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Bit Error Rate - Ursachenforschung

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von woodstock69, 16. September 2005.

  1. woodstock69

    woodstock69 Senior Member

    Registriert seit:
    5. August 2003
    Beiträge:
    221
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    Hallo,

    leider haben meine Nachforschungen zum Thema Bit Error Rate (BER) keine schlüssigen Ergebnisse gebracht. Kann mir jemand erklären, welche Gründe (oder welcher Grund) für eine schlechte BER verantwortlich sind (ist)?!

    Die Signalstärke des angepeilten Satelliten ist ok (jedenfalls so, daß Sie ein vernünftiges Bild produzieren sollte), jedoch ist die BER teilweise viel zu hoch (und mit schlechten Wetterbedingungen fällt sie logischerweise noch schlechter aus - bis hin zum Bildausfall).

    Kann ein fehlerhafter LNB-Tilt Wert dafür verantwortlich sein?! Nicht richtig fokusiert?! :confused:

    Bin für eure Hilfe wie immer sehr dankbar. :)
     
  2. seagulljohn

    seagulljohn Gold Member

    Registriert seit:
    3. Dezember 2004
    Beiträge:
    1.309
    Ort:
    kassel / fritzlar
    AW: Bit Error Rate - Ursachenforschung

    singalstärke hat diesbezüglich nur zweitrangige bedeutung...

    tilt-winkel spielt bei differenzen von > 5° ne rolle...
    nicht richtig fokussiert ist ein triftiger grund..

    gruß,ulrich:winken:
     
  3. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

    Registriert seit:
    8. Februar 2005
    Beiträge:
    9.064
    AW: Bit Error Rate - Ursachenforschung

    Die anliegende Antennenspannung an Dose oder Receivereingang ist eines von mehreren Messkriterien, dabei aber nicht mal das allein ausschlaggebende. Das LNB liefert aus seiner internen Verstärkerstufe generell eine Antennenspannung in Form des Rauschpegels. Mit ihm allein ist ein Empfang nicht möglich, auch wenn der Receiver ihn als "Empfangssignal" interpretiert. Man braucht also ein tatsächliches Nutzsignal von der Antenne, auf das Verhältnis zwischen Nutz- und Rauschpegel kommt es maßgeblich an. Ein hohes C/N (das ist die techn. Bezeichnung dafür) ermöglicht eine niedrige Bitfehlerrate auf der Empfängerseite. Die BER ist idealerweise bei 0 (also überhaupt keine fehlübertragenen Bits). Dies ist aber im Regelfall eine nur theoretische Erwägung, da dies in der Praxis auf Grund unterschiedlichster Einflüsse nicht wirklich erreicht wird. Tritt z.B. bei 1.000.000 übertragenen Bits ein Bitfehler auf, so kommt niemand auf die Idee, das Empfangssignal als schlecht zu bezeichnen. Die Fehlerkorrekturmechanismen eines Digtalreceivers gleichen auch höhere Bitfehlerraten problemlos aus. Kritisch wird es erst, wenn die Bitfehlerrate ein zu hohes Maß erreicht. Hierfür kann es unterschiedlichste Ursachen geben. Man beginnt die Messung der Anlage natürlich am LNB, d.h. man richtet die Schüssel erstmal so aus, daß ein Empfang überhaupt erstmal funktioniert. Mit einem Präzisionsmeßgerät läßt sich dann bei optimaler Ausrichtung der Schüssel die Qualität des LNB´s beurteilen. Auch wenn er gern mal vernachlässigt wird, der Tilt eines LNB und damit verbunden dessen Kreuzpolarisationsentkopplung können durchaus das C/N dermaßen verschlechtern, daß es zu sichtbaren Empfangsstörungen kommt. Es kommt also auch auf die genaue Einstellung des LNB-Tilt an, gut nachvollziehbar mit einer feststehenden Hispasat-Antenne. Bei der Ursachenforschung ginge es dann aber ggf. noch weiter, denn von der Qualität nachfolgender Verteilkomponenten hängt wiederum maßgeblich ab, was von der Qualität des LNB-Ausgangssignals noch am Receiver ankommt.
     

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