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Alt 25.07.2009, 14:18   #1141 (permalink)
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AW: 2009 - Das Wahljahr in Deutschland

Zitat:
Zitat von XL-MAN Beitrag anzeigen
Richtig, Selbstständige arbeiten bedeutend mehr als die 10 Stunden p. Tag. Wenn die Meisten ihr Wochenende genießen machen diese dann ihre Buchführung weil in der Woche zu wenig Zeit dafür ist.
Was für ein verschobenes Weltbild hast du eigentlich?
Wer macht den Politik für Normalverdiener? Sollte sich die Politik ausschließlich nach dem Einkommen der Bürger richten?
Genau das tut sie doch schon seit Jahrzehnten.
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Alt 25.07.2009, 14:55   #1142 (permalink)
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AW: 2009 - Das Wahljahr in Deutschland

Zitat:
Zitat von atze93 Beitrag anzeigen
Du meinst, weiterhin so ?
Was die meisten einfach nicht verstehen wollen ist, dass Geld im Überfluss auch für seinen Besitzer nicht direkt was bringt. Natürlich kann man einen luxuriösen Lebensstil pflegen und viele Dinge tun, die andere nicht tun können. Am Ende ist aber bei den meisten Reichen immer noch so viel Geld über, dass es dem Wirtschaftskreislauf wieder zur Verfügung gestellt wird. Kredite, Beteiligungen usw. sind für unser Wirtschaftssystem unabdinglich.

Wenn man jetzt das Geld der Reichen verteilen würde, würde die Wirtschaft zusammenbrechen weil kein Geld zur Finanzierung der Konzerne mehr zur Verfügung stehen würde, die gerade sehr viele Arbeitsplätze stellen. Das Ergebnis wäre wiederum hohe Arbeitslosigkeit und dem nachfolgend wieder Armut. Man kann es drehen und wenden wie man will, entweder bleibt alles so wie es ist oder es wird alles noch viel schlimmer. Man kann eigentlich nur an den kleinen Stellschrauben drehen und das Vermögen ein klein bisschen besser verteilen. Das ist auch alles was man tun kann. Die Alternative wäre Sozialismus, der ja nun nachweislich auch nicht funktioniert hat.
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Alt 25.07.2009, 15:06   #1143 (permalink)
gelöschter Nutzer
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AW: 2009 - Das Wahljahr in Deutschland

Zitat:
Zitat von selassie Beitrag anzeigen
Was die meisten einfach nicht verstehen wollen ist, dass Geld im Überfluss auch für seinen Besitzer nicht direkt was bringt. Natürlich kann man einen luxuriösen Lebensstil pflegen und viele Dinge tun, die andere nicht tun können. Am Ende ist aber bei den meisten Reichen immer noch so viel Geld über, dass es dem Wirtschaftskreislauf wieder zur Verfügung gestellt wird. Kredite, Beteiligungen usw. sind für unser Wirtschaftssystem unabdinglich.
Eher weniger.
Dafür mehr Beteiligungen an spekulativen und wirtschaftsschädigenden Formen, deren einziges Ziel eine möglichst hohe Vermehrung in kurzer Frist zu erreichen. Ohne Rücksicht auf irgendwelche wirtschaftliche, soziale oder ökologische Nachhaltigkeit. Heuschrecken, z.B.

Zitat:
Zitat von selassie Beitrag anzeigen
Wenn man jetzt das Geld der Reichen verteilen würde, würde die Wirtschaft zusammenbrechen weil kein Geld zur Finanzierung der Konzerne mehr zur Verfügung stehen würde, die gerade sehr viele Arbeitsplätze stellen. Das Ergebnis wäre wiederum hohe Arbeitslosigkeit und dem nachfolgend wieder Armut. Man kann es drehen und wenden wie man will, entweder bleibt alles so wie es ist oder es wird alles noch viel schlimmer. Man kann eigentlich nur an den kleinen Stellschrauben drehen und das Vermögen ein klein bisschen besser verteilen. Das ist auch alles was man tun kann. Die Alternative wäre Sozialismus, der ja nun nachweislich auch nicht funktioniert hat.
Nein.
Die meisten "Konzerne" könnten ihre Investitionen sehr gut aus Eigenmitteln finanzieren, wenn natürlich die Gewinne schrumpfen, oder?
Die Wirtschaft bräche nicht zusammen, im Gegenteil.
Stünde den Bürgern mehr Geld zur Verfügung, würden mehr Leistungen abgerufen und mehr Waren konsumiert werden.
Ob das so schädlich wäre?
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Alt 25.07.2009, 15:29   #1144 (permalink)
Talk-König
 
Registriert seit: 09.2005
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AW: 2009 - Das Wahljahr in Deutschland

Zitat:
Zitat von atze93 Beitrag anzeigen
.....
Nein.
Die meisten "Konzerne" könnten ihre Investitionen sehr gut aus Eigenmitteln finanzieren, wenn natürlich die Gewinne schrumpfen, oder?
Die Wirtschaft bräche nicht zusammen, im Gegenteil.
Stünde den Bürgern mehr Geld zur Verfügung, würden mehr Leistungen abgerufen und mehr Waren konsumiert werden.
Ob das so schädlich wäre?
Wer soll denn die Güter produzieren, wenn jeder genügend Geld zur Verfügung hat und dadurch vielleicht weniger arbeitet?
LuckySpike ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2009, 15:32   #1145 (permalink)
Lexikon
 
Benutzerbild von Nelli22.08
 
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Ort: Genthin
Beiträge: 46.157
AW: 2009 - Das Wahljahr in Deutschland

Zitat:
Zitat von atze93 Beitrag anzeigen
Stünde den Bürgern mehr Geld zur Verfügung, würden mehr Leistungen abgerufen und mehr Waren konsumiert werden.
Ob das so schädlich wäre?
Inflation.
__________________
HD+/CI+ Wer Mist kauft,weil er Mist will, muss sich nicht wundern, dass er auch Mist bekommt.

Nelli22.08 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2009, 16:08   #1146 (permalink)
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AW: 2009 - Das Wahljahr in Deutschland

Zitat:
Zitat von atze93 Beitrag anzeigen
Eher weniger.
Dafür mehr Beteiligungen an spekulativen und wirtschaftsschädigenden Formen, deren einziges Ziel eine möglichst hohe Vermehrung in kurzer Frist zu erreichen. Ohne Rücksicht auf irgendwelche wirtschaftliche, soziale oder ökologische Nachhaltigkeit. Heuschrecken, z.B.
Du tust ja gerade so als wenn der Aktienmarkt und das Bankenwesen überwiegend aus Heuschrecken bestehen würde, deren ausschließliches Ziel Arbeitsplatzvernichtung ist. Das genaue Gegenteil der Fall.

Zitat:
Die meisten "Konzerne" könnten ihre Investitionen sehr gut aus Eigenmitteln finanzieren
Wenn sie das könnten bräuchten wir keine Mittelstandsfinanzierer mehr. Da das nicht der Fall ist, hast du einfach unrecht.
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Alt 25.07.2009, 16:32   #1147 (permalink)
Wasserfall
 
Registriert seit: 05.2004
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Beiträge: 7.839
AW: 2009 - Das Wahljahr in Deutschland

Zitat:
Zitat von selassie Beitrag anzeigen
Du tust ja gerade so als wenn der Aktienmarkt und das Bankenwesen überwiegend aus Heuschrecken bestehen würde, deren ausschließliches Ziel Arbeitsplatzvernichtung ist. Das genaue Gegenteil der Fall.
Deswegen ist auch alles so gut gelaufen.
amsp2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2009, 17:08   #1148 (permalink)
Wasserfall
 
Registriert seit: 12.2002
Beiträge: 8.076
AW: 2009 - Das Wahljahr in Deutschland

Zitat:
Zitat von selassie Beitrag anzeigen
Du tust ja gerade so als wenn der Aktienmarkt und das Bankenwesen überwiegend aus Heuschrecken bestehen würde, deren ausschließliches Ziel Arbeitsplatzvernichtung ist. Das genaue Gegenteil der Fall.



Wenn sie das könnten bräuchten wir keine Mittelstandsfinanzierer mehr. Da das nicht der Fall ist, hast du einfach unrecht.

@Selassie: Hast du vielleicht in den letzten Jahren auf einem anderen Planeten gelebt, oder tust du nur so als wärst du so naiv. Erstens diese Lumpen haben die Finanzkrise ausgelöst, nur mal der aktuelle Mist den diese Leute zu verantworten haben. Dann haben diese Leute Mitarbeiter entlassen, obwohl ihre Unternehmen gewinn gemacht haben. Für diese Leute sind die Arbeitnehmer nur eins: Kostenfaktoren. Da kann der einzelne Arbeitnehmer noch so gut und so loyal seinen Dienst im Unternehmen verrichten, für die Aktien und Hedgefondsbesitzer sind Arbeitnehmer nur lästiges Kostenfaktorenpack der den Gewinn schmälert oder das Betriebsergebniss verringert. Diese Leute haben nicht diesen moralischen Kontext wie der normale Mensch es hat. Eigentlich sind diese Hedgefondsfuzzi genauso schlimm wie Bin Laden und El Quaida, beide zerstören Menschenleben, die einen wirtschaftlich die anderen geben ihnen endgültig den Rest. Soviel Unterschied ist da nicht.
__________________
Nach einem Jahr: ich bin wieder da!!!!

Sky-Kunde2.0
Sky-Kunde2 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2009, 19:52   #1149 (permalink)
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AW: 2009 - Das Wahljahr in Deutschland

Ich habe nicht geschrieben, dass es keine "Heuschrecken" oder andere Unanständige gibt. Ihr müsst die Sachen mal im Kontext lesen.

Atze hat so getan als wenn die gesamte Wirtschaft aus Heuschrecken besteht. Das ist aber nicht richtig. Was hat bspw. eine mittelständische Maschinenbaufirma mit Heuschrecken zu tun. Was hat eine Bank, die dieser Maschinenbaufirma Kredite für Investitionen gibt mit Heuschrecken zu tun.

Man kann einfach nicht alles über einen Kamm scheren. Es gibt anständige Firmen die sich auf ihr Geschäft konzentrieren und viele Arbeitnehmer beschäftigen und die sind nun mal in der Überzahl. Jetzt die gesamte Wirtschaft und alle Banken zu den Heuschrecken zu zählen ist Unsinn.
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Alt 25.07.2009, 20:22   #1150 (permalink)
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AW: 2009 - Das Wahljahr in Deutschland

Zitat:
Zitat von gluecksritter Beitrag anzeigen
.. und als erstes sollte die unsoziale FDP verschwinden.
..und als zweites die Union
als drittes die SPD
als viertes ........

Das gabs schon mal. Das bekam Deutschland nicht besonders gut.

Du machst es dir zu einfach, was dir nicht gefällt soll gefälligst verschwinden.

Mir persönlich gefällt die Linke nicht besonders.
Ich käme jedoch nie auf die Idee sie verschwinden zu lassen. Das muss unser Land schon aushalten können.
__________________
Wahre Worte sind nicht immer schön,
schöne Worte sind nicht immer wahr.
(Laotse)
XL-MAN ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2009, 20:35   #1151 (permalink)
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AW: 2009 - Das Wahljahr in Deutschland

Zitat:
Zitat von selassie Beitrag anzeigen
Wenn man jetzt das Geld der Reichen verteilen würde, würde die Wirtschaft zusammenbrechen weil kein Geld zur Finanzierung der Konzerne mehr zur Verfügung stehen würde, die gerade sehr viele Arbeitsplätze stellen. Das Ergebnis wäre wiederum hohe Arbeitslosigkeit und dem nachfolgend wieder Armut.
Selten so gelacht. Es gehen ja gerade so viele Firmen krachen, weil es keine Binnennachfrage mehr gibt, alles nur nur noch auf billig getrimmt wird. Weil die Masse kein Geld mehr in der Tasche hat, dann gehen die Jobs ins Ausland, damit der Preis dem Niedriglohnbereich der Mehrheit und den steigenen Profitvorstellungen der Konzerne gerecht wird. Und wenn im Ausland die neuen Fabriken komplett von einheimischen Firmen errichtet werden, geht hierzulande der Mittelstand weiter krachen.

Dieser Kreislauf wird von denen, welche systematisch die Binnennachfrage sabotieren, immer weiter voran getrieben. Mit unübersehbaren Folgen. Sofern man Augen zum Sehen hat, und nicht blind neoliberalen Ideologien nachrennt.

Der Letzte möge bitte das Licht ausmachen. Vielen Dank.
MSNBC ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2009, 22:08   #1152 (permalink)
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AW: 2009 - Das Wahljahr in Deutschland

Zitat:
Zitat von MSNBC Beitrag anzeigen
Selten so gelacht. Es gehen ja gerade so viele Firmen krachen, weil es keine Binnennachfrage mehr gibt, alles nur nur noch auf billig getrimmt wird. Weil die Masse kein Geld mehr in der Tasche hat, dann gehen die Jobs ins Ausland, damit der Preis dem Niedriglohnbereich der Mehrheit und den steigenen Profitvorstellungen der Konzerne gerecht wird. Und wenn im Ausland die neuen Fabriken komplett von einheimischen Firmen errichtet werden, geht hierzulande der Mittelstand weiter krachen.
So langsam gebe ich auf. Ist denn hier niemand mehr in der Lage auch nur zwei Postings im Zusammenhang zu lesen.

Aber wie auch immer. Die Unternehmen sind an allem Schuld, sind teuflisch und wollen euch alle nur ausbeuten. Nun zufrieden
__________________
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Alt 25.07.2009, 22:14   #1153 (permalink)
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AW: 2009 - Das Wahljahr in Deutschland

Du list mein Posting nicht. Na gut, was solls...
MSNBC ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.07.2009, 23:12   #1154 (permalink)
gelöschter Nutzer
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AW: 2009 - Das Wahljahr in Deutschland

Zitat:
Zitat von LuckySpike Beitrag anzeigen
Wer soll denn die Güter produzieren, wenn jeder genügend Geld zur Verfügung hat und dadurch vielleicht weniger arbeitet?
Schon mal Geld gegessen, drin gewohnt etc. ?
Ich muss es ausgeben, um dafür Waren oder Dienstleistungen zu erhalten. Daran ändert sich nichts.
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Alt 25.07.2009, 23:13   #1155 (permalink)
gelöschter Nutzer
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AW: 2009 - Das Wahljahr in Deutschland

Zitat:
Zitat von selassie Beitrag anzeigen
Ich habe nicht geschrieben, dass es keine "Heuschrecken" oder andere Unanständige gibt. Ihr müsst die Sachen mal im Kontext lesen.

Atze hat so getan als wenn die gesamte Wirtschaft aus Heuschrecken besteht. Das ist aber nicht richtig. Was hat bspw. eine mittelständische Maschinenbaufirma mit Heuschrecken zu tun. Was hat eine Bank, die dieser Maschinenbaufirma Kredite für Investitionen gibt mit Heuschrecken zu tun.

Man kann einfach nicht alles über einen Kamm scheren. Es gibt anständige Firmen die sich auf ihr Geschäft konzentrieren und viele Arbeitnehmer beschäftigen und die sind nun mal in der Überzahl. Jetzt die gesamte Wirtschaft und alle Banken zu den Heuschrecken zu zählen ist Unsinn.
Das ist allein deine Interpretation meiner Texte oder du liest zu selektiv.
Was haben Spekulationsmärkte, Aktienbörsen, Hedge-Fonds und das nach Anlage und leistungsfreiem Profit suchende Geldvermögen der Multimilliardäre mit deinem Beispiel einer mittelständischen Maschinenbaufirma zu tun?

Kleiner Tip: Keine Erleichterung der Beschaffung von Investitionsmitteln ...

Geändert von gelöschter Nutzer (25.07.2009 um 23:19 Uhr)
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