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BBC will Fernsehinhalte demnächst kostenpflichtig online stellen

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 14. Januar 2012.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Die British Broadcasting Cooperation (BBC) plant die Einführung eines kostenpflichtigen Online-Archivs für ihre Fernsehbeiträge. Das britische Staatsfernsehen will damit einen Teil der Kosten für die Betreuung des umfassenden Videoarchivs wieder einspielen.

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  2. Tom123

    Tom123 Institution

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    AW: BBC will Fernsehinhalte demnächst kostenpflichtig online stellen

    Zitat:
    "Momentan können Zuschauer in Großbritannien die BBC-Beiträge ähnlich wie bei den Mediatheken von ARD und ZDF gratis bis zu sieben Tagen nach der Erstausstrahlung im Fernsehen online im sendereigenen iPlayer abrufen."

    Nur um evtl Missverstaendnisse zu vermeiden: Das wird sich auch nicht aendern.

    Ich halte die Idee uebrigens fuer recht gefaehrlich.
     
  3. Terranus

    Terranus ErdFuSt

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    AW: BBC will Fernsehinhalte demnächst kostenpflichtig online stellen

    ARD/ZDF planen ja was ähnliches mit dieser "Gold Mediathek". Archivmaterial gegen Bezahlung. Sehe das wie Tom123: damit könnte man Schwierigkeiten kriegen, denn dieses Material wurde auch durch Gebühren finanziert, genauso wie die Archivierung selbst. Nochmals dafür Geld zu verlangen dürfte rechtlich haarig sein.
     
  4. Tom123

    Tom123 Institution

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    AW: BBC will Fernsehinhalte demnächst kostenpflichtig online stellen

    Verstehe nicht wirklich warum man freiwillig diese "Front" in der Gebuehrendiskussion aufmachen will...
     
  5. rs-lennep

    rs-lennep Gold Member

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    AW: BBC will Fernsehinhalte demnächst kostenpflichtig online stellen

    Warum bezeichnen Sie die BBC immer wieder als Staatssender? Sie ist kein Staatssender! Sie ist, wie ARD und ZDF, ein "öffentlich-rechtlicher" Sender! Grundlage ist die "Royal Charter". Diese gewährt bestimmten Einrichtungen einen besonderen, schutzwürdigen, Status, da sie Aufgaben, die im öffentliche Interesse liegen, wahrnehmen.
    Dass die britische Regierung, wie bspw. 2006, im Zuge der Verlängerung der Sendelizenz (bis 2016), Einfluss auf das Finanzgebahren des Senders nahm, kann kein Kriterium für "staatlich" oder "privat" sein. Laut wikipedia bezeichnet man Hörfunk- oder Fernsehgesellschaften als staatlichen Rundfunk, die sich im Eigentum oder unter der unmittelbaren (!) Kontrolle eines Staates befinden. Und dies ist bei der BBC nicht der Fall!

    Wollen Sie die BBC - oder auch ARD und ZDF (s.u.) - auf die gleiche Stufe stellen wie den Rundfunk in (nach unserer Auffassung) Diktaturen wie Nordkorea oder Syrien? Immerhin bezeichnet sich Nordkorea als "Demokratie" ("Demokratische Volksrepublik")... Ich nehme an, eher nicht...!

    Die BBC war Vorbild für das deutsche Nachkriegsrundfunkwesen und die Schaffung des Nordwestdeutschen Rundfunks, NWDR, dem Vorgänger von NDR und WDR und letztlich auch für die anderen (west)deutschen Sender nach 1945. Wenn Sie die BBC also als Staatssender bezeichnen, müssen Sie konsequenterweise ARD und ZDF auch als Staatssender bezeichnen! Denn ihre Grundlagen wurden aus denen, die der BBC zu Grunde liegen, entwickelt! Des weiteren sind es die Bundesländer, die den Rahmen dessen regeln, was ARD und ZDF dürfen (oder nicht). Sie (besser: die Parlamente) sind es, die auch die Höhe der TV-Gebühren, durch den Rundfunkfinanzierungsstaatsvertrag festsetzen. Der Einzug der Gebühren wird von einer Behörde, der GEZ, vorgenommen (sie ist materiell-rechtlich, nicht formal-rechtlich, eine Behörde nach dem Verwaltungsrecht).
    Und die Gremien, wie Verwaltungsrat oder Rundfunkrat, sind fast vollständig von Politikern besetzt! Wo bleibt da die Unabhängigkeit?

    Die BBC wird wie ARD und ZDF aus Rundfunkgebühren finanziert. Sie erhält zwar, anders als ARD und ZDF, in geringem Umfang auch Geld aus dem britischen Staatshaushalt; ihre Unanbhängigkeit wird jedoch durch die "Royal Charter" (s.o.) geregelt.
    Wenn man den Einfluß britischer Politiker auf die Finanzierung als Maßstab dafür ansieht, den Sender als "staatlich" zu titulieren, so muss man das bei den deutschen Sendern ARD und ZDF erst Recht tun!
    Der schlimmste Exzess der jüngeren Vergangenheit war die schamlose Einflußnahme des hessischen ex-MP Koch auf die Besetzung der Chefredakteursstelle beim ZDF. Auch die devote Haltung des künftigen ZDF-Intendanten Bellut, zunächst bei der CDU anzufragen, ob sie seine Kandidatur im Verwaltungsrat unterstützen würde, ist beschämend. Solche Handlungsweisen sind mit der "Staatsferne" eines Senders nicht vereinbar!
    Alle maßgeblichen Gremien (z.B. Rundfunkrat, Fernsehrat) sind fast ausschließlich politisch nach Parteienproporz besetzt. Wo bleibt da die Unabhängigkeit?

    Übrigens müssten Sie auch die Deutsche Welle, den deutschen Auslandsrundfunksender, als Staatssender bezeichnen, da sie vollständig aus dem Bundeshaushalt finanziert wird! Also wie definieren Sie "Staatsfernsehen" oder "Staatsrundfunk"?

    Bitte künftig etwas mehr Objektivität!:winken:
     
  6. Terranus

    Terranus ErdFuSt

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    AW: BBC will Fernsehinhalte demnächst kostenpflichtig online stellen

    das war aber jetzt hier nicht Thema oder?
     
  7. 81westley

    81westley Silber Member

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    AW: BBC will Fernsehinhalte demnächst kostenpflichtig online stellen

    Kann Terranus und Tom nur zustimmen: Inhalte, die ich schonmal mit Gebühren bezahlt habe, will ich nicht nochmals bezahlen. Das sieht man in UK sicher genau so, es ist ein richtiges Politikum.

    Andererseits kann (und muss) man eine solches Archiv im digitalen Zeitalter als Ersatz dafür sehen, dass man die Inhalte ja auch jetzt schon kaufen kann.
    Nur mal so als Beispiel: Wie viele Serien oder Filme, die für ARD und ZDF produziert wurden, kann man als DVD kaufen? Ähnlich natürlich bei der BBC.
    Wie so viele Inhalte früher oder später von physischen Trägermedien verbannt werden (aus DVDs werden Online-Streams oder Downloads; aus CDs werden Downloads; aus Büchern werden Ebooks), muss man sicher auch bei den Rechteinhabern nachdenken, wie man die Inhalte verkaufen kann, wenn sich kein Mensch mehr sowas auf DVD zulegt.
    Ein Online-Archiv würde ja nur einen solchen Verkauf wieder möglich machen. Einzige Sache, die eingerichtet werden muss: Ein solches Archiv darf nicht vom Öffentlich-Rechtlichen Sender selbst betrieben werden, sondern vom kommerziellen Arm. Also in Deuschland von beispielsweise WDR media; in UK von BBC Worldwide.
     
  8. Terranus

    Terranus ErdFuSt

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    AW: BBC will Fernsehinhalte demnächst kostenpflichtig online stellen

    Es macht da einen Unterschied, ob es eine reine Fernsehsache war bei der Produktion, zB wie TV Shows, oder Filme bzw. Serien, die von "außen" bestellt wurden und wo man dann sagen kann, dass die Produktionsfirma noch Geld damit verdienen will.
    Es ist in jedem Fall eine Grauzone, bereits jetzt mit den DVDs.
     
  9. Tom123

    Tom123 Institution

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    AW: BBC will Fernsehinhalte demnächst kostenpflichtig online stellen

    Na, Geld will die BBC ja auch mit eigenen Sachen verdienen. Und da die Licence Fee eingefroren wurde, muss mit dem kommerziellen Arm mehr reingeholt werden als bisher.
     
  10. 81westley

    81westley Silber Member

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    AW: BBC will Fernsehinhalte demnächst kostenpflichtig online stellen

    Klar. Vielleicht ist es ja auch eine Frage, wie man das den Kunden verständlich macht. Eine Seite muss programmiert und gehostet werden; genau wie eine DVD produziert, hergestellt und vertrieben werden muss. Dass das Geld kostet, kann man Kunden klar machen.
    Wenn also die BBC eine Flatrate für den Zugang verlangt, ist das verständlicher für den Kunden, als wenn man pro abgerufenen Inhalt zahlt.

    Wie auch immer, ich werde mal beobachten, wie sich das entwickelt; mir wäre es ein bisschen Monatsbeitrag wert, Inhalte abrufen zu können (auch wenn ichs ja in Deutschland eigentlich nicht darf, aber beim iPlayer klappts ja auch ganz gut...)
     

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