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Abschlußwiderstand - wie viele ??

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von leines77, 13. Juli 2008.

  1. leines77

    leines77 Neuling

    Registriert seit:
    13. Juli 2008
    Beiträge:
    13
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    Hallo Forum

    bin neu hier , hab mich schon bißchen umgeschaut aber noch nicht die richtige Antwort gefunden, meine Frage:

    bin bei Kabel BW

    habe im Keller einen Hausverstärker.
    Leitungen laufen ins EG - TV mit Humax Fox - alles bestens

    seit neuem haben wir im OG auch einen Humax Fox angeschlossen und dort fehlen nun die ganzen ARD Programme - ohne Digital sind die da aber nicht so gut. also muß da wohl ein Verlust unterwegs sein.

    der ganze Leitungsweg im Haus ist mir nicht bekannt, da das schon so drin war.
    im DG ist jedenfalls eine Abzweigung/Splitter die nach unten in das OG führt.

    muß nun im OG an der Enddose ein Widerstand rein ?

    im DG sind nach dem Splitter auch noch 3 Dosen - da hängt aber nur ein Radio dran und funzt - muß da an der letzten auch ein Widerstand rein.

    also müssen an allen Enddosen jeweils Widerstände reingemacht werden - die Enddosen sind alles Durchgangsdosen??

    Danke schon mal
    Gruß
    Claus
     
  2. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

    Registriert seit:
    8. Februar 2005
    Beiträge:
    9.064
    AW: Abschlußwiderstand - wie viele ??

    Grundsätzlich werden in der BK-Verteiltechnik alle "offenen" (und ungenutzten) Stellen abgeschlossen. Dabei ist unerheblich, ob Dose, Abzweiger, Verteiler oder sonstwas. An einer Stoßstelle reflektierte Wellen können im ungünstigsten Fall laufzeitbedingte und im Bild sichtbare Reflektionen erzeugen. Mit Deiner eigentlichen Empfangsproblematik haben die fehlenden Abschlußwiderstände vermutlich eher weniger zu tun.
     
  3. Seelitz

    Seelitz Senior Member

    Registriert seit:
    10. September 2005
    Beiträge:
    158
    Ort:
    Seelitz
    AW: Abschlußwiderstand - wie viele ??

    Aus langjähriger Erfahrung als Wartungstechniker von Kabelanlagen, kann ich nur sagen: Unbedingt alle "Enddosen" mit 75-Ohm Widerstand abschliessen. Durch Überlagerung mit den rücklaufenden Wellen kann es durchaus zum totalen Auslöschen einzelner Kanäle im Kabel kommen. Ich habe selbst mehrfach bei der Fehlersuche festgestellt, daß an bestimmten Stellen im Kabel besonders Kanal 8 und 9 total verschwunden waren und erst nach ordentlichen Abschluß des Kabelendes wieder einwandfrei vorhanden waren. Außerdem gibt es sehr starke Pegelunterschiede zwischen den einzelnen Kanälen. :)
     
  4. leines77

    leines77 Neuling

    Registriert seit:
    13. Juli 2008
    Beiträge:
    13
    AW: Abschlußwiderstand - wie viele ??

    Hallo Forum

    schon mal schönen Dank für die superschnellen Antworten. Werde jetzt mal die Endstellen entsprechend versorgen und dann nachberichten oder weitere Fragen stellen :))

    Grüße
    Claus
     
  5. Dipol

    Dipol Talk-König

    Registriert seit:
    21. Oktober 2007
    Beiträge:
    6.087
    Ort:
    Raum Stuttgart
    AW: Abschlußwiderstand - wie viele ??

    Das kommt vermutlich von der Steckdose, bei KBW werden die ARD-Bouquets auf den Sonderkanälen S 02 und S 03 übertragen, die von manchen Altdosen nur auf dem Radioausgang ausgekoppelt werden.
    Obwohl es ein vergeblicher Kampf gegen den falschen Gebrauch des Begriffs Enddose sein dürfte, doch soviel:

    Man unterscheidet:

    1.) Stichdosen, die als Einzelsteckdose auf der Stichleitung eines Abzweigers aufgeschaltet sind, fast den gesamten Pegel auskoppeln und nicht abgeschlossen werden müssen.
    2.) Reihensteckdosen mit und ohne Richtkoppler für Einsatz mehrerer Steckdosen an einer Stammleitung, wobei am Ausgang der letzten Dose ein Abschlusswiderstand eingesetzt werden muss.

    Als Enddose wurde früher eine Reihensteckdose bezeichnet, die bereits intern mit einem Abschlusswiderstand abgeschlossen war. Nachdem seit Jahren keine derartigen Steckdosen mehr produziert wurden, war der Begriff "Enddose" unter Fachleuten verpönt, weil er allzu oft fälschlich für Stichdosen verwendet wurde. Inzwischen gibt es von WISI wieder eine terminierte Multimedia-Enddose, die Begriffsverwirrung dürfte weiter um sich greifen.

    Welcher Kanal und welche Reihensteckdose betroffen ist, hängt ausschließlich von der Phasenlage der hinlaufenden Welle zur reflektierten Stehwelle und der Steckdosenposition ab. Richtig ist, dass es durch gegenläufige Phasenlagen zu extremen Pegeleinbrüchen bei mehreren Kanälen bis hin zu deren Auslöschung kommen kann. Die Aussage, dass von diesem Effekt besonders Kanal 8 und 9 betroffen seien, ist physikalisch nicht nachvollziehbar. Für alle Kanäle gilt: Je näher eine Steckdose an einer Stelle mit Gegenphasigkeit liegt, umso stärker ist die Auswirkung. Und daher ist es auch möglich, dass im vorderen Stammleitungsbereich abgesenkte Kanäle an hinteren Steckdosen durchaus empfangbar sein können.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juli 2008
  6. leines77

    leines77 Neuling

    Registriert seit:
    13. Juli 2008
    Beiträge:
    13
    AW: Abschlußwiderstand - wie viele ?? Neue Erkenntnisse

    Hallo Forum

    habe jetzt alle Knotenpunkte kontrolliert, die fehlenden 75 Ohm Widerstände eingesetzt und das hat nichts geändert.
    Dann hab ich vor dem 2. TV im OG die Antennendose abgehängt und das Kabel direkt mit dem Kabel zum Humax Fox verbunden und siehe da die ARD Programme sind in Top Qualität da. Es muß also an dieser alten Dose liegen. Da ich schon 18 Jahre hier wohne und die schon drin war.....
    Jetzt meine Frage: welche Werte sollte die neue Dose nun haben ?? - seh ich das richtig ganz niedrige ?
    auf der alten Dose steht: Auskopplung 14 / Durchgang 2 -
    -nach dieser alten Dose kommt noch eine weitere - diese ist eine Enddose oder Stichdose - diese ist nur durch die Wand gebohrt und praktisch fast direkt dahinter. Die Bezeichnung dieser lautet Einzelantennendose Auskopplung 2 db - da hängt momentan nur ein Radio dran - wird auch so bleiben.
    2. Frage: habe im OG auf dem TV bei eingeschaltetem Digitalreceiver ein deutliches, lautes Brummgeräusch auf den Lautsprechern - ohne Digital Humax ist es nicht da - es ist auch weg wenn ich das Gehäuse vom Humax oder die Abschirmung vom Antennenkabel oder das Antennendosengehäuse mit dem gelbgrünen Schutzkontakt einer Netzsteckdose verbinde - erde ?
    Darf man das ?? oder wo liegt da das Problem ?? liegt das nur an der alten Dose ?

    Was ich noch berichten kann - die alten leider eingegibsten Antennenkabel sind hier schwarz, außen nur ca. 5 mm dick und haben eine Seele aus einer mehradrigen silbernen Litze - kein Kupferleiter. Die Abschirmung ist ein richtiges Metallgeflecht. Das Haus ist Baujahr 1973 -
    was haben die da damals verwendet ?

    Danke nochmals für eure Bemühungen.

    Grüße vom Bodensee

    Claus

     
  7. Binsche

    Binsche Board Ikone

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    AW: Abschlußwiderstand - wie viele ??

    Das Problem dürfte nicht an der Auskoppel/Anschlußdämpfung bzw der Durchgangsdämpfung liegen, sondern hauptsächlich am Frequenzbereich

    Das Erste (bzw ein ARD Paket) wird bei dir sicher um die 112-113MHz liegen, welches die alte Dose einfach zu stark dämpft (wenn nicht gar sperrt) - Mit einer ESD44 sollte das Problem behoben sein, die einfach gegen die alte Durchgangs Dose getauscht wird, eine weitere ESD44 mit einem Abschlusswiderstand rundet dann den Strang ab

    Den Humax erden :D (hehe) Das Gerät dürfte schutzisoliert sein (Zeichen: Zwei Vierecke ineinander) und einen Euro Stecker haben und keinen Schutzkontaktstecker. Daher darf das Gerät gar keine Verbindung zur Erde als Massepotenzial bekommen!

    Suche das Brummen. Sollte womöglich an einer nicht genügenden bzw gar komplett fehlenden Erdung/Potenzialausgleich beim Hausanschlussverstärker liegen... Oder die Abschirmung ist irgendwo unterbrochen und nicht durchverbunden
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Juli 2008

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