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21 600 Tonnen an Wärme entwickelndem Müll

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von Lechuk, 6. September 2010.

  1. Lechuk

    Lechuk Institution

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    Angeblich sollen wir alles tun, um anderer Leute Kinder eine saubere und sichere Zukunft zu gewährleisten.
    Gestern ist in Deutschland die offizielle Abkehr dieser Maxime beschlossen worden.
    Laufzeiten deutscher Kraftwerke faktisch ohne Ende und ohne passendes Endlager, um den mehrere hunderttausend Jahre strahlenden Müll halbwegs sicher unterzubringen.
    Mal ganz davon abgesehen, daß der Süden Deutschlands sich erfolgreich dagegen wert und weder in Mittel, noch in Norddeutschland geeignete "Endlager" gegeben werden, sorgt man mit bis zu 21600 Tonnen hochgefährlichen Abfällen für weitere gesundheitsgefährdende Abfälle.

    Was soll das? Wozu?
    Schummelei beim Atomkompromiss: Trickst Schwarz-Gelb bei den AKW-Laufzeiten?

    Um mal die von mir erwartete Polemik zu bedienen, wenn wir die hälfte dieses Mülls in Bayern vergraben täten, hätte ich nichts dagegen.

    :wüt:

    Für alle die meinen das ginge schon, erinnere ich an Bundesmutti ihr Verhalten als sie noch Umweltschutzmutti unter Kohl war und wie sie mit den Gutachten zur Asse umging, die derzeit genüßlich abseuft.
    Sichere und Umweltschonende Energiegewinnung erwähnte sie heute unter genüßlichem strahlen.

    Erwähnt sei auch der pseudo Schutz gegen Terrorangriffe mit elektronischen Störanlagen und Nebelkerzen.
    Fachleute gehen davon aus, daß es nicht gegen Jumbos helfen wird.
    Wo sind hier die Terrorverängstigten?
     
  2. cable-guy

    cable-guy Platin Member

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    AW: 21 600 Tonnen an Wärme entwickelndem Müll

    Für mich ist das Abfallproblem der wichtigste Kritikpunkt.
    Es gibt weltweit noch nicht ein einziges Endlager.

    Die Lagerzeit bedingt durch die Halbwertszeit der strahlenden Stoffe ist einfach nicht vertretbar.
    Die Lagerung muß ungefähr zehnmal so lange wie die Halbwertszeit ist erfolgen.

    Was an Stoffen in den AKW zum Schluß anfällt ist ja noch umstritten.
    Auf jeden Fall Plutonium. (Halbwertszeit 24110 Jahre)
    Aber falls noch Uran dabei sein sollte wird es kritisch. (Halbwertszeit 704 Millionen oder 4,4 Milliarden Jahre)
    Aber auch schon "nur" Plutonium muß fast 250000 Jahre gelagert werden...
     
  3. Lechuk

    Lechuk Institution

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    AW: 21 600 Tonnen an Wärme entwickelndem Müll

    Da stellt sich mir dann massiv das Nackenhaar nach oben, denn bei einer Revolution kommt immer etwas neues, meist besseres für alle bei raus. Hier in diesem Fall hat Mutti wohl einfach nur mal in ihre Worthülsengrabbelkiste geguckt und was ausgesucht, wozu man richtig schön grinsen kann.
    Was am Ende bei rum kommt ist ihr sowas von egal, obwohl gerade sie es, aufgrund ihrer und der Bildung ihres Lebensabschnittsgefährten, besser wissen sollte.

    Was ist nun, wenn korrupte den Müll rausschmuggeln oder Terroristen ihn einfach klauen?
     
  4. cable-guy

    cable-guy Platin Member

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  5. Lechuk

    Lechuk Institution

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    LD
    Denon LA-2300A
    AW: 21 600 Tonnen an Wärme entwickelndem Müll

    Naja, ok, das geschieht durch weggucken der Verantwortlichen.
    Ich meinte ja die kollektive Panik vor schmutzigen, durch Terroristen benutzte Bomben.
    Nicht vergessen, wir befinden uns immer noch in der kollektiven Starre des 9/11.
    Bei unseren AKWs ist dann aber urplötzlich alles in Ordnung.

    Dazu kommt dann noch die Komplettierung der Aussage, daß der Strom durch Atomstrom bezahlbar bleibe.
    Ja sicher und wer zieht sich die Hose nicht mit der Kneifzange an?
     
  6. sky2

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    AW: 21 600 Tonnen an Wärme entwickelndem Müll

    Hat jemand zufällig die Pressekonferenz gesehen als Röttgen und Brüderle ihre Ergebnisse zur "Zukunft" von Atomkraft verkündet haben ? Ich weiß ja nicht wies ihnen geht aber wenn man genau hingehört hatte, war die Rede vollgespickt mit -einseitigen- Lobbyinteressen.

     
  7. ickis

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    AW: 21 600 Tonnen an Wärme entwickelndem Müll

    Drei viertel der Zwischen/Endlager liegen in Westdeutschland.

    Gorleben,AsseII und Schacht Konrad liegen alle in Niedersachsen und somit nicht in Ostdeutschland bzw. ehemaligen DDR-Gebiet.

    Einzig und allein Morsleben liegt in Ostdeutschland.

    Mag sein das dort der meiste Müll der BRD-Kraftwerke liegt, aber war es doch, die damalige Führung der DDR, die Morsleben zum Endlager erklärt hat.

    Und damit muss man sich nun abfinden, die Wiedervereinigung hat halt doch ihre Schattenseiten.

    Ich persönlich finde es auch nicht richtig, dass nahezu der gesamte Atommüll dort endgelagert wird. Ich wäre auch für ein Endlager in Bayern und BW, denn dort wird nunmal, der meiste Atommüll produziert.
     
  8. powerplay

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    AW: 21 600 Tonnen an Wärme entwickelndem Müll

    Man kann ja von Frau Merkel halten was man möchte, aber die Laufzeitverlängerung kann ich nur unterstützen.

    Es ist mmentan einfach noch nicht möglich, den deutschen Strombedarf aus alternativen Energiequellen zu decken. Also müsste man Strom aus anderen Ländern zukaufen. Da es ja möglichst billig billig sein soll, nach möglichkeit aus den Ostblockstaaten.
    Deutschland jubelt dann vonwegen keine Atomenergie mehr usw. und im gleichen Atemzug werden in Polen und Tschechien neue Atomkraftwerke gebaut, um den deutschen die Energie zu liefern, die Deutschland nun mal braucht.

    Da ist es mir ehrlichgesagt lieber, die Atommeiler stehen in Deutschland und werden regelmäßig gewartet und überprüft, als das sie irgendwo im Ausland stehen, wo nicht soo genau hingesehen wird. In Deutschland reicht ja schon ne defekte Dichtung, um das Kraftwerk automatisch abzuschalten.
     
  9. XL-MAN

    XL-MAN Institution

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    AW: 21 600 Tonnen an Wärme entwickelndem Müll

    [​IMG]
    Meine Meinung dazu.
     
  10. tja

    tja Senior Member

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    AW: 21 600 Tonnen an Wärme entwickelndem Müll

    Dem muss ich (leider) zustimmen. Denn glaubt ihr wirklich, dass der ganze Strom, der z.Z. durch die AKWs erzeugt wird, durch Windkraft, Solar und Wasserkraft erzeugt werden würde?
    Ich glaube eher, dass die Stromkonzerne auf Kohle und ähnliches setzen würden. Auch Gesetze würden nicht viel helfen, da sonst einfach an der Preisschraube gedreht würde.

    Jetzt ist es einfach wichtig, dass man endlich ein sicheres Endlager baut, um dort den Müll einzulagern.
     

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