1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

Beistellgerät für externe Festplattenaufnahmen

Dieses Thema im Forum "Heimkino-Kaufberatung" wurde erstellt von Westfale, 29. Januar 2017.

  1. Westfale

    Westfale Senior Member

    Registriert seit:
    9. Mai 2009
    Beiträge:
    203
    Zustimmungen:
    8
    Punkte für Erfolge:
    28
    Anzeige
    Hallo.

    Die Bezeichnung "Beistellgerät" wird u.a. als Google Treffer angezeigt, wenn man nach Set-Top-Boxen sucht. Doch diese Boxen wären für meine Zwecke overdressed und somit unnötig teuer. Meine Fernseher haben zwar USB Anschlüsse und eine REC Funktion, sie zicken jedoch bei der Wiedergabe, wenn ich eine externe Festplatte anschließe, auf der sich Filme im .ts Format befinden. Diese Filme habe ich zuvor mit TS-Doctor 2.0 bearbeitet. Manche Schnittpunkte führen bei der Wiedergabe am Fernseher zu Störungen bis hin zum kompletten Absturz.

    Nicht so am Computer. Dort laufen die Filme weitgehend Störungsfrei. Zunächst schien mir eine Set-Top-Box das naheliegendste zu sein, doch die sind in erster Linie auf TV-Empfang ausgelegt und das brauche ich definitiv nicht. Zu welchen Geräten würdet ihr mir raten, wenn es ausschließlich um einen stabilen und Reibungslosen Betrieb von externen Festplatten geht?

    Gruß
     
  2. Gorcon

    Gorcon Moderator

    Registriert seit:
    15. Januar 2001
    Beiträge:
    110.938
    Zustimmungen:
    3.529
    Punkte für Erfolge:
    213
    Technisches Equipment:
    Coolstream Zee², HD1
    Die Frage wäre jetzt was Du nun suchst wenn es kein Receiver sein soll? "Nur" einen Mediaplayer?

    Das Schnittpunkte oft zu Bildstörungen führen ist vollkommen normal wenn man kein Schnittprogramm verwendet das die Schnittstellen neu reencodiert.
     
  3. Westfale

    Westfale Senior Member

    Registriert seit:
    9. Mai 2009
    Beiträge:
    203
    Zustimmungen:
    8
    Punkte für Erfolge:
    28
    Ja stimmt, ich kam nicht auf diese Bezeichnung.
     
  4. Gorcon

    Gorcon Moderator

    Registriert seit:
    15. Januar 2001
    Beiträge:
    110.938
    Zustimmungen:
    3.529
    Punkte für Erfolge:
    213
    Technisches Equipment:
    Coolstream Zee², HD1
  5. Westfale

    Westfale Senior Member

    Registriert seit:
    9. Mai 2009
    Beiträge:
    203
    Zustimmungen:
    8
    Punkte für Erfolge:
    28
    Jetzt komme ich meinem Wunschgerät schon näher, danke für den Tipp.
     
  6. simonsagt

    simonsagt Gold Member

    Registriert seit:
    11. April 2014
    Beiträge:
    1.237
    Zustimmungen:
    167
    Punkte für Erfolge:
    73
    Das willst du vielleicht jetzt, aber wenn du auf den Geschmack gekommen bist, willst vielleicht mehr.

    Kommt auf das Budget und die Bastellust an. Übertrieben gesagt, kann das bald jeder Toaster mehr oder weniger schlecht.

    Ein Raspberry Pi sollte dafür geeignet sein.

    (Eigentlich) Jeder Medienplayer. (in deinem TV ist ein Medienplayer...)

    Diverse optische Abspieler und Receiver. (die haben auch einen Medienplayer drin, aber für diesen Zweck ist .ts tatsächlich ein Exot)

    Ein NAS und der dlna-Player im TV (vorausgesetzt, das Netzwerk kann's und der Player macht keine Mucken, wenn es ihm auf diese Weise serviert wird.)

    Ein PC.

    (Die Liste ist von den Kosten her in etwa aufsteigend.)

    --

    Bei mir im Einsatz ist ein langes HDMI-Kabel. An diesem hängt der PC, welcher sowohl die Aufnahmen per TV-Karte macht, als auch manche Aufnahmen mit TSDoc schneidet und diese mit einem alten ZoomPlayer, MadVR, ReClock und den LAV Codecs wiedergibt. Gesteuert wird mit Funktastatur und Trackball.
     
  7. Gorcon

    Gorcon Moderator

    Registriert seit:
    15. Januar 2001
    Beiträge:
    110.938
    Zustimmungen:
    3.529
    Punkte für Erfolge:
    213
    Technisches Equipment:
    Coolstream Zee², HD1
    Eher schlecht! Meiner spielt so gut wie keine Files ab die heute üblich sind. Weder TS noch mkv wird unterstützt (MKV nur mit angeschlossener Festplatte, per Netzwerk kennt er das Format nicht).
    Exotische Sachen wie ISOs sowieso nicht. Da das ganze dann auch noch total unübersichtlich ist, ist ein vernünftiger Mediaplayer schon ganz ratsam. (das leisten selbst gute Receiver nicht)
     
  8. Westfale

    Westfale Senior Member

    Registriert seit:
    9. Mai 2009
    Beiträge:
    203
    Zustimmungen:
    8
    Punkte für Erfolge:
    28
    Das ging mir nicht mehr aus`m Kopp, habe mich von da an näher mit befasst, ein wenig gegoogelt und stieß auf Handbrake. Damit werde ich versuchen, die Filme zu encodieren. Ist ein ausprobieren. Dann sehe ich ja, wohin der Weg mich führt, zur Hard- oder zur Software.
     
  9. simonsagt

    simonsagt Gold Member

    Registriert seit:
    11. April 2014
    Beiträge:
    1.237
    Zustimmungen:
    167
    Punkte für Erfolge:
    73
    Mux die Dinger erstmal in .mkv um und probier das so aus. Neu codieren geht natürlich immer, aber das kost halt unnötig Zeit und Rechenleistung (= Strom). Früher hab ich das aus Platzgründen mit staxrip gemacht, aber der Aufwand an Rechenleistung in Strom spielt in der gleichen Größenordnung wie Festplattenplatz an Geld.

    Der größte Nachteil von dvb-Aufnahmen ist, Abspielprogramme können i.d.R. nicht mit Fehlern in Files umgehen. Wenn man das Zeug aufheben will oder umcodieren, dann ist eine Fehlerkorrektur ratsam. TSDoctor ist eines der wenigen Programme, wo das macht.

    Will sagen, die Files die der Doc ausspuckt, sind eigentlich "gültig", ein Abspieler der da drüber stolpert, soll sich schämen!

    Kannst ja mal rumprobieren, ob du deine Schnittpunkte an die I-Frames legen musst. Sollte eigentlich nur für HD wichtig sein und da kann man das in den Optionen einstellen. Störungen sind ja nicht ungewöhnlich kurz nachm Schnittpunkt, aber das das Ding gleich abstürzt, ist schon verdächtig.

    Das mit dem Schnittstellen neu codieren bezieht sich übrigens nur auf die Schnittstelle. Immer wenn du nicht bei einem I-Frame mit dem Abspielen anfängst, gibt es bis zum nächsten I-Frame Artefakte und Datenmüll. vlc zeigt das teilweise, aber normal wird am Anfang einfach noch nichts gezeigt, bis eben das erste I-Frame kommt. Notwendig ist das nur, wenn man meint framegenau schneiden zu müssen. Alle anderen schneiden einfach an den I-Frames und das Thema ist erledigt.

    (Du kannst übrigens nicht einfach ein geschnittenes TS neu codieren und magisch sind die Schnittstellen dann gut. Du musst beim Schneiden neu codieren. Das muss ein Vorgang sein. Avidemux kann sowas, wenn du das unbedingt brauchst, aber der codiert dann auch das ganze File neu)

    --

    Eines solltest du noch wissen, wenn du die Aufnahmen ummuxt oder neucodierst. Untertitel. Die geschnittene Datei enthält die dvb-Untertitel noch. Die allerwenigsten Programm können das raus oder geschweige denn irgendwo sinnvol reinmuxen. (Wenn du eins finden solltest, sag Bescheid ;)). Also entweder du legst auf die UT keinen Wert oder hilfst dir anderswie. OCR vom TSDoc machen lassen z.B.
     
  10. Westfale

    Westfale Senior Member

    Registriert seit:
    9. Mai 2009
    Beiträge:
    203
    Zustimmungen:
    8
    Punkte für Erfolge:
    28
    Ich habe gehofft, dass das jemand schreibt. Denn die Fehlermeldungen vom TS-Doctor beziehen sich in der Tat nur auf die Schnittpunkte. Ich werde einfach beim schneiden ein wenig herum experimentieren und mich an das Null-Fehler-Optimum heran tasten. Danke übrigens für die Tipps und Hinweise, die ich zwar nur zu 20 % verstanden habe, :whistle: was MUX bedeutet, weiß ich z.B. noch nicht mal, aber die Grundlagen kann ich mir auch aus dem Internet ziehen.
     

Diese Seite empfehlen