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Alt 15.06.2012, 11:50   #1 (permalink)
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Wohnungswirtschaft sieht Markteintritt der Telekom kritisch

Ende des vergangenen Jahres hatte die Deutsche Telekom angekündigt, über das Wohnungsunternehmen Deutsche Annington neue Kunden für sein TV-Angebot zu gewinnen. Doch der Eintritt in den Gestattungsmarkt stößt nicht überall in der Wohnungswirtschaft auf Beifall.

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Alt 15.06.2012, 11:58   #2 (permalink)
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AW: Wohnungswirtschaft sieht Markteintritt der Telekom kritisch

Zitat:
Zitat von DF-Newsteam Beitrag anzeigen
"Aus meiner Sicht bedeutet dies ein Abbau von Wettbewerb", sagte am Donnerstag Wolfram Leitsmann, Bereichsleiter Informations- und Kommunikationstechnik bei der Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH, auf dem Panel "Netzbetreiber und Wohnungswirtschaft - neue Produkte, neue Kooperationsformen?" der Anga Cable Convention.
Abbau von Wettbewerb, wenn die Kabelnetzbetreiber Konkurenz bekommen?
joegillis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2012, 12:03   #3 (permalink)
Lexikon
 
Registriert seit: 01.2001
Ort: Ostzone
Beiträge: 32.783
AW: Wohnungswirtschaft sieht Markteintritt der Telekom kritisch

Das ist wohl unglücklich ausgedrückt. Die Telekom käme ja wenn mit einem überbauten Netz bis in die Häuser. Sprich..auf den Kabeln sendet nur die Telekom -> kein Wettbewerb. Genau so wie auf den KDG oder UM Leitungen nur KDG oder UM sendet und kein anderer. Was er wohl meint ist, dass auf einem Gemeinschaftskabel auf der letzten Meile 5 Anbieter unterwegs sind, von denen sich die Wohnungswirtschaft einen aussucht, das kann er sich aber abschmatzen. Ein Anbieter bringt auch gleich den abgeschotteten techn. Zugang mit, das findet er nicht toll.
Berliner ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2012, 12:58   #4 (permalink)
Platin Member
 
Benutzerbild von Wolfgang R
 
Registriert seit: 11.2002
Ort: Böblingen
Beiträge: 2.589
AW: Wohnungswirtschaft sieht Markteintritt der Telekom kritisch

Zitat:
"Aus meiner Sicht bedeutet dies ein Abbau von Wettbewerb", sagte am Donnerstag Wolfram Leitsmann, Bereichsleiter Informations- und Kommunikationstechnik bei der Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH,
Bitte? Das verstehe ich nicht. In nur ganz seltenen Fällen, hängen in Großstädten mehrere HÜP verschiedener Anbieter im Keller, normalerweise ist es doch eben der lokale Platzhirsch der Kabelmafia.

WANN gab es also Wettbewerb beim Kabel und vor allem der Wohnungswirtschaft?

Ich denke eher, die WEG-Verwalter bangen um ihre üppige Provisionen, wenn sie mal wieder einen Objekttarif mit 50 Wohneinheiten um 10 Jahre verlängern...

Wobei ich aus dem Artikel nun nicht so recht schlau werde. Geht es da um IPTV oder das geplante Kabel-Grundangebot, dass die Telekom in größeren Objekten anbieten will?

Gruß,

Wolfgang
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Wolfgang R ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.06.2012, 21:29   #5 (permalink)
Junior Member
 
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Beiträge: 112
AW: Wohnungswirtschaft sieht Markteintritt der Telekom kritisch

Die Telekom darf mit ihrer Zweidrahtleitung in jede Wohnung. Wenn der Bürger einen Telefonanschluss der Telekom wünscht, gibt es Niemanden, der ihm das verwehren kann. Die Telekom erfüllt damit ihren Infrastrukturauftrag, eine Auflage, mit der sie nach der Privatisierung und dem Aufbrechen des Monopols in den Wettbwerb entlassen wurde. Welche Daten dann über die Leitung fließen, interessiert Niemanden. Die Telekom erreicht defacto jeden potentiellen Kunden in Deutschland mit ihren Produkten. Eine entsprechend aufgerüstete Netz-Infrastruktur verschafft ihr ein handfestes Netz-Monopol.

Es ist schon ziemlich unverfroren, wie die Telekom aus dieser Position heraus, gegenüber den Wettbewerbern agiert.
E.M. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.06.2012, 00:28   #6 (permalink)
Gold Member
 
Registriert seit: 08.2009
Beiträge: 1.055
AW: Wohnungswirtschaft sieht Markteintritt der Telekom kritisch

Zitat:
Zitat von E.M. Beitrag anzeigen
Die Telekom darf mit ihrer Zweidrahtleitung in jede Wohnung. Wenn der Bürger einen Telefonanschluss der Telekom wünscht, gibt es Niemanden, der ihm das verwehren kann. Die Telekom erfüllt damit ihren Infrastrukturauftrag, eine Auflage, mit der sie nach der Privatisierung und dem Aufbrechen des Monopols in den Wettbwerb entlassen wurde. Welche Daten dann über die Leitung fließen, interessiert Niemanden. Die Telekom erreicht defacto jeden potentiellen Kunden in Deutschland mit ihren Produkten. Eine entsprechend aufgerüstete Netz-Infrastruktur verschafft ihr ein handfestes Netz-Monopol.
Es ist schon ziemlich unverfroren, wie die Telekom aus dieser Position heraus, gegenüber den Wettbewerbern agiert.
Das stimmt so nicht. Es gibt auch Gebiete in denen andere Unternehmen das Sagen haben, z.B.:

Gonsbachterrassen: Telefonanschluss
joegillis ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 17.06.2012, 22:43   #7 (permalink)
Junior Member
 
Registriert seit: 01.2006
Beiträge: 112
AW: Wohnungswirtschaft sieht Markteintritt der Telekom kritisch

Zitat:
Zitat von joegillis Beitrag anzeigen
Das stimmt so nicht. Es gibt auch Gebiete in denen andere Unternehmen das Sagen haben, z.B.:

Gonsbachterrassen: Telefonanschluss
Was stimmt so nicht? Auf der von Dir verlinkten Seite steht, ich zitiere in Auszügen: "...Sie können gerne bei der Telekom anfragen, ob ein Anschluss an deren Netz möglich ist. Die Erfahrung anderer Bewohner der Gonsbachterrassen zeigt allerdings, dass die Telekom aus wirtschaftlichen Gründen kein Interesse an einem Netzanschluss in diesem Gebiet hat. Das ist eine unternehmerische Entscheidung der Deutschen Telekom AG, auf die wir leider keinen Einfluss nehmen können."


Das heißt im Klartext, die Telekom darf versorgen, wenn sie will, sie darf ihre Infrastruktur aufbauen, wenn sie will.
E.M. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2012, 06:30   #8 (permalink)
Talk-König
 
Benutzerbild von southkorea
 
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Beiträge: 6.488
AW: Wohnungswirtschaft sieht Markteintritt der Telekom kritisch

Und die KNB nicht oder was?? Wenn UM oder KDG, kein Intersse an dem jeweiligen Straßenzug haben, ist auch hier der Verbraucher der Jenige welcher das nachsehen hat.
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southkorea ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 18.06.2012, 17:09   #9 (permalink)
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Registriert seit: 01.2006
Beiträge: 112
AW: Wohnungswirtschaft sieht Markteintritt der Telekom kritisch

Zitat:
Zitat von southkorea Beitrag anzeigen
Und die KNB nicht oder was?? Wenn UM oder KDG, kein Intersse an dem jeweiligen Straßenzug haben, ist auch hier der Verbraucher der Jenige welcher das nachsehen hat.
Erst einmal ist nicht jeder KNB in jedem Bundesland "zugelassen". Dann gehört die Hausanlage, die NE 4, über die der KNB zum Kunden gelangen kann, dem Hauseigentümer. Der KNB kommt also nie einfach so zum Kunden, die Telekom schon. Du siehst also, die Ausgangslage ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht schon sehr unterschiedlich. Somit ist die Entscheidungslage bei der Erschließung von Ausbaugebieten eine andere. Außerdem kann selbst dem "zuständigen" KNB die Erschließung von Baugebieten vom Bauträger versagt werden.
Die Telekom hindert Niemand, ihren Infrastrukturauftrag zu erfüllen. So kann eine vermeintliche Benachteiligung durch staatliche Beauflagungen eben ganz schnell zu einem veritablen Wettbewerbsvorteil werden.
E.M. ist offline   Mit Zitat antworten
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