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Abschätzung der Schlechtwetterreserven für 19.2+13.0?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von doejohn, 2. September 2014.

  1. doejohn

    doejohn Junior Member

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    Hallo allerseits,

    ich bin auf der Suche nach einer Antenne für die Positionen 19.2+13.0. Standort wäre Leimen (südlich von Heidelberg). Den Focus würde ich auf 16.0 stellen und beide LNBs schielen lassen.

    Es sollen dabei Alps Quattro LNBs mit Jultec Multischalter zum Einsatz kommen.

    Die Schüssel sollte so gross wie nötig (ordentliche Schlechtwetterreserve) aber auch so klein wie möglich (WAF, Windlast) sein.

    In die nähere Auswahl habe ich jetzt mal die
    - gibertini op85 se
    - 3h-sat hq80a

    genommen, die preislich nahe beieinander liegen. Die CAS90 ist fast doppelt so teuer, und hat wohl auch eine deutlich höhere Windlast. Dazu kommt, dass (AFAICS) bei der CAS90 keine normalen LNBs montiert werden können?

    Kann man die Schlechtwetterreserve der obigen Antennen bei optimaler Einstellung auf die Positionen 19.2+13.0 irgendwie abschätzen (vielleicht sogar in Tagen/Stunden)?

    PS: Interessant finde ich auch die Digidish von Technisat, die durch ihre Formgebung wohl mit 45cm die Empfangsstärke einer 60er-Schüssel erreichen soll. Rechnet man das linear hoch, dann müsste eine 60er Digidish wohl mit einer 80er-Standardschüssel vergleichbar sein, und wäre (mit entsprechend schmalen LNBs) wohl ein sehr guter Kompromiss, was WAF+Windlast angeht. Allerdings gibt es die wohl nicht grösser als 45cm, was für Multifeed ein absolutes no-go ist.

    Auch sonstige sachdienliche Hinweise nehme ich gerne entgegen :)
     
  2. Dipol

    Dipol Talk-König

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    AW: Abschätzung der Schlechtwetterreserven für 19.2+13.0?

    Dazu müsste man die Jahresniederschlagsmenge prognostizieren können. Mit 85 cm Durchmesser bist du für den Empfang von Medium-Powersatelliten auch mit einem Duofeed am oberen Ende dessen, was für den Empfang der beiden Orbiter mit einer Haushaltantenne sinnvoll ist.
    Grimms Märchen sind glaubwürdiger. Der Antennengewinn ist proportional zum Reflektordurchmesser und nimmt im Quadrat der Fläche zu. Das Max.-Limit bei der Effizienz einer Offsetantenne liegt bei 75 %, da die Fläche aus Sicht des Satelliten kleiner ist.
    Zur Selbstheilung von einer Illusion eine Rechenaufgabe: Vergleiche mal die wirksame Apertur einer DigiDish 45 von 0,42 x 0,42 cm mit der wirksamen Reflektorfläche einer 85er GIBERTINI

    Alternativ bietet sich auch ein Vergleich der Antennengewinne zu SATMAN 650 oder 850 an. Eine SATMAN 650 ist deutlich besser. Und welche von beiden Antennen bietet mehr Störungsentkopplung gegen Nachbarsatelliten? :eek:
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. September 2014
  3. doejohn

    doejohn Junior Member

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    AW: Abschätzung der Schlechtwetterreserven für 19.2+13.0?

    Naja, so genau wollte ich es ja auch nicht wissen. Es geht vielmehr um den relativen Unterschied. Frei nach dem Motto: Antenne X hat gegenüber Y eine Stunde weniger Ausfall im Jahr (oder so ähnlich)

    Das beruhigt erst einmal.

    Dachte ich mir doch ;-)

    Apropos Satman 850: die Halterung sieht auf den ersten Blick echt solide aus! Ist sie das auch?

    Die Antennengewinne der Satman scheinen mit denen der Gibertini vergleichbar zu sein. Die Daten sind natürlich wieder so angegeben, dass sie nicht wirklich vergleichbar sind. :-(
     
  4. Dipol

    Dipol Talk-König

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    AW: Abschätzung der Schlechtwetterreserven für 19.2+13.0?

    Die Antenne ist absolut rostfrei aus Alu und Edelstahl. Von den SATMAN habe ich zu meinen aktiven Zeiten unzählige verbaut.

    Für ein LNB reicht die Stabilität des Doppelrohrfeedarms aus, bei zwei LNB waren die Vierkantrohre der ehemals ansonsten baugleichen Antennen von Arcon und Satpartner deutlich stabiler. Von dem Erkennungsmerkmal sollte sich TechniSat trennen und sich an Konstruktionen wie der GIBERTINI SE usw. orientieren.

    13° + 19,2° senden annähernd gleich stark, weshalb ein symmetrisches Duofeed besser ist und ich akzeptiere nur Multifeedlösungen bei denen man die LNB 100%-tig brennpunktoptimal einstellen kann.

    Dass die SATMAN 650 einen um mehr als 3 dB (= doppelt) so hohen Gewinn wie die DigiDish 45 hat, hast du bemerkt?
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. September 2014
  5. doejohn

    doejohn Junior Member

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    AW: Abschätzung der Schlechtwetterreserven für 19.2+13.0?

    Die Tendenz scheint dann wohl immer mehr zur Gibertini zu gehen.

    Das verstehe ich nun nicht. Mindestens einer muss doch schielen?

    Die Gibertini-Multifeedhalterungen haben immer eine Halterung weniger als insgesamt montiert werden sollen. Das bedeutet, dass die originale Halterung die mit der Antenne mitgeliefert wird in der Mitte verbleibt? Damit wäre es nicht möglich, beide LNBs schielen zu lassen?

    Apropos Multifeed: technisat behauptet, mit der 850er und ihrer Skytenne 13.0+19.2+23.5+28.2 empfangen zu können. Ich gehe mal davon aus, dass es bei 23.5 und 28.2 kaum noch Schlechtwetterreserven geben dürfte. Lohnt es sich überhaupt, über diese zwei Positionen nachzudenken? Richtig spannende Sender finde ich da ja nicht. Ist da was interessantes für Ausländer dabei?

    Die 65er-Schüssel hatte ich mental ausgeschlossen wegen der Befürchtung, geringe Schlechtwetterreserven zu haben. Würde die Montage der LNBs da nicht auch zu eng sein?
     
  6. Dipol

    Dipol Talk-König

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    AW: Abschätzung der Schlechtwetterreserven für 19.2+13.0?

    Man kann an der Schiene jeden Halter beliebig anordnen.
    Ob damit (noch) 28,2° E zu empfangen ist hängt von deinem Standort ab, ein 4,3° LNB-Abstand zwischen 19,2° und 23,5° ist an einer SATMAN 85 noch möglich, an einer SATMAN 650 habe ich das noch nicht probiert vermute aber, dass die Brennpunkte enger als der kleinstmögliche Abstand mit ALPS Mehrteilnehmer-LNB von ~45 mm beträgt
     

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