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ARD: "Einheitliches Erscheinungsbild aller Magazine könnte unser Profil stärken"

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 6. Dezember 2008.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator

    Registriert seit:
    25. Januar 2007
    Beiträge:
    82.231
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    Leipzig - Der neue ARD-Programmdirektor Volker Herres setzt sich für ein einheitliches Erscheinungsbild der sechs ARD-Politmagazine ein, um die Aufmerksamkeit für die eigenen Produkte zu erhöhen.

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  2. borg2

    borg2 Platin Member

    Registriert seit:
    9. April 2005
    Beiträge:
    2.562
    AW: ARD: "Einheitliches Erscheinungsbild aller Magazine könnte unser Profil stärken"

    Jedes der Magazine "Report Mainz", "Report München", "Fakt", "Kontraste", "Panorama", "Monitor" hat individuelle Schwerpunkte. Gerade durch die auch optische Unterscheidung hat man einen Wiedererkennsungswert, je nach Schwerpunkt: Politik, Kultur, Verbraucherschutz oder Umwelt. Auch sind Report Mainz und Report München inhaltlich sehr unterschiedlich, was deren Themen und Darstellung betrifft. Und manchen Zuschauern liegt auch die emotionalere Münchner Darstellung mehr, als die kühlere Mainzer. Anstelle eines 08/15 Einheitsmagazin welches über alles immer gleich berichtet, kann man sich auch SpiegelTV oder SternTV auf den Privaten ansehen. Es wird über alles ein wenig, dafür sehr emotional berichtet. Die Schwerpunkte, die bei den ÖR oft auch gerade aufgrund der absolut unterschiedlichen Produktions-Standorte, München, Mainz, Berlin, Hamburg etc. mit unterschiedlichen Beweggründen und Herangehensweisen recherchiert werden, sind gerade die große Stärke der Personalintensiven ÖR-Sender.
    Auch bei Regional-Magazinen wird dadurch individuell auf die Bevölkerung vor Ort eingegangen. Ein kühler Norddeutscher kann mit dem etwas herben polternden Bayrischen Stil nichts anfachen. Hessenschau/Maintower, Landesschau-RP, Landesschau-BW, Buten&Binnen, Frankenschau, Rundschau treffen jeweils am Besten den Nerv von Bayer, Badener, Hesse, Schwabe. Brisant ist zwar eine Sendung die in den neuen BL genau so angesehen wird wie in Berlin, Kempten, Koblenz oder Saarbrücken, daher haben sie auch eine grosse Einschaltquote. Aber sie bieten auch nur ein wenig für jeden an. Mit den Magazinen der Privaten ist es ähnlich. McDonnals-Kost, jeder geht hin, jedem schmeckt es, aber individuell wie die Regionalküche ist es nicht. Und gerade in der Regionalküche ist es auch so, dass ein Pfälzer Saumagen, Saure Kutteln, Nieren der Mehrheit ausserhalb der Region überhaupt nicht schmeckt.
    Bitte behaltet die Individualität bei.
     
  3. Sport

    Sport Gold Member

    Registriert seit:
    31. Januar 2006
    Beiträge:
    1.283
    AW: ARD: "Einheitliches Erscheinungsbild aller Magazine könnte unser Profil stärken"

    Also ich würde ein einheitliches Design sehr begrüßen. Schaue auch lieber die ZDF-Magazine.
    Die ARD müsste sich als ein Sender positionieren und nicht als Plattform für die Produktionen der Regionalprogramme.
    Ich verstehe auch nicht, wieso man sich "das Erste" nennt. Das ist ein Slogan, aber keine Marke. Man sollte sich ganz klar zum Namen ARD bekennen.
    Und wie man eine Marke kreiiert können sich die Herren bei diversen amerikanischen Networks abschauen. In Deutschland machen das beispielsweise Pro Sieben oder DMAX sehr gut.
     
  4. amsp2

    amsp2 Wasserfall

    Registriert seit:
    6. Mai 2004
    Beiträge:
    7.890
    Ort:
    ----------
    AW: ARD: "Einheitliches Erscheinungsbild aller Magazine könnte unser Profil stärken"

    ProSieben beweist vorallem eins, wie man seinen Ruf runinieren kann.
     
  5. borg2

    borg2 Platin Member

    Registriert seit:
    9. April 2005
    Beiträge:
    2.562
    AW: ARD: "Einheitliches Erscheinungsbild aller Magazine könnte unser Profil stärken"

    Obwohl mir auch das ZDF in Vielem besser gefällt, vermisse ich dort jedoch den Regionalen Bezug. Zwar finden sich dort verhältnismässig viele Beiträge aus dem RheinMaingebiet (Umfragen, Interviews, Fahrzeugtest, Besuche in Einkaufszentren) finden bevorzugt auf der Frankfurter Zeil, im Umfeld von Wiesbaden oder in der Mainzer Gegend bzw. im Rheingau statt - es liegt ja alles in der Nähe vom Lärchenberg.
    Und da ich auch in dieser Region wohne kommt einem diese Nähe natürlich zu Gute.
    Aber wenn man sich als Baden Würtemberger, Bayer oder Sachse wiederfinden will, muss in diesen Bundesländern schon etwas besonders einschneidendes Passieren. Das ZDF ist eben ein "Gesammtdeutscher Sender, während das Erste, zumindest bei Magazinen und den Dritten etwas näher am jeweiligen Volk ist.
    Bei den Privaten muss leider wirklich ein Kindsmord passieren, ein Asylantenheim abbrennen oder sich eine Bürgerin mit besonderem Dialekt um einen Maschendrahtzaun streiten, bzw. sich durch extreme Organgenhaut, oder besonders edle Maße hervortun um dort Sendezeit zu erhalten. Nicht unbedingt das, was einem in der näheren Umgebung interessiert bzw. von Wichtigkeit ist (und für einen Norddeutschen ist eine Springflut durchaus eine Nachricht wert, genauso wie für die Badener Region eine Reb-Schädlingsplage oder in Bayern Windbruchgefahr durch den verg. Sturm und den trockenen Sommer).
     
  6. NFS

    NFS Foren-Gott

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    Hamburg
    AW: ARD: "Einheitliches Erscheinungsbild aller Magazine könnte unser Profil stärken"

    "Das Älteste" käme nicht so gut an. :D
     
  7. mweb21

    mweb21 Gold Member

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    2. Dezember 2003
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    AW: ARD: "Einheitliches Erscheinungsbild aller Magazine könnte unser Profil stärken"

    wieder was gelernt ...

    ich dachte immer, GERADE die hier angesprochenen
    sendungen würden wegen ihres inhalts gesehen!
    ;)

    bin ich wohl (fälschlicherweise) zu sehr von mir ausgegangen,

    denn das "erscheinungsbild" war das letzte, was mich

    bisher an report, panorama, monitor usw. usf.

    interessiert hat oder interessieren wird.

    :winken:
     

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