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Aufnahme Servus TV HD, Datei nach Konvertierung in riesengroß

Dieses Thema im Forum "Digitale Audio- und Videobearbeitung" wurde erstellt von Jimbob96, 13. Mai 2012.

  1. Jimbob96

    Jimbob96 Junior Member

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    Hallo zusammen!
    Damit die interne Festplatte meines Digicorder ISIO S nicht in absehbarer Zeit voll wird, konvertiere ich aufgenommene Filme in Formate wie avi (xvid) oder mkv (h.264). Hier bin ich noch am Testen. Ich benutze hierzu entweder den Freemake Video Converter oder XMedia Recode. Das Ganze funktioniert eigentlich sehr gut. Nun habe ich testweise bei Servus TV HD eine 5Min. Aufnahme gemacht, die eine ca. 500 GB ts4-Datei auf die Festplatte gebracht hat. Wenn ich diese Datei mit Mediaport auf den PC gezogen habe und nun in avi oder mkv oder mp4 usw. konvertieren will, zeigen mir die Konvertierungsprogramme an, dass die Ausgabedatei ca 6-7 GB groß sein wird. Ich kann die Einstellungen regeln, wie ich will (Videobitrate runter, Auflösung runter), ich habe trotzdem eine größere Datei als vorher. Hat jemand einen Rat, woran das liegt. Dieses Problem hatte ich bislang nur bei Servus TV HD.
     
  2. may24

    may24 Silber Member

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    AW: Aufnahme Servus TV HD, Datei nach Konvertierung in riesengroß

    Uh, nun das kann verschiedene Ursachen haben aber zu 99,99% ist es eine ... sagen wir mal nicht optimale Encoder Einstellung. ;-)

    Nun Servus TV HD sendet in 1080i. D.h. fullHD interlaced.
    Es empfiehlt sich in jedem Fall das Ganze zu deinterlacen - dann aber richtig !
    Durch das Deinterlacen wird das Bild ruhiger und läßt sich besser komprimieren.

    Des weiteren: Alle HD Sender sind in MPEG-4 AVC (= h.264) gecoded.
    Das ist der zur Zeit beste Codec was Kompression <-> Qualität angeht.
    Das veraltete MPEG-4 ASP (= Xvid/DivX) komprimiert schwächer (und kann mitlerweile ausgemustert werden. Es gibt nur noch ganz alte Handys/DVD Player die nicht AVC können ... Ich rate daher ab Rips/Encodings noch in Xvid/DivX zu machen)
    D.h. jedes Bild - bei gleicher Qualitätsstufe - wird auf jeden Fall größer wenn es in Xvid ist als wenn es mit AVC codiert wäre. Logischerweise wird der resultierende Videostream dementsprechend größer.
    Schlimmer wird's noch wenn du's mit MPEG-2 machst. Das komprimiert nochmal 20-40% schwächer als Xvid. Außerdem kenne ich keinen SAP der Mpeg-2 HD abspielt ;-)


    Bleiben wir also in AVC. Hier kommt's erst mal drauf an was dein Encoding Programm aus dem interlaced macht. Beläst es das so, deinterlaced er es, wenn ja wie ?
    Mediainfo (auf's Endresultat) verrät dir das ;-)

    Ich habe festgestwellt das TV Sender mit Quantifizierungs Koeffizienten um die 23 - 27 arbeiten. Wenn du den absenkst, sagen wir mal auf 20 dann wird natürlich das resultierende Video um einiges Größer - die Qualität bleibt jedoch (fast) gleich.
    (Es geht immer was verlohren wenn neu encoded wird - nur halt nicht soviel)

    Mein Rat: Wenn's keine Aufnahme ist die du archivieren und immer wieder anschauen möchtest, dann deinterlace einfach mit yadif und re-encode sie mit x264 bei einem CRF von 22. Wenn du bei .mkv bleiben möchtest kann der Ton entweder AC3/MP2 oder mp3 bleiben -
    oder besser nach AAC coden (der kann auch Mehrkanalton). Dann passt's auch in einen .mp4 Container.

    Ich kann dir leider nicht sagen ob und in wiefern dein XMedia Recode das alles kann oder nicht. Im "Notfall" auf Avisynth umschwenken :)
    Wenn du beim XMR bleiben willst, setze mal den CRF auf 22. (Constant Rate Factor)
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Mai 2012

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