1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

Bild friert ein

Dieses Thema im Forum "d-box 1 und d-box 2" wurde erstellt von tanja, 10. Januar 2003.

  1. tanja

    tanja Neuling

    Registriert seit:
    10. Januar 2003
    Beiträge:
    5
    Ort:
    BREMEN
    Anzeige
    Hallo,

    habe gestern die dbox 2 von sagem bekommen.Das Problem ist, dass alle paar sekunden das Bild stehen bleibt.
    Habe keine Funkempfänger in der Nähe stehen, habe das Antennenkabel auf ein minimum reduziert, habe resetet.Habe alles ausprobiert was mir die Hotline bei Premiere gesagt hat zb erase.Habe sogar einen Antennverstärker benutzt.Laut der Dbox Anzeige ist das Antennensignal ok(3 waagerechte Balken links im Display).Ich hoffe, dass mir ein Profi helfen kann.

    Danke im Vorraus

    Tanja
     
  2. Thrakhath

    Thrakhath Wasserfall

    Registriert seit:
    2. März 2001
    Beiträge:
    9.906
    Hast Du Kabel- oder Satempfang ?

    Da Du von Verstärker tippst, wäre ich beinahe von Kabelempfang ausgegangen (bei Satempfang werden meist nur bei großen Mehrteilnehmeranlage Verstärker verwendet).

    Dann schreibst Du wieder, daß Du keinen Funkempfänger in der Nähe stehen hast. Die verursachen allerdings so gut wie nur bei Satempfang Probleme, weil da einige Zwischenfrequenzen gestört werden...
     
  3. tanja

    tanja Neuling

    Registriert seit:
    10. Januar 2003
    Beiträge:
    5
    Ort:
    BREMEN
    hi,

    ich habe Kabelempfang.
     
  4. Thrakhath

    Thrakhath Wasserfall

    Registriert seit:
    2. März 2001
    Beiträge:
    9.906
    Ja - sieht ganz stark nach einem Signalproblem aus. Ein typisches Problem bei digitalen Kabelempfang (so am Rande bemerkt).
    . Einfach einen Verstärker dazwischenzuhängen, kann -muß aber nicht- die Lösung sein. Der Grund ist einfach der, daß man ja meist so erstmal keine Ahnung hat, wie das Signal bei einem vor Ort wirklich aussieht.

    Bei plötzlich auftretenden Störungen würde ich generell zuerst bei der Störungsstelle Deines Kabelnetzbetreibers nachfragen, ob vielleicht bei einigen anderen Kunden auch Probleme auftauchen.
    Ist man nicht der einzige mit Problemen und die Störungsstelle sagt sie kümmern sich drum, würde ich erstmal abwarten - so ätzend das auch ist.

    Für den Fall das die Störungsstelle sagt es ist nichts bekannt und das Problem besteht trotzdem über eine Woche, führe ich die Problematik unabhängig von der mal etwas aus:
    Die dbox2 hat -wie jeder Digital-Receiver- einen bestimmten Eingangsbereich, was den Signalpegel (Signalstärke) betrifft.
    Wird der Pegelbereich leicht unter-/überschritten, kommt es zu den beschriebenen Signalstörungen.
    Wird der Pegelbereich stark unter-/überschritten gibt es gar kein Bild mehr.
    Nun kann man über passende Verstärkung/Dämpfung erreichen, daß der Signalpegel wieder im Eingangsbereich liegt und alles ist paletti...
    ... könnte man denken, aber das ganze stimmt so nur, wenn auch die BER und MER (Kennzahlen für Signalqualität (Fehlerraten); Bit-Error-Rate & Modulation-Error-Rate) in Ordnung sind.

    Angenommen, daß Signal liegt vom Pegel her im Empfangsbereich der dbox2, BER und MER sind aber zu hoch, bekommst Du genauso solche Störungen wie, wenn BER und MER in Ordnung aber der Pegel zu hoch oder zu niedrig wäre.
    Mal angenommen, Dein Signal wäre vom Pegel her zu niedrig, BER und MER sind aber auch schon nicht mehr OK (je schwächer das Signal, desto eher steigen die Fehlerraten (vor allem die BER)). Dann kannst Du den Pegel natürlich in den Empfangsbereich der dbox2 anheben. Nur werden dadurch die BER und MER nicht positiv verändert. Warum sollten sich vorhandene Fehler im Signal auch durch eine Anhebung des Pegels plötzlich beheben...
    Du hast ohne entsprechendes digitaltaugliches Empfangsmessgerät keine Chance festzustellen, ob das Signal zu stark oder zu schwach ist und/oder ob BER und MER zu hoch ist.
    Ohne dieses Wissen wäre ein Verstärker, der hilft, ein absoluter Glücksgriff.

    Für die Verkabelung in der eigenen Wohnung kann man nur folgendes empfehlen:
    Die dbox2 sollte an einer ordnungsgemäß verlegten Wandbuchse hängen. Sie sollte vom Antennenkabelweg das erste Gerät an diese Buchse sein (vor Videorecorder und TV) und vor der dbox2 sollten keine Verteilungsstücke (T-Stücke) installiert sein. Die Länge des Antennenkabels spielt eine untergeordnete Rolle, weil die Dämpfung eines normalen Antennenkabels heutzutage so gering ist, daß sie nur in dem Fall, daß das Signal an der Wandbuchse bereits im Grenzbereich liegt, überhaupt bei großen Längen (>20m) eine Rolle spielen kann. Viel häufiger kommt es allerdings vor, daß Antennenkabel stark dämpfen, weil die Abschirmung stellenweise beschädigt ist bzw. das Kabel geknickt wurde. Deswegen sollte man einmal prüfen, ob das Kabel unbeschädigt ist und nicht z.B. der Fuß des TV-Schranks draufsteht winken
    Wenn es auch so nicht läuft, würde ich, wenn es möglich ist, die dbox2 einmal an der ersten Buchse des Hauses nach dem Hausübergabepunkt (HÜP) des Kabelnetzbetreibers (die Buchse die dem HÜP am antennenkabelmäßig nächsten liegt) testen.
    Läuft es auch da nicht, dann ist bereits die Verteilung vom HÜP aus -und damit auch das Signal im Rest des Hauses- murks.
    Der Hausübergabepunkt ist dort, wo das Kabel vom Kabelnetzbetreiber im Haus ankommt und das erste Mal verteilt wird.
    Einige Vermieter von Altbauten sparten bei der Einführung des Kabelempfanges. In diesen Altbauten gab es häufig eine terrestrische Empfangsanlage auf dem Dach und von dort wurde dann verteilt. Einige Vermieter haben bei der Einführung des Kabelempfanges einfach alle vorhandenen Verteiler/Verstärker beibehalten, ein Kabel vom HÜP des Kabelnetzbetreibers zum ersten alten Verteiler auf dem Dach gezogen und fertig war der Kabelanschluß.
    Was für die meisten analogen Programme (liegen meist unterhalb von 410 MHz) häufig so einigermaßen geht, ist für den Frequenzbereich ab 400MHz -und dort liegen meist die Digitalprogramme im Kabelnetz- fatal. Denn die meisten alten Verstärker verstärken nur bis 450MHz, wobei ab 400MHz die Verstärkungsleistung schon kurvenförmig abfällt.
    Auch Kabelempfangsanlagen älteren Datums verwenden häufig noch diese alten Verstärker.

    Im Klartext ?
    Entweder man sagt "ich versuche es mal mit einem Blindkauf und kaufe einen Verstärker mit Verstärkungsleistung X db und Frequenzbereich ca. 47 - 860 MHz (derzeit verwendeter Frequenzbereich bei Kabelempfang)". Dies hat ja in diesem Fall leider nicht gefruchtet
    Oder man testet wenn möglich an der ersten Buchse hinter dem HÜP (s.o.) und entscheidet dann.
    Oder man läßt die eigene Wandbuchse mit einem digitaltauglichen Meßgerät (das muß halt neben dem Pegel auch BER und MER ausgeben !!!) ausmessen. Wenn die Werte an der Wandbuchse nicht in Ordnung sind, würde ich beim Vermieter auf Nachbesserung pochen, schließlich zahlt man für den Kabelempfang über die Miete. Man sollte sich aber als Beleg ein Meßprotokoll aushändigen lassen.

    Ein Tipp:
    Wenn man Premiere-Kunde ist, kann man Premiere bitten Ihren Partnerkundendienst namens DigiTec o.ä. zu einem rauszuschicken. Das kostet eine Pauschale von irgendwas zwischen 60€ und 70€ (wenn ich mich recht erinnere). Die haben alle wichtigen Meßgeräte und sind meist billiger als Fernsehtechniker vor Ort (sofern die überhaupt die nötigen Meßgeräte haben). Ein Meßprotokoll kriegst man von denen auch.

    <small>[ 02. August 2003, 09:38: Beitrag editiert von: Thrakhath ]</small>
     

Diese Seite empfehlen