| | #61 (permalink) |
| Wasserfall Registriert seit: 07.2004
Beiträge: 7.608
| AW: Digitalradio in Hessen |
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| | #63 (permalink) | |
| Junior Member Registriert seit: 01.2012
Beiträge: 146
| AW: Digitalradio in Hessen Zitat:
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| | #64 (permalink) |
| Wasserfall Registriert seit: 07.2004
Beiträge: 7.608
| AW: Digitalradio in Hessen Ok, ich habe mich nicht klar genug ausdrückt. Das sollte ein Vergleich von den Festplattenpreisen vor 10 Jahren und heute sein. Vor 10 Jahren hat eine Festplatte mit 40 GByte umgerechnet 250 € gekostet, während man heute für weniger Geld eine Platte mit 2 TB erhält. Auf eine Platte mit 2 TB passt die 50-fache Menge an Musik bei diesem Vergleich. Zu den Anfangszeiten waren sogar Platten mit 4 GB in den Hörfunkstudios üblich. Deshalb wurden die Musikstücke in MP2 komprimiert abgelegt, denn so haben 4x soviele Musikstücke auf die Platte gepasst. Heute wäre eine Kompression (mit Verlust) der Musik in den Studios nicht mehr notwendig. Es würden fast 50.000 unkomprimierte Musikstücke mit einer Dauer von je 4 Minuten auf eine Festplatte mit 2 TB passen. |
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| | #65 (permalink) |
| Gold Member Registriert seit: 09.2003 Ort: Velbert
Beiträge: 1.159
| AW: Digitalradio in Hessen
Der Unterschied zwischen MP2 und MP3 (eigentlich MPEG1 Layer 2 bzw 3) ist aber auch riesig. War es tatsächlich MP2 und ist es heute noch MP2? Mit MP3@320 kbps und perfekter Encodierung hat man heute nichts mehr zu meckern. Wenn man den freien Lame-Encoder (aktuelle Version) benutzt, mit der Einstellung --alt-preset insane -q 2 -m s höre ich überhaupt keinen Unterschied mehr zwischen der originalen WAV-Datei und der resultierenden MP3-Datei, auch nicht im Surround-Modus (Surround-Informationen gehen gerne unter bei Joint-Stereo) oder mit sehr guten Kopfhörern. Im Vergleich: Bei AAC LC 256 kbps (mit iTunes kodiert) könnte ich eher einen Unterschied zur originalen WAV heraushören. Diese MP3-Datei ist dann durchaus so hochwertig, dass sie es erlaubt, nochmal klanglich verändert und wieder neu kodiert zu werden. Dann stellt sich die Frage, ob es wirklich unkomprimiert oder lossless kodiert abgelegt werden muss, denn die Archivgröße steigt ganz von alleine stetig und stark und gleichzeitig ist weniger Speicher immer günstiger als viel Speicher. Aber ja, sollte es tatsächlich "weniger gut" (oft wählt man leider einen Kompromiss zwischen Geschwindigkeit und Qualität, statt max. Qualität, egal wie lahm zu benutzen) komprimiert werden oder ein veralteter Codec wie MP2 gewählt werden, ist das Murx! |
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| | #66 (permalink) |
| Platin Member Registriert seit: 07.2002 Ort: Utting
Beiträge: 2.612
| AW: Digitalradio in Hessen
MP2 ist in der Rundfunkwelt alles andere als veraltet. Im Gegensatz zu MP3 erlaubt es MP2, öfter reencodiert zu werden, ohne dabei merklich schlechter zu werden. Bei MP3 geht der Qualitätsabfall da wohl schneller von sich. Wenn man mit Bitraten von 384 kBit/s MP2 fährt, ist das auch ordentlich. So oder so wäre linear natürlich schöner...
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| | #67 (permalink) | ||||
| Senior Member Registriert seit: 11.2008 Ort: Nds
Beiträge: 236
| AW: Digitalradio in Hessen Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
(L + R) + (L - R) = (2) L (L + R) - (L - R) = (2) R Wer jetzt also meint stattdessen -m j nutzen zu müssen der irrt ebenfalls. LAME (wie übrigens auch alle AAC Encoder) wählt für jedes Audio Frame normalerweise automatisch den passenden Stereomodus. Also die ersten Wahl für den LAME Encoder und normale Musik ist -V0, für komplexer Stücke würde ich -V0 -q 0 -Y nehmen. Der -Y Switch versucht einen Fehler auszubügeln der beim Design von MP3 von den Entwicklern übersehen wurde. Der Bereich von 20 Hz bis 16 kHz wurde in 20 Blöcke aufgeteilt, für den Bereich 16 - 22,1 kHz bei 44,2 kHz Samplingrate oder 16 - 24 kHz bei 48 kHz Samplingrate ein sehr großer Frequenzblock übrig bleibt. Der liegt für die meisten Menschen außerhalb des hörbaren Bereichs, nimmt aber sehr viel Datenrate weg was dazu führt daß die hörbaren Bereiche schlechter encodiert werden. Mit dem Y switch wird der Block oberhalb 16 kHz nur akkurat encodiert wenn für den restlichen Bereich genug Datenrate zur Verfügung steht, ansonsten werden nur die stärksten Frequenzen abgebildet. Wenn man weiss daß man eh nix über 16 kHz hört, dann kann man natürlich alternativ --lowpass 16000 nehmen
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| | #68 (permalink) |
| Gold Member Registriert seit: 09.2003 Ort: Velbert
Beiträge: 1.159
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Also so tief wollte ich gar nicht einsteigen. ;-) Q=2: Das stammt aus einer Zeit, als Audiograbber noch recht neu war und diskutiert wurde, das 1 oder 0 keinen Sinn machen, teilweise auch Fehler produzieren sollten - angeblich. Man kommunizierte damals "2" als eben "beste (sinnvolle) Qualität". M S Machte ich das, war auf dem Kopfhörer und auf dem AV Receiver im analogem Dolby Surround Modus kein Unterschied zur Wavedatei zu hören. Machte ich das nicht, dann war es schlechter bzw. ein Unterschied hörbar (=negativ). Das gleiche galt für VBR vs CBR. Da kamen bei CBR noch bessere, präzisere und schnellere Handlings (Spulen, Zeitanzeige,...) bzw. eine bessere Kompatibilität und Abspielstabilität hinzu. Mich interessiert dabei letztlich nicht die Theorie, sondern nur die Praxis. Und da wurde vor vielen Jahren klar: Kein Codec und keine Settings schafften das, was die von mir angegebenen schafften. Ultimo Ich habe immer vermutet, dass eben die genaue framebezogene automatische Einstellung/Umschaltung/Betrachtungfür die von mir gehörten Defizite verantwortlich sind. Bei CBR und M=S gibt es sie nicht. Ich habe also fix JS oder auto JS damals immer beim Hören als negativ gegenüber fix S erlebt und erfahren. Genauso negativ war meine Erfahrung mit VBR oder ABR gegenüber CBR. Der Vorteil "kleinere Dateigröße" interessierte mich kaum. Ich kann das nicht genauer prüfen oder nachweisen. Vielleicht fahre ich heute tatsächlich mit anderen Settings viel besser, bestimmt sogar, ABER: Die Größe bei CBR 320 stört mich nicht, hier wurde von günstigem Speicher gesprochen. ![]() Und klanglich waren die so erzeugten Files immer meine Referenz. Somit habe ich da auch heute keinen Grund zu meckern. ;-)
__________________ MfG Matthias |
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| | #69 (permalink) |
| Wasserfall Registriert seit: 07.2004
Beiträge: 7.608
| AW: Digitalradio in Hessen LAME Recommended encoder settings Bei 320 kbit/s ist es praktisch vollkommen egal ob man MP2 oder MP3 nutzt, denn diese Datenrate reicht praktisch für nahezu jedes Audiomaterial. MP2 hat den Vorteil dass es sich besser für Transcodierungen eignet. Und nun: Bitte wieder zurück zum Thema DAB in Hessen. |
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| | #70 (permalink) | |
| Board Ikone Registriert seit: 09.2005 Ort: Mittelfranken
Beiträge: 3.728
| AW: Digitalradio in Hessen
Wieder eine Meldung zu DAB+. PM der LPR Hessen von heute: Zitat:
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| | #71 (permalink) | |
| Senior Member Registriert seit: 11.2008 Ort: Nds
Beiträge: 236
| AW: Digitalradio in Hessen Zitat:
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| | #72 (permalink) |
| Junior Member Registriert seit: 01.2012
Beiträge: 146
| AW: Digitalradio in Hessen
genau aus so einem blöden Grund hatte man sich bei den ÖR für die blöden 720p entschieden... Aber hey Leute...lasst uns doch wieder auf das Thema des Threads zurück kommen.
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| | #73 (permalink) |
| Gold Member Registriert seit: 09.2003 Ort: Velbert
Beiträge: 1.159
| AW: Digitalradio in Hessen
Die guten alten Hörtests, die gemacht wurden. Hör mir doch damit auf. Dass sie einen Pfurz wert sind, wurde in letzter Zeit (DAB) häufig bewiesen! Was kann ich dafür, wenn ich kleinste Feinheiten raushöre (n konnte), mehr als der Durchschnitt? Und ich schrieb doch, dass es durchaus heute anders sein kann, wie vor 10 Jahren, ich bin nur dabei geblieben. Und dann habe ich meine Settings akkustisch im Hörtest immer als perfekt empfunden. Also habe ich auch keinen Grund die zu ändern, selbst wenn VBR 256 sogar besser wäre, als CBR 320. Ein DAB(+)-Radioprogramm wird niemals auch nur ansatzweise in der Qualität ausgestrahlt werden, leider. Und zum Schluss noch etwas gar nicht Erwähntes: Für mein DJing und die Radiosessions bekomme ich die Muster von den Labels und Musikfirmen ebenfalls in CBR 320, wenn ich mich nicht täusche sogar in echtem Stereo. Genauso wie Einkäufe im Beaport-Musikstore. Das kann jedoch auch noch weitere Begründungen haben: In meiner Anleitung meines Pioneer DJ CD-Players wird z.B. explizit davor gewarnt, etwas anderes als CBR-Files zu benutzen, auch wenn sie funktionieren würden. Es könnte Probleme geben. Das kann man sich in live-Sets natürlich nicht erlauben. Dass bei JS mehr Klang aus der Bitrate heraus zu holen ist, wenn diese nicht sehr hoch ist, ist völlig klar. Bei 320 kbps verschwindet es in der Relevanzlosigkeit. Um zu DAB zurück zu kommen: Einige reduzierten in der Vergangenheit die MP2-Bruttobitrate auf 128 kbps. Das klang sehr schlecht. Später (heute WDR2) schalteten sie dafür von S auf JS um. Es wird lange nicht perfekt, aber viel besser als vorher. Umso merkwürdiger ist es, warum viele Betreiber bei 192 kbps wieder kein JS verwenden. Oder machen sie es nun doch wieder? An dieser Stelle glaube ich, war es nun wirklich genug OT-Material für diesen Thread. |
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