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Österreich: Umstellung auf DVB-T beendet

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 7. Juni 2011.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Am Dienstag wird in Österreich der Umstieg von analogen terrestrischen Empfang auf den digitalen Empfangsstandard DVB-T abgeschlossen. Damit kann der Wechsel fristgerecht vollzogen werden.

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  2. Radioman2000

    Radioman2000 Wasserfall

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    AW: Österreich: Umstellung auf DVB-T beendet

    Wow, die sind ja schnell. :rolleyes:
     
  3. Terranus

    Terranus ErdFuSt

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    AW: Österreich: Umstellung auf DVB-T beendet

    Stimmt, angesichts der schwierigen Topographie Österreichs und der teils schwer zugänglichen Anlagen hat man das eigentlich recht schnell hinbekommen...
     
  4. Wolfgang R

    Wolfgang R Board Ikone

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    AW: Österreich: Umstellung auf DVB-T beendet

    Wie viele der Kleinstumsetzer laufen denn nun analog weiter?

    Vielfach handelt es sich ja um Umsetzer, die von den Gemeinden selbst betrieben werden.

    Gruß,

    Wolfgang
     
  5. andimik

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    AW: Österreich: Umstellung auf DVB-T beendet

    Der Artikel suggeriert aber, dass nur 349 000 Personen ab 12 Jahren DVB-T empfangen, das ist aber die DVB-T Nutzung.

    Die GSA wurden entweder schon längst aufgelassen, in wenigen Fällen umgestellt oder senden angeblich noch analog (was aber evtl. nur eine Karteileiche sein kann).

    http://www.ors.at/downloads/258.pdf (wird sicher bald aktualisiert).
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. Juni 2011
  6. tv--satt

    tv--satt Platin Member

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    AW: Österreich: Umstellung auf DVB-T beendet

    hier ein lustiger bericht über die qualität von dvb-t in at

    DVB-T oder die Verteidigung des Grobpixel-Sex
    08. Juni 2011, 15:39

    Am Dienstag wurden die letzten analogen TV-Sender abgestellt. In Österreich gibt es fortan nur noch digitales Fernsehen. So der Kühlschrank mitspielt. Chronologie einer gescheiterten Digitalisierung

    Digitale Zukunft ist, wenn man die Kühlschranktür öffnet und der Fernsehbildschirm ist schwarz. Bei mir zumindest. Diese Zukunft ereilte mich zum ersten Mal am 26.10.2006 mit der Einführung von DVB-T. Das smarte Kürzel, informierte die eigens zum Start des digitalen Antennenfernsehens eingerichtete Homepage, steht für Digital Video Broadcasting -Terrestrial".

    Schwärmerisch wurde dort von "qualitativ hochwertigen Bildern in DVD-Qualität" geworben. Das verheißungsvolle Wörtchen "multimedial" durfte natürlich auch nicht fehlen - und zwar in Verbindung mit dem neuen "mhp MultiText", eine Art Super-Teletext. "Einfacher geht's nicht, einfach einstecken und schauen" lautete die finale Frohbotschaft. Und ich schaute tatsächlich. Nämlich relativ sehr blöd.

    Bis dahin war Fernsehen für mich eine einigermaßen archaische Angelegenheit. Ein mediokerer Grundig-Fernseher, dem der gewölbte Bildschirm wie das Auge eines Basedowsche-Erkrankten aus der Eichenfurnier quoll, versorgte mich treu mit ORF1, ORF2 und ATV. Im Grunde genommen diente das Ding nur zur Vergewisserung, dass es dieses "Fernsehen" überhaupt noch gab. Informations- und Filmbedürfnisse wurden schon längst per Internet befriedigt. Aber es war einfach immer schon da. Wie ein alter Kater, der einem trotz seines miesen Charakters irgendwann ans Herz gewachsen ist.

    Urzeitkrebse und Consumer Electronics

    Rasch wurde zur Gewissheit, dass mit dem Abschalten der analogen Frequenzen das alte Grundig-Auge erlöschen würde, zumal sich weder die Zimmerantenne noch die DVB-T-Box anschließen ließen. Also musste Neuware her. Neuer Fernseher, eine Digital-Empfangsbox, eine neue Zimmerantenne. Sehr zur Freude des darbenden Elektrofachhandels, den ich gerne mit ein paar hundert Euro unterstützte. Als braver Konsument nahm ich das natürlich duldsam hin: früher hieß die organisierte Abzocke "Urzeitkrebse aus dem Yps", heute eben "Consumer-Electronics".

    In der Fernseherabteilung hielt ich mich nicht lange mit kryptischen Kürzeln (HD, HDMI, ...) auf und ließ mich nicht von "dynamischen Kontrasten" becircen. Auch die Info "HDready" ließ ich teflongleich abperlen. Ich kaufe auch kein Auto, das bloß "ABS-ready" ist.

    Trotzig erwarb ich einen pervers günstiger Röhrenfernseher, der in einer Ecke vor sich hindämmerte. (Für Flatscreen-Fernseher gilt übrigens dasselbe wie für Terrassen: man sollte einladungsfreudige Bekannte haben, die derlei besitzen). Dazu eine Digital-Zimmerantenne - und natürlich nicht die mit 30 Euro geförderte DVB-T-Box mit dem schicken Super-Teletext. Schließlich wollte ich auf die grobpixeligen Sex-Anzeigen-Artefakte im Steinzeit-Teletext nicht verzichten. An den Achtzigern war auch nicht alles schlecht.

    Bedauern bei der Info-Hotline

    Aufgebaut und verkabelt war der Multimedia-Krempel im Nu. Bloß blieb der Bildschirm schwarz. Verdammt schwarz. "Zu geringe Signalstärke", beschied mir eine Blinkschrift. Traurig blickte ich auf meinen ausrangierten Grundig-Oldie, der nie so verquatscht war, aber immer Bilder ausgeworfen hatte. Energisch blickte ich danach auf die interaktive Funkversorgungskarte auf der DVB-T-Homepage um festzustellen, dass mein Standort voll Zimmerantennen-Empfangs-ready war. Bei der Info-Hotline wurde mir das Gleiche beschieden und bedauert. Mehr nicht.

    Also begab ich mich in diverse Internetforen, um den Verursacher dingfest zu machen. Nach nur wenigen Stunden Recherche, wurde die Zimmerantenne als möglicher Übeltäter identifiziert. Nach ebenfalls nur wenigen Stunden Recherche ermittelte ich das "leistungsstärkste" Gerät seiner Klasse, das ich per Internet in Deutschland bestellte.

    Digital fatal

    Nach bloß einer Woche war der Heilsbringer da - und der Fernseher funktionierte. Solange aus der pannonischen Tiefebene nicht starker Wind heranwehte. Dann war wieder Schluss mit "qualitativ hochwertigen Bildern". Starkregen bedeutet übrigens auch fernsehfrei. Mittlerweile hatte ich zur Dame von der DVB-T-Hotline eine eher friktionsfreudige Beziehung aufgebaut.

    Ihre perfekt mit Baukasten-Floskeln und -Phrasen abgeölte Stimme verstummte jedoch, als ich ihr von der Kühlschranktür-Nummer berichtete. Tür auf: Bild weg. Tür zu: Bild wieder da - was auch für die daneben liegende Zimmertür gilt. Die muss hingegen geöffnet sein. Ergo kann ich nur bei geschlossener Kühlschranktür, geöffneter Zimmertür, Windstille und eher ariden Wetterbedingungen fernsehen. Theoretisch. Praktisch kann sich die digitale Fernseh-Zukunft verkrümeln. (Stefan Schlögl, derStandard.at, 8.6.2011)
     
  7. andimik

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    AW: Österreich: Umstellung auf DVB-T beendet

    Kopfschüttel

    Die Unfähigkeit, eine Antenne richtig zu plazieren oder zu montieren als Musterbeispiel kontra DVB-T zu erwähnen, ist in etwa so zu werten wie die falsche Eingabe des Reiseziels in ein Navi mit anschließender Verteufelung des Geräts ...
     
  8. tv--satt

    tv--satt Platin Member

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    AW: Österreich: Umstellung auf DVB-T beendet

    naja.....als vor 3-4 jahren umgestellt wurde, was wurde nicht da alles versprochen

    mit stummelantenne im keller gestochen scharfes bild.

    diese -auch vom orf- verbreitete erwartungshaltung kann eben nicht erfüllt werden.

    ÜBERALLFERNSEHEN ....

    ps ich habe für meinen schleppi auch so einen usb stick.

    kriege nur einen der 2 muxe rein....auch draußen auf der terrasse mit freiem blick nach norden (wien kahlenberg) nicht, wo der hörfunk vom selben sender-standort bestens funkt, auch indoor mit stabantenne!
     
  9. andimik

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    AW: Österreich: Umstellung auf DVB-T beendet

    Kann ich bei einem Blick auf die Karte nicht glauben, der Mux B müsste bei dir genauso funktionieren. Kauf mal eine gscheite Antenne.
     

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