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Alt 03.02.2012, 15:41   #1 (permalink)
Moderator
 
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Erst warnen, dann strafen: Studie zu Modellen im Urheberrecht

Zwei Warnungen, dann eine Strafe - so sollen Verstöße gegen das Urheberrecht im Internet eingedämmt werden. Eine Studie des Wirtschaftsministeriums hält ein solches Vorgehen für möglich. Kritiker hingegen sprechen von einem "vollkommen unsinnigen" Modell.

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Alt 03.02.2012, 20:32   #2 (permalink)
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Benutzerbild von skykunde
 
Registriert seit: 06.2009
Beiträge: 2.987
AW: Erst warnen, dann strafen: Studie zu Modellen im Urheberrecht

Zitat:
Zitat von DF-Newsteam Beitrag anzeigen
Zwei Warnungen, dann eine Strafe
Nein, danke. So einen Mist brauchen wir nicht. Weg mit dem Urheberrechts-Müll. Das ist ein Relikt aus der Steinzeit des vorigen Jahrtausends!
Mario789 hat sich bedankt.
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EU-Austritt Dt's
skykunde ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.02.2012, 21:02   #3 (permalink)
Silber Member
 
Registriert seit: 12.2010
Ort: München
Beiträge: 749
AW: Erst warnen, dann strafen: Studie zu Modellen im Urheberrecht

Zitat:
Eine Studie des Wirtschaftsministeriums
Ohne Worte...

Zitat:
Neben der rechtlichen Bewertung wurden für die Studie auch die technischen Möglichkeiten geprüft. Dabei kamen die Verfasser zu dem Schluss, dass eine konkrete Rechtsverletzung mit einer eindeutigen Zuordnung zu einer bestimmten IP-Adresse nur für Peer-to-Peer-Netze nachzuweisen sei.
Unglaubliche Erkenntnis, warum nur beauftragt mich keiner mit einer solchen Studie, schätze ich könnte diese Erkenntnis für 1% der Kosten abliefern, wahrscheinlich auch noch fachlich fundierter?
Zitat:
Der Staatssekretär im Wirtschaftsministerium, Hans-Joachim Otto (FDP), begrüßte das Papier, das von der Forschungsstelle für Medienrecht an der Fachhochschule Köln erstellt wurde. Dies sei eine wertvolle Grundlage für die weitere Diskussion "in puncto Bekämpfung der Internetpiraterie". Auf der Basis dieser Erkenntnisse solle es noch im ersten Halbjahr zu einer Entscheidung kommen.
Hier wird's endgültig absurd, da sieht man mal wieder, was für offensichtlich uninformierte Geldverbrenner in diesem Land regelmäßig am Ruder sind.

Die Uninformiertheit werfe ich ihnen dabei gar nicht vor, aber die Tatsache, dass sie lieber die lukrativen Pöstchen unter ihnen an Parteimitglieder anstatt an Fachleute vergeben, aber dafür sauteure Studien in Auftrag geben.

Vollkommen triviale "Erkenntnisse" werden als "breaking news" verkauft, und für die "Entscheidung" wird dann nochmal 6 Monate Geld verbrannt.

Mahlzeit! Danke!
Hose und skykunde haben sich bedankt.
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Ich distanziere mich hiermit von jeglicher Werbung, die von den Forenbetreibern ohne meine Einverständnis in meinen Beitrag eingestellt wird!
flob ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 12:20   #4 (permalink)
KTP
Senior Member
 
Registriert seit: 11.2009
Ort: Wickerstedt/Thüringen
Beiträge: 157
AW: Erst warnen, dann strafen: Studie zu Modellen im Urheberrecht

Die letzten Urheberrechtsverletzer bei mir war ausgerechnet die VG Media !

KTP ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 14:10   #5 (permalink)
Wasserfall
 
Benutzerbild von »»-MiB-««
 
Registriert seit: 11.2005
Ort: - Die MACHT am Rhein ! - Leverkusen
Beiträge: 9.631
AW: Erst warnen, dann strafen: Studie zu Modellen im Urheberrecht

Zitat:
Zitat von DF-Newsteam Beitrag anzeigen
Zwei Warnungen, dann eine Strafe - so sollen Verstöße gegen das Urheberrecht im Internet eingedämmt werden. Eine Studie des Wirtschaftsministeriums hält ein solches Vorgehen für möglich. Kritiker hingegen sprechen von einem "vollkommen unsinnigen" Modell.

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Urheberschutz schön und gut , aber mittlerweile nimmt er perfide Formen an.

Bestes Beispiele sind die Youtube GEMA sperren die auf Seiten auftauchen die vom Interpreten persönlich auf seiner offiziellen Homepage verlinkt werden.
__________________
»»- HD+ und CI+ gefährden die digitale TV Zukunft von uns allen ! -««

»»- Für die sofortige Abschaltung von HD+ -««
»»-MiB-«« ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 14:18   #6 (permalink)
Senior Member
 
Registriert seit: 07.2007
Beiträge: 201
AW: Erst warnen, dann strafen: Studie zu Modellen im Urheberrecht

Das Thema Urheberrecht ist mit nichten ein Relikt aus vergangenen Zeit. Es hat Bestand und wird es auch in Zukunft haben. Alles andere wäre ein Frechheit für den Urheber. Wenn ich ein Film oder ein Musikstück produziere, Zeit, Geld und andere Mittel aufwende, ist es doch nur legitim, wenn ich es wieder vergütet bekomme. Oder arbeitet ihr alle umsonst? Und für viele scheint es schlicht eine Frechheit zu sein, Geld zu verdienen. Unglaublich.
Worringer, hui Wäller and se7en haben sich bedankt.
t-low75 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 14:58   #7 (permalink)
Senior Member
 
Registriert seit: 06.2006
Beiträge: 172
AW: Erst warnen, dann strafen: Studie zu Modellen im Urheberrecht

Zitat:
Zitat von t-low75 Beitrag anzeigen
Das Thema Urheberrecht ist mit nichten ein Relikt aus vergangenen Zeit. Es hat Bestand und wird es auch in Zukunft haben. Alles andere wäre ein Frechheit für den Urheber. Wenn ich ein Film oder ein Musikstück produziere, Zeit, Geld und andere Mittel aufwende, ist es doch nur legitim, wenn ich es wieder vergütet bekomme. Oder arbeitet ihr alle umsonst? Und für viele scheint es schlicht eine Frechheit zu sein, Geld zu verdienen. Unglaublich.
Das sehe ich anders. Ich werde für mein geistiges Eigentum schon seit Jahren von der Content-Mafia und ihren Handlagern abgezockt.

Beispiel: als ich Ende der 80 J. meine Diplomarbeit kopieren mußte, gingen pro Seite 2 Pf. an Nena.

Wenn ich heute meine eigenen Bilder und Filme (mein geistiges Eigentum) auf Rohlinge brenne, wer kassiert da durch die diversen Abgaben auf alles mögliche?

Ich bestimmt nicht.
fernsehopa hat sich bedankt.
Solaris5 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 15:05   #8 (permalink)
Silber Member
 
Benutzerbild von se7en
 
Registriert seit: 08.2008
Beiträge: 833
AW: Erst warnen, dann strafen: Studie zu Modellen im Urheberrecht

Och Solaris5... Das ist ein dummer Vergleich! Die GEMA ist ein Sauladen und Änderungen im Urheberrecht und deren Anwendung sind dringend notwendig, da wird Dir hier jeder zustimmen.

ABER so wie es in dem zitierten Post steht MUSS es Regeln und Verdienstmöglichkeiten für Urheber jeglichen Genres geben! Sogar Wikipedia muss Geld verdienen, die tun das eben durch Spenden... erst nachdenken bitte.
Worringer hat sich bedankt.
se7en ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 15:06   #9 (permalink)
Senior Member
 
Registriert seit: 07.2007
Beiträge: 201
AW: Erst warnen, dann strafen: Studie zu Modellen im Urheberrecht

Zitat:
Zitat von Solaris5 Beitrag anzeigen
Das sehe ich anders. Ich werde für mein geistiges Eigentum schon seit Jahren von der Content-Mafia und ihren Handlagern abgezockt.

Beispiel: als ich Ende der 80 J. meine Diplomarbeit kopieren mußte, gingen pro Seite 2 Pf. an Nena.

Wenn ich heute meine eigenen Bilder und Filme (mein geistiges Eigentum) auf Rohlinge brenne, wer kassiert da durch die diversen Abgaben auf alles mögliche?

Ich bestimmt nicht.
Du vergleichst ernsthaft deine privaten Urlaubsvideos mit Hollywood-Filmen? Was kostet ein Rohling im Durchschnitt? 50 Cent für ne DVD? Also reden von Abgaben im Centbereich, den man wohl verschmerzen kann. Und das rechtfertigt jetzt, sämtlich Machwerke künstlerischer Natur vom Urheberrecht freizugeben, damit jeder damit tun und lassen kann, was er will? Prima Vorschlag.
t-low75 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 15:22   #10 (permalink)
Senior Member
 
Registriert seit: 06.2006
Beiträge: 172
AW: Erst warnen, dann strafen: Studie zu Modellen im Urheberrecht

Bei mir sind es ein paar Cent, bei dir sind es ein paar Cent und bei Millionen Anderen auch. Da kommen zig-Millionen-Beträge zusammen, die denen für nichts in den Rachen geworfen werden. Jedenfalls nicht für deren geistiges Eigentum.

Ich vermute mal, dass hier mehr Mios. reinkommen, als durch den angeblichen Verlust durch Raubkopien.
fernsehopa hat sich bedankt.
Solaris5 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 15:27   #11 (permalink)
Platin Member
 
Registriert seit: 07.2003
Ort: Berlin
Beiträge: 2.887
AW: Erst warnen, dann strafen: Studie zu Modellen im Urheberrecht

Zitat:
Zitat von Solaris5 Beitrag anzeigen
Bei mir sind es ein paar Cent, bei dir sind es ein paar Cent und bei Millionen Anderen auch. Da kommen zig-Millionen-Beträge zusammen, die denen für nichts in den Rachen geworfen werden. Jedenfalls nicht für deren geistiges Eigentum.
Wer sind denn all jene, die diese vermeintlichen Millionen in den Rachen geworfen bekommen?

Für mich klingt hier einfach nur an, dass einige glauben, ihnen stünde alles kostenfrei zu.
dittsche hat sich bedankt.
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Nein, ich werbe hier nicht.
Monte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 15:27   #12 (permalink)
Silber Member
 
Benutzerbild von se7en
 
Registriert seit: 08.2008
Beiträge: 833
AW: Erst warnen, dann strafen: Studie zu Modellen im Urheberrecht

Solche Dinge (Centbeträge für Drucker, Kopierer, Rohlinge usw) gehören ja auch abgeschafft.

Doch die Downloader die sich oft als Opfer sehen (man kanns ja nicht kaufen z.B.) müssen Regeln bekommen und einhalten Punkt aus Ende.
t-low75 hat sich bedankt.
se7en ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 15:28   #13 (permalink)
Platin Member
 
Registriert seit: 07.2003
Ort: Berlin
Beiträge: 2.887
AW: Erst warnen, dann strafen: Studie zu Modellen im Urheberrecht

Zitat:
Zitat von se7en Beitrag anzeigen
Solche Dinge (Centbeträge für Drucker, Kopierer, Rohlinge usw) gehören ja auch abgeschafft.
Warum?
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Nein, ich werbe hier nicht.
Monte ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 15:29   #14 (permalink)
Platin Member
 
Benutzerbild von brixmaster
 
Registriert seit: 05.2005
Ort: City 17
Beiträge: 2.491
AW: Erst warnen, dann strafen: Studie zu Modellen im Urheberrecht

Wie ist es heute ?
Jemand nutzt Tauschbörsen und dadurch das er durch das Runterladen gleichzeitig die Datei zur
Verfügung stellt bekommt Abmahnpost vom Anwalt,da dieser die IP Adresse leicht herausfinden kann.

Der Abgemahnte darf dann mitunter mehrere tausende €ros zahlen,was bis hin an die Existenz gehen kann.

Durch das Warnmodell würde der Downloader in Tauschbörsen erst einmal eine Warnung vom Provider bekommen
und der Anwalt könnte keine Abmahnung schreiben,da die Daten erst nach mehreren Verstößen weitergegeben werden.

Erst wenn der Nutzer 2 mal gegen Verstößt könnte er Bestraft werden.
Das ist im Sinne des Nutzers und gegen das Gebahren der Anwälte.
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Wer HD Plus hat, hat sie nicht mehr alle!

2013 weniger Grundrechte - dank Rundfunkzwangsabgabe
brixmaster ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.02.2012, 15:36   #15 (permalink)
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Registriert seit: 07.2007
Beiträge: 201
AW: Erst warnen, dann strafen: Studie zu Modellen im Urheberrecht

Zitat:
Zitat von Solaris5 Beitrag anzeigen
Bei mir sind es ein paar Cent, bei dir sind es ein paar Cent und bei Millionen Anderen auch. Da kommen zig-Millionen-Beträge zusammen, die denen für nichts in den Rachen geworfen werden. Jedenfalls nicht für deren geistiges Eigentum.

Ich vermute mal, dass hier mehr Mios. reinkommen, als durch den angeblichen Verlust durch Raubkopien.
Wer kassiert denn diese Cent-Zwangsabgaben? Die GEMA. Was macht die GEMA damit? Finanziert sich damit ein schönes Leben? Wohl eher nicht. Wie die GEMA strukturiert ist und in welcher Art und Weise agiert wird (Youtube) sei jetzt mal dahingestellt, ist auch nicht das Thema. Es hat ja auch schon seinen triftigen Grund, warum die GEMA eine Gebühr auf Rohlinge erhebt. Genau wie bei Institutionen wie Megaupload werden ja NUR lediglich private Daten, die frei von Urheberrechten Dritter sind, dort gespeichert. Ja... wenn das so ist, werden die Mayas wohl doch recht haben
t-low75 ist offline   Mit Zitat antworten
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