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Alt 12.12.2011, 13:38   #1 (permalink)
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Registriert seit: 01.2001
Ort: Köln
Beiträge: 10.590
Deutsche Rüstungsexporte legen um 50 Prozent zu

Wenn man die Nachrichten so verfolgt hat Deutschland noch nie so viel Waffen exportiert.
Darunter auch nach Länder wie Griechenland.
Haben die Griechen keine anderen Probleme als für Milliarden Waffen von uns zu kaufen?
Oder wird mit dem Rettungsschirm nur unsere Waffenindustrie unterstützt?
Mit Diktatoren nehmen wir es ja auch nicht so genau.
Auch bei Spionage Software sind wir führend.
Zitat:
Weltweit liefern deutsche Firmen Spionage-Software - auch an Diktaturen. In Ägypten setzten Sicherheitskräfte des Mubarak-Regimes Spähprogramme "made in Germany" ein, um Oppositionelle zu überwachen. Kein Einzelfall; das belegen Dokumente, die im Internet auch über WikiLeaks abrufbar sind. Und die Bundesregierung fördert solche Exporte auch mit Kreditgarantien, den sogenannten Hermes-Bürgschaften.

Deutsche Spionage-Software für Diktatoren | tagesschau.de
camaro ist offline   Mit Zitat antworten
 
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Alt 12.12.2011, 15:06   #2 (permalink)
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Benutzerbild von brixmaster
 
Registriert seit: 05.2005
Ort: City 17
Beiträge: 4.540
AW: Deutsche Rüstungsexporte legen um 50 Prozent zu

Geld stinkt nicht,oder was schert mich das Elend anderer.
Rüstungslobby freut sich.
__________________
Wer HD Stuss hat, hat sie nicht mehr alle!

->
WE
RTLOS<-
brixmaster ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2011, 16:12   #3 (permalink)
Silber Member
 
Registriert seit: 07.2006
Beiträge: 762
AW: Deutsche Rüstungsexporte legen um 50 Prozent zu

"Rüstungsexport kostet Steuerzahler 135 Millionen Euro

Kassel – Eine Woche bevor die Bundesregierung endlich ihren Rüstungsexportbericht 2010 vorlegt, drang ein weitere Skandal in der unendlichen Liste problematischer Waffenexporte an die Öffentlichkeit: Die Bundesregierung subventioniert den Verkauf eines U-Boots der Dolphin-Klasse an Israel mit maximal 135 Millionen Euro. Das heißt, dass ein Drittel des Preises vom deutschen Steuerzahler beigesteuert wird. Die Mittel sind bereits in den Bundeshaushalt 2012 eingestellt. Damit verstößt die Bundesregierung zum wiederholten Mal gegen die Export-Richtlinien, die sie sich im Januar 2000 selbst gegeben hat (RüExpRi). Darin wurden als Hinderungsgründe für Waffenexporte u.a. genannt: – Das Empfängerland dürfe nicht in einem Spannungsgebiet liegen (Ziff. II,4 RüExpRi); – “Der Beachtung der Menschenrechte im Bestimmungs- und Endverbleibslandwird bei den Entscheidungen über Exporte von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern besonderes Gewicht beigemessen.” (Ziff. I,2) "

Ein weiteres Atom-U-Boot an Israel
praktiker06 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2011, 18:20   #4 (permalink)
Neuling
 
Registriert seit: 11.2011
Beiträge: 7
AW: Deutsche Rüstungsexporte legen um 50 Prozent zu

Tja - aber mit Israel ist das eben immer so eine Sache. Da fühlen sich sehr viele Leute halt lebenslang verpflichtet.
Iltis80 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.12.2011, 18:47   #5 (permalink)
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Registriert seit: 06.2005
Ort: Prackenbach/Nby. und Auerbach/Opf.
Beiträge: 4.894
AW: Deutsche Rüstungsexporte legen um 50 Prozent zu

Zitat:
Zitat von praktiker06 Beitrag anzeigen
Das Empfängerland dürfe nicht in einem Spannungsgebiet liegen (Ziff. II,4 RüExpRi); – “Der Beachtung der Menschenrechte im Bestimmungs- und Endverbleibslandwird bei den Entscheidungen über Exporte von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern besonderes Gewicht beigemessen.” (Ziff. I,2) "

Ein weiteres Atom-U-Boot an Israel
Gerade solche Staaten haben aber ein grosses Intresse an Rüstungsgütern.

Staaten die nur von friedlichen Nachbarländern umgeben sind haben eher ein geringes Intresse an Rüstungsgütern. Ganz ohne Waffen, z.B. für internationale Einsätze gehts zwar nicht, aber wenn gespart werden muss, dann leistet man sich nicht unbedingt Waffen.

So richtig würde das Geschäft wohl brummen, wenn man an Israel und Iran gleichermassen exortieren würde, damit sie auf dem gleichen Level sind, und so gezwungen sind immer die neusten Produkte zu kaufen.

BTT: Rüstungsexporte in Spannungsgebiete sind natürlich moralisch nicht einwandfrei. Aber der grösste Aufreger dürfte wohl sein das dafür deutsches Steuergeld verwendet wird.

Und im Endeffekt läuft es wahrscheinlich so, das von den 125 Steuermillionen dann 50 Millionen an den Hersteller gehen, und sich der Rest so verteilt.

25 Millionen für den Waffenhändler

25 Millionen als Bestechungsgeld für ne handvoll deutscher Politiker das sie den Export ermöglichen

25 Millionen als Bestechungsgeld für ne handvoll isrealischer Politiker, damit sie den erstmal überhaupt den Kauf tätigen und nicht bei der Konkurrenz kaufen
Martyn ist offline   Mit Zitat antworten
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