherheitshalber jetzt schonmal breites_
     
  2. Reinhold Heeg

    Reinhold Heeg Talk-König

    Registriert seit:
    21. Dezember 2002
    Beiträge:
    5.939
    Ort:
    Meerholz
    Hallo, Gummibaer
    Wenn du das L-Band in´s Band III, also nach VHF verschieben willst, was machst du dann mit den Kanälen, die da funken? Auch versetzen und wohin? Alles net soooo einfach, wenn´de misch fraachst.
    Aber der Denkansatz ist schonmal ganz gut. Frag mal Firmen, die sich mit Sat plus Terrestrik auseinandersetzen, also Hersteller und Anbieter von LNCs, Multischaltern usw.
    Gruß, Reinhold
     
  3. rabbe

    rabbe Board Ikone

    Registriert seit:
    28. Dezember 2001
    Beiträge:
    4.883
    Ort:
    im immer noch wilden Osten
    Zumindest Technisat müsste sich damit auskennen winken . Die hatten zu DSR-Zeiten auch so eine Art "Frequenzmodulator", der das über Satellit empfangene DSR-Paket auf S2/3 (118MHz) umgesetzt hat.
     
  4. Reinhold Heeg

    Reinhold Heeg Talk-König

    Registriert seit:
    21. Dezember 2002
    Beiträge:
    5.939
    Ort:
    Meerholz
    TS hatte ich auch im Sinn, rabbe. Aber DSR waren nur 2 Kanäle. L-Band bei DAB ist rund 2 Dutzend Kanäle breit. Mal angenommen, in einem Gebiet können mehr als 2 L-Band-Ensembles empfangen werden. Fangen die Probleme schon an. Momentan bekomme ich mit einem Provisorium zu Antenne 2 L-Band-Ensembles, die aus MZ und Ffm. Mal angenommen, das Fuldaer kommt auch noch durch, wenn es mal on Air ist, dann ham´mer schon den Salat. Wie wäre es andersrum? Setzt doch das, was im Weg ist, um sch&uuml
    Gruß, Reinhold
     
  5. rabbe

    rabbe Board Ikone

    Registriert seit:
    28. Dezember 2001
    Beiträge:
    4.883
    Ort:
    im immer noch wilden Osten
    Ist schon klar, dass es bei mehreren L-Band-Ensembles Probleme gibt. Allerdings ist nicht jeder mit einer derartigen Programmvielfalt gesegnet(zumindest nicht hier in Sachsen). Ausserdem ist es auch eine Kosten-und Nutzen-Frage. Der ganze Aufwand lohnt sich nur bei mehreren Empfängern mit Gemeinschaftssatanlage. Den VHF-Bereich, sofern darüber diverse TV-Programme übertragen werden, könnte man als Frequenzblock in den UHF-Bereich (vorzugsweise K60-69) umsetzen und nur das obligatorische K12- Ensemble durchlassen. Schon wäre genug Platz für die 40 MHz aus dem L-Band-Bereich, sofern es denn diesen "Frequenzmodulator" geben würde.
     
  6. Michael Rost

    Michael Rost Senior Member

    Registriert seit:
    21. Dezember 2002
    Beiträge:
    163
    Ort:
    Linkenheim-Hochstetten
    mal vor längerer Zeit in google.de rumgesucht, hier der Link L-Band Konverter Kostenpunkt rund 102,-€, vllt gibt's ja mittlerweile auch was neues.
     
  7. Axel.S

    Axel.S Junior Member

    Registriert seit:
    10. Februar 2001
    Beiträge:
    131
    Ort:
    -
    Man sollte vorher aber abchecken, ob der DAB-Empfänger anhand des Frequenzbandes den Übertragungsmode festlegt. Konkret kann das bedeuten, daß im Band III nur der Mode 1 (1536 Träger) empfangen werden kann. L-Band wird aber mit Mode 2 (384 Träger) gesendet. Im Gespräch war fürs L-Band auch noch ein Mode 4 mit 768 Trägern, aber da habe ich nichts mehr davon gehört.
     

Diese Seite empfehlen