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B.TV an Telekontor verkauft

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von TV-Konsument, 22. Januar 2003.

  1. TV-Konsument

    TV-Konsument Junior Member

    Registriert seit:
    16. Mai 2002
    Beiträge:
    37
    Ort:
    Karlsruhe
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    Wie der SWR soeben meldet, wurde der insolvente Sender B.TV an die Plüderhausener Firma Telekontor verkauft.

    Telekontor plant, aus B.TV einen Sender mit "interaktiven Elementen" zu machen.
    (vermute Kopie von 9live...)

    <small>[ 22. Januar 2003, 13:20: Beitrag editiert von: TV-Konsument ]</small>
     
  2. TV-Konsument

    TV-Konsument Junior Member

    Registriert seit:
    16. Mai 2002
    Beiträge:
    37
    Ort:
    Karlsruhe
    Weitere Informationen von SWR4:
    Laut SWR war der Verkaufpreis mit 1,6 Mio Euro ein Schnäppchen.

    Bernd Schumacher ist vollkommen raus, was Bedingung für den Kauf war.

    Der Senderstandort Karlsruhe wird aufgegeben und es wird nur noch aus Ludwigsburg gesendet.

    Telekontor hat kein Interesse an der neu ausgeschriebenen Lizenz im Kabelnetz für den Großraum Karlsruhe/Pforzheim (ehemals B.TV Baden).

    Astra-Ausstrahlung soll beibehalten werden, ebenfalls die "Astro-Show".
     
  3. nevers

    nevers Gold Member

    Registriert seit:
    2. Mai 2002
    Beiträge:
    1.360
    Ort:
    Germany
    ich frage mich nur, ob sie analog bleibt. schließlich war ein digitales interaktives programm vor ein paar wochen schon einmal im gespräch.
     
  4. benjaminST

    benjaminST Neuling

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    16
    Ort:
    Stuttgart
    Hä ick blick da jetzt net ganz durch.
    Warum hat B.TV kein Interesse mehr an der Kabellizenz in Baden,fliegen die dann da raus?Bleibt B.TV ein Regionalsender oder gibt das jetzt ein deutschlandweites Programm?

    Benni
     
  5. TV-Konsument

    TV-Konsument Junior Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    37
    Ort:
    Karlsruhe
    Hier die Pressemitteilung des Insolvenzverwalters
    Quelle: www.schubra.de

    In den Insolvenzverfahren

    B.TV Television GmbH& Co. KG
    sowie deren Gesellschafter, die B. TV Baden GmbH & Co. KG
    und die B. TV Württemberg GmbH & Co. KG

    teilen die Insolvenzverwalter
    Dr. Eberhard Braun
    Thomas Kind
    Harald Kroth

    im Anschluß an die heutige Gläubigerversammlung zum weiteren Fortgang der Insolvenzverfahren folgendes mit:

    Am 31. Juli 2002 hatte die Geschäftsleitung der B.TV Television GmbH & Co. KG, der B.TV Baden GmbH & Co. KG und der B.TV Württemberg GmbH & Co. KG beim zuständigen Insolvenzgericht Karlsruhe beantragt, ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der Gesellschaften sowie der persönlich haftenden Komplementär GmbH zu eröffnen. Das Insolvenzgericht ist diesem Antrag mit Beschlüssen vom 01. November 2002 gefolgt, nachdem die vom Gericht bestellten vorläufigen Insolvenzverwalter in den dem Insolvenzgericht eingereichten Sachverständigengutachten die Eröffnung der Verfahren empfehlen konnten. Gleichzeitig war die erste Gläubigerversammlung (Berichtstermin) vor dem Insolvenzgericht Karlsruhe für den heutigen Tag anberaumt worden.

    Sowohl im Eröffnungsverfahren, als auch nach Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist der Geschäftsbetrieb der drei operativen Gesellschaften fortgeführt worden. Damit sollte die Möglichkeit erhalten bleiben, die schuldnerischen Unternehmen im ganzen zu veräußern um damit zum einen möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten und zum anderen die bestmöglichen Verwertungserlöse für die Gläubiger zu erzielen.

    In den vergangenen - nahezu - sechs Monaten ist die Programmstruktur des Senders zunächst unverändert geblieben. Mit zahlreichen Übernahmeinteressenten wurden Verhandlungen mit dem Ziel geführt, entweder die schuldnerischen Gesellschaften im Wege eines Insolvenzplans zu sanieren und an neue Gesellschafter zu übertragen oder zumindest die Unternehmen als Einheiten zu erhalten und auf neue Fortführungsgesellschaften im Wege einer übertragenden Sanierung zu veräußern. Die Verhandlungen gestalteten sich außerordentlich komplex und schwierig. Im Ergebnis ist es allerdings dann doch gelungen, zumindest für einen Teilbetrieb eine Fortführungslösung zu finden.

    Nachdem Ende November 2002 die Kabellizenz für die B.TV Baden GmbH & Co. KG ausgelaufen worden war und zu diesem Zeitpunkt deutlich wurde, daß eine Gesamtübernahme wohl ausscheiden würde, mußte der Geschäftsbetrieb diesen geänderten Rahmenbedingungen angepaßt werden. Seit Anfang Dezember ist die Programmstruktur vereinfacht und auf ein mit vertretbaren Kosten abzuwickelndes Niveau reduziert worden. Aus diesem Grunde waren alle Arbeitsverhältnisse gekündigt worden, die Mehrheit der Mitarbeiter wurde freigestellt und lediglich der kleinere Teil der Arbeitnehmer für den Sendebetrieb seither weiterbeschäftigt.

    Letztendlich ist es dann allerdings doch noch gelungen, einen Übernahmeinteressenten zumindest für die B.TV Television GmbH & Co. KG zu finden. Der am heutigen Tage zusammengetretenen Gläubigerversammlung konnte daher der Abschluß eines Übernahmevertrages empfohlen werden, mit dem sichergestellt werden wird, daß B.TV weiterhin als Sender erhalten bleibt und auch den Platz im Kabelnetz des Landes Baden-Württemberg weiterhin besetzen kann. Im Rahmen einer übertragenden Sanierung wurde im Insolvenzverfahren über das Vermögen der B.TV Television GmbH & Co. KG das gesamte bewegliche Anlagevermögen an eine Auffanggesellschaft veräußert, die den Sendebetrieb der B.TV Television GmbH & Co. KG fortsetzen wird. Die Geschäftsbetriebe der B.TV Württemberg GmbH & Co. KG ebenso wie der B.TV Baden GmbH & Co. KG werden entsprechend den von der Gläubigerversammlung gefaßten Beschlüssen eingestellt, entsprechende Vorbereitungsmaßnahmen waren in den vergangenen Wochen bereits getroffen worden.

    Die Fortführungsgesellschaft, die Regio Network Communications GmbH & Co. KG, war vor einigen Wochen von Herrn Thomas Hornauer gegründet worden. Das neue Konzept sieht eine stärkere Hinwendung zu interaktiven Fernsehinhalten vor und wird in enger Abstimmung mit der Landesmedienanstalt weiter entwickelt werden.

    RA-WP Dr. Eberhard Braun
    RA Thomas Kind
    RA Harald Kroth
    als Insolvenzverwalter
     

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