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Boxenpolitik der Pay-TV-Anbieter weiter auf dem Prüfstand

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 23. Februar 2009.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Bonn - Das Bundeskartellamt nimmt die Boxenpolitik der Pay-TV-Anbieter Premiere, Unitymedia, Kabel Baden-Württemberg und Kabel Deutschland weiterhin unter die Lupe.

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  2. Andre444

    Andre444 Platin Member

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    AW: Boxenpolitik der Pay-TV-Anbieter weiter auf dem Prüfstand

    Hoffendlich werden die Behörden endlich tätig und schreiben vor das die betreffenden Unternehmen alle Receiver akzeptieren müssen!!!

    Zwangsreceiver?

    Nein so kann es nicht weitergehen!!!
     
  3. brechstange

    brechstange Silber Member

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    AW: Boxenpolitik der Pay-TV-Anbieter weiter auf dem Prüfstand

    Das wäre auch mal Zeit. Auch Premiere sollte daran ein Interesse haben, wenn sie ihr Schrottprogramm endlich mal den Nicht-Freak-Zuschauern zugänglich machen wollen.
     
  4. SebastianG.

    SebastianG. Guest

    AW: Boxenpolitik der Pay-TV-Anbieter weiter auf dem Prüfstand

    Das tut Premiere bereits.

    Abo bestellen, Receiver erhalten, Anschließen und fertig.

    Den meisten reicht das doch.
     
  5. PC Booster

    PC Booster Wasserfall

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    AW: Boxenpolitik der Pay-TV-Anbieter weiter auf dem Prüfstand

    Dann kann das KA in einem die zukünftign RTL Boxen für DVB-T mal unter die Lupe nehmen...:winken:
     
  6. Blue7

    Blue7 Institution

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    AW: Boxenpolitik der Pay-TV-Anbieter weiter auf dem Prüfstand

    Wenigstens wird jetzt auch KabelBW genannt, bisher kam der Verein ja immer davon!
     
  7. jonasma

    jonasma Senior Member

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    AW: Boxenpolitik der Pay-TV-Anbieter weiter auf dem Prüfstand

    Da die Prüfung ja schon einige Monate dauert, ist ja vielleicht in 2 bis 3 Jahren mit einem Zwischenbericht seitens des KA zu rechnen.
     
  8. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

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    AW: Boxenpolitik der Pay-TV-Anbieter weiter auf dem Prüfstand

    Das BkartA steht nicht unter Termindruck oder Zugzwang. ;)
     
  9. Peter-HH

    Peter-HH Foren-Gott

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    AW: Boxenpolitik der Pay-TV-Anbieter weiter auf dem Prüfstand

    Da wird eh nicht viel bei rumkommen. Paar Kleinigkeiten vielleicht.

    Da ich mich dort am besten auskenne, nehme ich mal das Beispiel Kabel Deutschland:

    1) Gegen Jugendschutz und Kopierschutz kann das Kartellamt nichts machen und ist auch nicht Bestandteil der Untersuchung

    2) Lizensiert werden Geräte von allen Anbietern die der Norm entsprechen. Es wird also kein Hersteller ausgeschlossen

    3) Fast alle "geeignet für Premiere" Receiver sind auch bei KDG lizensiert. Eine Ausnahme bilden Receiver, die zwar das DVB-C Logo tragen, jedoch die DVB-C-Norm nicht erfüllen. Stichwort QAM 256. Jeder DVB-C-Receiver muß QAM 256 können - in Zeiten als QAM 256 aber noch nicht eingesetzt wurde, haben einige wenige Hersteller daran aber offensichtlich gespart.

    4) Premiere und die Angebote von KDG können problemlos auf einer Karte freigeschaltet werden. Sämtliche im Netz vorhandenen Anbieter können somit auf die gleichen Geräte und Karten zugreifen.

    Übrig bleibt meines Erachtens noch eine bessere Abstimmung zwischen KDG un Premiere ob bestimmter Receivertpen, die wohl gegenseitig noch nicht gelistet sind. Beispiel ist der Thomson 1500, der bei Premiere ein "G", bei KDG ein "K" am Ende stehen hat.

    Naja, und was den Fall eines Umzuges angeht kann das Kartelamt eigentlich nichts sagen, da die jetzige Situation vom Kartellamt ja ausdrücklich so gewünscht war. Die ganze Privatisierung des Telekom-Kabels hatte sich ja gerade durch das Kartellamt um Jahre verzögert, weil sie eben nicht wollten, dass ein Unternehmen das Kabel deutschlandweit übernimmt.
     
  10. giovanni11

    giovanni11 Gold Member

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    AW: Boxenpolitik der Pay-TV-Anbieter weiter auf dem Prüfstand

    Bei der jetzigen Situation des Kabelmarktes ging es dem Kartellamt seinerzeit nicht darum, dass jeder Anbieter sein eigenes "Boxen-Süppchen" kocht, sondern um ein Minimum an Wettbewerb. Es ist eine Selbstverständlchkeit, dass man seine Empfangsgeräte auch nach einem Umzug nutzen kann. Traurig, dass diese Anbieter ihre Marktmacht missbrauchen und dies verhindern. Vermutlich wäre es daher besser gewesen, die Infrastruktur und das Endkundengeschäft zu trennen. Die jetzige Form mit ihren Missständen ist jedenfalls unbefriedigend.

    bzgl. Jugend- und Kopierschutz hat das Kartellamt keine Einwände, kann es auch nicht. Es dreht sich darum, den Wettbewerb zu sichern. CI-Geräte beherschen die gesetzlich vorgeschriebenen Regelungen, von daher gibt es keinen Grund für proprietäre Boxen. Diese werden aber zu noch mehr benutzt, so z.B. werden Schnittstellen verboten, Programmlisten vorgeschrieben etc. Diskriminierungsfrei kann man das ganze auch nicht nennen. Letztendlich nutzt Premiere seine Marktmacht für zusätzliche Einnahmequellen (das premiere-zertifiziert-Zeichen ist nicht umsonst, meine Damen und Herren).

    Premiere und die diversen Plattformanbieter missachten EU-Regelungen, wonach TV-Geräte ab einer bestimmten Größe eine CI-Schnittstelle haben müssen - eben damit man diese Geräte für verschiedene Plattformanbieter nutzen kann, auch nach einem Umzug. Genau dies wird leider von den diversen Plattformanbietern torpediert, leider. Ist auch klar, warum: dank Monopolstellung überhöhte Preise verlangen zu könne...
     

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