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Anruf und schon ist .....

Dieses Thema im Forum "Sky - Technik/Allgemein" wurde erstellt von thomasB, 12. November 2003.

  1. thomasB

    thomasB Junior Member

    Registriert seit:
    17. Februar 2001
    Beiträge:
    66
    Ort:
    D-39646 Oebisfelde
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    Hallo,
    ich hatte(habe)ein Startpaket.Das lief im August 03 aus.Für 2 Monate wurde die Karte noch kostenlos freigeschaltet.Ende September erhielt ich ein anruf und es wurde mir angeboten für das Filmpaket 15.-Eur+Plus dazu 5.-Eur monatlich zu zahlen.
    Ich erwiderte das überlege ich mir nochmal.
    Damit sollte es eigentlich erledigt sein.Heute erhielt ich ein Schreiben das mein Konto bei Premiere ein Rückstand von insges.28,50.-hat!!Man hatte versucht von meinen alten-erloschenen-Konto die Gebühr einzuziehen.Darauf gleich angerufen und gefragt was das soll:Ich habe am 22.09.03 ein angebot für Film/Plus angenommen!Ich erklärte das ich lediglich sagte ich überlege mir das!Als antwort kam nur:Es ist schwer zu sagen wer die Wahrheit sagt!Man wolle prüfen ob ich noch den vertrag widerrufen kann.Was soll ich denn widerrufen?Ich habe keinen Vertrag abgeschlossen.
    Ist das normal was Premiere da abzieht?
    Gruss
    Thomas
     
  2. Elmo

    Elmo Gold Member

    Registriert seit:
    6. November 2001
    Beiträge:
    1.837
    Ort:
    Hattingen
    Ja, das ist die Masche vieler an der Strippe, die dich im Auftrag von Premiere anrufen.

    Ich habe es ähnlich erlebt, als ich mein SuperPlus-Abo gekündigt hatte. Da erhielt ich einen Anruf und der Knabe sagte mir, daß ich das gleiche wie jetzt (also zum damaligen Zeitpunkt) für 28? sehen würde, wenn ich um 2 Jahre verlängern würde und der Receiver (dbox1) für die Verrechnung der Kaution in meinen Besitz übergehen würde.
    Ich sagte, daß ich die dbox1 nicht haben wolle. Bei einem gleichzeitigen Tausch gegen die dbox2 wäre ich interessiert, würde mir jedoch nach Erhalt eines schriftlichen Angebots das Ganze dann noch mal durch den Kopf gehen lassen und zurück rufen. Er sagte daraufhin, er schaue nach, ob man die Box noch tauschen könne und würde mir ein schriftliches Angebot zukommen lassen. Ich könne dann ja später zurückrufen.

    Zwei Tage später kam ein Brief mit der Bestätigung des Vertragsabschlusses, also nix mit einem Angebot...:
    "Vielen Dank, daß Sie sich für ein Premiere-Abo entschieden haben.....Super (Plus natürlich nicht mehr dabei...) für 28? und ihre dbox1 geht gegen Verrechnung der Kaution in ihren Besitz über...:"

    Ich sage jetzt jedesmal, wenn einer von Premiere bei mir anruft, daß ich das Gespräch aufzeichne (auf AB) oder daß ich den Lautsprecher anstellen würde, damit meine Frau mithören kann, schließlich beträfe das ja beide Haushaltsvorsteher. Einmal hatte sogar einer was dagegen, da habe ich halt aufgelegt. Wenn ich etwas von denen will, mache ich es grundsätzlich nur noch schriftlich und wenn die anrufen, muß man immer Zeugen haben, die mithören können und auf die man sich im Zweifelsfall berufen kann.

    Das gesagte Wort der Mitarbeiter der Hotline ist die Zeit nicht Wert, die dadurch vergeudet wird...


    Ich würde an deiner Stelle den Vorfall in einem (wirklich freundlichen!) Brief an Premiere schildern und ihnen klar machen, daß Du keinen Vertrag widerrufen müßtest, weil nie einer abgeschlossen worden sei. Ansonsten verschickt Premiere grundsätzlich eine Vertragsbestätigung mit Laufzeit und Inhalt des Vertrages sowie gaaaaanz klein Gedruckt der Hinweis auf ein Widerrufdrecht. Daß das Schreiben nicht bei dir angekommen ist, müssen sie dir nachweisen, weil dieses vermutlich aus Kostengründen nicht per Einwurfeinschreiben, sondern nur als normaler Brief verschickt wird. Wenn DU doch so ein Schreiben erhalten hast, hast Du natürlich selber schuld...

    Wie gesagt, schreib das ganze noch mal schön freundlich in einen ausführlichen Brief an Premiere und warte ab.
     
  3. Michael

    Michael Platin Member

    Registriert seit:
    29. Januar 2001
    Beiträge:
    2.936
    Ort:
    Erkner bei Berlin
    Technisches Equipment:
    DM800, AZBox HD, Elanvision, Openbox...
    ja, leider. Und keiner in der Politik hat den ***** in der Hose, dagegen etwas zu unternehmen entt&aum
     
  4. Elmo

    Elmo Gold Member

    Registriert seit:
    6. November 2001
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    1.837
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    Hattingen
    Naja, genau genommen ist das nicht die Aufgabe der Politiker, sondern die Aufgabe der Staatsanwaltschaft (versuchter Betrug im großen Rahmen???) oder die Aufgabe der Verbraucherschützer...

    Wobei die Politiker momentan in allen Parteien wirklich zum "Rückwärtsessen" sind, da gebe ich dir recht....
     
  5. fcsh

    fcsh Board Ikone

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    4.393
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    Deutschland/Bayern
    Hatte bis jetzt keinen Werbeanruf von Premiere, aber falls doch, dann würde ich auf jeden Fall das Gespräch aufzeichnen. Mache ich mittlerweile bei jedem unaufgefordeten Werbeanruf von einem Unternehmen. Diese kommen zwar selten, aber wenn doch: sicher ist sicher. Was dagegen hatte bis jetzt keine. Seriöse Firmen dürfte damit auch kein Problem haben, wenn sie alles korrekt machen.

    Ich weiss, nicht jeder hat diese (technische) Möglichkeit, aber falls ja, dann auf jeden Fall ausnutzen. Wenn z.B. der P-Mensch doch was dagegen hat, dann einfach auflegen.

    filmin
     
  6. arno

    arno Gold Member

    Registriert seit:
    8. Februar 2002
    Beiträge:
    1.671
    Seriöse Firmen sollten keine Werbeanrufe nötig haben.
     
  7. Elmo

    Elmo Gold Member

    Registriert seit:
    6. November 2001
    Beiträge:
    1.837
    Ort:
    Hattingen
    Naja, es gehört schon in einem gewissen Rahmen dazu, wenn man z.B. den Grund für die Kündigung erfahren will, um daraus die Lehren für eine Verbesserung des Angebots zu ziehen. Oder aber auch um gute Kunden zu halten. Gerade das zeichnet doch eine seriöse Firma aus: Stets um Verbesserungen und um die Pflege der Kundenbeziehungen bemüht. Nur kommt es dabei immer auf die Vorgehensweise an.
    Und die stimmt hier nicht, da sich sehr viele von den Anrufern schlimmer als Drückerkolonnen aufführen. Alleine das ist verwerflich.
     
  8. Michael 1708

    Michael 1708 Gold Member

    Registriert seit:
    6. April 2002
    Beiträge:
    1.396
    Ort:
    Baden-Baden
    Was mich dabei mal interessieren würde:

    Wie verhält sich das ganze rechtlich?

    Wenn es nur ein mündliches Gespräch (via Telefon) gab und danach 2 Standpunkte:
    a.) Kunde sagt: "Wurde nur ein Angebot gemacht - ohne sofortige Zusage"
    b.) Premiere sagt: "Angebot wurde angenommen"

    Wer ist da in der Beweispflicht?
    Kann sich Premiere überhaupt auf solche eine angebliche und rein mündliche Vertragsverlängerung berufen?

    Ich kann mir kaum vorstellen, daß in so einem Fall zugunsten Premiere`s eine rechtskräftige Vertragsverlängerung zustande gekommen ist.

    Wenn im Anschluss an solch ein Telefonat dann von Premiere eine entsprechende schriftliche Vertragsverlängerung ins Haus flattert, würde ich ebenso schriftlich dieser sofort widersprechen und eventuelle Abbuchungen zurückgehen lassen und damit Schluss.

    Ich kann mir kaum vorstellen, daß Premiere in solche einem Fall mit der geschilderten Verfahrensweise vor Gericht durchkommt.

    Gibt es hier etwas rechtlich bewanderte Leute, die dazu etwas genaueres sagen können? durchein

    Gruss Michael1708
     
  9. tommie

    tommie Junior Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    135
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    Kiel
    Hi,

    Also erstmal kann es gar nicht die Pflicht des Kunden sein, zu beweisen, daß er einen Vertrag nicht eingegangen ist.
    Es ist immer die Pflicht desjenigen, der etwas von einem anderen will, zu beweisen, daß seine Ansprüche zu Recht bestehen.
    Ganz extrem wäre bei einer anderen Beweispflicht nämlich gar kein Anruf, den man wie oben geschildert aufzeichnen kann, mehr nötig. Der Verkäufer könnte sogar einfach behaupten, daß er angerufen hat und der Angerufene einen Vertrag über 72 Abos eingegangen ist.
    (Unglaubwürdig wäre der Verkäufer erst, wenn er behaupten würde, daß der Kunde freiwillig ein TV-Kotzler-Abo mit geordert habe breites_ ...)

    Wenn PREMIERE zu Unrecht Geld abgebucht hat, kann man es einfach zurück buchen.
    Im gleichen Zug sollte man bei seiner Bank ausdrücklich Abbuchungen von PREMIERE sperren lassen. Das ist allerdings nur sinnvoll, wenn man das Abo endgültig nicht haben will.


    Tommie
     
  10. Kilroy

    Kilroy Senior Member

    Registriert seit:
    20. März 2002
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    299
    Ort:
    Kiel
    Abgesehen davon, wie will Premiere denn eigentlich grundsätzlich überhaupt beweisen, dass der MA tatsächlich mit dem Kunden und nicht beispielsweise mit dem minderjährigem Sohn(soweit vorhanden)oder sonstigen zufällig anwesenden Personen gesprochen hat? Wie wird denn telefonisch die Identität des Angerufenen überprüft?
    Schon sehr fragwürdig das Ganze.
     

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