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BBC macht endlich Schluss mit Call In

Dieses Thema im Forum "ARD, ZDF, RTL, Sat.1 und Co. - alles über Free TV" wurde erstellt von lagpot, 18. Juli 2007.

  1. lagpot

    lagpot Gold Member

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    Beiträge:
    1.128
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    (ar) Nach massiven Manipulationsvorwürfen will der britische TV-Sender BBC sämtliche Gewinnspiel-Aktionen im Fernsehen, Radio und Internet-Angeboten bis auf weiteres aussetzen.


    Der britische Fernsehsender BBC räumte am Mittwoch öffentlich ein, dass es bei Gewinnspielen mit Anruferbeteiligung zu Manipulationen und Unregelmäßigkeiten gekommen sei. In mehreren Fällen seien Sieger präsentiert worden, die in Wirklichkeit gar nicht angerufen hatten. Das geht aus einem am Mittwoch vorgestelltem Bericht der Rundfunkanstalt hervor. Unter den "falschen Gewinnern" waren auch Mitarbeiter des Senders. Die BBC stellt als Konsequenz ab Donnerstag um 0.00 Uhr bis auf weiteres sämtliche Zuschaueraktionen mit Telefonbeteiligung ein.

    Das Aufsichtsgremium BBC Trust äußerte sich "extrem besorgt und zutiefst enttäuscht" über die Verstöße. "Wir müssen unser Haus in Ordnung bringen", sagte BBC-Generaldirektor Mark Thompson. Ein "weit reichender Aktionsplan" werde nun alle Mitarbeiter treffen. Erst vergangene Woche musste sich die BBC bei Königin Elizabeth II. entschuldigen, weil sie einen Videoclip über das Staatsoberhaupt vorgeführt hatte, der falsch zusammengeschnitten war (SAT+KABEL berichtete).

    Thompson bezeichnete die Vorfälle als "völlig inakzeptabel" und kündigte eine Null-Toleranz-Politik bei künftig bekannt werdenden Problemen mit personellen Konsequenzen an. Unter anderem seien die Unregelmäßigkeiten bei den Benefiz-Sendungen "Comic Relief" im März sowie "Sports Relief" im Juli letzten Jahres, "Children In Need" auf BBC Schottland im November 2005, der Radiosendung "The Liz Kershaw Show" auf BBC6 Music und der CBBC-Kindershow "TMi" aufgetreten.

    "Wir wollen der Öffentlichkeit offen gegenübertreten, wenn Misstände bekannt werden und zeigen, dass wir die Angelegenheit sehr ernst nehmen", sagte Thompson weiter. "Es gibt keine Entschuldigung für Täuschung." Aus seiner Sicht sei die Absetzung eines Programms die sinnvollere Alternative, als sich weiteren Manipulationsvorwürfen auszusetzen. Alle 16.500 BBC-Mitarbeiter sollen in den nächsten Wochen eine Schulung mit Teilnahmepflicht absolvieren, um weitere Vorfälle dieser Art auszuschließen.

    In der letzten Woche hatte die Medienbehörde Ofcom der BBC ein Bußgeld von 50.000 Britischen Pfund auferlegt, nachdem bei der Kindersendung "Blue Peter" Anrufe von Studiomitarbeitern als vermeintlichen Gewinnern aufgeflogen waren.

    (Von Sat und Kabel)


    Langsam werden alle Schlau
     

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