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Analog-TV ins Hausnetz einspeisen

Dieses Thema im Forum "Analog-Ecke" wurde erstellt von SashNRJ, 25. November 2009.

  1. SashNRJ

    SashNRJ Neuling

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    Hallo Zusammen,

    Wir produzieren bei uns Intern einen TV-Webstream via Playout-Software (StreamLabs), Hardware (Stream Alpha Plus) und AdobeMediaEncoder. Ich würde nun dieses Signal gerne direkt ab der Playoutkarte ins Kabel-Hausnetz einspeisen, so dass man dies auf allen TV's anzeigen kann.

    Fragen:
    1. Wie geht das?
    2. Gibt’s da Zahlbare Lösungen dafür?
    3. Muss man sich da mit dem Kabelnetzbetreiber absprechen?

    Herzlichen Dank für die Infos bereits jetzt.
    Grüsse aus der Schweiz
     
  2. teucom

    teucom Talk-König

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    AW: Analog-TV ins Hausnetz einspeisen

    Du musst einen -dauerhaft - freien Kanal in der Belegung des Kabelangebotes finden oder einen belegten solchen ausfiltern. Scheinbar "freie" Kanäle können auch durch Telefonie- und Internetdaten belegt sein (DOCSIS), also unbedingt das Spektrum ansehen.

    Für analoge Einspeisung am Verteilpunkt einen eingepegelten professionellen Modulator verwenden - billige Einfachmodulatoren sind nicht Nachbarkanaltauglich und produzieren unkontrollierbar Mischprodukte.

    Für digitale Einspeisung benötigst du einen DVB-Encoder, Muxxer und Modulator. Gibts als Baukasten oder als fertige professionelle Lösung.

    Viele Kabelbetreiber bieten hier einen Beratungsservice oder sogar Lösungen an, zB für Objekte in deren Netz Parkplatzkameras, individuelle Hauskanäle etc. eingespeist werden sollen - Fragen lohnt, aber bitte nicht die meist Ahnungslose Endkundenhotline, sondern die enstprechenden Professional Services.

    Achja: Rechne im vier-, bei gemanagten Lösungen eher fünfstelligen Eurobereich.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. November 2009
  3. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Analog-TV ins Hausnetz einspeisen

    Es geht ja um analoge Verbreitung, also musst Du als erstes ein FBAS-Signal erzeugen. Es gibt PC-Grafikkarten mit FBAS-Ausgang. Dieses Signal wird dann einem Modulator zugeführt. Dieser sollte nachbarkanaltauglich sein damit nur ein Kanal benötigt wird. Weiterhin muß ein Videotiefpass vorhanden sein, weil digitale Quellen Video-Spektralanteile im Tonträgerbereich erzeugen, das würde Brumm im Ton ergeben.
    Die Kanalsuche ist schon schwieriger, das hängt vom Kabelnetzbetreiber ab. Oft sind die allerobersten Kanäle (also 67 bis 69) im Kabel nicht belegt, aber das muß gemessen werden. Dann ist wichtig das das Modulatorsignal pegelrichtig (messen!) nach dem ersten Verstärker eingespeist wird, damit das Signal vom Kabelnetz entkoppelt ist.

    Klaus
     

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