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| | #318 (permalink) | |
| Board Ikone Registriert seit: 02.2004 Ort: Köln
Beiträge: 3.364
| AW: Nutzung der Frequenzressourcen Zitat:
der Techniker möchte optimale (HD-)Qualität im großen TV-Bild (mind. 10 Mbit/s), dem BWLer reicht sein Handy-Bildschirmchen (max. 1,7 Mbit/s) - es bleibt spannend... Geändert von Klaus K. (11.06.2012 um 21:53 Uhr) | |
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| | #319 (permalink) | |
| Board Ikone Registriert seit: 06.2005 Ort: Prackenbach/Nby. und Auerbach/Opf.
Beiträge: 3.545
| AW: Nutzung der Frequenzressourcen Zitat:
8k Mode 256QAM FEC 2/3 GI 1/8 Das gäbe dann: maximaler, direkter Senderabstand: 166,4 km maximale Empfangsgeschwindigikeit bei 200 MHz: 101 km/h Requiered C/N: 20.4dB / 18.2dB / 17.9dB Nettodatenrate: 6,985 MBit/s Das würde z.B. für drei MPEG-4 SD Fernsehprogramme und fünf AAC Hörfunkprogramme locker reichen. | |
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| | #321 (permalink) | |
| Wasserfall Registriert seit: 07.2004
Beiträge: 8.999
| AW: Nutzung der Frequenzressourcen Zitat:
166 km Senderabstand und 256QAM. Diese Kombination wird nicht funktionieren in der realen Welt. Ja, möchtest du nun HDTV oder mobilen flächendeckenden Empfang? Beides zugleich wäre entweder nicht bezahlbar oder falls wirklich im VHF Band I übertragen wäre nur eine sehr begrenzte Anzahl an Programmen möglich. Es gibt in keinem Land weltweit Planungen für DVB-T im VHF Band I. Von daher alles Gedankengespinnste und Luftschlösser. Geändert von TV_WW (11.06.2012 um 23:48 Uhr) | |
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| | #322 (permalink) | |
| Board Ikone Registriert seit: 06.2005 Ort: Prackenbach/Nby. und Auerbach/Opf.
Beiträge: 3.545
| AW: Nutzung der Frequenzressourcen Zitat:
Ich würde mir das eher so vorstellen das man einen Sender mit so 20-100 KW ERP auf einen sehr exponierten Standort stellt, und dort wo es Empfangsprobleme gibt man dann mit Füllsendern mit so 500W - 2KW arbeitet. Dafür sollte GI 1/8 locker reichen. | |
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| | #323 (permalink) | |
| Wasserfall Registriert seit: 07.2004
Beiträge: 8.999
| AW: Nutzung der Frequenzressourcen Sehe ich genauso. V.a. muss man bedenken dass die Ausstrahlungen in die Nachbarländer sehr schwierig zu managen sind. Falls ein Land wirklich große SFN mit hohen Sendeleistungen im VHF Band I nutzen sollte so könnten diese Kanäle/Frequenzen in den direkten Nachbarländern nicht mit eigenen TV-Kanälen belegt werden. Dazu kommt dass ein SFN aufgrund der jahreszeitlichen witterungsbedingten Überreichweiten nicht immer stabil laufen würde. Zitat:
Weiterer Aspekt. Die Frequenzplanung wird dadurch wieder genauso kompliziert wie diese zu Zeiten des analogen terrestrischen TVs war u. noch heute mit analogem Radio ist. Das Modell Großsender mit vielen Füllsendern ist für den Mobilempfang nicht sonderlich gut geeignet, das wäre eher was für den ortsfesten Empfang. Für den wirklichen Mobilempfang wäre es sinnvoll sich mit SD-Bildqualität zu begnügen. HDTV mobil ist einfach zum heutigen Zeitpunkt nicht finanzierbar für die Anbieter. Die für den Empfang für das VHF Band I notwendigen Antennen wären nicht in kleine Geräte integrierbar. Die besten Optionen für mobiles TV wären entweder DVB-T2 lite im VHF Band III (mit 1,7 MHz Kanälen) + statisches SFN oder Multicast über LTE-Mobilfunknetze + dynamisches SFN. LTE-Basistationen können – im Gegensatz zu UMTS-Basisstationen – bei Multicast im SFN-Modus arbeiten. | |
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| | #325 (permalink) |
| Board Ikone Registriert seit: 09.2005 Ort: Mittelfranken
Beiträge: 4.002
| AW: Nutzung der Frequenzressourcen
Was soll diese Troll-Diskussion mit nicht-existenten Voraussetzungen? In Deutschland gibt es seit einigen Jahren kein Band 1 mehr (siehe Frequenznutzungsplan). Und in allen Ländern, die die Analogabschaltung vollzugen haben, wird Band 1 abgeschafft. Auch in Russland gibt es keine digitalen Rundfunkplanungen für Band 1 oder das alte OIRT-Band. Hier noch ein Link auf ein technisches Dokument der EBU: "Frequency & Network Planning Aspects of DVB-T2" http://tech.ebu.ch/docs/tech/tech3348.pdf Auf Seite 48 findet man ein großflächiges Beispielnetz für Südbayern (Augsburg bis Brotjacklriegel, H'peißenberg bis Hohe Linie) auf K 47 im Vergleich zu DVB-T. Parameter: 16k, 64-QAM-2/3, GI 1/4 (448 µs), C/N = 17.5 dB, 22.6 Mbit/s Geändert von Manfred Z (12.06.2012 um 12:07 Uhr) |
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| | #326 (permalink) | |
| Wasserfall Registriert seit: 07.2004
Beiträge: 8.999
| AW: Nutzung der Frequenzressourcen
Hallo Manfred, ich habe bereits vermutet dass etwas in dieser Richtung deinerseits kommen würde. Zitat:
Die beiden wichtigsten Rundfunkfrequenzbänder für digitalen Rundfunk (Audio + Video): - 174 bis 230 MHz im 1,75 MHz Raster - 470 bis 790 MHz im 8 MHz Raster Dir geht es um mobiles HDTV. Sonst hat niemand hier im Forum etwas in dieser Art gefordert. Geändert von TV_WW (12.06.2012 um 21:09 Uhr) | |
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| | #327 (permalink) | |||
| Board Ikone Registriert seit: 06.2005 Ort: Prackenbach/Nby. und Auerbach/Opf.
Beiträge: 3.545
| AW: Nutzung der Frequenzressourcen Zitat:
Für den mobilen Einsatz, als z.B. das man mit der S-Bahn nachhause fährt, oder im Auto so im 50km Umkreis durch die Stadt und über Landstrassen fährt würde es locker ausreichen. Der hochmobile Einsatz, also mit 300 km/h ICE oder mit 200 km/h über die Autobahn durch ganz Deutschland, das wäre natürlich schon äusserst problematisch. Ansonsten bin ich ohnehin kein Freund grosser SFNs. Auch wenn grosse SFNs durchaus ihre Vorteile haben, bringen sie auch mehrere Nachteile mitsich, z.B. das insgesamt dann weniger Bedeckungen möglich sind und das höhere GI Nettobandbreite kostet. Und da nur an einigen besonders exponierten Lagen mehrere Grundnetzsender gut empfangen werden können, sehe ich so grosse SFNs eh nicht als optimal an. Zitat:
Bei der Antenne sehe ich eingentlich kein Problem im Band I. Denn anders als beim Analogfernsehen muss man ja bei DVB für ein gutes Bild keinen ganz perfekten Empfang haben. Bei Autos könnte man die Antenne z.B. in die Heckscheibe oder in den Kofferraumdeckel integrieren, und bei mobilen Geräten z.B. das Kopfhörerkabel als Antenne mitnutzen. So wie es heute schon bei FM der Fall ist. Zitat:
In der Übergangszeit könnte man zwar noch Teile für DVB verwenden, aber eine langfristige Lösung wäre das auch nicht. | |||
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| | #328 (permalink) | |
| Board Ikone Registriert seit: 09.2005 Ort: Mittelfranken
Beiträge: 4.002
| AW: Nutzung der Frequenzressourcen
EU-Kommission will weiteres UHF-Spektrum für den Mobilfunk. Auszüge aus einer Rede von Frau Kroes, Kommissarin für Digitale Agenda, gehalten auf der Spectrum Management Conference am 19. Juni: Zitat:
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| | #329 (permalink) | |
| Board Ikone Registriert seit: 09.2005 Ort: Mittelfranken
Beiträge: 4.002
| AW: Nutzung der Frequenzressourcen
In dieser Woche propagiert die EU-Kommission die gemeinsame Nutzung von Funkfrequenzen (shared spectrum). D.h. der Mobilfunk soll gebietsweise freie Fernsehfrequenzen (white spaces) nutzen, z.B. für LTE: Hier die PM der EU-Kommission (Digitale Agenda): Zitat:
Weiterer Link zu einem Memo zum Thema (Engl.): EUROPA - Press Releases - Digital Agenda: Maximising radio spectrum efficiency by sharing it | |
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| | #330 (permalink) |
| Wasserfall Registriert seit: 07.2004
Beiträge: 8.999
| AW: Nutzung der Frequenzressourcen
Sehr interessant! Was im Endeffekt bedeutet die Gerätehersteller müssen sich mit den Problemen herumschlagen dass sich Geräte die nach unterschiedlichen Normen und Verfahren im selben Frequenzbereich funken nicht gegenseitig stören. Na das hat sich die EU-Kommission ja gut überlegt. Die Existenz von Bestandsgeräten und Bestandsnutzern {z.B. PMSE} (im besagten UHF-Frequenzband) war mal wieder total nebensächlich, wie mir scheint. Falls man folgender Studie glauben schenken darf, dann stören heute real existierende LTE-Gerätschaften angrenzende Funkfrequenzen doch ziemlich massiv. English Version Geändert von TV_WW (08.09.2012 um 01:03 Uhr) |
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