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40 KM Blutspur auf A44 !!!!!

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von germankid, 19. Juli 2003.

  1. germankid

    germankid Silber Member

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    Schaut euch das mal an: http://www.derpatriot.de/

    KREIS SOEST. Die Blutspur begann im Autobahnkreuz Erwitte-Anröchte und zog sich 40 Kilometer über die A 44. So lange schleiften die Hinterbeine des Mastbullen über den Asphalt. Erst auf einem Parkplatz und auf Veranlassung der Polizei konnte das Tier von seinem Leiden erlöst und notgeschlachtet werden.

    Gestern Morgen gegen 10 Uhr bemerkte eine Streife der Autobahnpolizei, dass bei einem Tiertransporter ein Mastbulle mit beiden Hinterläufen durch die Ladefläche gebrochen war. Die Hinterbeine bluteten sehr stark, die Hufe des Bullen waren durch das kilometerlange Schleifen bereits stark deformiert. Der Tiertransporter war mit zwei Mastbullen auf dem Weg zu einem Hagener Schlachthof. Die Polizei schaltete das Kreisveterinäramt ein, das am Einsatzort sogleich die Notschlachtung veranlasste.

    Wie die Polizei mitteilte, hatte der Fahrer wenige Kilometer vor dem Parkplatz auf dem Autobahn-Seitenstreifen angehalten - was unschwer an einer großen Blutlache zu erkennen gewesen sei. Dort müsse der Fahrer die schweren Verletzungen des Bullen erkannt haben, wie es in der Mitteilung der Autobahnpolizei heißt. Anschließend fuhr er noch über zwei Kilometer weiter.

    Ich finde das wirklich wiederlich , der Fahrer wusste auch noch , dass das Tier schwer verletzt war und fuhr weiter !!!!!!!!1 wüt wüt wüt
    Solche Leute K.O.T.Z.E.N mich echt an !
    Außerdem wohne ich auch noch in Erwitte und bis jetz lief noch nix im Lokalradio und in der Zeitung stand heut auch nüx !

    Jetz meine Frage: Seid ihr für oder gegen Tiertransporte ?

    <small>[ 24. Juli 2003, 09:57: Beitrag editiert von: Florian ]</small>
     
  2. Gorcon

    Gorcon Kanzler Mitarbeiter

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    Ich halte nichts von Transporten die weiter sind als es unbedingt Notwendig ist.
    Denn was habe ich davon ein ******* aus Bayern zu essen wenn es auch ein "hisieges" tut. (Nichts gegen die Bayrischen Schweine!) Ab wozu soll diese um her kutscherei gut sein als den Preis hoch zu treiben.
    Gruß Gorcon
     
  3. germankid

    germankid Silber Member

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    @Gorcon : Ganz meine Meinung , es kommt noch dazu das ich nicht sooooo ein Fleischfan bin !
    Aber es gibt doch in der Nähe wirklich genug Bauernhöfe aber leider muss ja alles immmer am billigsten sein , die armen Tiere werden sogar vorm Tod noch durch die langen fahrten gequählt und dann kommen ! teilweise ! anscheinend unfähige LKW Fahrer dazu , die es nicht störrt , ob das Tier " am verrecken " ist oder nicht !

    MFG --=( germankid )=--
     
  4. bdroege

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    Lieder werden aus finanziellen Gründen Tiere tausende Kilometer lebend durch die gegend gekarrt. Dies wird sich erst änderen, wenn die Transportkosten (lkw-maut) steigen und so der transport zum z.B. spanischen Schlachthof nicht mehr lohnt.

    Die Krabben die in der Nordsee gefangen werden werden zum Puhlen bis noch Marokko oder Weissrussland gekarrt, da dort die Lohnkosten niedriger sind. dieser Transportwahnsinn muss verhindert werden.

    Die Kosten wie Strassen- und Umweltschäden muss die allgemeinheit tragen und nicht die Firmen die diesen wahnsin veranlassen.

    Aus Umweltgründen sollte man nur lokal produzierte Produkte kaufen. Aldi lebt diesen lokalen einkauf schon. Daher gibt es bei Aldi Süd je nach region unterschiedliches Mineralwasser.
     
  5. majo

    majo Silber Member

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    Dieses Hin-und-her-Gekarre von irgendwelchen Waren hat tatsächlich schon widerlich-hirnrissige Ausmaße angenommen. Ein Kumpel von mir hat früher immer den "Tuffi"-Joghurt aus dem Raum Köln nach Bayern gekarrt. Unterwegs kam ihm immer der Joghurt von "Müller" entgegen. Ich habe keine Ahnung; aber ich behaupte mal, das so gesehen bestimmt 30% des Gesamtgüterverkehrs idiotisch ist.

    Und wenn sich DAS rechnet, stimmt wirklich was im System nicht, oder ver&auml ?
     
  6. nevers

    nevers Gold Member

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    Hmm, dass muss man aber auch verkehrstechnisch sehen. Ich weiß jetzt nicht wie das so genau aussah, aber wenn er mitten auf der Autobahn an seiner Ladefläche (mit Tieren) "rumschraubt" kann es ja auch sein, dass dann das eine odere andere Tier auf die Strasse läuft und dann ein schwerer Unfall verursacht wird. Wenn man aber ein fast abstürzendes Tier sieht, kann man als hinterherfahrendes Fahrzeug doch noch die Situation besser einschätzen.

    Wie die Situation nun genau war, kann ich jetzt nicht einschätzen, aber im Strassenverkehr darf man ja auch nicht für jedes Tier eine Vollbremsung machen.
     
  7. nevers

    nevers Gold Member

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    Germany
    Das sind doch zwei unterschiedliche Marken, oder?
     
  8. majo

    majo Silber Member

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    @nevers:
    Ja und? Joghurt ist Joghurt. Ich denke schon, dass beide große Hersteller die Bandbreite der Qualitäten beherrschen. Und wenn man dann für den größten Teil der Fälle auch noch annehmen darf, dass der "Unterschied" mit dem Alu-Folien-Deckel gemacht wird ...
    Aber bitte, wer den Inhalt erst durch den Namen akzeptiert. Ich finde bei solchen Produkten die Fahrerei hirnrissig. Das Aldi-Konzept ist dagegen mein klarer Favorit.

    Das Lebewesen mit der am höchsten entwickelten Intelligenz auf diesem Planeten mißbraucht diese nur um seine Genußsucht, Bequemlichkeit und Geld/Macht-Geilheit in selbstzerstörerischer Weise auf Biegen und Brechen durchzusetzen. Das wird dann als "Freiheit" deklariert.

    So, nu hab´ ich wieder mal m e i n e Grundansicht der Dinge zum besten gegeben winken , hatte ich gar nicht vor .. l&auml;c , majo
     
  9. nevers

    nevers Gold Member

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    Germany
    Na ja, aber irgendwo gibt's doch 100 verschiedene Geschmacksrichtungen und da will ich halt nicht auf meine "Lieblingssorten" verzichten. Unterschiede gibt's da schon. Der besteht zwar manchmal aus der Verpackung, aber in der Regel gibt's da schon 'nen Unterschied.

    Ausserdem hätte der regionale Joghurt dann nahezu ein Monopol und das wäre ja nun preislich eher schlecht.


    Der Aldi hat mir ehrlich gesagt zuwenig Auswahl und wenn ich dann erst in einen anderen Laden fahren muss, weil er das wieder nicht hat, was ich brauche, dann ist das auch nicht ökönomisch&ökologisch.

    <small>[ 20. Juli 2003, 00:15: Beitrag editiert von: nevers ]</small>
     
  10. digiface

    digiface Foren-Gott

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    Beiträge:
    10.641
    Mann sieht ja in oft in Berichten, wie die Tiere hunderte von Kilomtern durch die Weltgeschichte gefahren werden, in ungeeigneten Transportern, in glühender Hitze, ohne Wasser, ohne Pausen, viel zu eng, im eigenen und den anderen Abfällen, eine Behebung der Mistände würde den Gewinn schmälern, da werden die Tiere lieber, weil es billiger ist, irgendwo schlachten zu lassen, als lebend-frisch-Fleisch, dahin gebracht, und dort geschlachtet.

    Wir bezahlen genug für unser Fleisch, wenn die Gwinne nicht in die Taschen von Zwischenhändler und Zentraleinkauf der Handelsketten gingen, sondern in die Taschen der Erzeuger, könnte man den Tieren ein schöneres, wenn auch ein genauso kurzes Leben gestatten !!

    digiface
     

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