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C-Band Q-Band????

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von MX2005, 30. Oktober 2005.

  1. MX2005

    MX2005 Senior Member

    Registriert seit:
    5. Oktober 2005
    Beiträge:
    269
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    Hallo, ich höre immer wieder die Begriffe C-Band und Q-Band. :eek: Für eines dieser beiden Bänder braucht man anscheinende ne größere Schüssel?! Was hat es damit auf sich?
     
  2. arl

    arl Neuling

    Registriert seit:
    26. September 2005
    Beiträge:
    18
    AW: C-Band Q-Band????

    Hallo, mehr über die Benutzung der Frequenzbänder und die Entstehung der Band-Bezeichnungen findest Du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/C-Band
    ich hoffe die Tabellen helfen Dir weiter.

    Zur Größe der Schüssel:
    Je niedriger die Frequenz, desto größer muß die Schüssel sein, um den gleichen Antennengewinn (-Bündelung) zu erhalten; sehr grob formuliert!
    Gruß!
    arl
     
  3. Dr Feeds

    Dr Feeds Foren-Gott

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    Technisches Equipment:
    Gibertini 125 Motor SG 2100
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    Sat Kathrein CAS 90 19,2+13E
    Megasat Flachantenne H30 D1 Single Sat Spiegel
    Vantage X211S CI(2CI+2Conax/Xcrypt)Blind Scan
    Clarke-Tech 2100 Blind Scan
    Clarke-Tech 2500 Plus
    Blind Scan
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    Quali 1080 4:2:2
    SkyStar HD+ CI
    Pace Sky HD1
    Karte von MTV unlimited,Sky Film+ Sky Sport+Sky Fußball Bundesliga+Sky Welt+Extra+alle HD SKY .
    No HD+
    AW: C-Band Q-Band????

    für C-Band ein Sat-schüssel ab 180 cm
     
  4. deepbluesky

    deepbluesky Platin Member

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    2.990
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    Stuttgart (48.79N/9.19E)
    AW: C-Band Q-Band????

    C-Band macht in der Tat erst Spaß mit größeren Spiegeln aber bei 90cm beginnt schon der Empfang der stärksten Frequenzen. Beim C-Band kann es eigentlich nie zu wenig Blech geben. Gut, 3.70m+ stellt sich nicht jeder in den Garten aber grob gesagt ab 1.80m hat man ne schöne Ausbeute.
     
  5. Indymal

    Indymal Talk-König

    Registriert seit:
    20. März 2003
    Beiträge:
    5.414
    Ort:
    Marburg
    AW: C-Band Q-Band????

    Wie sieht das bei C-Band eigentlich mit den dbW Angaben auf Footprints aus. Ist das genau so umzurechenen, wie beim Ku Band oder benötigt man bei gleicher Signalstärke trotzdem größere Antenen für das C-Band ?

    Und noch eine Frage am Rande...
    Wieso wird eigentlich im Gegensatz zum Ku-Band bei den Footprints meist überhaupt nichts angegeben? Bzw was für einen Informationsgehalt haben diese Footprints dann?
    Also so etwas hier z.B.:
    [​IMG]

    Mir ist zwar durchaus klar, daß die roten und gelben Linien in etwa das Empfangsgebiet eingrenzen, aber wie man dadurch entscheiden kann, welche Antennengröße in etwas benötigt wird ist mir schleierhaft:eek:

    Gruß Indymal
     
  6. deepbluesky

    deepbluesky Platin Member

    Registriert seit:
    25. August 2003
    Beiträge:
    2.990
    Ort:
    Stuttgart (48.79N/9.19E)
    AW: C-Band Q-Band????

    Zuerst mal zu den obigen "Footprints": Es ist schon eine Frechheit seitens Intelsat den Leuten so etwas als Abdeckungskarte zu verkaufen. Wer deren Footprints vor 10 Jahren kennt, weiß daß sich da nicht sonderlich viel geändert hat. Es muß genauere geben nur der Öffentlichkeit werden die nicht zugänglich gemacht, genauso wenig wie die der Amos Satelliten, hatte da was im Kleinformat gesehen, das bis 30dbW runterging in den Randbezirken.
    Ein positives Gegenbeispiel ist http://www.gascom.ru/upload/illustrations/yamal_200_49_c_t.jpg . Um den erforderlichen Mindestspiegeldurchmesser (gute Qualität) berechnen zu können ist nicht nur die dbW Angabe notwendig. Ich versuche mal folgende Faktoren aufzuzählen:

    * die in Anspruch genommene Bandbreite eines streams (SCPC oder MCPC) in MHz (je schmalbandiger desto größer der Spiegel)
    * die FEC (7/8 braucht mehr Blech als 1/2), die Frequenz (je kleiner desto größer der Spiegel bei gleichen sonstigen Randbedingungen)
    * Bei extrem niedrigen Elevationen muß die atmosphärische Dämpfung und das thermische Grundrauschen wegverstärkt werden, daher größerer Spiegel

    Sicher gibt es noch mehr die eine Rolle spielen. Grob gesagt kann ein dbW Wert nur eine Schätzung sein, die von den lokalen realen Bedingungen abweichen kann.

    Mit http://www.satmaster.com/ kann man Tabellen "EIRP vs. Antenna Aperture" berechnen lassen und so kommt man grob an die Spiegelgrößen.
    Ein wenig tiefer in die Materie geht http://www.satellite-calculations.com/ mit dem Modul "Power reaching the satellite receiver" wo der dbW Wert eingegeben werden kann incl. anderer Parameter und am Ende der Kette der Wert für den Demodulator des Receivers berechnet wird.
    Da ich auch nicht der Hochfrequenzspezi bin, habe ich mir einfache Regel gemerkt: Man nehme eine dbW/Spiegelgrößen Tabelle für's Ku-Band, wie z.B. hier http://www.satlex.net/en/eirp_values.html und will man das ganze für's C-Band, muß man etwa 2 dbW abziehen. D.h. 40dbW im C-Band etsprechen in etwa 42dbW im Ku-Band. Ob der Fehler dabei groß ist kann ich nicht sagen aber bisher hat es ungefähr gestimmt.

    Vielleicht kann jmd mehr dazu sagen.
     

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