1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

B.TV: SPD präsentiert Pornofilm mit Hornauer

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von TV-Nutzer, 15. März 2003.

  1. TV-Nutzer

    TV-Nutzer Senior Member

    Registriert seit:
    15. März 2003
    Beiträge:
    344
    Anzeige
    Quelle:
    http://newsregional.stimme.de/bw/0,1684451690,0,0,0,0.html/


    Sex, Lügen und Videos belasten Chef

    Von Roland Muschel

    Erneut bringt ein Video den neuen B.TV-Chef Thomas Hornauer in Verruf. Diesmal geht es um Sex-Aufnahmen, die neben nackten Mädchen auch den schrillen Millionär zeigen als Kameramann, Regisseur und wohl auch als Akteur.

    In der Videothek müsste man den Dreh unter der Rubrik Porno suchen. So spielt eine der harmlosesten Szenen an einem Ort, der alle Klischees eines Bordells bedient: Die Wände rot, die Plüschsofas ebenfalls, nur die Eisenstange auf einem erhobenen Show-Platz hebt sich farblich ab. An der Stange räkelt sich eine Blondine in aufreizender Pose, entledigt sich der spärlichen Bekleidung. Eine Stimme gibt Anweisungen.

    Dann ist der Sprecher selbst zu sehen. Ein Hüne in gestreiftem Polo-Shirt, schwarzer Hose, Brille, mit langen, blonden Haaren. Am Handgelenk trägt er eine Rolex, in der Rechten eine Videokamera. Der Mann ist Thomas Hornauer, 42, Millionär und seit einigen Wochen Chef des Ludwigsburger Fernsehsenders B.TV.

    Das Video, das der Stuttgarter SPD-Landtagsfraktion zugespielt wurde, könnte Hornauer die Lizenz kosten. Um die muss der gelernte Gießer, der mit 0190-Telefonnummern Millionen gemacht hat, ohnehin bangen.

    Seine Verbindungen zur umstrittenen Wankmiller-Gruppierung in Füssen werden ihm ebenso vorgehalten wie sein bizarrer Führungsstil. Während er Kontakte zu Wankmiller bereits einräumen musste und ein anderes Video seine schrille Art der Mitarbeitermotivation dokumentiert, hat er bislang stets bestritten, Spots zu produzieren, schon gar keine pornografischen Inhalts.

    Doch das jetzt aufgetauchte Video spricht eine andere Sprache. Es ist eine 25 Minuten lange Aneinanderreihung von Porno-Szenen. Es zeigt unter anderem junge Frauen bei der Selbstbefriedigung, einige Aufnahmen legen den Schluss nahe, dass Hornauer bei den Frauen selbst Hand anlegt.

    Wie Thomas Hornauer am Freitagabend zugeben musste, sind die Aufnahmen in den Räumen seiner Telefon-Firma Telekontor in Plüderhausen (Rems-Murr-Kreis) sowie in einem Etablissement in Budapest aufgenommen worden.

    Die SPD-Medienexpertin Birgit Kipfer fordert nun die Landesanstalt für Kommunikation (LfK) auf, die Lizenzvergabe an Hornauer gründlichst zu prüfen. Die Grünen nannten es inakzeptabel, dass Hornauer Lizenznehmer für den größten regionalen Fernsehsender in Baden- Württemberg wird.

    Die Entscheidung der Kommission über die Lizenzvergabe an Hornauer soll am 7. April fallen. "Wir nehmen die neuen Aspekte sehr ernst, vor allem vor dem Hintergrund der persönlichen Glaubwürdigkeit von Herrn Hornauer", sagte LfK-Präsident Thomas Hirschle.

    14.03.2003
     
  2. TV-Nutzer

    TV-Nutzer Senior Member

    Registriert seit:
    15. März 2003
    Beiträge:
    344
    Quelle:
    http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/383797?_suchtag=2003-03-15


    B.TV-Chef in Bedrängnis: Erotik-Spots doch gedreht

    Affäre um Fernsehunternehmer Hornauer weitet sich nach Veröffentlichung von Sex-Aufnahmen aus

    Stuttgart - B.TV-Chef Thomas Hornauer gerät immer mehr in Bedrängnis. Am Freitag hat der Unternehmer zugegeben, dass er Erotikaufnahmen gemacht hat, die für 0190-Werbespots verwendet werden.

    VON FRANK KRAUSE

    Bisher hatte Hornauer bestritten, dass seine Firma Telekontor solches Material selbst gedreht habe. Dies hatte der 42-Jährige auch der Landesanstalt für Kommunikation (LfK) mitgeteilt. Sie entscheidet am 7. April, ob Hornauer die Sendelizenz für das landesweite Regionalprogramm erhält.

    Am Freitag nun stellten Hornauer und sein Anwalt die Dinge anders dar. Demnach hat Telekontor in Plüderhausen und Budapest Erotikwerbeclips gedreht. Das Material sei teilweise noch jetzt bei der Werbung für 0190-Nummern im Nachtprogramm des Deutschen Sportfernsehens zu sehen. Obendrein gab es private Filmaufnahmen.

    Die Erklärung Hornauers folgte nur knapp vier Stunden nach der Veröffentlichung eines Pornovideos, das die Landtags-SPD zuvor anonym erhalten hatte. Die SPD-Medienexpertin Birgit Kipfer machte es dann am Freitagmittag öffentlich. Es zeigt Hornauer bei Sex-Aufnahmen: mal als Kameramann, mal als Akteur. Auf dem 23-minütigen Band sind junge Frauen in sexueller Aktion zu sehen, oft gefilmt von Hornauer mit einer Handkamera. Mehrfach ist er obendrein mit Anweisungen zu hören.

    Kipfer bezweifelte nach der Ausstrahlung, dass bei Hornauer noch "die Integrität und das Vertrauen" vorliege, um die Lizenz zu erhalten: "Es ist ein Unterschied, ob ich eine Würstchenbude oder einen Fernsehsender betreibe." Kipfer rief die LfK und die Landesregierung auf, "sich endlich mit dem Problem auseinander zu setzen". Ähnlich äußerte sich Jürgen Walter (Grüne). Hornauer habe "falsche Aussagen gegenüber der LfK gemacht". Man müsse "alles in die Wege leiten, um die Lizenz zu verhindern".

    LfK-Präsident Thomas Hirschle sagte am Abend, das Videoband werde geprüft. "Wir nehmen diese Aspekte sehr ernst, vor allem vor dem Hintergrund der Glaubwürdigkeit von Herrn Hornauer." Als Konsequenz aus der Affäre forderte Kipfer, die Zulassungsvoraussetzungen für Senderbetreiber im Landesmediengesetz zu verschärfen. Ähnliches hatte zuvor CDU-Landtagsfraktionschef Günther Oettinger angeregt.

    In diesem Fall bringt das nichts mehr. Hornauers Anwalt, der die Ausstrahlung des Videos per einstweiliger Verfügung verhindern wollte, damit aber scheiterte, sagte: "Der Sachverhalt ist nicht dazu geeignet, die Zulässigkeitsvoraussetzungen nach dem Landesmediengesetz in Frage zu stellen." Im Klartext: Hornauer könne man die Lizenz nicht verweigern, weil er keine Gesetze gebrochen habe. Zudem werde Hornauer alle Geschäftskontakte zur Wankmiller-Gruppe in Füssen beenden. In den vergangenen Tagen waren immer wieder Gerüchte aufgetaucht, der B.TV-Chef sympathisiere mit der umstrittenen Lebensgemeinschaft.

    Aktualisiert: 15.03.2003, 06:07 Uhr
     
  3. TV-Nutzer

    TV-Nutzer Senior Member

    Registriert seit:
    15. März 2003
    Beiträge:
    344
    Quelle:
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/detail.php/383724?_suchtag=2003-03-15


    Als Kameramann legt Hornauer auch selbst Hand an

    Der neue Besitzer von B-TV hat auch Sexvideos gedreht - Oettinger schließt Änderung des Landesmediengesetzes nicht aus

    Ein Sexvideo bringt Thomas Hornauer, den umstrittenen Inhaber des privaten Regionalsenders B-TV, in Bedrängnis. SPD und Grüne fordern vehement, ihm die Sendelizenz zu verweigern. Die CDU überlegt immerhin, ob man das Landesmediengesetz ändern soll.

    Von Wolfgang Messner

    Brigitte Kipfer sah sich zunächst einmal zu einer Entschuldigung genötigt. Es sei ja sonst nicht ihre Sache, Leute einzuladen, "um ihnen dann einen Porno vorzuführen". Aber so wie die Dinge stünden, gehe es wohl nicht anders, meinte die medienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion. So wurde ein Dutzend Journalisten gestern in den Fraktionsräumen der SPD Zeuge einer merkwürdigen Vorführung in den sonst eher nüchternen Hallen der Volksvertreter. Gezeigt wurden amateurhafte Aufnahmen, in denen nur leicht bekleidete oder nackte junge Frauen sexuelle Handlungen an sich vornehmen.

    Das Interesse richtete sich jedoch auf den Kameramann, der mitunter auch selbst Hand an die Darstellerinnen legte. Der Mann hinter der Videokamera war Thomas Hornauer, der neue Eigentümer des Ballungsraumsenders B-TV, den er nun in B-TV 4 umbenannt hat.

    Das anonym zugespielte Video zeige, dass man "berechtigte Zweifel" haben dürfe, ob Hornauer die Befähigung für eine Sendelizenz habe, sagte Kipfer. Die Grünen im Landtag sprachen von einem "medienpolitischen Desaster" und forderten die Landesanstalt für Kommunikation (LfK) erneut auf, "alles in die Wege zu leiten, um eine Lizenzerteilung an Hornauer zu verhindern." Am Montag berät der 37-köpfige Medienrat den Fall, entschieden wird die Lizenzvergabe in der Vorstandssitzung am 7. April.

    Die Voraussetzungen zur Erlangung eines so genannten Medienführerscheins sind in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern lächerlich niedrig. Außer der unbeschränkten Geschäftsfähigkeit und einem ordentlichen polizeilichen Führungszeugnis muss der Bewerber keine weiteren Nachweise erbringen. Die SPD-Medienexpertin Kipfer sagte, dass man in Schleswig-Holstein immerhin die Zustimmung verweigern kann, wenn der Antragsteller die "erforderliche Zuverlässigkeit" nicht nachweisen kann.

    Ein solcher Passus fehle in Baden-Württemberg. Kipfer kündigte eine Initiative der SPD zur Änderung des Landesmediengesetzes an. Auch in der CDU scheint es Bewegung zu geben. Ihr Fraktionschef Günther Oettinger schloss gestern zumindest nicht aus, dass der Gesetzgeber vor dem Hintergrund des Falls Hornauer aktiv werden will. Hornauer wollte sich gestern zu den Vorwürfen nicht äußern, kündigte aber eine baldige Aufklärung an. Das Material sei "steinalt", sagte er der StZ. Obwohl die Zulassungskriterien denkbar niedrig sind, muss Hornauer um die Lizenz fürchten. Gegenüber der LfK hatte der Plüderhausener Unternehmer am 1. März erklärt, er betreibe ein "vollkommen normales und seriöses Geschäft", das "unter moralischen Gesichtspunkten absolut keinen Diskussionsstoff bietet". Vorwürfe, bei seiner Firma Telekontor würden Erotikclips hergestellt, wies er erneut zurück. Dort würden "keine Spots produziert", ließ er schon die LfK wissen, "sondern lediglich in unternehmenseigenen Schnitt- und Tonstudios geschnitten, untertitelt, vertont sowie verschickt". Gerade das bezweifelt die SPD nach Besichtigung des fraglichen Videos.

    Beobachter wollen auch Mobiliar und Interieur aus Hornauers Plüderhausener Firmensitz erkannt haben. Die Szenen seien überwiegend in Budapest entstanden, wo er eine "Villa" gehabt habe. Dort seien auch Telekontor-Mitarbeiter geschult worden. Das Haus habe er aber wieder verkauft.

    Auch andere Versprechungen hat Hornauer nicht eingehalten. So war der LfK bereits im Oktober 2002 der B-TV-Interessent merkwürdig vorgekommen. Nachdem die für den Fernsehbereich zuständige Justiziarin Angela Frank Sexseiten im Internet entdeckt hatte, musste Hornauer versprechen, sich von dieser Art von Geschäften zu verabschieden. Er sperrte die Seite http://www. power-flirt.de, andere Seiten aber liefen weiter, so zum Beispiel die Seite http://www.slip-tv.de oder http://www.bild-power-flirt.de. Erst als vor ein paar Tagen bekannt wurde, dass Hornauer auch diese Domains noch betreibt, nahm er sie aus dem Netz.

    Vor etwa zwei Jahren gab Hornauer zudem in einem Münchner Verlag das Sexmagazin "Horny Mag" heraus, mit dem er für 0190er-Nummern im Erotikbereich warb. Das Heft, sagt Hornauer, habe er nur ein halbes Jahr finanziert. Es sei ein wirtschaftlicher Flop gewesen. Überhaupt verspricht er, sich nun gänzlich vom Geschäftsbereich Erotik trennen zu wollen. Mit der sektenartigen Wankmiller-Gruppe, zu der er lose Kontakte zugegeben hatte, will er ebenfalls nichts mehr zu tun haben. Hornauer hatte in Füssen ein Haus gekauft, in dem Wankmiller-Mitglieder als Mieter wohnen. Das Haus in der Drehergasse 11, in der Füssener Altstadt gelegen, werde er verkaufen. Die Mieter hätten eine Kündigung erhalten, sagte Hornauer der StZ. Der Wankmiller-Gruppe werden unter anderem Sexorgien in der Gegenwart von Kindern vorgeworfen.

    Aktualisiert: 15.03.2003, 06:07 Uhr
     
  4. partygeist

    partygeist Senior Member

    Registriert seit:
    1. April 2001
    Beiträge:
    153
    Ort:
    Böblingen
    Mal eine einfache Frage...

    Wo ist da bitte das Problem?
    Es gibt schlimmere Dinge auf der Welt.

    Schaut euch doch mal um, welche "Sportler", "Schauspieler" usw. schon einen Erotik- / Pornofilm gedreht haben...
     

Diese Seite empfehlen