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Alt 12.02.2008, 14:46   #71 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

dann ja hoffentlich nicht den teil mit den privatsendern, denn die werden als letztes digitalisiert
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Alt 12.02.2008, 14:50   #72 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Warum?
robiH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2008, 17:28   #73 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Zitat:
Zitat von robiH
In Westeuropa gibt es das "alte" UKW-Band mit überwiegend ÖR-Sendern (87,5-100) und das "neue" UKW-Band mit überwiegend priivaten Sendern (100-108).
Ein solche feste Trennung gibt es nach der akt. Frequenzplanung doch gar nicht.

Zitat:
Zitat von robiH
Selbstverständlich kann man das UKW-Band teilen.
Netter Vorschlag.
Hast Du dabei auch an den Aufwand gedacht der für so ein Projekt notwendig wäre?
Praktisch wäre das eine Neukoordinierung aller UKW-Sendefrequenzen und die Umstellung würde sich über mehrere Jahre hinziehen.
Wer soll für die anfallenden Kosten einer solchen Umstellung aufkommen?

Geändert von TV_WW (12.02.2008 um 17:31 Uhr)
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Alt 12.02.2008, 21:34   #74 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Ich habe nie behauptet, daß eine Digitalisierung des UKW-Bandes weniger als 20 Jahre in Anspruch nehmen würde.
robiH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2008, 22:09   #75 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Aha, das bedeutet also dass die Migration von des Radios von analog nach digital nicht vor 2028 abgeschlossen wäre.
Das halte ich für unrealistisch.
TV_WW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2008, 22:50   #76 (permalink)
Talk-König
 
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AW: Radio ab 2010

Wann glaubst denn Du, daß UKW analog weltweit ausgeknipst wird?
robiH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.02.2008, 22:15   #77 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Weltweit?
Sicherlich werden einige (ärmere) Länder UKW analog noch bis 2030 oder gar 2040 nutzen.
In Europa, vermutlich wird UKW analog das Jahr 2020 nicht überleben, sagt jedenfalls meine Glaskugel.
TV_WW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.02.2008, 08:14   #78 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Zitat:
Zitat von TV_WW Beitrag anzeigen
Weltweit?
Sicherlich werden einige (ärmere) Länder UKW analog noch bis 2030 oder gar 2040 nutzen.
Da lassen wir "hochzivilisierten deutschen" uns oft täuschen und verblenden, so manches "ärmere Land" hat wenn man mal näher nachfragt fortschrittlichere Technik im Einsatz als wir.
__________________
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Alt 20.02.2008, 19:29   #79 (permalink)
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Beiträge: 4.220
AW: Radio ab 2010

Inzwischen gibt es auch eine offizielle Stellungnahme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zu den Querelen bei DAB. Fazit: Die Vorbereitungen für den "Big Bang" werden weitergeführt - unbeeindruckt von den seltsamen Aktivitäten des Prof. Reimers in der KEF.

Tagesnachrichten vom 13.2.2008:

Zitat:
BMWI fordert Fortsetzung der Bemühungen zur umfassenden Digitalisierung des Radios

Angesichts der Empfehlung der Kommission zur Überprüfung und Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) zur drastischen Reduzierung von Finanzierungsmitteln für die Digitalisierung des Hörfunks fordert Bundesminister Glos die konsequente Fortführung einer gemeinsamen Initiative von Politik und Medienbranche, unter Nutzung moderner zukunftsweisender Technologien das neue digitale Radio im Jahr 2009 deutschlandweit einzuführen.

Das im BMWI angesiedelte "Forum Digitale Medien - Aktion für Rundfunk und Neue Medien", in dem der Bund, die Länder, die Landesmedienanstalten, Programmanbieter sowie die Marktbeteiligten der Branche an einem Projekt zur Digitalisierung des Hörfunks in Deutschland arbeiten, entwickelt zurzeit ein Konzept zur Einführung eines digitalen Nachfolgers des analogen Hörfunks. Mit den durch die KEF vorgeschlagenen Streichungen bei der Finanzausstattung der öffentlich-rechtlichen Sender wäre das Programm nicht mehr finanzierbar und damit in seiner zeitnahen Umsetzung extrem gefährdet.

Anlässlich der Tagung der Arbeitsgruppe "Hörfunk" vom 23. Januar 2008 betonten alle Mitglieder ihre weiterhin uneingeschränkte Bereitschaft, den digitalen Hörfunk auf der Basis einer neuen Digitaltechnologie im Jahr 2009 einzuführen. Dieses Vorhaben wird getragen durch eine Initiative der ARD, der Arbeits*gemeinschaft privater Rundfunkanbieter sowie des Deutschlandradios, die im Rahmen der so genannten "Mainzer Erklärung" für eine konzertierte und abgestimmte Einführung der neuen Digitalkanäle plädierten. Ebenso hatte bereits der Verband privater Rundfunkanbieter (VPRT) im Oktober 2007 versichert, dass die privaten Radioanbieter Gewehr bei Fuß stehen für eine Digitaloffensive, wonach in 2009 zeitgleich im gesamten Bundesgebiet DigitalRadio im modernsten verfügbaren Standard starten soll.

Eine Kritik des Vorsitzenden der Rundfunkkommission der Länder, Ministerpräsident Kurt Beck, am Bericht der unabhängigen Kommission zur Überprüfung und Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) aufgreifend, hält auch das "Forum Digitale Medien" die Digitalisierung des Hörfunks weiterhin für überfällig. Sie bringt den Bürgerinnen und Bürgern einen Mehrwert. Sie wird nur gelingen, wenn der öffentlich-rechtliche und private Rundfunk sich gleichermaßen beteiligen können.

Insofern geht BM Glos weiterhin davon aus, dass die Grundlagen für die Überführung des Radios als eigenständige Mediengattung in die digitale Welt unverändert sind. Er erwartet die Einleitung der erforderlichen Schritte durch die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft, damit diese neue Technologie schnell an den Markt kommen kann.
Manfred Z ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2008, 18:48   #80 (permalink)
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Beiträge: 4.220
AW: Radio ab 2010

Eine weitere Meldung aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie:

Zitat:
Am 3. März 2008 fand im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ein Workshop mit ca. 120 Vertretern aus Politik und Medienwirtschaft statt. Im Fokus der Diskussion stand die Frage, ob die Industrie für Endgeräte hinreichend gerüstet ist, für den Start des geplanten Neuen Digitalen Radios im Jahre 2009 Hörfunkempfänger mit zukunftsfähigen Technologien für den Markt bereitstellen zu können.

Das im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie angesiedelte "Forum Digitale Medien - Aktion für Rundfunk und Neue Medien", in dem Vertreter des Bundes, der Länder, der Landesmedienanstalten, der öffentlich-rechtlichen und privaten Programmanbieter sowie weiterer Marktbeteiligten der Branche vertreten sind, entwickelt zurzeit ein Konzept zur Einführung eines neuen digitalen Radios auf der Grundlage zukunftsfähiger Technologien aus der DAB-Systemfamilie.

Neben der Entwicklung von Inhalten und deren Verbreitung über terrestrische Infrastrukturen ist die Produktion und der Vertrieb von Empfängern für ortsfeste und mobile Anwendungen des Neuen Digitalen Radios eines der wichtigsten
Kernelemente des gesamten Projektes.

Digitale Radiosignale in der Luft sind nutzlos, so lange keine Endgeräte am Markt sind, die diese Signale entschlüsseln und wiedergeben können.

Von diesem Leitgedanken geprägt brachten die anwesenden Hersteller ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass die grundsätzlichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Marktstart in 2009 in dieser Frage bereits heute erfüllt sind.

Am Markt sind erste Empfänger erhältlich, die den neuen Standard des Digitalen Radios neben dem derzeit ausgesendeten DAB-Signal verarbeiten können. Für den weiteren Verlauf des Jahres 2008 kündigten namhafte Hersteller an, die bisherigen DAB-Radios upgradefähig zum neuen Digital Radio anzubieten. Alle Anbieter sind in der Lage, zum Start des neuen digitalen Radios 2009 die für diesen Standard erforderlichen Geräte anzubieten. Diese Radios werden auf jeden Fall auch die beliebten UKW-Programme weiter empfangbar machen.

Des Weiteren erneuerten auch die Vertreter der öffentlich-rechtlichen und privaten Programmveranstalter ihre bereits zu einem früheren Zeitpunkt erklärte grundsätzliche Bereitschaft zur aktiven Unterstützung des Digitalisierungsprogramms für das Neue Digitale Radio.

Im Hinblick auf die Frage des Anreizes für den Konsumenten zum Kauf eines neuen digitalen Radios wurde im Rahmen der Diskussion deutlich, dass dies nicht nur vom Design und von den Funktionalitäten des Endgerätes abhängig ist, sondern insbesondere von den neuen Angeboten, die das digitale Radio mitbringen muss.

Neue Inhalte sind essentiell für das digitale Radio und müssen einen Mehrwert im Vergleich zum traditionellen UKW-Radio für den Konsumenten bringen.

Schwieriger erscheint die Situation für die Automobilindustrie. Eine Vielzahl von Herstellern statten Autos mit Geräten aus, die nicht die Signale des Neuen Digitalen Radios empfangen können. Hier zeichnen sich jedoch bereits technische Lösungsmöglichkeiten ab, so dass Neuwagen kurz nach dem Start des Neuen Digitalen Radios mit den notwendigen Empfängern geordert werden können.

Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass die Industrie für Endgeräte das Projekt des Neuen Digitalen Radios mit einem Einführungsdatum 2009 insgesamt unterstützt und sicherstellen wird, dass insbesondere in der Startphase dem Markt Geräteempfänger angeboten werden können, die sowohl traditionell in den Haushalten als auch mittels Adapter in den PKW zum Einsatz kommen können.

© Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
http://www.bmwi.de
Manfred Z ist offline   Mit Zitat antworten
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dab, digitalradio

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