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| | #1 (permalink) |
| Junior Member Registriert seit: 11.2011 Ort: Nds
Beiträge: 88
| Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie beigelegt Die komplette Meldung gibts hier: IG Metall Pressedienst 48/2012 - IG Metall Baden-Württemberg Aus meiner Sicht ein gutes Ergebnins. Gerade die Mitbestimmung bei der Leiharbeit schafft nun Möglichkeiten, die "moderne Sklaverei" zumindest einzudämmen.
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| | #2 (permalink) |
| Gesperrt Registriert seit: 10.2011
Beiträge: 780
| AW: Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie beigelegt
Die moderne Sklaverei läuft doch schon immer mehr auf einer anderen Baustelle. Nachdem das AGG verschärft wurde und Leiharbeit öffentlich am Pranger steht (zu Recht!), ist das neue Instrument der Werkvertrag. Nun werden die Bereiche ausgegliedert und werkvertraglich "fremdvergeben". Ergebnis: Die Sklaverei geht weiter. |
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| | #3 (permalink) | |
| Platin Member Registriert seit: 04.2006
Beiträge: 2.562
| AW: Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie beigelegt Zitat:
Auch sind bei uns die ZA`s finanziell fast ( ca. 80-90% des Lohnes der Stammbelegschaft) auf Augenhöhe.
__________________ Gruß Watt | |
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| | #6 (permalink) |
| Lexikon Registriert seit: 01.2001 Ort: Schwerin
Beiträge: 86.370
| AW: Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie beigelegt
So lange es kein Gesetz gibt das gleiches Geld für gleiche Arbeit vorschreibt wird sich diese Unsitte weiter verschärfen.
__________________ Coolstream HD1, Coolstream NEO |
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| | #7 (permalink) |
| Junior Member Registriert seit: 11.2011 Ort: Nds
Beiträge: 88
| AW: Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie beigelegt 100% richtig. Genau das ist der Knackpunkt. Eigentlich müsste der Gesetzgeber die Leiharbeit und Werkverträge fair regeln. Dann müssten sich die Tarifparteien nicht darum streiten.
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| | #9 (permalink) | |
| Platin Member Registriert seit: 12.2007
Beiträge: 2.708
| AW: Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie beigelegt Zitat:
Ein Arbeitnehmer kann sich auch unter seinem Preis verkaufen. Man muss nicht immer nach Tarif oder welchem Vertrag auch immer verhandeln. Man kann auch sagen, ich bin das und das Wert. Finden wir eine Einigung. Wenn mir jetzt jemand sagt, dass man gezwungen wird für den schlechten Lohn arbeiten zu gehen, dann kann ich nur sagen: Anderen Job suchen.
__________________ LE40B650/BDP-7300/Dreambox 8000HD SONY MDR-1R und XPERIA Z Front: nubox 381; Rear: DS301; Center: CS411, Subwoofer:AW441; AV-Receiver:Onkyo TX-NR609 | |
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| | #10 (permalink) |
| Lexikon Registriert seit: 01.2001 Ort: Schwerin
Beiträge: 86.370
| AW: Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie beigelegt Das nennt man modernen Sklavenhandel! Wenn Du Dir einen anderen Job suchst verdienst Du in der Regel noch weniger!
__________________ Coolstream HD1, Coolstream NEO |
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| | #11 (permalink) | |
| Gesperrt Registriert seit: 01.2001 Ort: Köln
Beiträge: 10.591
| AW: Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie beigelegt Zitat:
Der eine geht dann "sich einen anderen Job suchen", das Jobcenter schickt dann 10 andere für die Stelle. Man muss es auch nicht immer so hinstellen als ob sich die Leute ausbeuten lassen weil sie zu faul sind. oder zu dumm, "sich einen anderen Job zu suchen". | |
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| | #12 (permalink) | |
| Gesperrt Registriert seit: 10.2011
Beiträge: 780
| AW: Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie beigelegt Zitat:
Solange die Politik dafür sorgt, dass die Allgemeinheit die Personalkosten von Unternehmen subventioniert, wird sich nichts ändern. | |
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| | #13 (permalink) | |
| Platin Member Registriert seit: 12.2007
Beiträge: 2.708
| AW: Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie beigelegt Zitat:
Und dafür kann jetzt der Arbeitgeber oder die Politik etwas dafür? Wenn ich keine Ausbildung gemacht hätte, wäre ich auch gering Qualifiziert. Dann dürfte ich mich nicht beklagen, wenn ich (zu) wenig verdienen würde. Ja, die Subventionierung muss aufhören. Allerdings nicht nur hier, sondern auch in anderen Bereichen. Statt zu subventionieren, könnte man stattdessen die Lohnnebenkosten senken. Das würde jedem zu gute kommen.
__________________ LE40B650/BDP-7300/Dreambox 8000HD SONY MDR-1R und XPERIA Z Front: nubox 381; Rear: DS301; Center: CS411, Subwoofer:AW441; AV-Receiver:Onkyo TX-NR609 | |
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| | #14 (permalink) | |
| Gesperrt Registriert seit: 10.2011
Beiträge: 780
| AW: Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie beigelegt Zitat:
Übrigens: Die hohe Zahl gering Qualifizierter ist ein Produkt der Politik. Bei Bildung wird gespart, wo man kann und darüber hinaus. Für die Industrie hat man Milliarden (Abwrackpräme, Rettungsschirme für Banken etc.). | |
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| | #15 (permalink) | ||
| Senior Member Registriert seit: 08.2004 Ort: Rhoi-Maa-Gebiet
Beiträge: 357
| AW: Tarifkonflikt in der Metall- und Elektroindustrie beigelegt Zitat:
Genau genommen sind viele dieser Stellen übrigens gar nicht subventioniert. Meist zahlt der Arbeitgeber trotz Subventionen immer noch mehr pro Stunde, als netto beim Arbeitnehmer ankommt. Die staatlichen Haushalte inkl. Sozialversicherungen haben dann insgesamt immer noch einen Gewinn übrig - ganz im Gegensatz dazu, wenn der "Subventionierte" nicht arbeiten würde. AlBartos Vorschlag, die Lohnnebenkosten zu senken, entspricht weitestgehend auch meinen Vorstellungen. Gerade im unteren Einkommensbereich ist die "Sozialversicherung" das größte Beschäftigungshemmnis und damit alles andere als sozial. Zumindest die Kranken- und Pflegeversicherung, bei der die Leistung absolut unabhängig vom Beitrag ist, sollte zu einem wesentlichen Teil steuerfinanziert werden. Zitat:
Klar, wir müssen umsteuern. Die Banken müssen dazu gezwungen werden, riskante Geschäfte mit wesentlich mehr Eigenkapital zu unterlegen, nur so kann man die Spekulation eindämmen. Vielleicht lernen die Amis das durch die aktuellen Probleme bei JP Morgan auch endlich. Aber für die aktuellen Probleme kämen diese Maßnahmen selbst dann zu spät, wenn sie alle Staaten sofort umsetzen würden. Und die Welt ist in diesem Punkt noch weit von einer Einigung entfernt. Ohne eine weltweite Einigung würden in unserer globalisierten Welt leider alle Maßnahmen lediglich auf Standortverlagerungen hinauslaufen. Riskante Geschäfte würden dort abgewickelt, wo die Anforderungen am niedrigsten sind. Und zahlen müsste im Ernstfall dann doch die ganze Welt, das haben wir ja bei Lehman gesehen. | ||
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