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bitte Hilfe mit alter Sat Anlage

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Alex7734, 17. Mai 2016.

  1. Alex7734

    Alex7734 Junior Member

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    Hallo Zusammen,
    wir müssen in unserem Mehrfamilienhaus die TV- Anlage mal ins 21 Jahrhundert bringen.
    Folgendes ist gegeben:
    Es ist ein Haus mit 3 Stockwerken und insgesamt 18 Wohnungen, also immer drei Übereinander liegende. Vom Dach kommt ein älteres Antennenkabel, in jeder Wohnung eine Antennendose in Reihe geschaltet. Der Hausmeister meinte es wäre noch ein altes 240 Ohm Kabel. Soweit ich im I-Net aber recherschieren konnte, ist das alte 240Ohm Kabel ein Flachkabel, was bei uns Inder Wand ist sieht aber wie ein ganz normales Satkabel aus. Momentan schauen wir alle schön dvbt. Nun würden wir aber gerne Digital Satelit aufstellen und ggf. Kabel Deutschlang holen. Nun ist aber so, dass die Bewohner nichts an der Außenwand und nichts im Flur verlegen wollen, durch die Decke der drei Wohnungen wird sich auch eher schwierig gestalten. Satantenne auf Balkon oder Außenwand ist nicht gewünscht.
    Nun zu meinen Fragen:
    1. Kann es sein, dass der Hausmeister sich irrt und es doch ein relativ aktuelles 75ohm Kabel ist? Oder gab es auch 240Ohm Kabel die wie ein Satkabel aussehen? Zumindest wurde über dieses Kabel irgendwann mal schon Sat Betrieben und dann ist es wohl wegen dem veralteten Kabel zurück gebaut worden. Wenn's 75ohm Kabel ist, dann sollte es doch kein Thema sein das alles über Unicable Multischalten von z.B. Jultech oder triax abzubilden.
    2. Wenn es sich doch um ein 240Ohm Kabel handelt - lässt sich mit der Anlage noch was machen? Oder stecken wir in einer Sackgasse?
    3. Wird dvbt2 über das 240Ohm Kabel funktionieren? Falls nicht wäre es ein riesen Argument um neue Kabel zu legen.

    vielen Dank vorab!
     
  2. raceroad

    raceroad Board Ikone

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    240 Ω-Kabel sind immer symmetrisch aufgebaut, sehen im Prinzip wie ein typ. Lautsprecherkabel aus. Aber bei einem koaxialen Kabel (Innenleiter umgeben von Dielektrikum / Isolierung und Schirmgeflecht) kann es sich auch um ein Kabel mit 60 Ω Wellenwiderstand handeln.

    Eigentlich sollte das Kabel austauschbar in einem Leerrohr verlegt sein. Wenn nicht, muss eine belastbare Info zum verlegten Kabel her.
     
  3. Alex7734

    Alex7734 Junior Member

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    Danke für schnelle Info. Also es ist definitiv ein Koaxkabel. Lässt es sich messen, oder steht es irgendwo auf dem Kabel ob es 75ohm oder 60 ist? Falls es 60 sind, kann man damit was bastelln? :)

    ja, ein ordentlicher Elektriker hätte die in einem Leerrohr verlegt - bei uns ist leider vieles recht verbastellt. Ich von meiner Seite würde alles aufreisen und neu verlegen, aber die Mehrheit bei uns sind ältere Leute, die sehen's halt anders - deshalb versuche ich nun was hinzubekommen, oder brauche zumindest mal ein Argument wieso wir neue Kabel verlegen müssen. Inwiefern ist es überhaupt zulässig die alten Kabel zu betreiben als dvbt oder dvbs - also von der Bundesnetzagentur aus, hab da auch bisschen was gelesen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Mai 2016
  4. raceroad

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    Es wäre Deine Aufgabe, nach einer Typbezeichnung Ausschau zu halten. Messen kann man den Wellenwiderstand etwa mit einem Multimeter nicht so einfach. Wenn Du ein aussagekräftiges Foto eines abgemantelten Kabels einstellst, wagt vielleicht jemand mit viel Erfahrung mit 60 Ω-Kabeln eine Bewertung.

    Es bleibt mit unbekanntem Kabel auf jeden Fall ein Risiko. Denn es ist eine Sache, an den Anschlüssen Empfang möglich zu machen. Unicable wäre hier etwas anspruchsloser als eine Anlage mit Vollband-Verteilung, weil insbesondere zum entferntesten Anschluss nur deutlich niedrigere Frequenzen als sonst übertragen werden müssten. Richtet man den Blick nur auf den Empfang, würde (Stichwort "basteln") ein hoher Einspeisepegel helfen. Dann läuft man aber Gefahr, dass Grenzwerte zur Signalabstrahlung überschritten werden (> SchuTSEV).

    Das bringt Dich jetzt kaum weiter. Aber zumindest ich kann Dir keinen Freibrief erteilen, sondern nur auf Möglichkeiten und Fallstricke hinweisen. Wenn man einen findet und die Kosten nicht scheut, müsste ein sehr kompetenter und gut ausgerüsteter Fachmensch nicht nur messen können, wie viel Signal über das Bestandskabel noch ankommt, sondern außerdem, wie viel Signal das Netz abstrahlt.
     
  5. Alex7734

    Alex7734 Junior Member

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    Danke für Deine Antworten und sorry wenn ich blöde Fragen stelle. Aber wir haben am Montag Eigentümmerversammlung und das wird ein größeres Thema sein.
    Strahlt momentan die aktive dvbt Antenne bzw. bald dvbt2 aber nicht genau so viel aus wie eine Satanlage? Wäre super wenn wir Problem mit der Bundesnetzagentur bekämen und die legen alles still :) Dann müssten wir wenigstens was neues machen :)
     
  6. raceroad

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    Ich weiß nicht, wie häufig Messwagen in den Straßen unterwegs sind. Dennoch gehört dieser Punkt mMn einfach erwähnt. Im Verhältnis zu den Miteigentümern dürfe es einen Unterschied machen, ob man mit einer Altanlage, in die jahrelang nicht mehr investiert wurde, auffliegt, oder ob kurz zuvor Geld für einen Umstieg auf Sat in die Hand genommen wurde.
     
  7. Alex7734

    Alex7734 Junior Member

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    aber austrahlen tun wir auch im dvbt Betrieb oder? Somit werden wir irgendwo gegen Regeln verstoßen?

    Ganz ehrlich, so sturr wie sich bei uns manche stellen werde ich zu Not dafür sorgen, dass die Bundesnetzagentur davon Wind bekommt.
     
  8. MartinP

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    Naja, bei DVB-T ist die Situation anders. Da werden die Signale der terrestrischen Antenne auf dem Dach nur (wenn überhaupt) durch einen Verstärker geschickt, und dann auf die Antennendosen verteilt.

    Die Signale auf dem Kabelfernseh-Kabel wird aber in Kopfstationen erzeugt. Z. B. werden die UKW-Sender auf völlig andere Frequenzen gelegt. DVB-C und analog-PAL Fernsehausstrahlung gibt es gar nicht terrestrisch...

    Von da her ist es den Mess-Trupps viel einfacher möglich, ausstreuende Kabelfernseh-Verkabelungen auszumachen, als schlechte DVB-T Antennenkabel.
    Auf meinem Weg zur Arbeit wird immer vor zwei Häusern der UKW-Empfang eines bestimmten Senders in meinem Autoradio gestört. Da wird wahrscheinlich das Kabel-UKW-Programm aus den leckenden Antennenkabeln auf die Straße vor dem Haus ausgesendet ...
     
  9. KlausAmSee

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    Ein strahlendes DVB-T-Verteilnetz ist unkritisch, da es "nur" das (laufzeitversetzt aber synchron) wieder ausstrahlt, was ohnehin in der Luft ist. Zu Zeiten des analogen Fernsehens hätte dies ggf. zu Schatten im Bild geführt, bei DVB-T stört es nicht, eventuell verbessert sich sogar der Empfang in umliegenden Gebieten, da das strahlende Netz als Gapfiller arbeitet.

    Bei CATV/Kopfstelle (Kabel-TV) und Sat-Empfang werden im Kabel Signale übertragen, die nicht in der Luft sind, deswegen könnten diese stören. Meistens ist CATV aber kritischer als die Sat-ZF, da die höheren Frequenzen durch Mauerwerk usw. stärker gedämpft werden.

    Ein Kabelnetzbetreiber wird (aus gutem Grund) neue Leitungen legen wollen, und zwar eine separate Leitung pro Wohnung.

    Für eine Sat-Lösung müsste man mehr Informationen über das Kabel haben. Falls keine Typenbezeichnung vorhanden ist, wäre ein Foto vom Schirmgeflecht interessant bzw. die Info, ob es ggf. eine Schirmfolie gibt. Alte Kabel sind oft nicht so schlecht wie man denkt.

    Was für Antennensteckdosen sind denn verbaut? Eventuell kann man anhand von denen das Baujahr der Installation ermitteln.
     
  10. Mark100

    Mark100 Gold Member

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    Mir kommt das alles sehr bekannt vor - als wir noch in einem Mietshaus in Wien wohnten (gottseidank haben wir mittlerweile ein eigenes Haud und ich bin mein eigener Herr über meine TV Versorgung). Die älteren Herrschaften waren mit einer Hand voll Programmen zufrieden und die jungen sind verzweifelt. Geld wollte natürlich auch niemand in die Hand nehmen für eine vernünftige SAT-Anlage und Verkabelung.

    Wir haben damals den Kabelnetzbetreiber mit ins Boot geholt - der hat für die kostenlose Verkabelung gesorgt inkl. der Bauarbeiten. Im Gegenzug wurde von den jüngeren und den Familien ein Kabel-TV-Vertrag abgeschlossen. Die älteren, die das nicht wollten - bekamen eine Sperrfilter gesetzt und konnten nur die ortsüblichen Programme sehen. Der Vorteil für die Kabelgesellschaft war, dass das Kabel im Haus war - und selbst wenn die älteren nicht zum Entschlus kommen, dass ein Kabelvertrag & mehr Programme nett wären - spätestens beim Wohnungswechsel würde jeder Neumieter einen Kabelvertrag abschließen.


    Heute würde es ja auch eine weitere Möglichkeit geben (diese gab es damals noch nicht). Kabel-TV über das Telekom Netz (IPTV). Bei uns in Österreich bietet A1 Telekom das komplette Kabel TV über die Telefonleitung an. Alle Kanäle von ORF, ARD, SRF in HD und auch alle privaten Sender. Vielleicht gibts derartiges bei Euch auch - denn einen Telefonanschluss wird ja jeder in der Wohhnung haben. Damit wären auch keine Umbaukosten erforderlich und ihr hättet ein großes TV Angebot und wer möchte im Paket auch Internet.
     

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