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Bildqualität

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von N.Nolting, 15. Februar 2005.

  1. N.Nolting

    N.Nolting Neuling

    Registriert seit:
    15. Februar 2005
    Beiträge:
    2
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    Hallo! Ich habe eine Frage zur Bildqualität beim digitalen Fernsehen!
    Ich habe gelesen, dass die digitalen Signale im Gegensatz zu analogen sehr störfest sind und durch äußere Einflüsse kaum zu verändern sind, während sich bei analogen Signalwerten schon durch eine geringfügige Überlastung eine erhebliche Informationsverfälschung auftreten kann. Jetzt suche ich nach jemandem, der technisch versiert genug ist, der mir das genauer erklären kann! Warum sind die digitalen Signale so viel störfester als die analogen? Da ich eine Hausarbeit zum Thema Fernsehzukunft schreibe, wäre es sehr schön, wenn ich auch diese Finessen verstehen würde...
    Vielen Dank schon einmal!!
     
  2. minzim

    minzim Board Ikone

    Registriert seit:
    10. April 2003
    Beiträge:
    3.592
    Ort:
    ~ 09e21/52n06
    AW: Bildqualität

    Analog - kein Fehlerkorrektur
    Digital - mit Fehlerkorrektur

    Dank Datenreduktion lassen sich die Übertragungskapazitäten von Kabel, Satellit und terrestrischer Ausstrahlung effektiver nutzen: Wo seither ein einziges analoges Programm übertragen wurde, sind jetzt zwischen fünf und zehn digitale zu empfangen. Dabei ist auch eine bessere Qualität in Form von hochauflösenden Bildern und digitalem Ton in CD-Qualität möglich, darüberhinaus versehen mit einer Fehlerkorrektur. Den Anbietern geht es jedoch nicht um die bessere Qualität (daher ist sie auch noch selten anzutreffen), sondern vielmehr um die Programmvielfalt. Denn je mehr digitale Programme auf einem Transponder oder Kanal übertragen werden, desto kleiner wird die Datenrate und desto schlechter die Bildqualität.

    Du müßtest ein bisschen fleißiger sein beim Recherchieren. ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Februar 2005
  3. P800

    P800 Platin Member

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    2.848
    Ort:
    Germany
    AW: Bildqualität

    Vielleicht schaust du hier mal rein?
     
  4. LHB

    LHB Institution

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    Ort:
    Hannover
    AW: Bildqualität

    digitale sender haben artifakte im bild. mal stärker, mal weniger, je nach bitrate.
     
  5. minzim

    minzim Board Ikone

    Registriert seit:
    10. April 2003
    Beiträge:
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    Ort:
    ~ 09e21/52n06
    AW: Bildqualität

    Schon angesprochen. Du mußt es nicht wiederholen. ;)

    Siehe hier:
     
  6. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

    Registriert seit:
    8. Februar 2005
    Beiträge:
    9.064
    AW: Bildqualität

    Ich versuch´s mal leicht verständlich: Bei einer analogen Übertragung werden Bild- und Tonträger in Form aufeinander modulierter elektromagnetischer Wellen übertragen. Werden diese elektromagnetischen Wellen störenden Einflüssen ausgesetzt, sind diese sofort sichtbar/hörbar festzustellen, z.B. als laufzeitverzögerte Reflektion, der beliebten "Eule" oder als Rauschen bzw. Schnee. Das liegt daran, daß hierbei die Bild- und Toninformation direkt der Störquelle ausgesetzt sind, da die Informationen als Einzelinformation übertragen werden. Bei der digitalen Übertragung verhält sich das ein bißchen anders. Die zur Übertragung genutzte elektromagnetische Welle ist exakt den selben Störeinflüssen ausgesetzt, nur sind Bild-, Ton- und Zusatzinformation nicht mehr als einzelmodulierte Träger vorhanden, folglich können sie nicht mehr direkt, sondern nur das Signal als Ganzes gestört werden. Würde man alles als einzelne Träger übertragen, wären sie nämlich auch digital einzeln genauso störanfällig, eine Fehlerkorrektur wäre nur mit hohem Aufwand realisierbar. Also ging man in der Planung einen anderen Weg, indem man jedes einzelne Byte des Transportstreams "aufbröselt", jeweils 2 Bit als "Symbol" zusammenfasst und je ein Symbol (des selben Bytes) auf einen anderen Träger moduliert. Vier Träger (daher auch Quadraturphasen- bzw. Quadraturamplitudenmodulation) gibt es, was wiederum 4x2 = 8 bit = 1 Byte ergibt. Dadurch, daß alle Bytes fortlaufend "aufgebröselt" werden, gibt es keine einzeln übertragenen Informationen mehr (die einzeln gestört werden könnten), was nun wiederum den Fehlerschutz erheblich vereinfacht. Durch die Markierung mit Datenpaketnummern (Pids) ist das Reproduzieren auf der Empfängerseite vergleichsweise einfach.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Februar 2005
  7. hjw

    hjw Gold Member

    Registriert seit:
    7. Juli 2004
    Beiträge:
    1.490
    Ort:
    Halstenbek, vor den Toren(NW) Hamburgs
    AW: Bildqualität

    Bei Google kannst du auch mal nach "Viterbi" und "Reed-Solomon" Ausschau halten.
    Das sind nämlich die beiden Fehlerkorrekturverfahren (mathematische Algorhythmen) , mit denen das digitale Signal im Receiver zweistufig "restauriert" wird.

    Gruß Hajo
     

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