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2600 MHz Bereich: E-Plus testet chinesisches TD-LTE

Dieses Thema im Forum "Computer & Co." wurde erstellt von Martyn, 16. März 2011.

  1. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    Im mobil-treff.de Forum bin ich durch ein Posting von heinzpeter auf folgenden Teltarif Artikel aufmerksam geworden: E-Plus: LTE-Feldtest auf drei Frequenzen gestartet - teltarif.de News

    Da E-Plus im 2600 MHz Bereich nur 10 MHz statt 20 MHz gepaartes Spektrum erworben hat, wird jetzt wohl versucht durch diesen Standard dann die Datenraten der Konkurrenz zu erreichen.

    Da auch die Mitbewerber ungepaartes 2600 MHz Spektrum erworben haben, könnte dieser Standard auch für sie Intressant werden. Davon wird wohl auch abhängen, wie der Standard in Geräte für den europäischen Markt integriert wird.

    Solange es für LTE und auch TD-LTE nur Sticks und Router aber keine Handys gibt, wird das allerdings eh von untergeordneter Bedeutung sein.
     
  2. Gag Halfrunt

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    AW: 2600 MHz Bereich: E-Plus testet chinesisches TD-LTE

    Genau umgekehrt: Für stationäre Anwendungen am heimischen PC oder unterwegs mit den Notebook ist LTE ohnehin eher interessant als fürs Handy.

    Denn mal im Ernst: Was willst du auf einem Handy mit diesen Bandbreiten groß anfangen? Zum Surfen im Netz reichen die UMTS-Geschwindigkeiten bis 7,2 MBit/s dicke aus. Video-Streaming braucht aufgrund der kleinen Bildschirme auch nur geringe Bandbreiten. Und Filesharing will wohl kaum jemand unterwegs machen, oder? ;)

    LTE soll erstmal die DSL-Lücken füllen. Das ist so ja auch von der Regulierungsbehörde vorgeschrieben. Bis das erfolgt ist, wird UMTS noch voll und ganz ausreichen.
     
  3. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: 2600 MHz Bereich: E-Plus testet chinesisches TD-LTE

    Dieser Thread ist mir wohl entgangen.

    Um DSL-Lücken zu füllen ist im Prinzip nur der Bereich der Digitalen Dividende (790 bis 862 MHz) vorgesehen, zumindest in ländlichen Gebieten.

    LTE im Bereich 2600 MHz ist tatsächlich als Mobilfunkdienst gedacht. Und 7,2 MBit/s ist ja die Datenrate pro Funkzelle, die erhält man als Nutzer nur falls man eine Mobilfunkzelle ganz für sich alleine hat.
    Die Realität ist eine andere. In Spitzenzeiten hat eine Funkzelle so viele Nutzer dass die Geschwindigkeit auf 64 kbit/s pro Nutzer fallen kann.
    Den Mobilfunknetzen droht in Ballungsräumen der Kollaps innerhalb der nächsten Jahre, da die Anzahl der Nutzer schneller zunimmt als die Netze ausgebaut werden können.

    LTE (2600 MHz) soll zusätzliche Übertragungskapazität für die Nutzer von Net- und Notebooks schaffen. Für Mobiltelefone braucht die für LTE notwendige Elektronik derzeit noch zuviel Strom; Mobiltelefone würden heiss und hätten eine kurze Akkulaufzeit.

    Time Divison Duplex (TDD) hat allerdings einen kleinen Nachteil gegenüber Frequenz Divison Duplex (FDD).
    Die Effizienz sinkt mit der Signallaufzeit; was bedeutet dass die (Gesamt-)Datenrate zwangsläufig mit der Entfernung zwischen Basisstation und Teilnehmergerät sinkt.
    TD-LTE eignet sich nur für relativ kleine Funkzellen (bis 2 km) gut. Ist nicht unbedingt ein Nachteil; bei 2600 Mhz sind ohnehin nur relativ kleine Funkzellen realisierbar.
    Kleine Funkzellen rechnen sich für die Anbieter nur bei einer gewissen Mindestbevölkerungsdichte –> Ballungsräume.
     

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