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Breitbandausbau: Bund gibt Milliarden-Förderung frei

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 21. Oktober 2015.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Die Regierung hat den Kurs für den Breitbandausbau vorgegeben: Bis 2018 soll jeder mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde im Internet surfen können. Damit das klappt, hat der Bund nun ein Milliarden-schweres Förderpaket auf den Weg gebracht, um die Finanzierung sicherzustellen.

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  2. Magicflute

    Magicflute Senior Member

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    Alles, was Man(n) an audio-visueller Technik.
    Frage: Wer will das bezahlen, wer hat soviel Geld???
    Schnelle Geschwindigkeit ist ja ganz nett, aber aus meiner eigenen Tätigkeit weiß ich, daß die meisten Kunden kein schnelles, sondern gut funktionierendes Internet wollen. Vielleicht wäre eine ungefälschte Statistik über das Nutzungsverhalten der Kunden vorher ratsam, ehe Gelder verpulvert werden.
     
  3. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Breitbandausbau: Bund gibt Milliarden-Förderung frei

    Viel wichtiger ist doch, dass nicht wieder halbherzige und nicht zukunftssichere Ausbauten gefördert werden. Wenn schon gebuddelt wird, dann gehört ein Rohrsystem für Glas bis in jede Wohnung gebaut. Alles andere sind Zwischenlösungen, die mit Sicherheit nicht so lange halten, wie die bis heute genutzen Kupferadern.
     
  4. jackthebeast

    jackthebeast Junior Member

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    AW: Breitbandausbau: Bund gibt Milliarden-Förderung frei

    und wieso braucht jeder glasfieber bis in die wohnung? sinnvoll wäre wohl für grundnetz glasfieber und versorgung der wohnung über mobiles internet. aber da haben sich die buddler durchgesetzt.

    in österreich gibt es drei anbieter der netzabdeckung über lte zumindest 90% des gesamten landes (auch auf den bergen und tiefen tälern) versorgen. und zwei davon auch echte flaterate anbieten.

    wieso dies in deutschland nicht möglich ist frage ich mich schon? ist zwar 5 x grösser als deutschland hat aber auch ca. 10 x soviel einwohner und geld!
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Oktober 2015
  5. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Breitbandausbau: Bund gibt Milliarden-Förderung frei

    Ich denke man sollte da unterscheiden zwischen Flächenabdeckung u. verfügbare Datenrate pro Haushalt.

    Um jedem Haushalt nicht nur eine Minimalversorgung zu gewährleisten sondern auch noch garantierte Mindestdatenraten müssten die Größen der Mobilfunkzellen deutlich verkleinert werden u. in Folge dessen die Anzahl der Mobilfunkbasisstationen stark erhöht; was ebenfalls zu weiteren Kosten führt.

    Beim Mobilfunk wird üblicherweise die Datenrate pro Funkzelle bzw. Funksektor angegeben.
    Was nutzt das dann wenn eine Basisstation dann zwar 100 MBit/s bereitstellen kann, sich diese Datenrate dann aber 100 Haushalte teilen müssen?
    Gerade zu bestimmten Tageszeiten kommt es dann unweigerlich zu Versorgungsengpässen.
    Ist es nicht besser u. sinnvoller stationäre Objekte – wie Gebäude – leitungsgebunden mit Datendiensten zu versorgen.
    Weshalb soll das alles per Funk gelöst werden? (Ok, abgelegene Häuser können auch per Funk versorgt werden – solange die Anzahl der Gebäude niedrig ist.)
    Sollen ortsfeste Nutzer auch noch per Mobilfunk mit Internet versorgt werden was ist dann mit den mobilen Nutzern?
    Diese haben dann zwangsläufig geringere Datenraten zur Verfügung.

    Gehen wird mal von dem Fall aus dass eine Basisstation 500 Mbit/s bereitstellen kann u. rechnen wir mit einem Überbuchungsfaktor von 20, dann könnten dennoch nur 200 Haushalte mit der angestrebten Datenrate von 50 Mbit/s versorgt werden.
    Ich halte es allerdings für fraglich ob die Grundgebühren von 200 Haushalten ausreichen um Installation & den laufenden Betrieb einer Basisstation für den Anbieter kostendeckend zu ermöglichen.
    Mobilfunkanbieter müssen schliesslich auch noch Steuern & anteilige Lizenzkosten an den Staat zahlen.

    Es gibt in Deutschland ca. 36 Millionen Haushalte, nur um alle Haushalte per Mobilfunk mit Breitbandinternet zu versorgen wären demnach ca. 180.000 Mobilfunk-Basisstationen erforderlich. Reduziert man den Überbuchungsfaktor auf 10 dann wären es schon 360.000 Basisstationen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Oktober 2015
  6. BartS

    BartS Wasserfall

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    AW: Breitbandausbau: Bund gibt Milliarden-Förderung frei

    Interessieren würde mich mal, wie mit "Randgebieten" mit wenigen Haushalten verfahren wird. Am einen Ende meiner Ortschaft ist nur in einer einzigen bewohnten Straße - nämlich meiner - mit schätzungsweise 25 Haushalten kein VDSL möglich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass wegen den paar Wohnungen extra ein Outdoor-DSLAM (Ortsmitte wird per Indoor-DSLAM versorgt) aufgestellt wird, d.h. diese Straße wird man wohl mit LTE als abgedeckt betrachten. :( Da nicht davon auszugehen ist, dass LTE 2018 ein halbwegs vollwertiger VDSL-Ersatz ist, werde ich daher wohl zu den "letzten Mohikanern" mit DSL 16000 gehören... Höchstens Hybrid würde ggf. Abhilfe schaffen, aber das ist an meiner Adresse bisher nicht bestellbar (obwohl die Telekom den Ort mit LTE versorgt).
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Oktober 2015
  7. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    AW: Breitbandausbau: Bund gibt Milliarden-Förderung frei

    HybridDSL ist eigentlich eine perfekte Lösung, allerdings unter der Vorraussetzung das die DSL schonmal eine gewisse Basisbandbreite, sagen wir mal 10 MBit/s bereitstellt. Dann muss LTE nur die Spitzen abfangen, wodurch der LTE Traffic dann im Rahmen bleibt.

    Problematisch sind aber bei HybridDSL die Haushalte mit sehr langsamen DSL, da diese dann doch sehr viel LTE Traffic erzeugen.
     
  8. Heroes

    Heroes Senior Member

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    AW: Breitbandausbau: Bund gibt Milliarden-Förderung frei

    Hybrid funktioniert doch schon nahezu perfekt. Ich hab daheim eine 3 Mbit DSL Dorfleitung + 50 Mbit LTE... und der Traffic ist im Hybridtarif egal, gibt kein Limit + Bremse, diesen Monat glaub 110 Gb traffic nur am PC + Tablets, Firestick, Sky Anytime.

    Bin soweit sehr zufrieden damit.

    Edit: Natürlich wird es in Gebieten wo viele über LTE surfen eng, hier hab ich das "glück" das in den umliegenden Dörfern VDSL 100 liegt und somit die LTE Zelle (1800/800) nicht wirklich ausgelastet ist.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Oktober 2015
  9. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: Breitbandausbau: Bund gibt Milliarden-Förderung frei

    Sehe ich genauso. Ich finde die Lösung Daten-Grundlast über DSL und Daten-Spitzenlast über Mobilfunk einen cleveren Ansatz.
    Die Basisdatenrate liegt in den meisten Haushalten sicherlich im einstelligen Mbit/s Bereich, mit Lastspitzen im zweistelligen Mbit/s Bereich.

    Einen Nachteile sehe ich in der begrenzten Auswahl bei den notwendigen Gerätschaften — derzeit ist nur ein einziges Routermodell erhältlich mit dem sich DSL-LTE-Hybrid nutzen lässt. Da würde ich mir Konkurrenz wünschen...

    Wobei ich hier erwähnen sollte dass die Telekom – wie vermutlich die anderen Mobilfunkanbieter auch – den Traffic in den Mobilfunknetzen priorisieren.

    Die höchste Priorität erhalten die Leute die monatl. viel Geld für Datenübertragungsvolumen bezahlen; die Hybrid-Nutzer werden – zumindest meiner Vermutung nach – die niedrigste Priorität erhalten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Oktober 2015
  10. joegillis

    joegillis Platin Member

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    AW: Breitbandausbau: Bund gibt Milliarden-Förderung frei

    Ganz einfach: Die Glasfaser ist sehr ausbaufähig, die momentan vermarkteten Bandbreiten mit 100Mbit/s sind noch lange nicht das Ende der Fahnenstange. Liegt die Glasfaser einmal im Haus, braucht man sich die nächsten 50 Jahre keine Gedanken mehr zu machen. Zweitens: Mobilfunk ist ein shared medium, zwar als Ergänzung, hinkt dem stationären Internetanschluss hinterher. Drittens: Echte Flatrates gibt es im Mobilfunkbereich nicht. Gerade in Deutschland bezahlt man einen relativ hohen Preis für wenig Datenvolumen.
     

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