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Astra 4.8°E mit Selfsat?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von sheva10, 22. Oktober 2016.

  1. sheva10

    sheva10 Neuling

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    Hallo,

    Hat wer Erfahrungswerte mit Empfang von Astra 4.8°E mit einer Selfsat Antenne?
    Ich wohne in Wien und laut SES-Webseite sollte hier 60er Spiegel reichen. Man muss aber sagen dass der Signalgewinn mit 60er mit Selfsat nicht ganz vergleichbar ist.
    Bin für jeden Tipp dankbar!
     
  2. fibi71

    fibi71 Junior Member

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    Die Selfsat hat an und für sich eine Empfangsleistung die mit einer 75cm Antenne vergleichbar ist. Für High Power Satelliten vollkommen ausreichend. Bei der Position 4,8 Grad Ost werden viele Programme über den Nordic Beam gesendet. D.h. möglicherweise mit einem Meterschirm hast du Empfang. Weiters gibt es den Nordic BSS Beam. Diese kommt bei dir mit 45 db rein. Soll heißen: Empfang mit 85 cm. Dann ist noch der Europe FSS Beam mit 47db. d.h. Empfang mit 75 cm. Und zum Abschluss der Europe BSS Beam mit 50 db: 60 cm notwendig. Dieser funktioniert mit der Selfsat. Die anderen wohl unzureichend oder gar nicht. Schau mal auf kingofsat o.ä. Wenn die SES schreibt: Empfang mit 60 cm, meinen sie wohl: Du kannst gewisse Programme mit 60 cm empfangen.
     
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  3. sheva10

    sheva10 Neuling

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    Danke fibi71 für dein Kommentar und Tipps.
    Wie kommst auf die Idee, dass Selfsat mit einem 75er vergleichbar sei? Laut Spezifikationen ist Signalgewinn bei Selfsat 33,7dB und beim Triax 64TD 35,8db. Nach diesem Kriterium ist die Selfsat nichtmal mit 60er vergleichbar. Aber das sind die Spezifikationen, nicht die Erfahrungswerte.
    Zum Nordic Beam:
    Interessanterweise habe ich hier einige Sender mit Selfsat empfangen können, leider aber nicht alle. Wie lässt sich das erklären, dass nicht alle Signale von einem Beam empfangen werden?
     
  4. plueschkater

    plueschkater Platin Member

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    Weil z.B. auch die FEC eine Rolle spielt. 3/4 ist leichter zu empfangen als 5/6 usw.
     
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  5. Dipol

    Dipol Talk-König

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    Der Antennengewinn ist proportional zur wirksamen Aperturfläche * Effizienz. Planarantennen haben eine höhere Effizienz als die 70 % guter Satellitenantennen. Aber selbst wenn man den Flächenwirkungsgrad bei illusorischen 100 % ansetzen würde, gleicht das nicht den Flächenunterschied aus.

    Auch noch so physikalisch unmögliche Marketingaussagen finden immer jemand der sie nachplappert. Die Sprüche kennt man schon von der TechniSat SATENNE und der GALAXIS Future, die vom Markt verschwunden sind.

    Außerdem: Kilo ist kein Gewicht und in dB kann man Verstärkung- und Dämpfungs-Relationen angeben aber keine Spannungs- oder Leistungs-Pegel. Auch wenn der Unterschied zwischen absoluten und reativen dB in Zeiten nachlassender Fachkunde zunehmend schlampiger gehandhabt wird:

    Die EIRP wird nicht in dB sondern der Maßeinheit dBW angegeben.
     
  6. sheva10

    sheva10 Neuling

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    Spielt das eine Rolle ob es DVB-S oder DVB-S2 Signale sind?
     
  7. plueschkater

    plueschkater Platin Member

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    DVB-S2 ist afaik etwas "zickiger" zu empfangen
     
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  8. fibi71

    fibi71 Junior Member

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    Bzgl. Empfangsleistung habe ich dann das wohl anders in Erinnerung gehabt als es tatsächlich ist. Auch wenn die gleichen Parameter wie z.B. Symbolrate und FEC verwendet werden, so hast du in der Regel oft leichte Empfangsunterschiede. Ist abhängig von der Sendeleistung, der Antennengröße, der Verstärkung des LNB, der Sendefrequenz und FEC und natürlich auch ob SD oder HD. Bei lyngsat sind die Mindesterfordernisse für die verschiedenen Transponder angeführt. Sie reichen von C/N oder SNR 5.5 bis 9.4. Siehe Astra 4A & SES 5 at 4.9°E - LyngSat. Sehr entscheidend ist auch die FEC welche von 1/2 bis 9/10 reichen kann. Bei FEC 1/2 wird die Hälfte des Datenstrom für die Fehlerkorrektur aufgewendet. Bei 2/3 sind es 33 1/3 Prozent bis 9/10: 10 %. Eine nähere Erläuterung gibt es hier: eutelsat 9b reception signal
     
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  9. Postmann

    Postmann Silber Member

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    Fec 1/2 DVB-S QPSK, min. 0% -> 2,69dB
    Fec 2/3 DVB-S QPSK, min. 20% -> 4,36dB
    Fec 3/4 DVB-S QPSK, min. 21/24% -> 5,46dB
    Fec 5/6 DVB-S QPSK, min. 30% -> 6,53dB
    Fec 7/8 DVB-S QPSK, min. 36% -> 7,24dB

    Fec 2/5 DVB-S2 QPSK, min. 0% -> -0,3dB
    Fec 1/2 DVB-S2 QPSK, min. 0% -> 1,0dB
    Fec 3/5 DVB-S2 QPSK, min. 20% -> 2,23dB
    Fec 2/3 DVB-S2 QPSK, min. 20% -> 3,1dB
    Fec 3/4 DVB-S2 QPSK, min. 20% -> 4,03dB
    Fec 4/5 DVB-S2 QPSK, min. 21% -> 4,68dB
    Fec 5/6 DVB-S2 QPSK, min. 24% -> 5,18dB
    Fec 8/9 DVB-S2 QPSK, min. 32% -> 6,2dB
    Fec 9/10 DVB-S2 QPSK, min. 34% -> 6,42dB

    Fec 3/5 DVB-S2 8PSK, min. 38/42% ? -> 5,5dB
    Fec 2/3 DVB-S2 8PSK, min. 35% -> 6,62dB
    Fec 3/4 DVB-S2 8PSK, min. 45% -> 7,91dB
    Fec 5/6 DVB-S2 8PSK, min. 55% -> 9,35dB
    Fec 8/9 DVB-S2 8PSK, min. 65% -> 10,69dB
    Fec 9/10 DVB-S2 8PSK, min. 68% -> 10,98dB
     
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  10. sheva10

    sheva10 Neuling

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    Wo kommen diese Werte her?
     

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