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4K fürs Wohnzimmer: Was bringt die hohe Auflösung im Heimkino?

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 24. Oktober 2012.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Die High-Definition-Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten ist in vielen Wohnzimmer gerade erst angekommen, da steht mit 4K, also der vierfachen HD-Auflösung, bereits das nächste Schärfewunder vor der Tür. Der neue Hintergrundartikel auf DIGITALFERNSEHEN.de erklärt, wann die höhere Auflösung Sinn macht und was die neuen Endgeräte für Heimkino können.

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  2. Datenwiesel

    Datenwiesel Talk-König

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    AW: 4K fürs Wohnzimmer: Was bringt die hohe Auflösung im Heimkino?

    Hmmm.
    Wen man in Erinnerung hat, welche Kampagne DigitalFernsehen hier vor einiger Zeit gegen LG inzeniert hat, weil die Geräte bei 3D-Darstellung nur "halbe" Full HD-Auflösung je Auge anzubieten hätte, kommt man aus dem Staunen nicht heraus, dass jetzt das Argument Sitzabstand aufschlãgt und der Nutzwert von 4K im Wohnzimmer in Zweifel gestellt wird.

    Mittlerweile haben selbst winzige Tablets mit ihren "Retina"-Displays mehr Auflösung als Full HD.

    Die unterschiedlichen Formate von 4K hängen natürlich mit dem Seitenverhältnis zusammen - im Kino wird nicht 16:9 abgespielt. Bei der Umformatierung für 4K-Distribution im Consumer-Bereich bzw. Broadcast muss also was abgeschnitten werden.

    In der Praxis wird 4K durch die erforderliche hohe Datenrate und den zu erwartenden verbesserten Codec noch eine nette Anforderung, denn da hängt einges mehr in der Produktionskette als nur Abspieler und Display.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2012
  3. sdnowman4

    sdnowman4 Senior Member

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    AW: 4K fürs Wohnzimmer: Was bringt die hohe Auflösung im Heimkino?

    Ist ja alles schön und gut. Wird sind ja im TV Bereich nicht mal bei nativem 1080p angekommen.
     
  4. Datenwiesel

    Datenwiesel Talk-König

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    AW: 4K fürs Wohnzimmer: Was bringt die hohe Auflösung im Heimkino?

    Die werden wir wohl auch kaum noch bei Broadcast erleben.

    Wenn der vorhandene Gerätepark der Haushalte, der nur 720p oder 1080i empfangen kann, durch eine neue Generation ausgetauscht werden soll, wird man kaum als Mehrwert den Sprung von 1080i auf 1080p vermarkten wollen. Wenn die aktuell vorhandene HD-Infrastruktur bei den Broadcastern abgeschrieben ist können die auch auf etwas höheres als 1080p wechseln. Wie sollen die Simulcast auszustrahlenden Programme denn sonst genannt sein: Das "Erste HDp"? "ZDF HDp" *)? Den Schritt wird man faktisch überspringen.

    Da sich 3D aufgrund der Flackerei und der wenigen Inhalte nicht durchsetzt, wird sich alles in Richtung 4k und beyond entwickeln. Wenn der Zug sich dann mal in Bewegung setzen sollte.


    _________________
    *) Die Bezeichnung "Das Erste Ultra" oder "ZDF Ultra" hört sich natürlich noch dämlicher an. Soweit mal zu den Vorstellungen, die Vermarktung unter dem Schlagwort Ultra-HD betreiben zu wollen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2012
  5. mugger

    mugger Senior Member

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    AW: 4K fürs Wohnzimmer: Was bringt die hohe Auflösung im Heimkino?

    Alter Hut....

    Vor Jahren hatte die c't schon den selbsttest gemacht und kam zum Schluß: 1080p hat bei Bewegtbildern sogut wie kein Vorteil zu 720p, Standbilder profitieren.

    Das wird bei 4K nicht besser.
    Je höher die Auflösung, desto näher muss man heran - ansonten geht es über in das Plakat Phänomen; je weiter weg, desto weniger Details nehmen wir wahr.

    Direkter Vorteil, da sehr nah am Auge ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2012
  6. Datenwiesel

    Datenwiesel Talk-König

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    AW: 4K fürs Wohnzimmer: Was bringt die hohe Auflösung im Heimkino?

    War bestimmt ein schlauer Test.
    Wie die berühmten EBU-Tests, demnach 720p auch 1080i schlägt, deren Folgewirkungen wir u.a. beim ZDF erleiden.

    Wenn man schon testet, könnte man z.B.
    720p bei 5 MBit/s Streaming-Bandbreite und
    720p mit einem internen 50 MBit/s-Produktionsformat vergleichen.

    Ergebnis: der Vorteil kommt im Wesentlichen aus der Datenrate, nicht aus dem Auflösungsformat.

    4K bei 15 MBit/s Bandbreite im MPEG4/H.264-Codec würde theoretisch sicher gehen, aber überhaupt keinen Sinn machen. YouTube hat mal so was in der Richtung angeboten, vermutlich mit noch weniger Datenrate. 4K als Standard, bei dem ein effizienterer Codec mit hoher Datenrate kombiniert wird sehr wohl.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2012
  7. mugger

    mugger Senior Member

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    AW: 4K fürs Wohnzimmer: Was bringt die hohe Auflösung im Heimkino?

    Man kann (muss) das testen was alle bekommen und nicht theoretisch machbar wäre & co.

    Ich könnte auch Maybach fahren, fehlt bloß das Geld dazu.

    Man sollte hier doch die Kirche im Dorf stehen lassen.
     
  8. Datenwiesel

    Datenwiesel Talk-König

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    AW: 4K fürs Wohnzimmer: Was bringt die hohe Auflösung im Heimkino?

    Wenn man sich nicht ständig neue Herausforderungen setzen würde, würdest Du noch auf einem Pferd zur Kirche reiten.

    50 - 60 MBit/s Datenrate passen auf einen Satellitentransponder bzw. einen vollen Kabelkanal. Auf dem hat vor nicht allzu langer Zeit auch ein analoges PAL-Signal gesessen. Bzw. sitzt im Kabelnetz noch heute drauf. Der gesunde Menschenverstand sagt, dass soetwas auch wirtschaftlich umsetzbar sein wird. Nicht für "Das Vierte" in 4K, aber für hochwertige Dokumentations- oder fiktionale Programme auf jeden Fall.

    Prinzipiell ist es also für einen Großteil der Bevölkerung umsetzbar, wenn man jetzt die erforderliche Standardisierung für die komplette Pipeline, beginnend bei Produktion, über Post-Production, Sendeabwicklung, Distribution (Sat, BK-Netze, IPTV, ggf. terrestrisch), Empfang in neuen Settop-Boxen bzw. integriert in 4K-Displays/Beamer setzt. Da muss an einigen Stellen, insbesondere dem Codec, noch gewerkelt werden. Bei 4K-Produktionsequipment muss sich auch noch einiges bewegen.

    Das kommt aber schneller, als manche denken. Nächste Woche wird es wieder Neuigkeiten bei Sony geben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2012
  9. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: 4K fürs Wohnzimmer: Was bringt die hohe Auflösung im Heimkino?

    Welcher TV-Anbieter wird eg. ein paar tausend Haushalten in denen die Vorteile von 4k für die Zuschauer sichtbar sind – weil diese über die entspr. teuren großen Bildschirme verfügen – in naher Zukunft seine komplette Studiotechnik erneuern?
    Ich fürchte die Antwort auf diese Frage wird lauten: Kein einziger.

    Inhalte mit stillstehendem Hintergrund kommen bei TV durchaus vor.

    Richtig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2012
  10. Datenwiesel

    Datenwiesel Talk-König

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    AW: 4K fürs Wohnzimmer: Was bringt die hohe Auflösung im Heimkino?

    Wer sagt denn, dass es ein paar tausend Haushalte bleiben?

    Jeder neue iPad liegt mittlerweile in der Auflösung über Full HD. Bei dieser wettbewerbsintensiven Situation im Display-Markt und den schnellen Innovationszyklen würde ich annehmen, dass sich koreanische, japanische und chinesische Unternehmen was einfallen lassen, dass es bald mehr werden.

    Es gibt mittlerweile auch keine Röhrenfernseher mehr im Handel.

    In naher Zukunft werden Sender kaum etwas umstellen, da es die erforderlichen Standards noch gar nicht gibt, entsprechend auch keine Geräte im Markt sind. Aktuell wird 4K nur für Kino produziert, da braucht es praktisch nur eine Kamera und 4K-Editing/Postproduction. Das ist ein riesiger Unterschied.

    Aber, wie zuvor geschrieben, die Voraussetzungen kommen in nächster Zeit.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Oktober 2012

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