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Bildqualität bei analogen Bandbreitenunterschieden (SAT)

Dieses Thema im Forum "Analog-Ecke" wurde erstellt von Wolfgang R, 5. Juli 2004.

  1. Wolfgang R

    Wolfgang R Board Ikone

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    Hallo miteinander,

    möchte gerne mal wieder in analogen Alt-Erinnerungen schwelgen, vielleicht erinnern sich ja einige noch daran.

    Früher gab es doch auf Eutelsat und Kopernikus Transponder mit satten Bandbreiten von um die 36 MHz, wenn ich mich recht erinnere.

    Manche Receiver hatten damit so ihre Probleme.

    Wie wirkte sich diese Bandbreite auf die analoge Bildqualität aus? Weniger Farbrauschen (ich meine nicht die Fische im Bild bei gesättigten Flächen)?

    Bei sauberem analogen terrestrischen Empfang kann man die Farbe am TV fast komplett aufdrehen und hat kein Farbrauschen. Bei ASTRA hingegen schon.

    Oder wie wirkt sich eine größere Bandbreite sonst aus? Kontrastreichere Bilder?

    Hat man damit die Bildqualität von einwandfreiem terrestrischen Empfang erreicht? Denn Astra analog ereicht imho nicht die qualität von sauberem terrestrischem Empfang.

    Danke schon mal für eure Infos!

    Gruß,

    Wolfgang
     
  2. andimik

    andimik Board Ikone

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    AW: Bildqualität bei analogen Bandbreitenunterschieden (SAT)

    Ich hab nur wo anders gelesen, dass der BR das Astra-Bild nicht nimmt, weil es keine Studioqualität ist.

    Was mir noch einfällt, war der andere Hub, also "hellere" Bilder. Demnach hast du recht mit "kontastreich".

    Irgendwie trauere ich noch EuroNEWS nach, die hatten immer das beste Bild und jeder Receiver musste - wenn er gut sein sollte - diesen Sender ohne Ausreißer empfangen.
     
  3. Terranus

    Terranus ErdFuSt Mitarbeiter

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    AW: Bildqualität bei analogen Bandbreitenunterschieden (SAT)

    Die 27MHz Transponder von Astra erreichen keine analoge Studioqualität. Dafür gab es die 36MHz Signale, die tatsächlich ein merkbar besseres Bild geliefert haben.
    Und es stimmt: die terrestrischen Sender werden nicht über Astra gespeist, da die Signalgüte nicht ausreicht.
     
  4. Tassenboden

    Tassenboden Gold Member

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    AW: Bildqualität bei analogen Bandbreitenunterschieden (SAT)

    Gegen Farbrauschen auf Astra hilft mehr Blech.
    Neben besseren LNBs gibt es heute neuerdings schon Sattuner mit einer FM-Schwelle von 5dB. Also die Dinger werden immer rauschärmer
    und das mach sich auch bei der Farbwiedergabe bemerkbar.
    Achja gegen das Rauschen gab es noch ein Trick, ich glaube Nokia machte das teilweis so: Man lässt nur eine Videobandbreite von 4,5 MHz zu (üblich 5 MHz oder mehr) mit diesen Trick 17 wirkt das Bild rauschfreier, fast wie terrestrischer Empfang.
     
  5. Antenne

    Antenne Junior Member

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    AW: Bildqualität bei analogen Bandbreitenunterschieden (SAT)

    Es ist schön über diese Sache mal was zu hören! Ich habe beruflich (und hobby) viel mit empfangqualittät zu tun und habe enige Daten: Bildrauschen wird am besten in dB ausgedrückt und zwar bewertet. Mit analoge antenne, mit genügend Pegel ist mit einen Heim Fernsehgerät 58 dB möglich. Bei einem Messdemodulator geht es über 60 dB! Bei verwendung eine 3 meter Schüssel in combination einen analogen Spitzenempfanger ist bei 27 MHz Bandbreite maximal 55 dB zu erreichen. Ein kleiner Schüssel mit low cost Receiver schätze ich auf 50 dB. Hier in Holland gilt für Kabelfernsehen eine mindestenswert von etwa 46 dB. Es is wahr dass Astra mit 27 MHz Bandbreite mehr rauscht als transponder mit 36 MHz Bandbreite, das kommt aus der FM verbesserungsfactor her. Je mehr Bandbreite umso höher ist der maximale erreichbare signal/rausch abstand, aber dann braucht man auch mehr empfangpegel! Also grössere Schüssel um den gleiche wert zu haben! Leider war ich nicht mehr in der lage diese signale zu messen. Ich hoffe es ist ein bisschen deutlich.
     
  6. littlelupo

    littlelupo Guest

    AW: Bildqualität bei analogen Bandbreitenunterschieden (SAT)

    Also an das 36 Mhz Bandbreite-Problem bei Eutelsat 13° Ost kann ich mich denn auch noch erinnnern. Sah nicht so toll aus, wenn der Receiver nur 27 Mhz Bandbreite beherrscht. Führte nämlich zu sehr vielen Fischen/Spikes im Bild, dort, wo die Farben intensiver waren. Seinerzeit habe ich den Tip gehört, man könne diese Spikes bei den Receivern mit 27 Mhz Bandbreite dadurch zurückdrängen, daß man eine größere Schüssel nimmt. Ich habe dem einfach mal vertraut.

    Hier im Keller habe ich noch eine Receiver liegen, der zwar nur 27 Mhz Bandbreite beherrscht, bei dem man aber per Knopfdruck die Helligkeit zurücknehmen kann, wenn man auf einen Transponder mit 36 Mhz Bandbreite geschaltet hat. Einfälle gibt es...
     
  7. sderrick

    sderrick Board Ikone

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    wobinich
    AW: Bildqualität bei analogen Bandbreitenunterschieden (SAT)

    Dein helligkeitsknopf bewirkt, dass die amplitude bei grösserem frequenzhub runtergeregelt wird. Diese funktion haben aber viele analoge receiver. Besonders bei d2mac-signalen musste man manchmal etwas rumfummeln. Der trick, ein besonders flaues signal einzustellen, half manchmal auch bei IRDs mit integriertem videocryptdekoder bei softverschlüsselten sendungen, wenn man den dekoder nicht abschalten konnte.

    Mit den filtern für die 2. satzf hat das aber nicht viel zu tun. Selbst teure receiver (SR/LT8700) kriegten die 36mhz transponder nicht völlig fischfrei. Viel blech half da leider auch nicht.
     
  8. Terranus

    Terranus ErdFuSt Mitarbeiter

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    Fränkische Schweiz / München
    AW: Bildqualität bei analogen Bandbreitenunterschieden (SAT)

    Gibt's eigentlich ne Formel, nach der man die AM -TV Bandbreite in die FM Bandbreite umrechnen kann ?
     
  9. -Blockmaster-

    -Blockmaster- Wasserfall

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