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Allerweltsfrage

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von MB207, 18. März 2013.

  1. MB207

    MB207 Neuling

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    Hallo,
    mein erster Eintrag hier.
    Bestimmt sind die Fragen hier schon gestellt worden, aber ich finde sie nicht. :-(


    Ich denke ein Standardardproblem.


    Früher haben wir über die 'Hausleitung' vom Keller bis zum Dachboden Kabelfernsehen empfangen. Jetzt kommt also die Satellitenschüssel auf's Dach und wird an dem alten Mast der analogen Antenne montiert.


    Frageliste:



    1. Kann man die alte Hausleitung verwenden -und wenn ja wie? Verstärker?? Der Begriff 'Endwiderstand' geistert durch meine Erinnerung.
    2. ...oder muss jeder Fernseher in den Räumen jeweils eine Leitung haben vom LBA haben.
    3. Kann man übliches 'altes' Koaxkabel dafür verwenden?
    4. Welche Satellitenschüssel? z.B.: Fuba DAA85N-A SAT Spiegel 85 cm Reflektor aus Aluminium Anthrazit im Conrad Online Shop | 941586 ??
      Normal deutschprachige Kanäle reichen, aber international ist natürlich ganz interessant... :)
    5. Materialliste: Schüssel, Halterung, Kabel und Stecker, Receiver für Fernseher. Noch etwas?




    DANKE für Antworten im Voraus!
     
  2. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    AW: Allerweltsfrage

    Welche Neue Anlage man an der alten Verkabelung betreiben kann hängt von der vorhandenen Verkabelung ab. Sternverkabelung oder Baumstruktur.
    Auch von der Anzahl der damit zu betreibenden Endgeräte.

    Also mit den vorhandenen Angaben nicht so einfach zu beantworten.

    PS: Was soll die Schüssel oben auf dem Antennenmast?? Damit sie im Wind schon schwankt und der Empfang regelmäßig abbricht??
    Teurer Blitzschutz nötig wird?
    Die Kabelwege unnütz lang werden??
    Schüsseln gehören eigentlich nicht aufs Dach.
    Ein Montage Ort mit freier Sicht nach Süden reicht aus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. März 2013
  3. Discone

    Discone Foren-Gott

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    AW: Allerweltsfrage

    Wenn der alte Antennenmast nach den zur Zeit der Errichtung gültigen VDE-Bestimmungen geerdet ist,
    dann gibt es einen Bestandschutz.
    Wenn die Erdung (und PA) noch funktionsfähig ist, dann besteht keine Pflicht zur Anpassung an aktuelle Normen!
    Ein nahe am oberen Mast-Befestigungspunkt montierter SAT-Spiegel (in Dachnähe) hat geringe Hebelkräfte,
    da besteht keine Gefahr für Empfangsunterbrechungen durch Mastschwankungen.
    Terrestrische Antennen haben den besten Empfang in großer Höhe => auf dem Dach,
    eine Kombination von DVB-T, UKW und DAB+ mit SAT-TV ist mit Dachantennen u. Verstärker gut möglich.

    Eine Wandhalterung, im geschützen Bereich montiert, bringt aber Sicherheitsvorteile > Satanlage richtig erden
    Info, zum Montagebereich > http://www.kathrein.de/de/sat/tinfos/download/Antenne_erden_Blitzschutz.pdf

    Mit diesem LNB könnten 7 Empfangsgeräte versorgt werden > GT Sat UniCable Quad LNB GT-S3SCR4 - WS-Tronik
    am Unicable-Ausgang können dann "in einer Linie" vier einzelne Receiver oder auch zwei Twin-Receiver versorgt werden. Für die anderen drei LNB-Ausgänge ist keine besondere SCR-Empfangstechnik erforderlich.
    Eine Einspeisung von DVB-T und UKW müsste dann mittels Einspeiseweiche(n) erfolgen (Kosteneinsparung und reduzierter Montageaufwand im Vergleich mit Multischalter).

    Preiswerte Unicable-Receiver bietet z.B. die Fa. FERGUSON an, mit AllCam-KartenSlot (Einsparung von CI-Modulen bei Nutzung von Pay-TV) und Multiroomfunktion/HS (nur 1 Pay-TV Karte pro WE): Suchfunktion im Forum "Ariva".
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2013
  4. MB207

    MB207 Neuling

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    AW: Allerweltsfrage

    DANKE nochmal für die Antworten. Geschützte Stelle und es klappt ;-)
    Ideal wäre es wirklich wenn man nicht für jeden Fernseher eine eigene Leine ziehen müsste.
    So eine Art Router wie bei den PCs.
     
  5. raceroad

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    AW: Allerweltsfrage

    Das gibt es doch zumindest in dem Sinn, dass man bis zu acht kompatible Tuner mittels gesteuerten Einkabelanlagen nach EN 50494 ("Unicable") über ein Antennabel versorgen kann (Mit JESS sind es faktisch sogar 12, allerdings ist hier die Geräteauswahl noch recht klein.).

    Diese Technik wurde ja primär dafür entwickelt, eine ursprünglich für terrestrisches TV oder Kabel-TV installierte Kabelinfrastruktur auch für Sat-TV verwenden zu können, ohne dabei nur auf eine Auswahl von Programmen zugreifen zu können.
     
  6. Wolfgang R

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    AW: Allerweltsfrage

    Servus!

    Prinzipiell kann man solche alten BK-Konstrukte durchaus "rückwärts" betreiben, also vom ehemaligen Stammende einspeisen. Auch eine Einspeisung von "der Mitte" über einen Verteiler, an dem dann die beiden Stränge (einer vom 1. OG ins EG, der andere hoch zum 2.OG) hängen, habe ich schon erfolgreich durchgeführt (dann mit zwei terminierten Durchgangsdosen, logo).

    Dennoch gebe ich zu bedenken, dass bei einer Umrüstung auf Unicable (SatSRC) dennoch die komplette Infratruktur geprüft und ggf. erneuert werden muss!

    Fängt bei den Koax-Kabeln an: Alte 60Ohm Kabel müssen raus, wenn Leerrohre, kein Problem, in der Praxis eher Fehlanzeige.

    Alte Verteiler und Abzweiger müssen gewechselt werden, gegen welche mit DC-Durchlass und Sat-tauglichkeit (bis 2050MHz).

    Alle Dosen müssen getauscht oder zumindest überbrückt werden (F-Verbinder), ist auch nur eine alte Dose im Strang, welche die DC kurzschließt, wird die ganze Anlage nicht funktionieren. Trifft auch auf Verteiler und Abzweiger zu. Muss alles unbedingt neu.

    Die Dosen sollten diodenentkoppelte (Stamm auf F-Buchse) Durchgangsdosen mit DC-Durchlass sein, abgestufte Auskoppeldämpfung (am Anfang Dosen mit großer Auskoppeldämpfung, am Ende mit geringerer, am Ende des Stranges eine terminierte Durchgangsdose / eine echte Enddose mit eingebautem Widerstand).

    Abschlusswiderstände müssen DC-entkoppelt sein.


    Wie man sieht, viele Fehlerquellen :)

    Wenn man aber alles richtig macht, sieht der Endkunde nichts anderes, als dass statt der alten Dosen nun 3-Loch-Dosen vorhanden sind, die monatliche Kabelgebühren wegfallen und er nun die volle HD-Auswahl über Sat hat :D

    Schon mehrfach im Rahmen der HD-Verweigerung der Kabelnetzer durchgeführt, oftmals hat ein Unicable-LNB mit Legacy (am Legacy hängt der Fernseher im DG, kurzes Kabel nachgezogen) bei EFH gereicht, im Wohzimmer sogar Twin-Empfang mit Metz Fernseher (unterstützt Unicable).

    Gruß,

    Wolfgang
     
  7. MB207

    MB207 Neuling

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    AW: Allerweltsfrage

    ...puhhhh....:eek:

    danke für die ausführlichen antworten!
     
  8. Discone

    Discone Foren-Gott

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    AW: Allerweltsfrage

    Bei größeren Wohnobjekten mit Baum-Verteilstruktur könnte die Schwaiger EKU 825 auch eine Lösung sein:
    http://www.schwaiger.de/uploads/media/Infosat_281-2_01.pdf (ca. 800 €)
    SAT-Antenne an der Gebäudewand (im gegen direkte Blitzeinwirkung geschützen Bereich), Montage vom EKU 825 dann im Keller, Ersatz für den Kabel-TV Breitbandverstärker :).
    Wenn die Koaxialleitungen bereits SAT-Frequenztauglich sind, dann müssen in den Wohnungen nur noch die Antennendosen gewechselt werden.
     

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