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Antennendosen

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von streamhunter, 21. November 2004.

  1. streamhunter

    streamhunter Junior Member

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    147
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    moggen!

    da für DVB-T ja erstmal die vorläufige endausbaustufe erreicht ist, wollte ich nun damit beginnen, das leitungsnetz und die antennen-/verstärker-konstuktion zu optimieren.

    da die leitungen schon alt bis uralt sind, wollte ich zur minimierung von verlusten antennendosen mit niedriger durchgangsdämpfung nehmen.

    enddose (z.b. BSD 4-00) mit abschlußwiderstand ist klar - bei den durchgangsdosen (z.b. BSD 4-14??!!) weiß ich leider nicht weiter..

    nimmt man für einen ast mit insgesamt 5 dosen, abgesehen von der enddose, überall die selben durchgangsdosen, oder muß ich von dose zu dose mit unterschiedlicher durchgangsdämpfung arbeiten??

    MfG
     
  2. juezae

    juezae Senior Member

    Registriert seit:
    22. Oktober 2004
    Beiträge:
    170
    Ort:
    Niederrhein
    AW: Antennendosen

    Hallo streamhunter,
    warum hast du nicht hier nachgefragt?
     
  3. Axel vom Topfield Board

    Axel vom Topfield Board Senior Member

    Registriert seit:
    1. November 2003
    Beiträge:
    199
    Ort:
    Voerde
    AW: Antennendosen

    Vielleicht weil Streamhunter "Digital-TV von der Hauantenne" verteilen will, und das sicher besser zu seiner Frage passt, als "Digital-TV am PC " ;-)

    @streamhunter:
    Die Durchgangsdämpfung der Dosen sollte (fast) immer möglichst gering sein.
    Du meinst wahrscheinlich die Anschlussdämpfung.
    Nehmen wir an, jede Dose hat eine Durchgangsdämpfung von 3 dB.
    Dann verlieren wir an jeder Dose jeweils 3 db. Nach der 4., Dose also bereits 12dB.
    Um an den Ausgängen jeweils den gleichen Signalpegel zu haben, muss dann die Ausgangsdämpfung diesem Effekt Rechnung tragen, indem diese jeweils um 3 dB kleiner ist.
    Hat die erste Dose noch 19 dB Dämpfung, sollte die 2. Dose dann 16 dB Ausgangsdämpfung haben, die 3. Dose dann 13 dB usw.
    Die Kabeldämpfung für die Teilstücke sowie die Dampfung an evtl. Verteiler und Steckern muss natürlich auch noch mit in die Rechnung einfliessen !
     
  4. streamhunter

    streamhunter Junior Member

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    147
    AW: Antennendosen

    danke!

    :)

    MfG
     
  5. pigga

    pigga Senior Member

    Registriert seit:
    16. November 2004
    Beiträge:
    247
    AW: Antennendosen

    Aus eigener Erfahrung würde ich von Dosen mit ultrageringer Anschlussdämpfung abraten. Besser wäre es dann, oben anner Antenne mit entsprechender Verstärkung zu arbeiten. Aber bei 10-16dB Anschlussdämpfung und noch ein paar dB Leitungsdämpfung kommste maximal auf 20dB. Da solltest Du mit nem 30dB Verstärker gut hinkommen. Wo nix ist kanste eh nix verstärken. Wichtig ist, dass die neuen Antennesteckdosen auch wirklich sauber bis Kanal 69 durchlassen. Ältere Antennensteckdosen gehen da teilweise nur bis Kanal 59 oder haben mitten im Frequenzband Einbrüche usw. Das mit dem Kabel sähe ich an Deiner Stelle gar nicht mal sooo kritisch. War das analoge TV-Bild vorher in Ordnung? Na siehste, dann kanns so schlimm auch nicht sein ;-)
    Pigga
     
  6. streamhunter

    streamhunter Junior Member

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    147
    AW: Antennendosen

    ich nochmal..!

    hab' das ganze mal anhand der axing BSD 2-XX-serie durchgerechnet:

    - 5 Antennendosen:

    - 1. BSD 2-18: - DD: 1 dB, AD: 18 dB
    - 2. BSD 2-14: - DD: 1,3 dB, AD: 14 dB
    - 3. BSD 2-10: - DD: 2,35 dB, AD: 10 dB
    - 4. BSD 2-07: - DD: 3,9 dB, AD: 7 dB
    - 5. BSD 2-00: - DD: 0 dB, AD: 4 dB

    => DV: 8,55 dB

    (DD = durchgangsdämpfung, AD = anschlußdämpfung, DV = durchgangsverluste)

    bei kleineren ästen entsprechend weniger dosen (von hinten nach vorne..)!

    es fehlen noch kabelverluste sowie verluste duch abzweigen und verteilen, die ich durch einen (entsprechende) verstärker ausgleichen wollte..

    das analoge TV-bild war mittelmäßig, da sich mein vater anno-dazumal eine wohl eher wirre verstärker-/abzweiger-/verteiler-konfiguration hat einfallen lassen..

    :love:

    MfG
     
  7. pigga

    pigga Senior Member

    Registriert seit:
    16. November 2004
    Beiträge:
    247
    AW: Antennendosen

    Hm, also maximal 3 oder 4 Dosen pro Zweig wär für mich die Schmerzgrenze. Ich bin in hoffnungslosen Fällen auch schon hingegangen und habe Dosen, die eh nur zur Zierde da waren (wenn da mal in 100 Jahren ein TV Gerät hinsoll...) überbrückt. Das macht u.U. ne Menge aus. Besonders Übel sind auch so Schrapel-Verteiler (z.B. diese Koax T-Stücke...), da muss man sich uber Moiree und Geisterbilder nicht wundern.
    Ich hatte letztens noch son Fall. Da hingen 4 oder 5 Dosen in Reihe und das Bild war stets verrauscht. Einfach 2 Dosen mal zwischenweg genommen und Bild war top. Okay, das waren auch uralt Dosen, aber trotzdem...
    Pigga
     
  8. streamhunter

    streamhunter Junior Member

    Registriert seit:
    1. Februar 2004
    Beiträge:
    147
    AW: Antennendosen

    kleine zusatzfrage:

    wann benutzt man verteiler, und wann abzweiger??

    danke für eure geduld..!

    MfG
     
  9. panta_rhei

    panta_rhei Senior Member

    Registriert seit:
    7. September 2004
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    419
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    Welt
    AW: Antennendosen

    Hallo,
    also ich denke schon, das die Kabel auch ein Problem sein können. Es gibt bestimmte Kabelsorten, bei denen sich die Weichmacher über die Jahre verflüchtigen. Das Koaxkabel wird dabei brüchig (Die Isolation des Innenleiters zerbricht bei biegen in Segmente). Da mit dem Ausdünsten der Weichmacher sich das Dieelektrikum veränderte, wird die Kabeldämpfung höher, da sich die Kabelimpedanz (bei TV-Verteilsystemen 75 Ohm) verändert. Weiterhin entstehen durch solche Fehlanpassungen (Wie auch durch falsche Verteiler ohne Impedanzanpassung z.B. billige T-Stücke) Reflexionen der Signale, die zu Geisterbildern (Doppelte Bildkantenlinien) führen. Bei DVB-T ist dies aber nicht so schlimm, wie beim analogen Fernsehen.

    Noch ein kurzer Hinweis für die Koaxkabel: Die HF-Leistung wird im Dieelektrikum des Kabels übertragen, d.h. in der Isolation zwischen Schirm und Innenleiter, denn nur dort bildet sich das elektrische und das magnetische Feld eines angepassten Koaxkabels aus. (Bei Fehlanpassung strahlt deshalb das Kabel auch Energie ab und nimmt ev. Störenergie aus der Umgebung auf). Damit sich das Feld dort möglichst dämpfungsarm ausbildet, ist eine gut leitende Öberflache des Schirms innen, eine gute Öberflächenleitfähigkeit des Innenleiters und ein verlustarmes Dieelektrikum nötig. Der beste Isolator wäre dafür das Vakuum (wenig Praktikabel), gefolgt von Luft und danach Kuststoffe. deshalb haben die besseren Kabel einen Isolator aus geschäumtem Kunststoff und keinen massiven Kunststoff.

    Warum soll man ca. 10-15db Auskoppeldämpfung verwenden? Wenn kein Fernseher an der Antennendose angeschlossen ist, führt dies eigentlich zu einer Fehlanpassung. Zum Glück sieht das in das Stammkabel reflektierte Signal dann mindestens zweimal die Auskoppeldämpfung, dh. bei 10 dB Auskoppeldämpfung wird dass refkletierte Signal um mind. 20dB gedämpft, bei 14dB entsprechend 28dB, was üblicherweise bei Stammleitungen mit mehreren Dosen ausreichend ist.

    Weiterhin gibt fast jeder Fernsehtuner einen kleinen Teil seines Empfangsmischeroszillators an die Antennenleitung ab und speist es über die Dose in das Kabelnetz im Haus ein. Dies kann zu Moiree bei bestimmten Frequenzkombinationen führen. Dieses Störsignal wird umso besser gedämpft, je höher die Auskoppeldämpfung der Dose ist. Das Problem der Oszillatorsignale ist bei alten Fernsehern meist höher, als bei heute üblichen Schaltungskonzepten. Aber man kann nie ausschliessen, das irgendwelche Dinosaurier heute noch benutzt werden. Einzige Ausnahme sind einige 100Hz-Fernseher, die massiv Energie aus dem Schaltnetzteil in die geerdeten Kabelnetze im Haus einspeisen können, aber das ist ne andere Geschichte.

    Zur Verstärkung: Die benötigte Verstärkung hängt stark von den Pegeln an der Antenne ab. Das Signal an der Dose sollte einen Mindestpegel haben.
    Es soll ja beim ter. Empfang nicht nur die Verluste der Kabel/Verteiler/Dosen, sondern auch die unterschiedlichen Empfangspegel der Sender ausgeglichen werden. Was tatsächlich von der Antenne kommt, kann man aber ohne Messgerät kaum feststellen.
    Jeder Verstärker kann auch übersteuert werden, nicht nur die Audio-Anlage im Auto sondern auch ein Antennenverstärker. Der Effekt ist dann, das die Amplitude aller Signale im Takt der stärksten Signale schwankt. Dies ist bei analogem Fernsehen, dann eine Art "Wegdrücken" der schwachen Signale hervorrufen.

    Bei DVB-T ist das ganze ein wenig anders. Leider habe ich da noch keine praktischen Erfahrungen, aber die Signale sind genauso empfindlich auf Übersteuerung, wie das bisherigen analoge Fernsehen. Der einzige Vorteil ist bei DVB-T die Fehlerkorrektur. Jedoch müsste man den Effekt auch durch ein Ansteigen der BER sehen können, wenn die Verstärkung zu hoch wird.

    Gruss
    Panta Rhei
     
  10. panta_rhei

    panta_rhei Senior Member

    Registriert seit:
    7. September 2004
    Beiträge:
    419
    Ort:
    Welt
    AW: Antennendosen

    Hallo,

    einen Abzweiger (z.B. Durchgangsdämpfung 1-2dB, Auskoppeldämpfung 10-16dB) setzt man ein, wenn man von einer Stammleitung eine Dose setzen will, diese jedoch weit entfernt liegt, und man die doppelte Kabeldämpfung an dem Stammkabel vermeiden will.

    Beispiel:

    Stammleitung
    Abzweiger--------------------------------Enddose (geringe Dämpfung)
    Stammleitung
    Abzweigdose (Auskoppeldämpfung 10-15dB)


    Einen Verteiler nutzt man als zum aufteilen des Ausgangssignals des Verstärkers

    Verstärker
    ----------------Verteiler-----------------------
    Stammleitung1 Stammleitung2 Stammleitung3 Stammleitung4

    An diesen 3-4 Stammleitungen hängen dann meist je nachdem 3-5 Dosen

    Diesen Aufbau findet man in vielen Mietshäusern.

    Gruss

    Panta Rhei
     

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