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DAB fast tot ?

Dieses Thema im Forum "Digital Radio / DAB+" wurde erstellt von Prosecco, 11. Februar 2003.

  1. Prosecco

    Prosecco Senior Member

    Registriert seit:
    27. März 2001
    Beiträge:
    183
    Ort:
    Pfaffenhofen/Ilm
  2. Reinhold Heeg

    Reinhold Heeg Talk-König

    Registriert seit:
    21. Dezember 2002
    Beiträge:
    5.939
    Ort:
    Meerholz
    Hallo, Prosecco
    Komisch, neulich war DAB so gut wie tot, jetzt isses FAST tot. Den DAB-Gegnern und Möchtegernverhinderern gehen langsam die Worte aus. wüt
    Sagen wir mal so: Gerüchte über mein Ableben sind stark übertrieben. winken breites_
    Gruß, Reinhold
     
  3. mischobo

    mischobo Lexikon

    Registriert seit:
    3. März 2003
    Beiträge:
    24.981
    Ort:
    Telekom City
    ... imho wird es DAB nicht anders ergehen, als DSR.
    DSR fand zu wenig Anklang ist deshalb gestorben.
    Außerdem ist dank DVB-T auch noch eine andere Form des digitalen Radios möglich. Momentan werden aus politischen Gründen keine Radioprogramme per DVB-T verbreitet. Radio per DVB-T hätte für den stationären Empfang den Vorteil, dass der gleiche Empfänger wie für den Fernsehempfang verwendet werden kann. Für DAB braucht man dagegen einen serperaten Tuner.
     
  4. W. Neuert

    W. Neuert Senior Member

    Registriert seit:
    14. November 2002
    Beiträge:
    243
    Ort:
    Berlin
    Da kann man angesicht der Lage in Berlin wirklich nur staunen. Lies doch erst einmal hier mit und mach dich schlau, bevor du diesen alten Unsinn wieder aufwärmst:
    http://www.digitv-forum.de/forum/ubb/ultimatebb.php?ubb=forum;f=41

    Abgesehen davon ist DVB-T für den mobilen Betrieb nicht konzipiert und somit ungeeignet. Es geht, wie du unter o. a. Link nachlesen kannst, nur mit hängen und würgen stationär, weil man in den Pilotversuchen ganz gezielt einen teuren Modus verwendet hat und im Regelbetrieb nun auf den preiserten Modus umgestiegen ist. Damit fangen die Probleme an.

    Auch solltest du wissen, dass DSR eine rein deutsche Veranstaltung war und DAB ein weltweites System zu Ablösung des analogen Rundfunks ist. Lies doch einfach einmal hier nach:

    http://www.worlddab.org/dabworld/dabworld_frame.htm

    Was deine Behauptung anbetrifft, dass man bei DVB-T keinen seperaten Empfänger benötigt ist auch grundlegend falsch. Es wird bekanntlich eine DVB-T Box benötigt, die so um die 200 € kostet. Für einen deutlich geringeren Aufpreis gibt es DAB in einem Autoradio.
     
  5. mischobo

    mischobo Lexikon

    Registriert seit:
    3. März 2003
    Beiträge:
    24.981
    Ort:
    Telekom City
    ... habe nie etwas anderes behauptet. Ich habe gesagt, dass man keinen extra-Receiver braucht, wenn man bereits DVB-T-Fernsehen empfängt. Außerdem bezog sich meine Aussage auf den stationären Empfang.

    DVB-T ist eine relativ neue Technik und wird wohl auch noch weiterentwickelt werden.
    DAB verschlang in den letzten Jahren eigentlich nur Steuergelder, so richtig dabei was rausgekommen ist bisher noch nichts.
    Wenn DAB nicht in die Puschen kommt, wird es wohl nichts mehr geben.
    Vorraussetzung um Verbraucher mit DAB zu locken ist ein breites Programmangebot und preisgünstige Empfänger, sonst wird das nichts. Auch wenn DAB Vorteile bringt; der Großteil der Verbraucher sind keine Technikfreaks und brauchen auch nicht unbedingt die neueste Technik.
    Es gibt sicher auch noch Leute, die seinerzeit in DSR investiert haben, bei ADR hört man gerüchteweise dass früher oder später abgeschaltet werden. Die Leute werden dann vorsichtiger, was Investition in neue Techniken betrifft. Auch das hemmt im Endeffekt DAB.
    DAB macht auch ein bischen so den Eindruck, dass es irgendwie in der deutschen Bürokratie versumpft. Auch das ist ein Hemmschuh. Damit DAB überhaupt noch eine Chance hat, muß sich kurzfristig einiges tun.
    Wenn das mit DAB so weiterläuft wie bisher, dann hat DAB kaum Chancen sich durchzusetzen.
     
  6. W. Neuert

    W. Neuert Senior Member

    Registriert seit:
    14. November 2002
    Beiträge:
    243
    Ort:
    Berlin
    Du hast gesagt:

    "Radio per DVB-T hätte für den stationären Empfang den Vorteil, dass der gleiche Empfänger wie für den Fernsehempfang verwendet werden kann. Für DAB braucht man dagegen einen serperaten Tuner."

    Damit hast du den eindeutig den unsinnigen Eindruck erweckt, dass Radio über DVB-T (im Gegensatz zu DAB) keinen zus. Empfänger benötigt. Ob nun mobil oder nicht ist dabei völlig egal.

    Im, Umkehrschluss kann man auch sagen, dass Fernsehen über DAB keinen neuen Empfänger benötigt, was ebenso unsinnig wäre.
     
  7. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

    Registriert seit:
    10. März 2003
    Beiträge:
    2.375
    Mann, was für ein Blödsinn:

    Es war jawohl offensichtlich, wie es gemeint war, nämlich dass man zum DVB-Fernseher (oder derzeit noch separatem Receiver) keinen weiteren für DVB-Radio braucht. Eben wie beim Sat-Empfang mit seinen ca. 400 freien Radiosendern auf Astra+Hotbird.

    Im Umkehrschluß ist es aber totaler Käse zu sagen Fernsehen über DAB braucht keinen zusätzlcihen Empfänger. Denn das ist weder im Standard vorgesehen, noch wird es irgendwo praktiziert. Und nun komm' uns nicht wieder mit der Videoclipübertragung in Straßenbahnen - das ist kein Echtzeit-TV. Das GINGE zwar sicher auch, aber ist nirgends definiert. Deshalb kann es gar keine DAB-Radios mit TV-Option geben und wird es auch nie, da ja keine TV-Sender per DAB senden.
    Andersrum fällt die Radiomöglichkeit bei DVB sozusagen als "Abfallprodukt" ganz nebenbei auch noch an: man läßt einfach das Bild weg, schon hat man Radio.

    <small>[ 19. M&auml;rz 2003, 23:27: Beitrag editiert von: Gummibaer ]</small>
     
  8. W. Neuert

    W. Neuert Senior Member

    Registriert seit:
    14. November 2002
    Beiträge:
    243
    Ort:
    Berlin
    Du solltest wissen, dass es in der digitalen Welt, wie im Internet, vollkommen egal ist was übertragen wird. Es können MP3-Files, MPEG-Files, Word-Dokumente, im Prinzip alles sein was man irgendwie digitalisieren kann. Somit kann man sehr gut auch Video nach MPEG 4 in DAB übertragen. Auch bedarf es da keiner weiteren Standardisierung, da auf der einen Seite das DAB-Übertragungsprotokoll bereits standardisiert ist und diese Möglichkeiten bietet und auf der anderen Seite die Kompressionsverfahren ebenfalls standardisiert sind. Das einzige was der DAB-Empfänger nun noch benötigt, ist der dem Kompressionsverfahren entsprechende Decoder und fertig ist das TV-Bild. Und das tolle daran ist, das es dank Zeitinterleaving sogar bei Geschwindigkeiten über 35 Km/h absolut störungsfrei funktioniert, was von DVB-T nicht gesagt werden kann. Berlin beweist dies klar.
     
  9. ahasver

    ahasver Silber Member

    Registriert seit:
    1. Dezember 2002
    Beiträge:
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    Ort:
    München
    Technisches Equipment:
    DVB-C HD+PVR: Digit HD8-C
    TV mit DVB-C-HD: 32PFL8404H
    DVB-C: DigiCorder K2 (Twin-PVR),
    Internetradio: Squeezbox Classic;
    Renkforce (Reciva-Clone von Conrad)
    Z.Z. außer Betrieb:
    dbox1 mit dvb2000,
    Sat-Equipement z.Z. samt Schüssel ungenutzt im Keller...
    IPTV früher getestet(2008): zatoo mit vlc, HomeTV-Box von Alice
    DAB bringt einzig und allein für den schnell beweglichen mobilen Empfang auf der Autobahn Vorteile, für alle anderen Radiohörer aber überweigend Nachteile. Der Anteil der Radiohöhrer im Geschwindigkeitsrausch ist aber nur ein Bruchteil. Die Mehrheit der Radiohörer wird aber so von allen DAB-Propheten ignoriert. Hilfreich wäre ein intergriertes Konzept der simultanen Verbreitung sowohl auf DAB, als auch DVB(-T, -S, und -C), anstatt sich als DAB-Lobby hinzustellen und zu behaupten DAB sei DAS digitale Radio.

    <small>[ 22. M&auml;rz 2003, 22:17: Beitrag editiert von: ahasver ]</small>
     
  10. W. Neuert

    W. Neuert Senior Member

    Registriert seit:
    14. November 2002
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    Berlin
    Offensichtlich wird das Thema "Mobiltauglichkeit" von DVB-T immer noch verzerrt und irreführend dargestellt. Daher nochmals der Hinweis, dass DVB-T kein Zeitinterleaving besitzt und daher nicht mobiltauglich ist. Bereits ab 35 Km/h friert das Bild in der Innenstadt von Berlin ein. Dieses hat nichts mit "Geschwindigkeitsrausch" zu tun.

    Dies ist vollkommener Unsinn. Bekanntlich ist weder DVB-S noch DVB-C im Fahrzeug empfangbar. Ein Kombiempfänger DVB-T und Analog-TV ist aufgrund der Automotiv-Spezifikation alleine mit rund 800 € zu veranschlagen. Analog-TV für Kfz liegt heute bereits bei rund 400 € und mehr. Im Heimbereich dürfte ein derartiger Empfänger schon aufgrund der inkompatiblen 3 DVB-Standards rund 700 € kosten. Dies ist hinsichtlich der Tatsache, dass der Gebraucher nur einen Dienst empfängt, vollkommen am Markt vorbei.
     

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