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Alt 10.04.2012, 21:45   #1 (permalink)
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Registriert seit: 10.2002
Ort: Königs Wusterhausen, Am Funkerberg
Beiträge: 3.286
Wie lange hält das unser "Sozialsystem" noch aus?

Lese ich doch gerade im Spiegel Nr. 14/2.4.12, ab Seite 42: Ganze Dörfer aus
Rumänien ziehen nach Berlin. Und dann das Zitat:

Zitat:
Und sie verstehen nicht, dass es einen Staat gibt, der Geld verschenkt,
ohne etwas dafür zu verlangen.
Und wer bezahlt das? Frau Merkel? Der "Staat"? Da wird oft auf die Hartz4er
geschimpft. Aber wenn ganze Dörfer aus Rumänien nach Berlin-Neukölln umziehen,
scheint in diesem System einiges nicht zu stimmen. Haben wir Kommunismus,
wenn man hier für's Nichtstun mehr bekommt, als wenn man in Rumänien den
ganzen Monat arbeitet?

Bevor hier ein "fremdenfeindlicher Verdacht" aufkommt: Ich habe nichts gegen
die Rumänen und auch alle anderen nicht, die diese Möglichkeiten ausnutzen.

Aber auf Dauer finanzierbar ist das ganz sicherlich nicht. Und zeigt, dass das
ganze System irgendwie umgestellt werden muss.

Mit Arbeit für alle, die irgendwelche Leistungen beziehen. Wer hier Stütze
empfängt und keine Kinder oder Krankheiten dem entgegenstehen, sollte
hier von 8 bis 18 Uhr arbeiten. Dreckecken gibt es hier genug. Nein, nicht in
irgendwelchen Pflegeheimen, um Gottes willen. Grünflächenamt oder Weiter-
bildung, es muss sich doch für jeden Menschen eine menschenwürdige
Arbeit finden lassen.

Ja, dem Staat das "Menschenrecht" auf Arbeit überhelfen und Faulenzer nicht
von der Allgemeinheit durchfüttern lassen. Jeder, der es kann, hat für seinen
Lebensunterhalt selbst zu sorgen.

"Utopischer Sozialismus" funktioniert halt nicht!

Damit die Sozialsysteme auch in 10 Jahren noch finanzierbar bleiben.

Ich weiß, dass wird jetzt nicht jedem gefallen, der hier den ganzen Tag im Forum rumhängt...
Aber die werden sich wohl auch gleich melden.
-Loki- hat sich bedankt.
__________________
Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Lamm darüber abstimmen, was es zum Mittagessen gibt.

(Benjamin Franklin, 17.01.1706 - 17.04.1790)
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Alt 10.04.2012, 21:48   #2 (permalink)
Lexikon
 
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Ort: San Francisco | Sunnyvale
Beiträge: 20.731
AW: Wie lange hält das unser "Sozialsystem" noch aus?

Ja, da haben wir sie wieder. Die Gruppen. Die bösen anderen...

Du zahlst doch eh keine Steuern. Damit betrifft's Dich doch gar nicht.
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...
hopper ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2012, 22:10   #3 (permalink)
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Beiträge: 3.286
AW: Wie lange hält das unser "Sozialsystem" noch aus?

Da ist der Erste ja schon da. Wie nicht zu erwarten, fünfstelliger "Counter".

Zitat:
Zitat von hopper Beitrag anzeigen
Damit betrifft's Dich doch gar nicht.
Hast du eine Ahnung, woran ein Freiberufler alles so beteiligt wird? Aber um
mich geht es hier nicht, sondern ums Problem.
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(Benjamin Franklin, 17.01.1706 - 17.04.1790)
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Alt 10.04.2012, 22:13   #4 (permalink)
Lexikon
 
Benutzerbild von hopper
 
Registriert seit: 04.2003
Ort: San Francisco | Sunnyvale
Beiträge: 20.731
AW: Wie lange hält das unser "Sozialsystem" noch aus?

Jo. Wußtest Du, dass ich in Deutschland Steuern zahlen muss, obwohl ich keinerler Infrastruktur dort nutzen kann?

Du musst doch eh nur Krankenversicherung (Pflegeversicherung) zahlen. Der Rest ist doch Hobby von den Sozialversicherungen.
__________________
...
hopper ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2012, 22:18   #5 (permalink)
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AW: Wie lange hält das unser "Sozialsystem" noch aus?

Hast du versucht, den Spiegel-Artikel zu lesen?
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(Benjamin Franklin, 17.01.1706 - 17.04.1790)
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Alt 10.04.2012, 22:32   #6 (permalink)
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AW: Wie lange hält das unser "Sozialsystem" noch aus?

Zitat:
Zitat von PapaJoe Beitrag anzeigen
Hast du versucht, den Spiegel-Artikel zu lesen
Nein, soll das hier Werbung für den Spiegel sein?

Wenn schon im Internet über ein Artikel dikutiert wird, dann sollte er meiner Meinung nach auch online zu lesen sein.
_falk_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2012, 22:40   #7 (permalink)
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Ort: Königs Wusterhausen, Am Funkerberg
Beiträge: 3.286
AW: Wie lange hält das unser "Sozialsystem" noch aus?

Zitat:
Zitat von _falk_ Beitrag anzeigen
Nein, soll das hier Werbung für den Spiegel sein?
Nein. Bestimmt nicht.

Zitat:
Zitat von _falk_ Beitrag anzeigen
Wenn schon im Internet über ein Artikel dikutiert wird, dann sollte er meiner Meinung nach auch online zu lesen sein.
Soll ich den hier abmahnungsverdächtig abtippen? Oder hast du keine App?

Ja, die schöne neue Welt. Nach Springer nun auch der Spiegel "ohne Geld" nicht mehr lesbar.
Tut mir leid, ich hatte ihn mir gekauft.
__________________
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(Benjamin Franklin, 17.01.1706 - 17.04.1790)

Geändert von PapaJoe (10.04.2012 um 22:44 Uhr)
PapaJoe ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2012, 23:03   #8 (permalink)
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AW: Wie lange hält das unser "Sozialsystem" noch aus?

Zitat:
Zitat von PapaJoe Beitrag anzeigen
Ja, die schöne neue Welt. Nach Springer nun auch der Spiegel "ohne Geld" nicht mehr lesbar.
Tut mir leid, ich hatte ihn mir gekauft.
Ich müsste demnächst mal wieder zum Zahnarzt. Vielleicht liegt dort im Wartezimmer noch ein Exemplar aus. Ich werde dann auch gerne mitdiskutieren. Es würde mich schon ein wenig interessieren, weshalb die Rumänen gerade nach Berlin-Neukölln ziehen
_falk_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.04.2012, 23:45   #9 (permalink)
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Beiträge: 3.551
AW: Wie lange hält das unser "Sozialsystem" noch aus?

Sicher ob das überhaupt echte Rumänen sind? Klingt eher nach Sinti und Roma.
Martyn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2012, 00:05   #10 (permalink)
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Beiträge: 1.812
AW: Wie lange hält das unser "Sozialsystem" noch aus?

Zitat:
Zitat von Martyn Beitrag anzeigen
Sicher ob das überhaupt echte Rumänen sind? Klingt eher nach Sinti und Roma.
Was sind denn für dich "unechte" Rumänen? Zigeuner?
_falk_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2012, 00:45   #11 (permalink)
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AW: Wie lange hält das unser "Sozialsystem" noch aus?

Ja
-Loki- hat sich bedankt.
Martyn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2012, 06:15   #12 (permalink)
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AW: Wie lange hält das unser "Sozialsystem" noch aus?

Zitat:
Zitat von PapaJoe Beitrag anzeigen
Lese ich doch gerade im Spiegel Nr. 14/2.4.12, ab Seite 42: Ganze Dörfer aus
Rumänien ziehen nach Berlin. Und dann das Zitat:

Und wer bezahlt das? Frau Merkel? Der "Staat"? Da wird oft auf die Hartz4er
geschimpft. Aber wenn ganze Dörfer aus Rumänien nach Berlin-Neukölln umziehen,
scheint in diesem System einiges nicht zu stimmen. Haben wir Kommunismus,
wenn man hier für's Nichtstun mehr bekommt, als wenn man in Rumänien den
ganzen Monat arbeitet?

Bevor hier ein "fremdenfeindlicher Verdacht" aufkommt: Ich habe nichts gegen
die Rumänen und auch alle anderen nicht, die diese Möglichkeiten ausnutzen.

Aber auf Dauer finanzierbar ist das ganz sicherlich nicht. Und zeigt, dass das
ganze System irgendwie umgestellt werden muss.

Mit Arbeit für alle, die irgendwelche Leistungen beziehen. Wer hier Stütze
empfängt und keine Kinder oder Krankheiten dem entgegenstehen, sollte
hier von 8 bis 18 Uhr arbeiten. Dreckecken gibt es hier genug. Nein, nicht in
irgendwelchen Pflegeheimen, um Gottes willen. Grünflächenamt oder Weiter-
bildung, es muss sich doch für jeden Menschen eine menschenwürdige
Arbeit finden lassen.

Ja, dem Staat das "Menschenrecht" auf Arbeit überhelfen und Faulenzer nicht
von der Allgemeinheit durchfüttern lassen. Jeder, der es kann, hat für seinen
Lebensunterhalt selbst zu sorgen.

"Utopischer Sozialismus" funktioniert halt nicht!

Damit die Sozialsysteme auch in 10 Jahren noch finanzierbar bleiben.

Ich weiß, dass wird jetzt nicht jedem gefallen, der hier den ganzen Tag im Forum rumhängt...
Aber die werden sich wohl auch gleich melden.
Diesen ganzen Mist haben wir der EU zu verdanken, die entsprechende Regelungen eingeführt hat. Und jetzt leben diese Leute auf unsere Kosten in unserem Land. Ich bin dafür, das in unser Land, nur dann Ausländer einreisen dürfen, wenn sie dem entsprechend schon ein Vermögen oder ne Arbeit vorweisen können. Gibt es in Länder wie Australien schon längst.
-Loki- und Road Runner haben sich bedankt.

Geändert von Sky-Kunde2 (11.04.2012 um 06:33 Uhr)
Sky-Kunde2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2012, 13:00   #13 (permalink)
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Beiträge: 10.591
AW: Wie lange hält das unser "Sozialsystem" noch aus?

Die EU bestimmt wer bei uns Stütze bekommt und wer nicht?
camaro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2012, 16:28   #14 (permalink)
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Benutzerbild von brixmaster
 
Registriert seit: 05.2005
Ort: City 17
Beiträge: 3.556
AW: Wie lange hält das unser "Sozialsystem" noch aus?

Zitat:
Wer hier Stütze empfängt und keine Kinder oder Krankheiten dem entgegenstehen, sollte
hier von 8 bis 18 Uhr arbeiten. Dreckecken gibt es hier genug. Nein, nicht in
irgendwelchen Pflegeheimen, um Gottes willen. Grünflächenamt oder Weiter-bildung, es muss sich doch für jeden Menschen eine menschenwürdige Arbeit finden lassen.
Das Problem ist das die Finanzierung eines derartigen Zwangsarbeitsdienst teurer wäre,als ohne Zwangsarbeit.
Oder war das jetzt Threadbezogen gemeint,das alle Ausländer die nach D kommen und Hartz4 beziehen,gemeinnützig Arbeiten müssen.

Aber ein RAD oder BAD (Bundesarbeitsdienst) ist eher Sozialismus.
Da fühlt man sich an die DDR oder das Nazireich erinnert.
camaro hat sich bedankt.
__________________
Wer HD Plus hat, hat sie nicht mehr alle!
Telekom; "Wir lieben Drosseln" oder mehr Zeit dank Telekom.
Rundfunkzwangsgebühren liebt der dt. Michel.
brixmaster ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.04.2012, 21:15   #15 (permalink)
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AW: Wie lange hält das unser "Sozialsystem" noch aus?

Zitat:
Zitat von Sky-Kunde2 Beitrag anzeigen
Ich bin dafür, das in unser Land, nur dann Ausländer einreisen dürfen, wenn sie dem entsprechend schon ein Vermögen oder ne Arbeit vorweisen können. Gibt es in Länder wie Australien schon längst.
Australien ist aber auch nicht Teil der EU. Und die Freizügigkeit ist die Seele der EU. Daran gibt es nichts zu rütteln.

Man darf sich den europäischen Gedanken nicht von ein paar Schmarotzern kaputt machen lassen.

Zitat:
Zitat von brixmaster Beitrag anzeigen
Das Problem ist das die Finanzierung eines derartigen Zwangsarbeitsdienst teurer wäre,als ohne Zwangsarbeit.
Das Problem wären nicht nur die Kosten, sondern das so ein Zwangsarbeitsdienst reguläre Beschäftigungsangebote zerstören würde.
Martyn ist offline   Mit Zitat antworten
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