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Blitzschutz von Parabolantenne

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von LNB, 18. Juli 2005.

  1. LNB

    LNB Neuling

    Registriert seit:
    3. Juli 2005
    Beiträge:
    13
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    Hallo!

    Ich habe die Absicht, mir in meinem Garten eine 180 cm Parabolantenne aufzustellen. Dazu möchte ich gerne einen Mast aufstellen und einbetonieren.

    Frage: wie verhält es sich mit punkto Blitzschutz? da der Mast dann ja schon ca. 1 m im Erdreich steckt, ist dann ein Blitzschutz überhaupt nötig?

    Gruß LNB:winken:
     
  2. ovve

    ovve Junior Member

    Registriert seit:
    11. März 2005
    Beiträge:
    81
    AW: Blitzschutz von Parabolantenne

    Moin moin,

    würde mich auch mal interessieren, meiner sitzt ca. 1,5m in der Erde.
     
  3. schoko

    schoko Senior Member

    Registriert seit:
    2. September 2001
    Beiträge:
    201
    Ort:
    Wittmund
    AW: Blitzschutz von Parabolantenne

    Metallener freistehender Mast muss geerdet werden, und potentialausgeglichen.


    Dadurch das der Mast selbst eingegraben ist ensteht noch keine vorschriftsmässige Erdung.
     
  4. ovve

    ovve Junior Member

    Registriert seit:
    11. März 2005
    Beiträge:
    81
    AW: Blitzschutz von Parabolantenne

    moin moin,

    was heißt das genau Potentialausgleich ? Wie muß das gemacht werden ?
     
  5. schoko

    schoko Senior Member

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    Ort:
    Wittmund
    AW: Blitzschutz von Parabolantenne

    Das Vorschriftenwerk ist sehr umfangreich, das kann man kaum in ein zwei Worte fassen.

    Erdung und Potentialausgleich sollten immer Vor Ort vom Fachmann (Elektriker/Radio- und Fernsehtechniker) durchgeführt
     
  6. sashxx

    sashxx Silber Member

    Registriert seit:
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    776
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    Bielefeld
    AW: Blitzschutz von Parabolantenne

    Entweder per 16^2mm Erdungsleitung an den Potentialausgleich des Hauses anschließen oder Erdungsspieß benutzen.
     
  7. Sebastian2

    Sebastian2 Guest

    AW: Blitzschutz von Parabolantenne

    Solche Sachen sollten immer von einem Fachmann durchgeführt werden.

    Wenn ich der nicht selbst wäre würde mir die sicherheit den stundenlohn eines elektrikers oder ähnlichem sicherlich wert sein.
     
  8. schoko

    schoko Senior Member

    Registriert seit:
    2. September 2001
    Beiträge:
    201
    Ort:
    Wittmund
    AW: Blitzschutz von Parabolantenne


    besser nicht !
    Potentialausgleich geht nicht über Erdungsspiess, der genannte Querschnitt ist für Potentialausgleich auch nicht der richtige.

    Wie gesagt, Fachmann vor Ort, da die individuellen Gegebenheiten doch sehr unterschiedlich sein können und das am besten vor Ort geklärt werden kann !
     
  9. mittelhessen

    mittelhessen Board Ikone

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    2. Juli 2005
    Beiträge:
    4.951
    AW: Blitzschutz von Parabolantenne

    Wenn eine fachgerechte Erdung vorgenommen wird, muss kein Potentialausgleich mehr geschaffen werden. Durch die Erdung wird dieser ja schon vorgenommen. Am Besten mehrere zusammensteckbare Erdungsstäbe zu je ca. 1 Meter Länge benutzen. Diese lassen sich recht gut mit einem Boschhammer und entsprechendem Aufsatz in die Erde treiben. Dabei sollte aber mindestens eine Tiefe von 5 Metern (also 5 Stäben) erreicht werden. Besser noch 1-2 Stäbe mehr. Die Stäbe selber kosten nicht viel. Es kann u. U. jedoch zu kleineren Schwierigkeiten beim Eintreiben kommen, wenn man auf steinige Bodenschichten stößt. Die Stäbe sollten am Besten in unmittelbarer Nähe des Mastes in den Boden getrieben werden und dann mit min. 20 mm² Kabel mit geeigneten Erdungsschellen am Mast befestigt werden. Zum Korrosionsschutz der Übergänge sollte die Anschlussstelle gut abgedichtet werden. Die Erdung der Antenne (und somit Potentialausgleich) ersetzt natürlich nicht den Potentialausgleich des restlichen Systems (Antennenkabel, Multiswitch, ...).
     
  10. sashxx

    sashxx Silber Member

    Registriert seit:
    25. Dezember 2004
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    776
    Ort:
    Bielefeld
    AW: Blitzschutz von Parabolantenne

    Ich habe auch nicht von Potentialausgleich gesprochen.
    Es reicht vollkommen aus, den Mast per Erdungsspieß zu erden. Das wird mit 16mm^2 gemacht.
    Die Koaxkabel sind nicht zu vergessen: die müssen mit eingeplant werden.
     

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