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Alt 27.12.2012, 17:40   #1 (permalink)
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Benutzerbild von Dirk68
 
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Droht den USA der Kollaps?

Was der Sprung von der Fiskalklippe bedeutet - SPIEGEL ONLINE

Ich persönlich glaube ja an eine Einigung in letzter Minute. Aber wenn nicht, dann könnte es bald sehr ungemütlich werden...
Dirk68 ist offline   Mit Zitat antworten
 
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Alt 27.12.2012, 17:52   #2 (permalink)
Wasserfall
 
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AW: Droht den USA der Kollaps?

hatten wir das nicht schonmal ?

Damals wurde irgendein Trick angewand, und alles war wieder gut.
Wird wohl diesmal auch wieder passieren.
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EM Tippspiel auf Sattipp.de, Gutscheine für Amazon und Sat-Shops als Preise
Speedy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2012, 17:58   #3 (permalink)
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AW: Droht den USA der Kollaps?

Es gibt auch positives.

Zitat:
Der Ölpreis würde abstürzen, da Händler eine sinkende Industrieproduktion und damit eine sinkende Nachfrage nach dem Rohstoff erwarten. UBS sieht den Preis für ein Barrel, also 159 Liter, der Sorte Brent bei 67 Dollar.
Abgesehen davon haben die ja schon eine Lösung, die erst mal 200 Mrd. USD bringt und 'Fiscal Cliff' erstmal um enioge Monate verschiebt.
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selassie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2012, 18:47   #4 (permalink)
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Benutzerbild von Hubble
 
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AW: Droht den USA der Kollaps?

Im Zweifel druckt Hubschrauber Benny halt mal eben 100 Milliarden, hat er doch sonst auch immer gemacht
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Hubble ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 27.12.2012, 18:53   #5 (permalink)
Lexikon
 
Benutzerbild von Nelli22.08
 
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AW: Droht den USA der Kollaps?

Zitat:
Droht den USA der Kollaps?
Bei dem Präsidenten kein Wunder.
" Yes, we can nothing."
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HD+/CI+ Wer Mist kauft,weil er Mist will, muss sich nicht wundern, dass er auch Mist bekommt.

Nelli22.08 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2012, 00:42   #6 (permalink)
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AW: Droht den USA der Kollaps?

Wenn die Republikaner alle Versuche kompromittieren, tut man sich eben schwer.

Auf jeden Fall dürfen wir froh sein das Barack Obama weiter Präsident ist und Mitt Romny gescheitert ist.

Und höhere Steuern für Besserverdiener sind wahrscheinlich garnicht so schlecht, ja langfristig ohnehin unumgänglich.

Und für uns in Europa wären ein günstigerer Rohölpreis und ein schwächerer Dollar ohnehin vorteilhaft.
Martyn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2012, 10:15   #7 (permalink)
Wasserfall
 
Registriert seit: 01.2001
Ort: Deutschland / Hessen
Beiträge: 8.119
AW: Droht den USA der Kollaps?

Zitat:
Zitat von Martyn Beitrag anzeigen
Und für uns in Europa wären ein günstigerer Rohölpreis und ein schwächerer Dollar ohnehin vorteilhaft.
Nur passiert das nicht einfach mal so, sondern nur wenn die Wirtschaft in den USA den Bach runter geht. Und das hat eben nicht nur positive Auswirkungen auf Europa. Das sollte einem eigentlich klar sein...
AnS66 hat sich bedankt.
-Blockmaster- ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2012, 13:09   #8 (permalink)
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Ort: Prackenbach/Nby. und Auerbach/Opf.
Beiträge: 3.545
AW: Droht den USA der Kollaps?

Naja, klar beeinträchtigt es auch die europäische Exportindustrie. Aber das ist nicht so tragisch.

Denn die Stammbelegschaft wird schon nicht entlassen, sondern allenfalls in Kurzarbeit geschickt.

Entlassen werden allenfalls die Zeitarbeiter, und die bekommen oft als ALGII unterm Strich genausoviel wie als Gehalt.
Martyn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2012, 13:53   #9 (permalink)
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Beiträge: 357
AW: Droht den USA der Kollaps?

Zitat:
Zitat von Martyn Beitrag anzeigen
Naja, klar beeinträchtigt es auch die europäische Exportindustrie. Aber das ist nicht so tragisch.

Denn die Stammbelegschaft wird schon nicht entlassen, sondern allenfalls in Kurzarbeit geschickt.

Entlassen werden allenfalls die Zeitarbeiter, und die bekommen oft als ALGII unterm Strich genausoviel wie als Gehalt.
Für diese Sichtweise gibt es ein schönes Wort: Blauäugig.

Stell Dir mal vor, wir alle würden entlassen und statt dessen das selbe Geld vom Staat bekommen. Das wäre dann ja nicht so schlimm, der Staat hat das Geld ja, oder? Wer ist noch einmal der Staat???

Außerdem diskutieren wir im anderen Thread gerade über die Chancen von Schulabgängern. Siehst Du den Zusammenhang auch, den ich da sehe???



Zurück zum Kernthema 'Fiskalklippe':

Europa ist seit Jahren auf Verschuldungsentzug, und es leidet darunter beträchtlich, ist aber noch nicht von der Droge weggekommen. Die Erfolge werden aber langsam sichtbar: Die Dosierung der Droge sinkt, und in Sachen Rezession ist - externe Einflüsse aus Amiland einmal vernachlässigt - zumindest ein Licht am Ende des Tunnels erkennbar.

Amerika steht solch ein Prozess auch noch bevor, wenn nicht durch Sparen, dann in Form einer Geldentwertung. In den letzten Jahren war die Dosierung der Droge besonders hoch. Dementsprechend unangenehm wird der Entzug werden. Und je länger die da drüben warten, desto schwerer wird es. Auf jeden Fall sollten sie versuchen zu verhindern, dass die Kapitalmärkte sie zum Entzug zwingen, wie das bei diversen europäischen Staaten der Fall war. Die Folgen dieses Zwangs können wir ja in Südeuroland gut beobachten...

Wenn den beiden großen Lagern keine Einigung gelingt, wird der Schnitt schon ziemlich heftig. Und wie in Europa werden dann höchstwahrscheinlich weitere Schnitte nötig, da die Konjunktur schon dafür sorgen wird, dass der Staat ohne Nachbesserungen nicht ohne neue Schulden auskommt. Insofern hoffe ich schon auf eine Einigung. Eine, die den Schnitt nicht komplett verhindert, aber doch zumindest entschärft. Eine, die den Entzug nicht in einem zum Misserfolg verdammten Schritt umzusetzen versucht, aber zumindest die Dosis der Droge schon mal deutlich reduziert. Im besten Fall könnte es gelingen, bei einem Nullwachstum die Neuverschuldungsproblematik in wenigen Jahren in den Griff zu bekommen.
Idiot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2012, 17:08   #10 (permalink)
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Ort: Ankh-Morpork
Beiträge: 2.502
AW: Droht den USA der Kollaps?

Zitat:
Zitat von Idiot Beitrag anzeigen
Amerika steht solch ein Prozess auch noch bevor
Die US-Reps müssten sich von den Reaganomics verabschieden, was gleichzeitig bedeuten würde, eine ihrer größten Institutionen zu stürzen, was ihnen selbstverständlich schwer fallen dürfte.

Darauf wartet im Übrigen auch der Rest der Welt, der im Sog der USA ebenfalls in völlig unvernünftige Verschuldung getrieben worden ist.

Ich glaube aber nicht dran. Eher werden die sich mit den Folgen der Fiskalklippe arrangieren und Obama für die dadurch eventuell entstehende Rezession verteufeln. Da liegen zu tiefe Überzeugungen drin als das man eine Lösung finden könnte.
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selassie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.12.2012, 22:01   #11 (permalink)
Lexikon
 
Benutzerbild von Premier4All
 
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Beiträge: 32.387
AW: Droht den USA der Kollaps?

Zitat:
Zitat von Nelli22.08 Beitrag anzeigen
Bei dem Präsidenten kein Wunder.
" Yes, we can nothing."

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Ich will den Henkelpott

Noch 2 Tage ...
Premier4All ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.01.2013, 20:48   #12 (permalink)
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Ort: Rhoi-Maa-Gebiet
Beiträge: 357
AW: Droht den USA der Kollaps?

Inzwischen haben sich Demokraten und Republikaner geeinigt, das Problem zu vertagen. Die Steuern werden zunächst nur für Großverdiener erhöht, die automatischen Ausgabenkürzungen um 2 Monate vertagt. Der Senat hat mit großer Mehrheit zugestimmt, das Repräsentantenhaus muss noch entscheiden.

Die Maßnahme sorgt, wenn sie denn beschlossen wird, für eine Entlastung des Staatshaushalts um etwa 60 Mrd. USD/Jahr, bei einer Neuverschuldung von etwa 1 Bio. USD/Jahr ein Tropfen auf den heißen Stein. Selbst ohne jede Einigung hätte die 'Fiskalklippe' die Neuverschuldung allenfalls halbieren können, und auch das nur, wenn sie keine negativen Folgen für die Konjunktur gehabt hätte...

Selbst die intelligentesten Personen würden sich schwer tun, in dieser Situation eine Lösung zu finden, die den Staatshaushalt in den Griff bekommt, ohne der Konjunktur übermäßig zu schaden und ohne unnötig unsozial zu sein. Wenn man sieht, dass 2 einigungsunwillige Parteien gemeinsam die Lösung finden müssen, kann einem angst und bange werden...


Und die zeigen noch immer mit dem Finger auf Europa und merken nicht, dass sie eher noch tiefer im Sumpf stecken.


Übrigens ist der verlinkte 'Welt'-Artikel bemerkenswert ausgewogen bei der Schuldzuweisung (sonst habe ich hier in Deutschland fast nur Kritik an den Republikanern vernommen):

Zitat:
Tatsächlich haben die USA zu geringe Steuereinnahmen. Sie liegen mit derzeit 17 Prozent des Bruttoinlandsproduktes auf einem niedrigen Niveau, das lediglich unmittelbar nach 9/11 und zweimal kurzfristig in den 50-er und 70-er Jahren unterschritten wurde. Die Demokraten haben daher recht mit ihrer Argument, dass die Steuereinnahmen erhöht werden müssen.

...

Noch gravierender als die zu geringen Steuereinnahmen ist daher das Problem der zu hohen Staatsausgaben, auf das die Republikaner richtigerweise immer wieder hinweisen. ...

Die Republikaner haben unter Präsident George W. Bush die Zerrüttung der Staatsfinanzen eingeleitet. Immerhin aber benennen sie die schiere Notwendigkeit umfassender Einsparungen (allerdings unter Ausklammerung des Pentagon-Etats) deutlicher als die Demokraten. Die Partei des Präsidenten scheint weiterhin von der katastrophal hohen Verschuldung wenig beeindruckt und verweigert vor allem die überfällige Reform des Sozialstaates. Darum wäre es verfehlt, einseitig den Republikanern die Schuld an den mühsamen Fortschritten zuzuschreiben.
Idiot ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.01.2013, 21:27   #13 (permalink)
Platin Member
 
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Ort: Ankh-Morpork
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AW: Droht den USA der Kollaps?

Zitat:
Zitat von Idiot Beitrag anzeigen
Übrigens ist der verlinkte 'Welt'-Artikel bemerkenswert ausgewogen bei der Schuldzuweisung (sonst habe ich hier in Deutschland fast nur Kritik an den Republikanern vernommen):
Was hast du denn anderes von der 'Welt' erwartet. Die haben immer noch nicht verdaut, dass es Romney nicht geschafft hat.

Noch nicht mal das, was Obama geplant hatte und was er ohne die Republikaner durchsetzen würde ist noch weit zu wenig radikal.

Die USA haben durch ihre unselige Steuerpolitik nach Reagan und durch den darauf folgenden Steuerwettbewerb den Rest der Welt in den Ruin getrieben und sie politisch durch ihre diversen Kriege wesentlich unsicherer gemacht. Die USA sind verantwortlich für die lasche Steuerpolitik in der westlichen Welt und auch für die weltweite Deregulierung der Finanzmärkte, in deren Folge die Welt immer und immer wieder kurz vor dem Abgrund steht. Die USA allein sind auch an der Ausuferung des radikalen Islamismus und all seinen Folgen Schuld. Bin Laden, al Qiada und den ganzen Rest dieser menschenverachtenden Spinner hätte ohne die USA gar nicht stattgefunden.

Die USA haben so gut wie alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Die Welt stände erheblich besser da, gäbe es die USA nicht.
Martyn hat sich bedankt.
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selassie ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.01.2013, 21:58   #14 (permalink)
Talk-König
 
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Beiträge: 6.546
AW: Droht den USA der Kollaps?

Zitat:
Zitat von selassie Beitrag anzeigen
Die USA haben so gut wie alles falsch gemacht, was man falsch machen kann. Die Welt stände erheblich besser da,
gäbe es die USA nicht.
Ohne die USA wären aber wir wahrscheinlich ein Vasallenstaat der SU....

Selassie hätte dann auch nix in Bezug auf Steuern zu beraten.
Wir hätten dann ja längst den wirklichen realen Kommunismus
und da jibbet keine Steuern.

Ist aber immer wieder lustig in den diversen Foren (vom Spiegel bis zur FAZ)
den perfekten Durchblick vermittelt zu bekommen.

Danke, danke.
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Volterra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.01.2013, 22:05   #15 (permalink)
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AW: Droht den USA der Kollaps?

Zitat:
Zitat von Welt-Artikel
Die Partei des Präsidenten scheint weiterhin von der katastrophal hohen Verschuldung wenig beeindruckt und verweigert vor allem die überfällige Reform des Sozialstaates.
Zitat:
Noch gravierender als die zu geringen Steuereinnahmen ist daher das Problem der zu hohen Staatsausgaben, auf das die Republikaner richtigerweise immer wieder hinweisen. Sie betrugen 2009 etwa 25 und 2012 über 24 Prozent des Bruttoinlandsproduktes und übertrafen damit das Niveau aller Jahre seit 1946.
Ich wage mal zu bezweifeln, daß man von den USA als einen "Sozialstaat" wie hier in D sprechen kann. - Gemessen am Bruttoinlandsprodukt dürften die Ausgaben für den Sozialstaat hier in D deutlich höher ausfallen als in den USA, und uns droht deshalb auch nicht die Zahlungsunfähigkeit.
Zitat:
Und während die Aufwendungen für das Pentagon immerhin sinken und unter dem Niveau der 80er- und frühen 90er-Jahre liegen, steigen die Sozialkosten seit 50 Jahren ungebremst an.
Ja, evtl gibt es auch in den USA einen gewissen demographischen Wandel.
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