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132 Euro genügen für einen Hartz4-Empfänger!

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von PapaJoe, 4. September 2008.

Status des Themas:
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  1. PapaJoe

    PapaJoe Board Ikone

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    Königs Wusterhausen, Am Funkerberg
    Technisches Equipment:
    Artikel 26
    (1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen
    wer den, das friedliche Zusammenleben der
    Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges
    vorzubereiten, sind verfassungswidrig. Sie sind
    unter Strafe zu stellen.
    Anzeige
    Wurde hier festgestellt.

    Weiß jemand, wieviel diese Säcke im Monat verdienen?

    :eek:
     
  2. bambergforever

    bambergforever Lexikon

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  3. Torrmato

    Torrmato Senior Member

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    Beiträge:
    182
    AW: 132 Euro genügen für einen Hartz4-Empfänger!

    Zu viel!

    Abgesehen davon.
    Reichen tun auch 50€

    man muss die arbeitslosen nur in irgend ein 3 welt land verfrachten,da ist man mit 50€ mitunter schon Besserverdienende.

    Naja,und die sache mit der würde darf man ja eh nicht so eng sehen.

    Wir brauchen in Deutschland einen Mindestlohn,bevor man über die höhe von hartz4 weiter diskutiert.
    Denn wer für arbeit angemessen entlohnt wird,hat überhaupt kein intrese an hartz4.
     
  4. pedi

    pedi Board Ikone

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    AW: 132 Euro genügen für einen Hartz4-Empfänger!

    verdienen nicht-die bekommen das trotzdem
    solche affen darf man nicht ernst nehmen.
     
  5. bambergforever

    bambergforever Lexikon

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    AW: 132 Euro genügen für einen Hartz4-Empfänger!

    Wobei ich den Satz hier von ihm nicht schlecht find:

    Bayerische Schüler ohne Abschluss können mehr als unsere in Berlin mit Abschluss."
    Feb. 2008
    :winken: :winken: :winken:
     
  6. bambergforever

    bambergforever Lexikon

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    Ort:
    Bamberg
    AW: 132 Euro genügen für einen Hartz4-Empfänger!

    Das ist wahr, wobei es traurig ist, dass es soweit gekommen ist mit Mindestlohn. Als ob die Chefs es nicht selber wissen, wie viel man verdienen muss um überhaupt leben zu können, aber da gibt's wohl leider seuche die dann meckern, wenn sie anstatt 10000 im Monat nur 9000 bekommen und ihren eigenen Mitarbeitern 1400 Euro/ Monat geben
     
  7. Berliner

    Berliner Lexikon

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    AW: 132 Euro genügen für einen Hartz4-Empfänger!

    Interessante Zusammenfassung am Ende

    Grundsicherung ist eben nicht die "Grundsicherung" der persönlichen Ansprüche.

    Im übrigen sollte die verlinkte Studie auch mal komplett gelesen und sich nicht nur an "132 Euro ALG II -> Schweinerei" festgeklammert werden. Dann kann man auch nachvollziehen, woher diese Summe kommt und das es dort sehr wohl nachvollziehbare Berechnungen gibt (kein Alk und Kippen mit ALGII, Essen nur aus dem ALDI), andererseits aber auch nicht nachvollziehbare (1 Euro für Kultur im Monat). Der Satz fürs Essen, dem größten Posten, liegt im jetzigen Regelsatz bereits 100% über dem Existenzminimum und entspricht dem, was 1/5 der Gesellschaft an Kosten hat. Das ist mehr wie Mindestsicherung und damit mehr wie das, was das Gesetz vorschreibt.
     
  8. MikeH

    MikeH Platin Member

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    AW: 132 Euro genügen für einen Hartz4-Empfänger!

    Wohlgemerkt basiert die Rechnung auf Preisen des Frühjahrs 2006 - gerade bei Lebensmitteln hat sich da doch einiges verteuert, insofern müßte man schon da anfangen nochmal zu rechnen.

    Von den Defiziten in der Rechnung (die Vorstellungen vom Leben scheinen etwas anachronistisch zu sein, außerdem wurden natürlich einfach viele Eventualitäten des Lebens nicht bedacht - also ziemlich praxisfern) mal abgesehen, erscheint mir der Sinn und Zweck der Studie als nicht ganz klar. Einerseits scheint es den Autoren fast Spaß zu machen zu zeigen wie der momentane Satz viel zu hoch ist, andererseits distanziert man sich von der Idee, daß man den Satz senken sollte. Wenn es darum geht zu sagen, was der Herr Professor eigentlich selber will und denkt wird es zunehmend vage. Es erscheint mir so, als ob jemand hier schon denkt daß der Satz viel zu hoch ist und sich mit den anderen Aussagen eigentlich nur gegenüber der Kritik absichern will.

    Grundsätzlich hätte ich mit seinem Grundanliegen kein Problem wenn denn die Wirtschaftspolitik auch einen dynamischen Arbeitsmarkt zu bieten hätte - nur dort wo Arbeitsplätze auch für wenig qualifizierte Menschen entstehen kann man die sozialen Leistung so zurückschrauben, daß tatsächlich nur ein Mindestleben ohne jede persönliche Wahlmöglichkeiten möglich ist. Denn realistisch gesehen kann so ein Leben nur für kurze Zeit gelebt werden ohne zu sozialer Degeneration zu führen.

    Grundsätzlich, egal was der Herr hier bezwecken will, ist diese Arbeit politisch unklug da sie mit ihrer Öffentlichkeitswirkung nur die sozialen Abstiegsängste der Menschen fördert - in einer Zeit in der diese eh schon massiv existieren. Damit leistet man nur Wahlhilfe für politische Extremisten links wie rechts. Und ich glaube kaum, daß der Autor kein Interesse hatte diese Arbeit zu publizieren. Na ja, bei fast 20% Arbeitslosigkeit in Chemnitz könnte es für den Herrn Thießen dort sicherlich auch recht ungemütlich werden.
     
  9. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: 132 Euro genügen für einen Hartz4-Empfänger!

    Wieso das denn? Dann kann man sich doch gar nicht in allerbester Bildzeitungsmanier durch gepflegtes Halbwissen und gut kultivierte Vorurteile richtig schön echauffieren. Wo kämen wir denn dahin, wenn man sich plötzlich für Hintergründe interessieren würde. :rolleyes:
     
  10. Berliner

    Berliner Lexikon

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    Ostzone
    AW: 132 Euro genügen für einen Hartz4-Empfänger!

    So ähnlich. Schließlich ist es Sprengstoff und das auch vor dem Hintergrund, dass ja eine Erhöhung des Regelsatzes auf über 400 Euro gefordert wird und dann kommt ein PROF und sagt "132 Euro reichen auch". Komm mit der Parole mal im Wahlkampf ;).

    Allerdings ist es immer schwierig sachlich mit Betroffenen und Nichtbetroffenen über Dinge zu diskutieren, die bei einem Großteil der Bevölkerung Hass und Neid schüren. Wenn mal als Arbeitender sagt, dass 345 Euro ALGII durchaus ein Auskommen möglich machen, gehen viele mit ALGII an die Decke, weil der der Arbeit und Geld hat nicht das Recht habe, darüber zu urteilen, er kenne es ja garnicht. Und da 345 Euro weniger wie 1.500 Euro sind, kann das garnicht zum Auskommen reichen.
     
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