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Alt 12.02.2008, 21:34   #76 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Ich habe nie behauptet, daß eine Digitalisierung des UKW-Bandes weniger als 20 Jahre in Anspruch nehmen würde.
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Alt 12.02.2008, 22:09   #77 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Aha, das bedeutet also dass die Migration von des Radios von analog nach digital nicht vor 2028 abgeschlossen wäre.
Das halte ich für unrealistisch.
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Alt 12.02.2008, 22:50   #78 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Wann glaubst denn Du, daß UKW analog weltweit ausgeknipst wird?
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Alt 13.02.2008, 22:15   #79 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Weltweit?
Sicherlich werden einige (ärmere) Länder UKW analog noch bis 2030 oder gar 2040 nutzen.
In Europa, vermutlich wird UKW analog das Jahr 2020 nicht überleben, sagt jedenfalls meine Glaskugel.
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Alt 14.02.2008, 08:14   #80 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Zitat:
Zitat von TV_WW Beitrag anzeigen
Weltweit?
Sicherlich werden einige (ärmere) Länder UKW analog noch bis 2030 oder gar 2040 nutzen.
Da lassen wir "hochzivilisierten deutschen" uns oft täuschen und verblenden, so manches "ärmere Land" hat wenn man mal näher nachfragt fortschrittlichere Technik im Einsatz als wir.
__________________
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Alt 20.02.2008, 19:29   #81 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Inzwischen gibt es auch eine offizielle Stellungnahme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zu den Querelen bei DAB. Fazit: Die Vorbereitungen für den "Big Bang" werden weitergeführt - unbeeindruckt von den seltsamen Aktivitäten des Prof. Reimers in der KEF.

Tagesnachrichten vom 13.2.2008:

Zitat:
BMWI fordert Fortsetzung der Bemühungen zur umfassenden Digitalisierung des Radios

Angesichts der Empfehlung der Kommission zur Überprüfung und Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) zur drastischen Reduzierung von Finanzierungsmitteln für die Digitalisierung des Hörfunks fordert Bundesminister Glos die konsequente Fortführung einer gemeinsamen Initiative von Politik und Medienbranche, unter Nutzung moderner zukunftsweisender Technologien das neue digitale Radio im Jahr 2009 deutschlandweit einzuführen.

Das im BMWI angesiedelte "Forum Digitale Medien - Aktion für Rundfunk und Neue Medien", in dem der Bund, die Länder, die Landesmedienanstalten, Programmanbieter sowie die Marktbeteiligten der Branche an einem Projekt zur Digitalisierung des Hörfunks in Deutschland arbeiten, entwickelt zurzeit ein Konzept zur Einführung eines digitalen Nachfolgers des analogen Hörfunks. Mit den durch die KEF vorgeschlagenen Streichungen bei der Finanzausstattung der öffentlich-rechtlichen Sender wäre das Programm nicht mehr finanzierbar und damit in seiner zeitnahen Umsetzung extrem gefährdet.

Anlässlich der Tagung der Arbeitsgruppe "Hörfunk" vom 23. Januar 2008 betonten alle Mitglieder ihre weiterhin uneingeschränkte Bereitschaft, den digitalen Hörfunk auf der Basis einer neuen Digitaltechnologie im Jahr 2009 einzuführen. Dieses Vorhaben wird getragen durch eine Initiative der ARD, der Arbeits*gemeinschaft privater Rundfunkanbieter sowie des Deutschlandradios, die im Rahmen der so genannten "Mainzer Erklärung" für eine konzertierte und abgestimmte Einführung der neuen Digitalkanäle plädierten. Ebenso hatte bereits der Verband privater Rundfunkanbieter (VPRT) im Oktober 2007 versichert, dass die privaten Radioanbieter Gewehr bei Fuß stehen für eine Digitaloffensive, wonach in 2009 zeitgleich im gesamten Bundesgebiet DigitalRadio im modernsten verfügbaren Standard starten soll.

Eine Kritik des Vorsitzenden der Rundfunkkommission der Länder, Ministerpräsident Kurt Beck, am Bericht der unabhängigen Kommission zur Überprüfung und Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) aufgreifend, hält auch das "Forum Digitale Medien" die Digitalisierung des Hörfunks weiterhin für überfällig. Sie bringt den Bürgerinnen und Bürgern einen Mehrwert. Sie wird nur gelingen, wenn der öffentlich-rechtliche und private Rundfunk sich gleichermaßen beteiligen können.

Insofern geht BM Glos weiterhin davon aus, dass die Grundlagen für die Überführung des Radios als eigenständige Mediengattung in die digitale Welt unverändert sind. Er erwartet die Einleitung der erforderlichen Schritte durch die Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft, damit diese neue Technologie schnell an den Markt kommen kann.
Manfred Z ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.03.2008, 18:48   #82 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Eine weitere Meldung aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie:

Zitat:
Am 3. März 2008 fand im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ein Workshop mit ca. 120 Vertretern aus Politik und Medienwirtschaft statt. Im Fokus der Diskussion stand die Frage, ob die Industrie für Endgeräte hinreichend gerüstet ist, für den Start des geplanten Neuen Digitalen Radios im Jahre 2009 Hörfunkempfänger mit zukunftsfähigen Technologien für den Markt bereitstellen zu können.

Das im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie angesiedelte "Forum Digitale Medien - Aktion für Rundfunk und Neue Medien", in dem Vertreter des Bundes, der Länder, der Landesmedienanstalten, der öffentlich-rechtlichen und privaten Programmanbieter sowie weiterer Marktbeteiligten der Branche vertreten sind, entwickelt zurzeit ein Konzept zur Einführung eines neuen digitalen Radios auf der Grundlage zukunftsfähiger Technologien aus der DAB-Systemfamilie.

Neben der Entwicklung von Inhalten und deren Verbreitung über terrestrische Infrastrukturen ist die Produktion und der Vertrieb von Empfängern für ortsfeste und mobile Anwendungen des Neuen Digitalen Radios eines der wichtigsten
Kernelemente des gesamten Projektes.

Digitale Radiosignale in der Luft sind nutzlos, so lange keine Endgeräte am Markt sind, die diese Signale entschlüsseln und wiedergeben können.

Von diesem Leitgedanken geprägt brachten die anwesenden Hersteller ihre Überzeugung zum Ausdruck, dass die grundsätzlichen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Marktstart in 2009 in dieser Frage bereits heute erfüllt sind.

Am Markt sind erste Empfänger erhältlich, die den neuen Standard des Digitalen Radios neben dem derzeit ausgesendeten DAB-Signal verarbeiten können. Für den weiteren Verlauf des Jahres 2008 kündigten namhafte Hersteller an, die bisherigen DAB-Radios upgradefähig zum neuen Digital Radio anzubieten. Alle Anbieter sind in der Lage, zum Start des neuen digitalen Radios 2009 die für diesen Standard erforderlichen Geräte anzubieten. Diese Radios werden auf jeden Fall auch die beliebten UKW-Programme weiter empfangbar machen.

Des Weiteren erneuerten auch die Vertreter der öffentlich-rechtlichen und privaten Programmveranstalter ihre bereits zu einem früheren Zeitpunkt erklärte grundsätzliche Bereitschaft zur aktiven Unterstützung des Digitalisierungsprogramms für das Neue Digitale Radio.

Im Hinblick auf die Frage des Anreizes für den Konsumenten zum Kauf eines neuen digitalen Radios wurde im Rahmen der Diskussion deutlich, dass dies nicht nur vom Design und von den Funktionalitäten des Endgerätes abhängig ist, sondern insbesondere von den neuen Angeboten, die das digitale Radio mitbringen muss.

Neue Inhalte sind essentiell für das digitale Radio und müssen einen Mehrwert im Vergleich zum traditionellen UKW-Radio für den Konsumenten bringen.

Schwieriger erscheint die Situation für die Automobilindustrie. Eine Vielzahl von Herstellern statten Autos mit Geräten aus, die nicht die Signale des Neuen Digitalen Radios empfangen können. Hier zeichnen sich jedoch bereits technische Lösungsmöglichkeiten ab, so dass Neuwagen kurz nach dem Start des Neuen Digitalen Radios mit den notwendigen Empfängern geordert werden können.

Zusammenfassend ist davon auszugehen, dass die Industrie für Endgeräte das Projekt des Neuen Digitalen Radios mit einem Einführungsdatum 2009 insgesamt unterstützt und sicherstellen wird, dass insbesondere in der Startphase dem Markt Geräteempfänger angeboten werden können, die sowohl traditionell in den Haushalten als auch mittels Adapter in den PKW zum Einsatz kommen können.

© Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
http://www.bmwi.de
Manfred Z ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2008, 10:03   #83 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Unmittelbar nach Veröffentlichung der umstrittenen KEF-Gebührenempfehlung, überschlug sich die Presse mit Meldungen einer nahen DAB-Abschaltung. Auch das DeutschlandRadio wurde mit solchen Gedankenspielen zitiert. Im reinHÖREN-Interview gibt Dr. Chris Weck, Abteilungsleiter Rundfunk- und Informationstechnik bei DeutschlandRadio und Deutschlandfunk, die DAB-Marschroute des nationalen Hörfunks für die kommenden Jahren bekannt. Hörer dürfen aufatmen.

http://www.rein-hoeren.de/inhalt/646.shtml

Einige Kernaussagen:

- Erweitertes Angebot in einzelnen Startgebieten zur IFA 2009
- Im folgenden Jahr Ausbau in der Fläche
- DLF/DLR bleibt zunächst beim alten DAB-Modus
Manfred Z ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2008, 16:53   #84 (permalink)
JPD
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AW: Radio ab 2010

Gibt es denn schon nähere Planungen wie die einzelnen Szenarien in den einzelnen Bundesländern aussehen könnten? Ich meine damit zum Beispiel die Verteilung der einzelnen Ensembles und wie funktioniert das Ganze mit den Regionalsendern? In BW zum Beispiel Seefunk, RadioTon oder Radio7 - kommen solche Regionalprogramme dann alle zusammen auf ein großes BW-Ensemble oder wie läuft das?

DAB scheint ja doch noch nicht ganz tot zu sein, zum Glück hab ich die alte VHF-Antenne für ORF noch nicht rausgeworfen ...
JPD ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.03.2008, 23:12   #85 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Es wird keine Planungen für private Sender geben. Die Programmplätze für private Sender werden ausgeschrieben, so wie es die Mediengesetze in den einzelnen Ländern vorschreiben. Und wer sich nicht bewirbt, wird nicht berücksichtigt.

Und für die Belegung des bundesweiten Ensembles wird es eine Regelung im neuen Rundfunkänderungsstaatsvertrag geben, der am 1. Sept. 2008 in Kraft tritt. Hier stehen bisher nur zwei öffentlich-rechtliche Programme fest: DLF und DR Kultur. Eine neue gemeinsame Kommission der Landesmedienanstalten, die ZAK, wird die übrigen Plätze für private Sender ausschreiben.

Nachtrag Aug. 2009: Eine weitere Änderung des Rundfunkstaatsvertrages, die am 1. Juni 2009 in Kraft trat, sieht ein drittes Programm des Deutschlandradio (nur digital) vor: DR Wissen.

Geändert von Manfred Z (09.08.2009 um 11:33 Uhr) Grund: Nachtrag
Manfred Z ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.03.2008, 00:07   #86 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Zitat:
Digitale Radiosignale in der Luft sind nutzlos, so lange keine Endgeräte am Markt sind, die diese Signale entschlüsseln und wiedergeben können.

Am Markt sind erste Empfänger erhältlich, die den neuen Standard des Digitalen Radios neben dem derzeit ausgesendeten DAB-Signal verarbeiten können. Für den weiteren Verlauf des Jahres 2008 kündigten namhafte Hersteller an, die bisherigen DAB-Radios upgradefähig zum neuen Digital Radio anzubieten. Alle Anbieter sind in der Lage, zum Start des neuen digitalen Radios 2009 die für diesen Standard erforderlichen Geräte anzubieten. Diese Radios werden auf jeden Fall auch die beliebten UKW-Programme weiter empfangbar machen.

Im Hinblick auf die Frage des Anreizes für den Konsumenten zum Kauf eines neuen digitalen Radios wurde im Rahmen der Diskussion deutlich, dass dies nicht nur vom Design und von den Funktionalitäten des Endgerätes abhängig ist, sondern insbesondere von den neuen Angeboten, die das digitale Radio mitbringen muss.

Neue Inhalte sind essentiell für das digitale Radio und müssen einen Mehrwert im Vergleich zum traditionellen UKW-Radio für den Konsumenten bringen.
Zum Thema Zukunftssicherheit möchte ich (nochmal) posten dass ich es für wichtig halte dass es für Geräte welche sich auf DAB+ upgraden lassen ein eigenes Logo geben sollte, damit auch technisch nicht versierte Leute diese von Geräten welche kein DAB+ verarbeiten unterscheiden können.
Sich auf die Freiwilligkeit der Gerätehersteller zu verlassen halte ich für ziemlich gewagt, es könnten Hersteller und Händler versuchen noch den nicht zukunftssicheren Altgerätebestand zu verkaufen.

Zitat:
Schwieriger erscheint die Situation für die Automobilindustrie. Eine Vielzahl von Herstellern statten Autos mit Geräten aus, die nicht die Signale des Neuen Digitalen Radios empfangen können. Hier zeichnen sich jedoch bereits technische Lösungsmöglichkeiten ab, so dass Neuwagen kurz nach dem Start des Neuen Digitalen Radios mit den notwendigen Empfängern geordert werden können.
Da frage ich mich schon wo das Problem sein soll. Die meisten Hersteller von DAB-Empfangsmodulen werden ab Anfang 2009 DAB+ fähige Module in ihrem Sortiment haben. Die Aufgabe der Automobilhersteller wäre es praktisch lediglich das Frontend der Geräte anzupasssen. Das kann im Prinzip aber nicht mehrere Jahre dauern, jedenfalls nicht aus technischer Sicht. Wichtig wäre dass die Automobilindustrie den Umstieg auf Geräte welche auf DAB+ upgradebar sind nicht zu lange hinausschiebt.
TV_WW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2008, 18:46   #87 (permalink)
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Beiträge: 58
AW: Radio ab 2010

Hi,

ich habe noch nicht alle Beiträge gelesen, aber eine Sache fällt mir auf.

Wenn ich von meiner Person ausgehe, dann höre ich Radio, aber nur im Auto. Alles andere ist stark vernachlässigbar. Die teuersten FM Receiver haben unsere Stereo-Anlagen - und davon haben wir mehr als eine. Ist aber ziemlicher Blödsinn . wird nicht eingeschaltet. Inzwischen habe wir SAT und auch die vielen Radiokanäle. Sehr interessant. Aber ob wir diese dann nutzen? Bleibt abzuwarten.

Für mich zählt nur der mobile Einsatz, insbesondere Auto.
Ich stelle mir vor, dass ein neues/bestehendes digitales System viele Programme (50-200) hat. Überall empfangbar. Endgeräte müssen nicht teurer sein. Im Gegenteil, neue Technik bringt Qualität zum günstigeren Preis.

Alle Verzögerungen tuen einem ganz bestimmt weh:
Der Automobilindustrie.

Ich gehe hier mal wieder von meinem eigenen Selbstverständnis aus. Solange ein neues Auto nichts interessantes beim Radio bietet, brauche ich auch nicht in ein neues Auto zu investieren. Das jetzige ist respektabel gut genug für einige Zeit. Wenn in einigen Jahren kein System nach meinem Geschmack existiert, dann werde ich als Notlösung höchstens in einen Gebrauchtwagen investieren, falls unbedingt erforderlich.

Die Rundfunkanstalten können mit dem StatusQuo durchaus leben - zumindest noch ne Zeit lang. Andere Industrien leiden aber mächtig mehr darunter.

Das Dilemma in Deutschland ist nicht zum Aushalten. Wenn man etwas will, dann kann man es auch durchsetzen. Auch mit weniger Geld als bereits investiert wurde.

Andere Länder machen es vor bzw. sind dabei mit Erfolg.
Übrigens, so wahnsinnig HiTech sind wir nicht. Digitaler Broadcast hat mehr Potential bei weniger Aufwand. Diese Mischung ist nicht nur für reiche Länder interessant. Sie ist noch genialer für die armen Länder. Denn: warum sich erst mit dem alten Käse belasten?

Stell dir vor - in naher Zukunft, jemand aus einem sogenannten 3.Weltland steigt in Frankfurt aus dem Flughafen und lobt uns für das größte UKW Museumm, dass er je gesehen hat.

Wie gesagt, ich finde das Bremsen hier in Deutschland ziemlich unerträglich...

Meine Meinung.
Gruß
T.

Geändert von einstern (08.04.2008 um 18:48 Uhr) Grund: editorisch
einstern ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2008, 17:42   #88 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Zitat:
Zitat von einstern Beitrag anzeigen
Hi,

Wenn ich von meiner Person ausgehe, dann höre ich Radio, aber nur im Auto. Alles andere ist stark vernachlässigbar. Die teuersten FM Receiver haben unsere Stereo-Anlagen - und davon haben wir mehr als eine.
Bei mir ist es so, dass das Radio unverzichtbarer Teil meines Lebens ist. Die Stereoanlage ist ans Kabel und einen digitalen Kabelreceiver angeschlossen und ständig in Betrieb.


Zitat:
Zitat von einstern Beitrag anzeigen
Alle Verzögerungen tuen einem ganz bestimmt weh:
Der Automobilindustrie.
Ich gehe hier mal wieder von meinem eigenen Selbstverständnis aus. Solange ein neues Auto nichts interessantes beim Radio bietet, brauche ich auch nicht in ein neues Auto zu investieren.
Wieso sollte es der Autoindustrie wehtun ? Was haben die bis jetzt in Sachen Digitalradio unternommen, bis auf das Digitalradios -schweineteuer- in ein paar wenige Marken eingebaut werden ? Im Gegenteil, sie behindern Digitalradio sogar, in dem es kaum möglich ist in moderne Autos DIN-Schacht DAB-Radios, die es schon lange gibt (bsw. BP Woodstock Serie)einzubauen, weil die Autos mit uralten Radios bestückt sind, die sich aber oft nicht ausbauen lassen, weil sie Teil einer sg. intergrierten Audiolösung sind. Man hört mittlerweile davon, dass im Jahr 2009 der "Big Bang" für Digitalradio kommen soll. Einem Bericht zufolge, stellt die Autoindustrie aber erst frühestens ab 2011 für eine Reihe Typen Digitalempfänger bereit.

FD
Frau Digital ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2008, 08:56   #89 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Zitat:
Zitat von robiH Beitrag anzeigen
Warum digitalisiert man nicht einfach das FM-Band?
Weil auch Langwelle, Mittelwelle und Kurzwelle nicht durch UKW mit FM verdrängt worden sind.
Beobachter7 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.04.2008, 09:41   #90 (permalink)
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AW: Radio ab 2010

Aber jetzt durch DRM.
robiH ist offline   Mit Zitat antworten
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