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Anzahl privater Rundfunkangebote rückläufig

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 28. Juni 2010.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Stuttgart/Berlin - Die Zahl der privaten Rundfunkangebote in Deutschland ist erstmals rückläufig. Dies gilt sowohl für TV- als auch Hörfunk-Angebote.

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  2. Pannenpaule

    Pannenpaule Junior Member

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    AW: Anzahl privater Rundfunkangebote rückläufig

    Tja, da wird endlich die Qualität der Sender bewertet. Einfach in dem gewisse Programme nicht mehr eingeschaltet werden. Man hat eben das Programm zu sehr verwässert. So das keiner mehrInteresse an den Sendern hat. Zuerst gehen die Hörerzahlen, Jahr für Jahr sind die Verluste höher zurück, und mit einem Jahr später kommt dann die Quittung auf den Kontoauszügen. Das mag vielleicht 10 Jahre gut gehen. Bsp Energy Sachsen. Mitte der Neunziger, trotz mangelnder Abdeckung nur in den Ballungsräumen Dresden, Leipzig und Chemnitz über UKW einwandfrei zu hören, lagen die Hörerzahlen bei 120000 am Tag. man machte auch, vor allem für Sachsen und Sachsens Jugend begeisterndes innovatives Radio. Und trotz 120000 Hörern wurde damals gesagt, das lohnt sich nicht. So als wollte man sich erst mit tollen Programm, nennen wir es einfach mal Produkt, also einem tollen Produkt bei der SLM anbiedern, um für 10 Jahre ne Lizenz zu bekommen. Dann macht man, so wie es einst in den USA mit Coke gemacht wurde, jeden dritten Hörer zum Fan. Und dieser hört dann auch weiter NRJ, auch wenn das Programm nicht mehr hörbar ist. Denn irgendwann kam der schwarze Mann, der sagte, nachts brauchen wir keine Moderation, Musik spielen wir nur noch 40 bis 80 Songs am Tag. Wir mindern massiv die Kosten. Nun hören nur noch 40000 NRJ, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Sie verdienen Geld, über eine gewisse Spanne. Nur irgendwann kommt der Punkt, wo man auch mit diesen Hörerzahlen im Minus landen wird. In der Medienbranche schaufeln viele ihr Grab. schon zehn Jahre bevor sie sich reinlegen werden. Doch ist es einmal ausgehoben, gibt es meist keinen Weg zurück...

    Ich höre schon wieder viele Private oder Verbände von privaten, die schreien werden, die ARD ist schuld... ABER, meist ist man selbst am meisten schuld, auch wenn man es nicht wahrhaben will... Eben immer noch sowas wie Amateurfunk...
     
  3. yoshi2001

    yoshi2001 Platin Member

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    AW: Anzahl privater Rundfunkangebote rückläufig

    Das ist ja auch kein Wunder wenn ewig geclaimt wird mit den Hits aus den 80ern 90ern und das Beste von Heute.

    Vor allen ist es im Radio extremst nervig wenn bestimmte Titel zu oft wiederholt werden oder ewig die Standard 80s und 90s wiederholt werden.

    Und auch die Vielen Abzock Gewinnspiele a la 0137xxx sind ein Absolutes No go !
     
  4. Pannenpaule

    Pannenpaule Junior Member

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    AW: Anzahl privater Rundfunkangebote rückläufig

    jo, Radio paradiso ist auch ein grauenhaftes Bsp. Die wollen zwar alternativ sein, zu dem was am Markt besteht, sind aber in Wirklichkeit noch viel grauenhafter formatiert und auf die manipulativen Gelüste des betreibers ausgelegt, in diesem Fall ist das die Kirche. Durch die harmoniebesessene Einseitigkeit hört sich der Sender noch viel grauenhafter an, als die 80er und 90er sowie das Beste von Heute... Und selbst wenn man bei den Jahrzehnte-Dudlern jeden Song bis auf 16 Ausnahmen am tag nur einmal hört, ist spätestens der Effekt verwirkt, wenn der Moderator das Wort erhält und sagt, Hallo, mein Name ist Robert Schwanensee, sie hören Mittelerde FM mit den besten Hits aus den blablabla, wir wiederholen keinen einzigen Song, sollten sie trotzdem einen Song doppelt hören, räumen sie doch die 1000 Euro ab, indem sie bei uns anrufen... In der nächsten halben Stunde hören wir Hits, die zu dem schönen Wetter da draußen passen, wie... Und das bei jeder Anmoderation... Privates Radio und Fernsehen ist aus meiner Sicht ein Fluch, außer ich rede von Sendern wie History, Spiegel Digital, Spiegel geschichte...
     
  5. Koelli

    Koelli Foren-Gott

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    AW: Anzahl privater Rundfunkangebote rückläufig

    Das sehe ich genauso.
    Aber offenbar die meisten Hörer nicht. Sonst gäbe es die Lokalsender in NRW wohl (in der Form) nicht mehr.
    Die scheinen nur einen CD-Wechsler mit 10 CDs zu haben, die eine Woche lang rotieren.
    Dazu ständig der Spruch, die besten Klassiker und die frischesten Hits zu haben (was überhaupt nicht stimmt im Vergleich zu EinsLive).
     
  6. Pannenpaule

    Pannenpaule Junior Member

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    AW: Anzahl privater Rundfunkangebote rückläufig

    Les mal oben das Bsp von NRJ Sachsen. Dann verstehst du, worum es eigentlich bei den Privaten geht. Um Geld verdienen. Doch rein aus dem Grund, Geld verdienen zu wollen, erzählt man irgendwelchen Funktionären der Landesmedienanstalten, man wolle die Vielfalt im Hörfunk bereichern... Und die glauben das tatsächlich, weil es für sie eine nebensächliche Arbeit ist, von der sie gar keine Ahnung haben. Und meist werden diese Sender von leuten gehört, die nur ne halbe Stunde morgens nach dem Aufstehen und auf dem Weg zur Arbeit hören, und nachmittags auf dem Weg zurück 20 Minuten. Aber die werden genauso behandelt, wie jemand, der am Tag ne Stunde Fritz, Radioeins, WDR2 oder ähnliches ganz bewusst hören...
     
  7. yoshi2001

    yoshi2001 Platin Member

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    AW: Anzahl privater Rundfunkangebote rückläufig

    Seit einiger zeit macht Radio 21 (Niedersachsen) mit sein "Wir Spielen was wir wollen" den richtigen schritt.
    Wenn da noch einige Dance Scheiben mit eingestreut werden, wäre es perfekt.
     
  8. Koelli

    Koelli Foren-Gott

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    AW: Anzahl privater Rundfunkangebote rückläufig

    Die haben wenigstens aktuelle Mucke. Soweit ich das beurteilen kann, wenn ich NRJ mal per Internetradio höre.
    EinsLive hat auch die aktuellen Charthits, spart sich aber so nervige Jingles, wie sie andere Radiosender immer abspielen: "Wir haben die besten Hits von..."

    Ich höre auch selektiv Radio:
    Morgens im Bad WDR2, um seriöse Nachrichten zu bekommen.
    In der Küche RadioKöln. Aber nur fünf Minuten lang, um zu erfahren, was es in der Stadt neues gibt. Den Rest des RadioKöln-Programms kann man nämlich in die Tonne kloppen.
    Und unterwegs eher EinsLive wegen der Musik.

    Aber ich werde ein immer größerer Fan von Internetradio: Tausende Sender aus aller Welt aus allen Genres.
     
  9. radio.burg

    radio.burg Silber Member

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    AW: Anzahl privater Rundfunkangebote rückläufig

    Beim Hörfunk können UKW-Frequenzen frei werden. Das dort DRM+Radiosender
    aufschalten können. :eek:
     
  10. LHB

    LHB Institution

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    AW: Anzahl privater Rundfunkangebote rückläufig

    tja...die meisten radiosender sind ja auch müll!

    WENN ich radio höre (was ich nicht so oft tue), dann höre ich RADIO21! der geht noch!
     

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