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Analoges Einspielen, DVC Formate, Festplatten

Dieses Thema im Forum "DVD-Player, Recorder und Multifunktionsgeräte" wurde erstellt von Jürgen31, 27. Januar 2010.

  1. Jürgen31

    Jürgen31 Junior Member

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    Hallo DVC Freunde
    Immer wieder geht es im Forum um analoge Einspielung und die Sicherung auf PC lesbare externe Festplatten. Natürlich soll der Film auch im Filmarchiv zur jederzeitigen Vorführung bereit stehen. Eine Neukomprimierung soll möglichst vermieden werden.
    Folgende Vorgehensweise nutze ich dazu:
    1: Schnittprogramm Arabesk / Smart edit öffnen.
    2: Den Film analog oder bei DV über Firewire zuspielen.
    3: Evtl. Anfang / Ende / Titel bearbeiten, Film ins Storyboard einfügen.
    4: Eine Fat32 formatierte Festplatte über USB / oder Firewire anschließen.
    5: in Bogart unter Projekte den Butten "Storyboard sichern" betätigen (Modus DV). Es öffnet sich ein Fenster, wo ich meine externe Festplatte anwählen kann. Dann mit OK bestätigen und die Daten wandern unkomprimiert in Pal DV Qualität (AVI) auf die ext. Festplatte. Eine Rückholung der Filme ist sowohl in Bogart, wie auch in jeden PC möglich.
    6. Im Bogart Hauptmenü jetzt auf "Archive" gehen.
    7. Storyboard exportieren anklicken. Der Film wandert jetzt ins Filmarchiv des DVC Gerätes und kann dort jederzeit abgespielt werden. Vor dem Start hat man im Filmarchiv die Möglichkeit eine Komprimierung zuzulassen oder eben auch nicht. Trotz Komprimierung bleibt HDTV (HDV oder AVCHD) natürlich auch hochauflösend. Es wird nicht auf normales Pal komprimiert.
    Auch aus RV kann man auf PC Festplatten in PC Formate exportieren.
    1. Filmarchiv öffnen
    2. DVD export anklicken (es öffnet sich eine Tabelle)
    3. oben links (Taste 3) als Ziel USB/Firewire anwählen
    4. Die Festplatte wird gefunden und muß ausgewählt werden !!!
    5. oben mitte "optionen" drücken.
    6. Format (Taste1) drücken. Hier Export wählen.
    7. ganz unten "Listentaste" drücken.
    8. PC Dateien anwählen und dann öffnen
    9. Gewünschtes Format (Mpeg, AVI, DivX usw.) wählen. Hier wird die Auflösung und Datenrate angezeigt. Das ist hilfreich.
    10. Mit Backtaste die 2 Tabellen schließen.
    11. Jetzt in der Tabelle die zu exportierenden Filme mit ok auswählen.
    Die gewünschten Filme sind nun in der rechten Tabelle zu sehen.
    12. Jetzt Taste "DVD" drücken. Die Filme werden im gewünschten Format auf die externe Platte exportiert. Je nach Rechenaufwand und dem gewünschten Format kann das sehr lange dauern. (am besten über Nacht laufen lassen).
    Klingt zwar kompliziert, ist es aber nicht.
     
  2. Motorbiene

    Motorbiene Senior Member

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    AW: Analoges Einspielen, DVC Formate, Festplatten

    hi Jürgen31,

    danke für Deine übersichtliche und ausführliche Erklärung.
    Genauso mache ich es auch immer, wenn ich Bedarf habe "analoge Quellen"
    zu digitalisieren.

    Glücklicherweise spielt sich meine Haupttätigkeit inzwischen im volldigitalen
    Umfeld ab.

    Hättest Du nicht Lust, für MacroSystem das "Handbuch" zu überarbeiten ?
    Das Talent dazu bescheinige ich Dir gern. :)

    Mit liebem Gruß von Biene
     
  3. Auslasser

    Auslasser Junior Member

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    AW: Analoges Einspielen, DVC Formate, Festplatten

    Hi Jürgen31,
    klingt wirklich kompliziert. Besonders für jemanden, der das Gerät garnicht in Betrieb hat und nur theoretisch mitschwätzt.
    Dein erster Punkt 4 lautet "externe FAT32 formatierte Platte anschließen".
    Da hätte ich jetzt eine 1 oder 1,5 TB-Platte anschließen wollen, die mit Ext.3 von der DVC formatiert wäre. Das war hier im Forum für große Platten doch immer die Empfehlung.

    Hätte ich dann bei deiner Vorgehensweise ein Problem?

    Auf jeden Fall werde ich Deine Gebrauchsanweisung mal ausdrucken. Danke für die ausführliche Darstellung.

    Gruß Auslasser
     
  4. Ohm66

    Ohm66 Senior Member

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    AW: Analoges Einspielen, DVC Formate, Festplatten

    Jürgen 31,
    gute Zusammenstellung!
    Insbesondere Bogat Pkt. 5 ist mir neu, werde ich ausprobieren. Bist Du sicher, dass die Sicherung nicht mehr neu codiert wird?
    Gespannt bin ich auch, wie der Export bei zahlreichen kleinen Einträgen im Storyboard aussieht.

    Die im unteren Block aufgeführte Arbeitsweise mit Export in anders PC-Format ist für mich nicht tauglich, da zu lange (und: auch eine vernünftiges Format bei minderwertiger Ausgangsqualität habe ich noch nicht gefunden)

    Gruss Ohm66
     
  5. Motorbiene

    Motorbiene Senior Member

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    AW: Analoges Einspielen, DVC Formate, Festplatten

    Lieber Ohm66,

    was den Export im PC-Format angeht, stimme ich Dir zu. Das ist mehr für Jungs ( Jungen ), die einen iPot haben oder sich in youtube präsentieren.

    Jetzt habe ich noch etwas Schönes für Dich :winken:

    Es ist tatsächlich richtig, wie auch von Jürgen31 hier beschrieben,dass
    der eigentliche Daten-Stream beim Konvertieren nicht verändert wird.
    Das war ja Dein größter Wunsch.

    Auch ich lerne immer gern dazu. Da ich z.Zt. keine freie HDD habe, habe ich nochmal den DVD-Versuch gemacht, bei dem wir uns vor Tagen nicht einigen konnten, ob beim Brennen einer "Video-DVD", "Optionen 2", "Daten umrechnen" nun der Haken rein muß oder nicht.

    Ich benutzte 30 Minuten neues Analogmaterial, was in der DVC 120 efs-Dateien ( á 10,x MB ) erzeugte. ( Zu sehen, wenn intern auf DVD gebrannt ). Also 1,2x GB.
    Danach wollte ich von diesen Daten, die ja digital im Archiv liegen, eine Video-DVD brennen.
    Wie von mehreren Forum-Schreibern mitgeteilt, klappte das auch bei diesem Versuch mehrfach nicht ( Abbruch ).
    Als ich den Haken "Daten umrechnen" an machte, klappte es sofort.

    Und siehe da: Der eigentliche Daten-Stream der Video-DVD hatte unverändert wie vorher die digitalen ( Ur-)Daten 1,2x GB.

    Was lernen wir daraus ?
    1a.) Analoge Daten werden beim Einspielen nur digitalisiert.
    1b.) Die so digitalisierten Daten lassen sich oft "ohne Umrechnen" zur Video-DVD brennen,
    ----aber manchmal enthalten sie auch Daten, die vorher umgerechnet werden müssen !
    2.) Wenn man Daten der DVC2000 "intern" brennt, ergibt es eine "Daten-DVD" bei der nie umgerechnet werden muß.
    3.) Es gibt bei analog zugespielten Daten zur DVC2000 Daten, die sich nicht ohne Umrechnung zu einer Video-DVD brennen lassen.
    4.) Umrechnung ist nicht das Gleiche wie Konvertierung. ( in z.B. mpg2 )

    Im hier geschilderten Fall wurden die Daten zwar anders aufgeteilt, und zwar in die Video-DVD üblichen VOB-, BUP-, INF- Dateien ( aus efs-Dateien ), am digitalen Datenstrom wurde aber nichts verändert, nur anders gestückelt.

    Mit Gruß von Sabine
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. Januar 2010
  6. Ohm66

    Ohm66 Senior Member

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    AW: Analoges Einspielen, DVC Formate, Festplatten

    @Motorbiene
    Danke für die Blumen, war ja meine Rede.

    Das an anderer Stelle genannte ProjektX scheint auch mein vorletztes Problem zu lösen.
    Die *.efs-Schnipsel können damit offenbar im Block "un-recodiert" in eine Zieldatei gespielt werden, eventl. sogar mit gewisser Tonsynchronisation.
    Wenn man dabei auf die Galileo-Daten setzt, braucht mal nicht mal Klimmzüge mit Bogart o.ä. machen: ext3-Datenträger am PC einbinden, alle *.efs einer Aufnahme rüberziehen, demuxen, muxen, fertig.

    Hab mir heute ProjektX gegen eine Spende besorgt, kam aber noch nicht zum Testen. Morgen bis ich wieder auf Dienstreise, so dass es wohl bis zum WE warten muß.
    Bis dann
    Ohm66
     
  7. Motorbiene

    Motorbiene Senior Member

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    AW: Analoges Einspielen, DVC Formate, Festplatten

    Jein, Auslasser,

    ein Problem hättest Du nur deshalb, weil Du das, was Jürgen31 so treffend beschreibt, nicht machen könntest.
    Hier geht es hauptsächlich um den Wunsch der Datenaustauschbarkeit zwischen DVC2000 und der Windows-PC-Welt ( Ohm66 u.a. )

    Dieser Austausch geht ebend nur mit FAT32-formatierten Platten.

    Der Haken: Große Platten können nur mit Spezialprogrammen FAT32 formatiert werden.

    Eine "Linux Ext3" formatierte Platte funktioniert bei mir genau so gut, wenn ich von der DVC2000 sichern oder zurückspielen will. Die Daten ( Videos, Storyboard ) können dann nur von Windows nicht gelesen werden, weil Windows das Format nicht kennt.
    ciao Biene
     
  8. Auslasser

    Auslasser Junior Member

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    AW: Analoges Einspielen, DVC Formate, Festplatten

    Hallo Experten,
    ich bin jemand, der sich immer gern viele Optionen offen hält.
    Wenn ich jetzt alles richtig verfolgt habe, habe ich aus dem Forum folgende Aussagen gez(s)ogen.
    -Die DVC formatiert externe Platten mit Ext3
    -Um Computerbearbeitung nicht auszuschließen, müssen externe Platten mit FAT32 formatiert sein
    -Für größere Platten wird eigentlich Ext3 als Formatierung empfohlen, weil sie sonst manchmal Schwierigkeiten machen

    Daraus schließe ich, FAT32 wäre die Formatierung mit den meisten Möglichkeiten.

    Was funktioniert denn mit großen FAT32-Platten manchmal nicht (war glaube ich nicht näher beschrieben)?
    Wie groß sind eure Platten mit FAT32, die ja offensichtlich funktionieren?
    Und angenommen, ich würde auf einer großen Platte einen Datenfriedhof von 20 Analogfilmen einrichten, kann man die Filme überhaupt wiederfinden, wenn man die "Schnipsel" weiterbearbeiten will? Ich kenne halt die Ablagestruktur nicht.
    Gruß Auslasser
     
  9. Jürgen31

    Jürgen31 Junior Member

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    AW: Analoges Einspielen, DVC Formate, Festplatten

    Plattengröße FAT32

    Genaue Aussagen kann ich dazu nicht machen. Ich selbst verwende die ICY Box, wo eine 400GB IDE Platte drin steckt. (hab ich schon seit Jahren)Das reicht schon eine Weile. Neuere externe Platte mit 1TB und 2TB habe ich auch im Einsatz. Aber die sind im DVC in ext.3 formatiert.
    Die Formatierung in Fat32 habe ich bei einem PC Händler machen lassen. Aber hier im Forum gab es da auch schon Vorschläge dazu.
    Bei den in Bogart (Storyboard sichern) gesicherten Filmen (FAT32) gibt es keine Datenschnipsel. Jeder Film hat seinen Namen und ist in einem Ordner. Beim Sichern muß zwangsläufig der Filmname per Hand eingegeben werden. Tastatur- oder Mausanschluß ist da zu empfehlen. Ich selbst habe eine kleine Funkmaus und arbeite dann mmer mit der virtuellen Tastatur im DVC. Bogart läßt sich gar nicht anderst bedienen. Der mitgelieferte Trackball ist auch sehr gut geeignet.

    zu Ohm66: ich bin mir sicher, das bei der Storyboardsicherung das eingespielte analoge Material und auch DV nicht neu kodiert wird. Die Sicherung erfolgt 1:1. Bei HDV und AVCHD Material sieht das etwas anderst aus. Hier wandelt Bogart bereits beim Einspielen vom Camcorder / Chip den Datenstrom in Vollbilder um. Nur so kann das extrem komprimierte HDV / AVCHD Material Bildgenau bearbeitet werden. Vor dem Sichern müssen diese Vollbilder also erneut komprimiert werden um echte HDV bzw. AVCHD kompatible Daten zu haben. Nach einer Neukodierungen sieht man jedoch keinen Unterschied zum Orginal. Normales DV sind schon immer Vollbilder gewesen. Hier braucht also nicht neu komprimiert zu werden. Die analoge Zuspielung wird wie DV Material behandelt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Januar 2010
  10. Motorbiene

    Motorbiene Senior Member

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    AW: Analoges Einspielen, DVC Formate, Festplatten

    Hi Auslasser,

    Deine Zusammenfassung bedarf der Ergänzung:

    1.) Das Standartformat der DVC ist LINUX EXT3.
    .....Wenn Du eine Platte für Galileo benutzen willst, wirst Du zwingend dazu aufgefordert.
    2.) DVC erkennt ( und schreibt ) bei manchen Anwendungen mehrere Formate, so auch FAT32
    .....( und FAT auf USB-Sticks ).
    3.) Wenn Du mit Deinen Daten nur auf der DVC arbeitest, ist LINUX EXT3 die richtige Wahl.
    4.) Die Erst-Anwendung von neuen Platten kann beim Formatieren manchmal "bocken", ( offene Streitfrage,
    .....notfalls PC-Formatierung ).
    5.) Die Frage der größten FAT32-Platte lasse ich offen.
    6.) Die Frage der "Schnipsel" betrifft eigentlich nicht Dich, sondern nur Datenfanatiker.
    7.) Wenn man sich an die gute Beschreibung von Jürgen31 hält, ergeben sich gute Ergebnisse von selbst
    .....( ohne fremde Hilfsprogramme z.B. Ohm66 ).
    8.) Über "Analog" wurde schon viel diskutiert.
    .....Sicher ist, daß eine analoge Zuspielung sofort ( und nur ) in das DVC-interne Format umgewandelt wird.
    .....Es ähnelt dem .avi - Format.
    8a.) Eine neue Erkenntnis ist, das in diesen "internen Daten" Inhalte sein können, die nicht fehlerhaft sind,
    .....sich aber nur nach einer auch möglichen "Umwandlung" ( Haken an ) zu einer Video-DVD verarbeiten lassen.
    9.) Da tut sich mir eine Frage auf ( kann es leider nicht selber ausprobieren ):
    .....FAT32 Platten kann man doch partitionieren.
    .....Wer weiß, ob man das bei TB-Platten mit entsprechenden Formatierungsprogrammen auch kann ?

    Einen schönen Tag wünscht Biene
     
    Zuletzt bearbeitet: 28. Januar 2010

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