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Bremen Next

Dieses Thema im Forum "Analog-Ecke" wurde erstellt von Digitaliban, 3. Februar 2017.

  1. RPSmusic

    RPSmusic Talk-König

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    Ach Rolle rückwärts? Aus Bremen 2 wurde nordwest radio und jetzt wird es wieder Radio Bremen 2.
     
  2. Digitaliban

    Digitaliban Senior Member

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    Na ja, eigentlich wurde aus Radio Bremen 2 unter der Beteiligung des NDR dann Nordwestradio, und seitdem dieser 2015 wieder ausstieg gibts jetzt ein neues Bremen Zwei. Anfänglich hieß es man wolle auch ein neues Programmkonzept einführen, mittlerweile hat man nach Hörerprotesten wohl wieder zurückgerudert und wird wohl nur den Namen ändern. Leider auch dazu keine wirklich verlässlichen Quellen.

    Bevor wieder Spekulationen aufkommen: auf Nachfrage wird es kein Bremen Drei geben, ich bin aber dennoch der Meinung dass man dies umgehen könnte indem man Bremen Next ein neues Corporate Design bzw. einen Feinschliff dessen verpasst und es dann einfach als N3XT präsentiert.

    Man sieht aber bei Radio Bremen Next als 5. Programm und hält dran fest, COSMO als 3. Programm zu vermarkten, auch wenn es seit dem Ringtausch nicht mehr vernünftig oder gar Bremenweit empfangbar ist, da klafft halt jetzt eine Lücke. Hätte man wenigstens wie in Bremerhaven die alte NDR Info / RB-Parlamentsfrequenz hergenommen dann wären die Lücken für alle Beteiligten kleiner bzw. im Falle von NDR Info noch verschmerzbar gewesen.

    Ich frage mich bis heute, was NDR Info in Bremen verloren hat, Parlamentsradio hin oder her, aber seit dem Start von DAB+ in Bremen böte es sich geradezu an das Parlamentsradio als reinen Eventkanal zu betreiben und die UKW-Verbreitung zugunsten von COSMO auf 95,0 einzustellen, die völlig unbrauchbaren QRG's 95,6 und 98,3 kann man dann abschalten bzw. den Aasgeiern vom Privatfunk zuwerfen, damit kann man eh keinen Blumentopf gewinnen!
     
  3. Digitaliban

    Digitaliban Senior Member

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    Es wird mal wieder "interessant":

    Radio FFN prüft Klage wegen UKW-Frequenztausch bei Radio Bremen
    Der niedersächsische Privatsender Radio FFN prüft eine Klage gegen Radio Bremen wegen dessen UKW-„Frequenztausch“ zwischen dem interkulturellen Hörfunkprogramm Cosmo und dem Jugendprogramm Bremen Next. Das erklärte eine Sprecherin von Radio FFN auf MK-Nachfrage, ohne sich aber näher zur laufenden Prüfung äußern zu wollen. Anscheinend stellt Radio FFN in Frage, ob der Frequenztausch auf Basis der Vorgaben des Radio-Bremen-Gesetzes und des Rundfunkstaatsvertrags zulässig ist. Radio FFN (Sitz: Hannover) ist über eine Vermarktungskooperation auch mit dem Privatradio Energy Bremen verbunden. Außerdem will das Unternehmen ‘Funk und Fernsehen Nordwestdeutschland’, das Radio FFN betreibt, in der näheren Zukunft in Bremen über UKW das Schlagerprogramm Radio Roland starten. Ende 2016 hatte Radio Roland von der Bremischen Landesmedienanstalt (Brema) die entsprechende Lizenz erhalten.

    Der Frequenzwechsel von Cosmo und Bremen Next war von Radio Bremen erst am Tag der Umstellung am 3. Februar bekanntgegeben worden. Radio Bremen hatte an diesem Tag die bis dato von Cosmo genutzte reichweitenstarke UKW-Frequenz 96,7 MHz an Bremen Next gegeben. Seitdem ist Bremen Next nicht nur in Bremen, sondern auch Teilen Niedersachsens zu empfangen, in westlichen Landesteilen bis Cuxhaven und Wilhelmshaven und im Osten bis Soltau und Nienburg.

    Programm für das Land Bremen

    Das Jugendprogramm Bremen Next, das im August 2016 gestartet wurde (vgl. MK-Artikel), war bis Anfang Februar 2017 über die UKW-Frequenz 95,6 MHz nur im Bremer Stadtgebiet zu hören. Diese Frequenz erhielt dann das Programm Cosmo, das bis Ende 2016 unter dem Namen Funkhaus Europa ausgestrahlt wurde. Cosmo wird federführend vom Westdeutschen Rundfunk (WDR) in Kooperation mit Radio Bremen betrieben; der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) liefert Sendungen für Cosmo zu. Über UKW wird Cosmo in Nordrhein-Westfalen, Bremen, Berlin und Brandenburg ausgestrahlt.

    Radio-Bremen-Intendant Jan Metzger erklärte, beim Frequenztausch zwischen Cosmo und Bremen Next habe man sich rechtskonform verhalten. Die Rundfunkanstalt sprach von „der Optimierung der UKW-Frequenzen“, um „eine möglichst optimale analoge Empfangbarkeit der Radio-Bremen-Programme zu gewährleisten“. Zur Begründung für den Frequenztausch verwies die Sendeanstalt darauf, dass deren gesetzgeberischer Auftrag laut dem Radio-Bremen-Gesetz in erster Linie darin bestehe, Programm für das Land Bremen zu machen. Radio-Bremen-Programmdirektor Jan Weyrauch erklärte, bei Cosmo könne man „schlecht Themen setzen, die nur für unsere Region relevant sind“ (vgl. MK-Meldung).

    Der Frequenztausch ist Intendant Metzger zufolge absichtlich von Radio Bremen erst kurzfristig bekannt gegeben worden. „So wollten wir verhindern, dass ein öffentlicher Druck erzeugt wird“, erklärte Metzger am 16. März im Rundfunkrat des Senders, wie die Bremer Tageszeitung „Weser-Kurier“ berichtete. Beim Bremer Rat für Integration stießen der Frequenztausch und die damit einhergehende Verschlechterung des UKW-Empfangs von Cosmo auf deutliche Kritik. Der Rat forderte Radio Bremen auf, die Entscheidung zu revidieren.

    Quelle: medienkorrespondenz.de
     
  4. Digitaliban

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    So, nun ist der Bremer Ringtausch auch wieder genau ein Jahr her, zusammenfassend bleibt zu sagen:
    BREMEN NEXT kommt anscheinend an, in vielen Taxen und Autos an Bremer Ampeln sah ich oft NEXT (96,7) im Display stehen und auch in Gebrauchtwagenanzeigen welche ich hin und wieder mal durchforste ist dies auf vielen Bildern der Fall, die Resonanz wenn (ortsfremde) Beifahrer im Auto anwesend waren: "krass, und sowas läuft im Radio - wie kann ich den Sender empfangen?".

    Einzig unzufriedenstellend ist seitdem der Empfang von COSMO in Bremen! Es kann in meinen Augen nicht sein, dass ein Vollprogramm welches zu nicht unbedeutenden Teilen auch von Radio Bremen co-produziert wird so vernachlässigt bzw. auf eine der unbrauchbarsten QRG's im Bremer Äther abgeschoben wurde. Als Pilotprojekt um NEXT auf UKW zu hieven war das ganze in Ordnung, aber wenn ein Programm mit einem Grundversorgungsauftrag für das Land Bremen nicht einmal bremen-weit zu empfangen ist dann besteht dringend Handlungsbedarf.

    Die angepeilte Leistungserhöhung des Bremer DAB-Muxxes auf 7B im vergangenen Herbst wurde ja wegen Einsprüchen bisher nicht realisiert und da nun für COSMO eine große Empfangslücke im Bremer Norden besteht sollte man im Hause Radio Bremen mal die Möglichkeit prüfen COSMO nicht doch über die 95,0 MHz zu verbreiten.

    Es böte sich vielmehr an, die unter dem Namen BREMEN 5 verbreiteten Parlamentsdebatten auf einem RB-Eventkanal im 7B zu verbreiten.
    In Bremerhaven werden diese laut einhelliger Beobachtungen auf der 98,3 auch nicht mehr übertragen und auf der NDR Info-Version welche im 7B nun vertreten ist ebenfalls nicht.

    Sicherlich würde die Empfangssituation für NDR Info in Bremen nicht unbedingt besser, jedoch hat der NDR auch keinen Versorgungsauftrag für Bremen und könnte mit der 95,6 besser leben als COSMO, da durch einfallende Frequenzen im Umland (primär 98,6 aber teilweise auch 98,4) die Versorgung sichergestellt wäre.

    Ich hoffe es tut sich diesbezüglich noch etwas.

    Ansonsten wäre es nett, wenn NEXT die moderierten Programmstrecken ausbauen würde, die Art und Weise der Moderation ist nicht unumstritten aber ich finde das Team am Mikro durchaus nett anzuhören, frisch und authentisch, einfach mal was Anderes - weiter so!
     
  5. Marc!?

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    Cormos ist bei RB mitlerweile ein ungeliebtes Kind. Wenn gewollt hätte man mit Bremen NXT die Frequenzen mischen können, also jeder eine starke und eine schwache Frequenz.

    und zu RB5 in BHV liegt das wohl waran, dass NDR Info über die ehemalige NDR Infrastruktur (eine NDR Funzel wurde ja abgeschaltet) läüft und daher rechtlich kein RB Programm mehr ist.

    Die beste Variante wäre im Immo gewesen Cosmo in HB auf die 95,0 mit RB5 und NDR Info 24h auf der 95,6.
     
  6. Digitaliban

    Digitaliban Senior Member

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    Welche NDR-Funzel wurde abgeschaltet? Mir wäre keine bekannt!

    Offiziell wurde begründet, dass der NDR mit RB ein Abkommen zur Nutzung der 95,0 hat - Radio Bremen ist was die Kommunikation angeht immer erstaunlich offen und ehrlich, den genauen Sachverhalt bezüglich diesen Themas haben sie bisher aber noch nicht dezidiert aufgeschlüsselt.

    Die allerbeste Variante wäre, wie bereits festgestellt, die 95,6 komplett aufzugeben und die Parlamentsdebatten als reinen Eventkanal auf DAB mit Ansageschleife zur nächsten Sitzung durchzuschleifen.

    Was das Durchmischen angeht hätte dies überhaupt keinen Sinn gehabt, da die QRG's in Bremerhaven beispielsweise mit starker Richtstrahlung arbeiten und von dort lediglich ca. 0,25 kW in Richtung Bremen rausgehen, wenn man jetzt also die 95,6 in Bremen und die 92,1 in Bremerhaven mit ein und demselben Programm bespielt kommt im Bremer Norden immer noch nichts an.

    Es ist auch nicht nachvollziehbar, warum man die neuesten Funzeln mit derselben Richtcharakteristik betreibt, bei der 97,2 gelten die Schutzabstände sicherlich zu 97,2 Rangstrup (DR P3) und 97,3 Jever (No-Joy), im Falle der 95,6 jedoch in Richtung Wedel (95,6). Ich bin mir sicher, dass die QRG's auch mit unterschiedlichen Parametern gefahren werden könnten, so dass die 95,6 auch in HB-Nord brauchbar ginge.
     
  7. Marc!?

    Marc!? Lexikon

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    Die 98,2 war mit NDR2 belegt. Dafür ging die 98,3 mit geänderten Diagramm für NDR Info on air.

    Es ist ja auch immer die Frage der Antenne. Es müsste eine neue installiert werden und da RB ja keine eigenen Standorte mehr besitzt muss alles über die MB bzw die Nachfolger laufen.
     
  8. Digitaliban

    Digitaliban Senior Member

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    Man konnte in der aktuellen MA I 2018 die Hörerzahlen verdoppeln und ist jetzt Quotentechnisch eines der stärksten ARD-Kulturprogramme im eigenen Sendegebiet. Glückwunsch dazu, ich finde das Programm stellenweise interessant aber zur Dauerberieselung zu schnarchig, ein wenig mehr von radioeins und es wäre in meinen Augen perfekt. Zur Berlinale wurde teilweise radioeins am Sonntag Abend übernommen, dort konnte man mal direkt sehr schön den Unterschied des Soundprocessings hören, während radioeins schon sehr schrammelig und verzerrt klang empfand ich Bremen 2 als glasklar und knackig. Ich habe sowieso den Eindruck, dass Radio Bremen auf all seinen Programmen im bundesdeutschen ARD-Programmangebot mit Abstand am besten klingt. Subjektiv!
     
  9. Digitaliban

    Digitaliban Senior Member

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    Da es sonst nirgendwo so richtig hinpasst und ich jetzt nicht wirklich ein neues Thema aufmachen möchte:
    In Neumünster wurde jetzt die ehemalige Klassik-Radio QRG aus Schleswig koordiniert.

    SCHLESWIG-HOLSTEIN:
    Neu (A): 100,8 Neumuenster (95829, 540504), 25m, 83m, 500W, ND

    Erst einmal uninteressant, macht diese aber auf Bremen 4 auf gleicher Frequenz aus Bremerhaven sendend, den Empfang im südwestlichen Schleswig-Holstein zunichte und bei Überreichweiten könnte es sicherlich auch noch im Bereich Cuxhaven mal ankratzen.

    Habe Radio Bremen mal kontaktiert warum dort kein Einspruch erfolgt ist, selbst als die 100,8 noch aus Schleswig kam hat diese bis etwa Itzehoe / Hohenlockstedt den Empfang massiv zunichte gemacht.

    Und ja, mir ist schon bewußt, dass ausgerechnet ich das anmerke dürfte für manch einen Anlass zum Spott geben, wenn SWR 3 nicht für Düsseldorf zuständig ist, dann Bremen 4 schon gar nicht für Schleswig-Holstein. :rolleyes:
     
  10. Digitaliban

    Digitaliban Senior Member

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