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500 Millionen: Uli Hoeneß fordert Gebührenerhöhung für den Profifußball

Dieses Thema im Forum "Special: Sport im TV - Sport Live-Talk" wurde erstellt von ibico, 8. Januar 2005.

  1. ibico

    ibico Gold Member

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    31. Oktober 2002
    Beiträge:
    1.712
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    500 Millionen: Uli Hoeneß fordert Gebührenerhöhung für den Profifußball



    Von Torsten Rumpf
    Der FC Bayern weilt in der Ferne im Trainingslager in Dubai. Doch die Gedanken von Manager Uli Hoeneß (53) kreisen auch in der Wüste permanent um die Fußball-Bundesliga. So forderte Hoeneß in einem Gespräch mit der Berliner Morgenpost, daß die deutsche Profiliga für den neuen, ab 2006 laufenden Vertrag, deutlich höhere Fernseh-Einnahmen. Aktuell kassiert die Deutsche Fußball-Liga für die TV-Rechte 300 Millionen Euro pro Jahr.

    "Es kann nicht sein, daß ein viel kleineres Land wie Frankreich 500 Millionen Euro an die Liga bezahlt. Ganz zu schweigen von den Zahlen in Italien oder England. Dort kassieren die Ligen jeweils eine Milliarde und noch höhere Beträge", sagte Hoeneß. "Wir müssen die Fernseheinnahmen beim nächsten Vertragsabschluß 2006 auf mindestens 500 Mio Euro bringen." Der Manager hat genaue Vorstellungen, wer das Geld bezahlt: Die Sender Premiere und die ARD sollen künftig höhere Summen überweisen. "Die ARD verdient doch gutes Geld an der Übertragung der Bundesliga. Sie macht einen Gewinn. Die ARD hatte mit einer Quote von vier Millionen Zuschauern bei der Sportschau kalkuliert, jetzt hat sie sechs Millionen. Die Werbeeinnahmen sind gekoppelt mit der Quote. Da ist noch viel Luft nach oben."

    Sein Denkmodell ist fortgeschritten. Damit sich die öffentlich-rechtlichen Anstalten Profifußball leisten können, müßte letzten Endes die Fernseh-Gebühr erhöht werden, etwa um zehn Cent. "Wir müssen den Zuschauer zuhause etwas belasten", sagte Hoeneß. "Wenn zehn Cent mehr Gebühren an die GEZ bezahlt werden müssen, was ist dabei? Zehn Cent ist noch nicht einmal eine halbe Zigarette, nach drei Zügen ist dieser Betrag vernichtet. Doch unsere Politiker haben meistens keinen Mut, eine Gebührenerhöhung - auch wenn sie noch so klein ist - durchzusetzen. Weil sie Angst haben, nicht wieder gewählt zu werden. Alle wollen künftig besseren Fußball und bessere Spieler sehen, dann muß aber etwas passieren, daß dies finanziert werden kann."

    In der eigenen Branche sagt er zurückgehende Gehälter voraus. "Generell glaube ich, daß es in den nächsten Jahren keine Gehaltserhöhungen für Spieler mehr gibt. Im Gegenteil: Es muß weitere Reduktionen geben, sonst kommen wir auf keinen grünen Zweig mehr."

    Auf Sicht könne der FC Bayern seine Position nur dann halten, wenn "man pro Geschäftsjahr fünf bis zehn Millionen Euro Gewinn macht. Doch das ist kaum zu schaffen. Wir müssen immer an unseren Grenze gehen."

    http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/01/09/sport/727473.html



    Was erlaubt sich eigentlich dieser möchtegern Manager? :mad:
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Januar 2005
  2. ms2k

    ms2k Talk-König

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    AW: 500 Millionen: Uli Hoeneß fordert Gebührenerhöhung für den Profifußball

    Der Uli, wie wärs denn mit 1 Milliarden Euro für die BuLi Rechte ?
    Wenn's nach dem ginge müßte jeder Bürger ab 01. Januar 2006 einmal im Monat die ISMAIDH (ichschiebmirallesindenhals) Gebühr an den Bayernmanager bezahlen.
    Deutschland geht es zur Zeit sehr schlecht Herr Hoeneß !, auch wenn das in der Öffentlichkeit ("Wir spenden mal gerade 750.000.000 EUR, den Rest legen wir auf`s Sparbuch") anders dargestellt wird.

    Ciao
    MS2K
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Januar 2005
  3. solid2000

    solid2000 Lexikon

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    AW: 500 Millionen: Uli Hoeneß fordert Gebührenerhöhung für den Profifußball

    Wie kommt Herr Hoeneß auf die wahnwitzige Idee das ihm und den Profi Kickern der GEZ Zwangszahler auch noch die Mio Gehälter finanziert. Größenwahn @ its best!

    Immernoch nix aus der Kirchpleite gelernt! :rolleyes: Geldgier kennt keine Grenzen. :mad:
     
  4. RealityCheck

    RealityCheck Foren-Gott

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    21. August 2001
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    AW: 500 Millionen: Uli Hoeneß fordert Gebührenerhöhung für den Profifußball

    Wenn die Bundesliga soviel Geld wie Premier League & Ligue 1 haben will, muss sie PREMIERE auch soviel Rechte gewähren.

    Nur 1 Stunde Abstand zur Sportschau bzw. 45 Min zur DSF Sendung sind eindeutig zu wenig.

    Ohne das Freitag Exklusiv Topspiel auf PREMIERE (mit Zusammenfassungen im Free TV erst am Samstag) gibt es nur marginal mehr.

    Auch an ein paar UEFA Cup Spiele für PREMIERE denke ich da - unter den Bundesliga-Managern befürwortet ja wieder eine Mehrheit die Zentralvermarktung auch dort.
     
  5. DeJe

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    AW: 500 Millionen: Uli Hoeneß fordert Gebührenerhöhung für den Profifußball

    Eine Zwangsabgabe für Fußball bei der GEZ? Na soweit kommts noch.
    Meinetwegen könne sie einen PayTV-Sender nur für Fußball aufmachen, sämtlichen Fußball bei anderen Sendern eleminieren und für den Kanal beliebig kassieren. Mich würde es nicht jucken. ;)
     
  6. wrestlingpapst

    wrestlingpapst Board Ikone

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    AW: 500 Millionen: Uli Hoeneß fordert Gebührenerhöhung für den Profifußball

    Ist egal Premiere würde niemals 500 Millionen Euro an die Buli entrichten das können sie vergessen!!! Und der Uli hat mal wieder zu tief ins Glas geschaut ganz klar. 500 Milionen:eek:
     
  7. Berliner

    Berliner Lexikon

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    15. Januar 2001
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    AW: 500 Millionen: Uli Hoeneß fordert Gebührenerhöhung für den Profifußball

    Na da sollte der Ulli aber nächstes Mal vor einem Interview 2 Weizen weniger trinken. Die Liga ist derzeit nicht zu schlecht bezahlt, sondern sie war in den Jahren vorher überbezahlt. Da Premiere die Kosten für die BuLi aus den Aboerlösen und nicht wie Kirch mit Krediten bezahlt, sind gewisse rechnerische Grenzen gesetzt.

    Wenigstens hat er begriffen dass "Verzicht", u.a. bei Gehältern, die nächsten Jahre prägen wird.
     
  8. JC- Denton

    JC- Denton Silber Member

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    Bockhorn/Niedersachsen
    AW: 500 Millionen: Uli Hoeneß fordert Gebührenerhöhung für den Profifußball

    Was macht der gute Uli wenn auf einmal kein Sender bereit ist diese Summe zu bezahlen. Irgendwo müssen auch Grenzen gestzt werden. Zwar gibt es dann keine Buli mehr im Fernsehen aber auch kein Geld für die Vereine. Und was meint ihr wie schnell dann der Preis wieder sinkt. Wenn sich die Sender da einig wären wäre das alles kein Problem. Aber das sind diese leider nicht. Und ich liebe immer diesen Vergleich wie es in anderen Ländern ist.

    JC
     
  9. LukeSpencer

    LukeSpencer Guest

    AW: 500 Millionen: Uli Hoeneß fordert Gebührenerhöhung für den Profifußball

    Ich frage mich jetzt aber, was das mit Premiere zu tun hat...?
     
  10. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

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    7. Februar 2003
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    Magdeburg
    AW: 500 Millionen: Uli Hoeneß fordert Gebührenerhöhung für den Profifußball

    Na, weil auch Premiere mehr Geld "überweisen" soll.

    Ich sage nur, wer Sport liebt soll es selbst tun das macht Sinn. Ansonsten ist Sport/Fußball die unsinnigste Geldvernichtungsmaschine die es gibt.
     

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