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| Junior Member Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 39
| LNBs mit weniger Spannung versorgen Da frage ich mich, ob das ratsam ist, denn wenn ein LNB ordentlich für eine Spannung ausgelegt ist, dann benötigt er bei keiner Spannung mehr Leistung als nötig. Ein Step-Down-Wandler wird vermutlich ohnehin integriert sein, um aus den 14/18V die richtige Spannung für die Verstärkerschaltung und die Logikschaltungen zu erzeugen. Manche Schaltungen funktionieren bei höheren Spannungen besser, als bei kleineren Spannungen. Diese "Innovation" bringt vermutlich nur bei weniger guten LNBs Vorteile, oder bin ich da auf dem Holzweg? |
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| | #2 (permalink) |
| Platin Member Registriert seit: 10.2004 Ort: Bodensee
Beiträge: 2.570
| AW: LNBs mit weniger Spannung versorgen
Hallo "Stempel", wenn es mit den LNBs so wäre, wie du denkst, brächte die Spannungsreduzierung tatsächlich nichts. Es ist aber leider so, daß in den LNBs grundsäzlich Längsregler verbaut sind, um aus den 14/18V vom Receiver/Multischalter die interne Betriebsspannung von 5V zu erzeugen. Da die LNB-Preise so dermaßen kaputt sind, gibt kein Hersteller auch nur wenige Cent mehr für einen Schaltwandler im LNB aus. Ein 5V-Längsregler benötigt eine minimale Eingangsspannung von 7,5V, wenn die Spannung sauber ist sogar noch weniger. Werden die Fernspeisepfade der LNB-Ausgänge über Dioden zusammengeführt (was bei LNBs mit fixen Ausgängen unüblich ist) wäre hier noch ein leichter Spannungsabfall vorhanden, so daß das LNB mindestens 8V benötigen würde. Bei den heutigen Koaxleitungen ist der Spannungsabfall auf der Leitung vernachlässigbar. Höhere Spannungen werden von dem Längsregler in Wärme umgesetzt, die Stromaufnahme bleibt dabei gleich. Dies wäre bei einem Schaltwandler anders, bei dem sinkt die Stromaufnahme wenn die Spannung steigt. Daher macht es durchaus Sinn, das die Spannungsreduzierung mittels eines Schaltwandlers in den Multischalter eingebaut wird, insbesondere bei einem komplett receivergespeisten System. Natürlich wird der Multischalter dadurch teurer, aber das dürfte in recht kurzer Zeit über die Energieeinsparung wieder rausgeholt sein. Klaus
__________________ Hier steht nix |
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| | #3 (permalink) |
| Junior Member Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 39
| AW: LNBs mit weniger Spannung versorgen
Ach du Heiland... Gibt es denn auch hochwertige LNBs, die Schaltwandler integriert haben? Oder gibt es vielleicht sogar komplette Sets aus Matrix und LNB, die dann gleich nur mit 5 oder gar nur 3 Volt an den LNB-Eingängen arbeiten? Oder macht man es vielleicht auch deswegen mit Längsreglern, weil Schaltwandlern hochfrequente Störungen zu nah am Hochfrequenzteil auftreten, die dann nur schwer zu beseitigen wären. |
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| | #4 (permalink) |
| Platin Member Registriert seit: 10.2004 Ort: Bodensee
Beiträge: 2.570
| AW: LNBs mit weniger Spannung versorgen
Es gab mal von Philips das SC819Q, welches in der ersten Generation nur mit 12V betrieben werden durfte. Diese LNBs sind reihenweise kaputtgegangen, weil sie vesehentlich mit mehr Spannung betrieben wurden. Ein LNB mit direkter Versorgung (egal ob nun 12V, 5V oder 3V) wäre also keine gute Idee. Die fehlenden Schaltwandler sind tatsächlich "nur" ein Preisproblem, Störungen sind bei ordentlichen Wandlern und Filtern nicht zu erwarten. Auch teilnehmergesteuerte Einkabelumsetzer werden ja über Schaltwandler versorgt, und die Oszillatoren würde man auch beeinflussen. Mir sind zwar Schaltwandlerbausteine speziell für LNBs bekannt, aber kein LNB, welches auch tatsächlich irgendeinen Schaltwandler integriert hat.
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