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Ackermann glaubt nicht mehr an den Markt

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von Lechuk, 18. März 2008.

  1. Lechuk

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    Ach, da ist dann mal wieder die Politik insbesondere die Regierung gefragt, die soll dann mal schnell was neuordnen und ein paar Milliarden Steuergelder locker machen.
    Ansonsten geht es aber sicher weiter wie bisher, denn wir leben in der Marktwirtschaft, in der globalisierten Marktwirtschaft und wir hier in unserer kleinen Oase in der sozialen Marktwirtschaft und da hat sich doch bitte schön die Politik immer raus zu halten.
    Gestern waren die Manager alle noch top und konnten alles allein, vor allem ohne Politik regeln, heute sind sie es nicht mehr?
    Sollen sie doch mal zeigen was sie auf der Tasche haben!

    Was sagen eigentlich die weltweiten Aktieninhaber und Fondzeichner zu diesen zusammenbrüchen? Werden selbige in Zukunft auch eventuell mit weniger Dividende zufrieden sein? Oder heißt es hier wieder Augen zu und durch?

    Der Kapitalismus wird wohl den Sozialismus geschichtlich gesehen nicht deutlich länger überleben (können).
     
  2. klammeraffe

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    AW: Ackermann glaubt nicht mehr an den Markt

    der ackermann is süß :)

    gewinne privatisieren, verluste sozialisieren. so sieht sein feuchter traum aus....
    ein mann wie ackermann könnte, wenn er denn wollte, sehr viel druck ausüben damit das börsengeschehen gemaßregelt wird.....
    aber das wäre viel zu einfach und vor allem könnte sein laden dann nicht mehr solch gewinne einfahren....
    also versucht man die verantwortung auf das volk abzuwälzen.....

    und dann wundern wenn die leute links wählen? :D
     
  3. Lechuk

    Lechuk Institution

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    AW: Ackermann glaubt nicht mehr an den Markt

    vieleicht sollten wir alle mehr f.d.p. wählen?
     
  4. ukroll96

    ukroll96 Guest

    AW: Ackermann glaubt nicht mehr an den Markt

    Wenn man als Hartz4-Empfänger den Staat anbettelt, dann schreien solche Ganoven zeter und mordio!

    Bei dem Spiel "Gewinne wandern in die Hand der Reichen, Verluste drückt man an den Ottonormalverbraucher ab" steckt der Staat mit den Steinreichen unter einer Decke.

    Und dem Volk erzählt man Stories und Stories und nochmal Stories. Schuld an allem Übel sind dann offiziell irgendwann die, die nicht das Geringste damit zu tun haben. Am besten die Linkspartei. Oder man schiebt es auf "mangelnde Eigenverantwortung in der Bevölkerung". Und streicht ob dessen die Sozialleistungen für die Armen zugunsten niedrigerer Steuern für Superverdiener.

    Das Durchschnittsschaf macht dann "Mähhh". Und das war's.

    Denn es hat gelernt, dass es den Gürtel enger schnallen muss. "Wo kämen wir denn sonst hin?" hat ihm der Wolf erklärt. "Wer das nicht kapiert, ist dumm", hat er gesagt.

    Und dumm wollte das Schaf nun wirlich nicht sein.

    Die Zentralbanken haben in den letzten Monaten ständig über die Notenpresse neues Spielgeld an solche Zocker verteilt. Ich möchte nicht wissen, was das Geld in der Tasche wirklich noch wert ist! Wahrscheinlich sind die Zahlen auf den Geldscheinen nur noch Fantasiewerte aber da unsere Politiker mit den Ackermännern dieser Welt unter einer Decke stecken, weiß man schon, wer am Ende die Zeche zahlen wird…

    Ist das nicht der Ackermann, der jedem dussligen Zweifler erzählt, daß die FREIE MARKTWIRTSCHAFT, also die FREIE ABZOCKE, am besten OHNE STAAT funktioniert? Dass der Staat das freie Spiel der Kräfte, also die Umverteilung von unten nach oben, nur behindere (sofern er sie nicht ohnehin schon unterstützt). Genau der. Ausgerechnet der schreit jetzt nach dem Staat. Genaugenommen natürlich nach dem GELD des Staates. Sicherheitshalber, man weiß ja nie?

    Und eben dieser Joe Ackermann will dass der Staat (also die Steuerzahler) auch diese Zeche zahlen sollen, aber dafür keine Mitspracherechte / Kontrollmöglichkeiten bekommen sollen. In Bayern gibt`s ein schönes Sprichwort: "Wer zahlt, schafft an.", aber das scheint man in Frankfurt (bzw. in der Schweiz) nicht zu kennen.

    Aber der Joe ist ja nicht der einzige "Erleuchtete". Auch ein Steinbrück hat offenbar seit gestern vom Baum der Erkenntnis genascht.

    Seit Monaten weiß ich nicht ob ich lachen oder weinen soll, ob der Situation. Seit heute morgen, als ich die Aussage von Ackermann hörte weiß ich es: weinen vor lauter lachen!

    Und bevor jetzt alle auf mich einprügeln: Ich weiß sehr wohl was im Anschluss auf uns alle zukommt! Aber anstatt auf mich loszugehen sollten wir uns zusammenschliessen und gegen die Verursacher vorgehen. Das bringt zwar auch nix aber man fühlt sich wenigstens kurzzeitig befriedigt.

    Fazit: Leute wie er sind die Letzten, die nach jemanden rufen sollten. Vielleicht hilft aber der reiche Onkel aus China, wenn er seine Bude nur billig genug verkauft.

    Heute früh im Radio, Prof.S(p)inn im Interview gehört, die Bankenkrise geht uns nichts an, deutscher Wirtschaft geht es gut,alles nicht so schlimm?!

    Tja die Krise ist real angekommen, und alle die, die es bestritten haben, tönen jetzt wieder laut in den Medien und bekommen wieder öffentliches Gehör. Wenn ein Autobauer die Räder auf dem Dach anschraubt, wäre er schnell aus dem Geschäft. Ein Sinn kann jahrzehntelang Unsinn verzapfen und bekommt doch immer wieder öffentliches Feedback. Und natürlich gleich wieder mit dem ganzen neoliberalen Unsinn, der das ganze Fiasko verursacht hat.

    Was sagte noch Hr. Dahrendorf bei der von der INSM organisierten Veranstaltung zu den Gästen der "Ludwig-Erhard-Lecture"?

    Das „System der sozialen Sicherheit“ überfordere „die Leistungsfähigkeit der Steuerzahler“!

    Aha, dieses Motto gilt selbstverständlich nicht in der aktuellen Krise. Da sind unsere Steuergelder hervorragend angelegt. Schuldenabbau des Staates hin oder her. Wird halt wieder irgendwo was "Soziales" eingespart. Die Hartzler jammern eh auf hohem Niveau.

    Bezeichnend ist auf jeden Fall, dass genau das ganze Pack, dass dies verursacht hat, die sind, die immer nach Deregulierung schreien, und die ersten und lautesten sind, die nach dem Staat rufen, wenn es in die Hose ging, damit er ihnen eine riesengroße Windel auspackt für den ganzen Mist den sie angerichtet haben.

    Die Damen und Herren der Politik haben doch jahrelang dieses System forciert, Tor und Tür unter dem Deckmäntelchen "Globalisierung und grenzenloser Marktwirtschaft" geöffnet. Jeder der es wagte dieses System zu kritisieren, wurde doch gleich als Sozialist oder ähnliches diffamiert. Eingesackt hat die Politiker/Managerclique allein, auslöffeln dürfen wirs jetzt gemeinsam, nett oder?

    Gestern kein Grund zur Verunsicherung, heute Feuer unter'm Dach. Und morgen? Brandstifter schreien nach der Feuerwehr ...

    Unser Finanzminister warnte gestern noch vor „Panikmache“ und alles sei im Lot und heute kommt von unserem „Leer-Peer“:

    Steinbrück warnt vor "größter Krise der letzten Jahrzehnte"

    Ende der Verharmlosung: Nach dem Hilferuf von Deutsche-Bank-Chef Ackermann warnt jetzt Finanzminister Steinbrück vor den Folgen der "größten Finanzkrise der letzten Jahrzehnte". Er fürchtet ein Durchschlagen auf die Realwirtschaft - und fordert die enge Zusammenarbeit von Politik und Banken.

    Quelle: http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,542121,00.html
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. März 2008
  5. Lechuk

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    AW: Ackermann glaubt nicht mehr an den Markt

    Bei den Finanzproblemen kommen die analysten darauf das am Ende der Krieg im Irak daran schuld sei, Bush aber wohl nicht bereit sei selbigen zu beenden, dann würde die Talfahrt ungebremst weiter gehen.
    Wenn dann die Regierungen angebettelt werden, so sind sie ja dann doch in den Kriegshandlungen des buschs verzettelt.
    Hat schon was diese globalisierte marktwirschaftlich handelnde Welt des Westens.
     
  6. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

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    AW: Ackermann glaubt nicht mehr an den Markt

    Man dreht es halt wie mans braucht. Wenn es um die Freigabe von Lohnuntergrenzen und Ausbeutung geht dann sind sie dicke da das der Staat seine Finger raushalten sollte.... Aber bei dieser Krise, die die Privatwirtschaft selbst verursacht hat, schreit man schnell nach Planwirtschaft. Ist schon seltsam.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. März 2008
  7. solid2000

    solid2000 Lexikon

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    AW: Ackermann glaubt nicht mehr an den Markt

    Ekelhaft. Wenns um die Maximierung der Gewinne geht soll sich der Staat gefälligst raushalten. Wenn aber der Turbokapitalismus mal schief geht und man Mrd in den Sand setzt soll es wieder der Steuerzahler blechen!

    Pervers - Abstossend - Asozial

    :eek:
     
  8. Lechuk

    Lechuk Institution

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    LD
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    AW: Ackermann glaubt nicht mehr an den Markt

    oder kurz
    kapitalismus

    Wir stehen immer noch erst am Anfang der perversitäten derer sich diese Klicke noch bedienen wird.
     
  9. ukroll96

    ukroll96 Guest

    AW: Ackermann glaubt nicht mehr an den Markt

    Es klingt schon toll: Die Regierungen sollen handeln, "um das Vertrauen in die globalen Finanzmärkte wiederherzustellen". Huch?! Klingt irgendwie paradox. Soll sich nun der Staat aus der Wirtschaft heraushalten oder nicht? Liebe FDP, was sagt ihr denn zu solchen sozialistischen Vorschlägen?! Will denn der Herr Ackermann, dass "Die Linke" die SPD noch schneller überholt, als sie selbst es sich jemals erträumt hat? Zwischen 14 und 23 (Forsa vom 12.03.08) liegt ja nicht mehr viel! :)

    Die Krise hat ihre Ursache in dem hemmungslosen Machtmissbrauch sich selbst so nennender "Eliten". Ob diese nun Kriege führen und dabei 3 Billionen verballern oder wie Lemminge dem amerikanischen Super-Kapitalismus huldigen, in Deutschland die Arbeitsplätze vernichten und dabei für sich nach "wettbewerbsfähigen" Spitzengehältern schreien. Diese Raffkes sind längst außer Kontrolle geraten. Nun bibbern sie um ihre Millionen und rufen - wie immer - nach dem Staat. Es ist kein Geld da für Rentenerhöhungen oder Kinder. Aber das 10-fache soll von den kleinen Leuten aufgebracht werden, damit dieses System gerettet wird. NEIN. Lasst es krachen. Anders wird die Lektion nicht gelernt.
     
  10. solid2000

    solid2000 Lexikon

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    AW: Ackermann glaubt nicht mehr an den Markt

    Für mich sind diese "Manager" die wahren Asozialen unserer Gesellschaft und nicht ein Hartz IV Empfänger der mal 1-2 € nicht anmeldet! :eek:
     

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