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Alt 09.11.2011, 16:20   #1 (permalink)
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Linux...

openSUSE.org
Ich lass den Aldi PC Kunden ihr Windows das ja kostenlos dabei ist.
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Alt 09.11.2011, 20:08   #2 (permalink)
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Linux ist trotz fast Bedienung wie Windows für den Endanwender ohne
Bastelambitionen weniger geeignet. Auch wenn sich bezüglich Installation und Interface vieles extrem gebessert hatte.
(Bei ersten Version da ging es bezüglich Installation noch über das cli und das war nur für den Crack zielführend.

Zu Windows 8 wäre zu sagen,wenn die eine Startmenü hinbekommen würden
das daß klassiche Startmenü mit integriert,wäre viel gewonnen.

Aber diese Radikale Variante mit dem Hin und Her ist regelrecht abstoßend.
Zumal diese Metro Buttons kaum konfigurierbar bezüglich Größe und Farbe sind.
__________________
Wer HD Stuss hat, hat sie nicht mehr alle!

->
WE
RTLOS<-
brixmaster ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.11.2011, 08:28   #3 (permalink)
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Zitat:
Zitat von brixmaster Beitrag anzeigen
Linux ist trotz fast Bedienung wie Windows für den Endanwender ohne Bastelambitionen weniger geeignet. Auch wenn sich bezüglich Installation und Interface vieles extrem gebessert hatte.
Es gibt seit mehreren Jahren wirklich brauchbare Distributionen, die letztlich alles abdecken, was ein "Normaluser" so braucht. Vor dem Hintergrund muss man ehrlicherweise sagen, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist.
Die Probleme sind aber größtenteils ausgemacht. Ein Beispiel: Ich hab 'nen HTPC mit Ubuntu als Basis.
Vor ein paar Monaten kam ein großes Ubuntu-Update. Von Windows bin ich gewohnt, dass man sowas einfach installieren kann. Ja, denkste: Mit dem Update kam u.a. diese neue GUI. Und am Ende lief fast gar nichts mehr, die HTPC-Software XBMC war zerschossen und ich hatte aufgrund meiner begrenzten Linux-Kenntnisse eine Neuinstallation gewonnen. Seit dem lasse ich das mit den Updates. Dieser ganze Mist mit den Paketabhängigkeiten ist für einen Normaluser schlicht ein Albtraum.

Zitat:
Zitat von Musikfan Beitrag anzeigen
ich auch, und nicht zu vergessen, die vielen Bluescreens, die man hatte.
... die aber i.d.R. an schlechten Treibern hingen. Mit Abstürzen hatte ich damals eigentlich überhaupt keine Probleme. Nur meinen Scanner konnte ich auf den Müll werfen.
Zitat:
Zitat von Musikfan Beitrag anzeigen
Allerdings, mein DOS-Programm läuft heute noch sehr gut auf XP-Pro.
Und da hilft heute zur Not ja auch "DOS Box".
__________________
Um Missverständnissen vorzubeugen, bitte diesen Beitrag nicht interpretieren und im jeweiligen Kontext betrachten. Im Zweifelsfall bitte nachfragen.
Gag Halfrunt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.11.2011, 12:43   #4 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Gag Halfrunt Beitrag anzeigen
Es gibt seit mehreren Jahren wirklich brauchbare Distributionen, die letztlich alles abdecken, was ein "Normaluser" so braucht. Vor dem Hintergrund muss man ehrlicherweise sagen, dass Linux auf dem Desktop gescheitert ist.
Die Probleme sind aber größtenteils ausgemacht. Ein Beispiel: Ich hab 'nen HTPC mit Ubuntu als Basis.
Vor ein paar Monaten kam ein großes Ubuntu-Update. Von Windows bin ich gewohnt, dass man sowas einfach installieren kann. Ja, denkste: Mit dem Update kam u.a. diese neue GUI. Und am Ende lief fast gar nichts mehr, die HTPC-Software XBMC war zerschossen und ich hatte aufgrund meiner begrenzten Linux-Kenntnisse eine Neuinstallation gewonnen. Seit dem lasse ich das mit den Updates. Dieser ganze Mist mit den Paketabhängigkeiten ist für einen Normaluser schlicht ein Albtraum.
Dafür gibt es bei Suse seit Jahren die Repositorys wie Suse selbst und z.B. PackMan :: Startseite
Gibt es das unter Ubuntu nicht?
camaro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.11.2011, 22:05   #5 (permalink)
Wasserfall
 
Benutzerbild von Holladriho
 
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Zitat:
Zitat von camaro Beitrag anzeigen
Dafür gibt es bei Suse seit Jahren die Repositorys wie Suse selbst und z.B. PackMan :: Startseite
Gibt es das unter Ubuntu nicht?
Kommt darauf an wie er updatet. In der Konsole nimmt man unter Ubuntu den apt-get Befehl und die Parameter update danach upgrade (sudo apt-get update danach sudo apt-get upgrade). Einiges läuft dann sehr schnell durch. Und wenn man upgradet werden einen die Pakete genannt, mehr nicht. Zumindest nicht vollkommen nachvollziehbar die Abhängigkeiten.

Unter Zuhilfenahme des Paketmangers Synaptic werden zu den ladenden Paketen die Änderungen durch ein Pop up angezeigt. Allerdings ist das nicht immer alles sofort nachvollziehbar. Diverse Pfade sollte man halt checken. Mit Rechtsklick und dann auf Eigenschaften bekommt man aber alle Infos (Allgemein, Abhängigkeiten, installierte Dateien, Version, Beschreibung)

Ich würde aber jemanden wenn er neu Ubuntu nutzt ein kleines Programm namens Ubuntu Tweak empfehlen. Das erleichtert einiges. Vor allem wenn man sich der Univers Pakete bedient, wegens der Eintragungen in den Paketquellen.
Ist aber auch sehr umfangreich, aber nicht all zu kompliziert.

Ach so sorry, hier ist ja Windows 8 dran. Bin schon weg.
Holladriho ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2011, 10:31   #6 (permalink)
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Zitat:
Zitat von camaro Beitrag anzeigen
Dafür gibt es bei Suse seit Jahren die Repositorys wie Suse selbst und z.B. PackMan :: Startseite
Gibt es das unter Ubuntu nicht?
Zitat:
Zitat von LHB Beitrag anzeigen
das kapieren die windows-user einfach nicht und meckern deswegen über linux. dabei sind die paketmanager so schön praktisch. besser kann man garnicht installieren.
Ich muss da nichts "kapieren": Ich habe über die in Ubuntu integrierte Update-Funktion eine Aktualisierung vorgenommen. Danach funktionierte XBMC nicht mehr.

Natürlich bekommt man das irgendwie hin. Aber das hat eben nichts mehr mit einer benutzerfreundlichen GUI zu tun, wie ich und jeder andere Endanwender sie im Jahre 2011 erwarten. Auf den Linux-Desktop-Versionen wird man leider nach wie vor immer wieder in die computerhistorische Steinzeit katapultiert, sobald man ein bisserl mehr macht, als nur die vorinstallierten Sachen zu nutzen.
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Alt 14.11.2011, 13:54   #7 (permalink)
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Also ich nutze schon mehr als das vorinstallierte.
Auch experimentiere ich und habe das System schon zerschossen weil ich irrtümlich was deinstalliert hatte was wohl zum System gehört hat.
Ich gehe auch ziemlich leichtsinnig vor weil ich weiß das es nur wenige Minuten dauert und alles ist wieder wie neu.
In deinem Fall hat wohl ein Paketbauer Mist gebaut?
Mir ist das jedenfalls bei einfachen Updates noch nie passiert.
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Alt 14.11.2011, 14:03   #8 (permalink)
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Es ist letztlich egal, wer Mist gebaut hat. Es zeigt nur sehr deutlich, wie fragil das System aufgebaut ist. Das ist für den Consumer-Markt einfach unbrauchbar.

Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich das letzte Mal unter Windows irgendwelche Probleme mit falschen Versionen von Programmbibliotheken hatte. In der Ära vor dem NT-Kern ist das schon mal passiert, dass man irgendwas installiert hat, was irgendwelche älteren Libraries drübergebügelt hat -- schon lief was anderes nicht mehr. Aber das ist lange, lange her.
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Geändert von Gag Halfrunt (14.11.2011 um 14:14 Uhr)
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Alt 14.11.2011, 14:43   #9 (permalink)
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Es macht einen Unterschied, ob man dem System unter den Rock gucken kann oder dazu unfreiwillig immer wieder gezwungen wird, weil bestimmte Aufgaben nicht anders zu realisieren sind.

Und genau das ist es eben, was Linux auf dem Desktop für den Massenmarkt unbrauchbar macht. Es enttäuscht mich, dass es nach so langer Zeit immer noch so ist. Es ist doch ein schlechter Scherz, dass man im Jahre 2011 noch den Texteditor bemühen und die hdparam per Hand anpassen muss, um die Zeit einstellen zu können, wann sich die Festplatten schlafen legen sollen.
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Geändert von Gag Halfrunt (14.11.2011 um 14:46 Uhr)
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Alt 14.11.2011, 14:47   #10 (permalink)
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@Gag.
Und bei mir lief Windows nie rund im Gegenteil zu Linux.
Und?
Bin ich jetzt ein Linux Experte?
Als einfacher Anwender verlasse ich mich auf Suse und Packman.
Was soll ich auch anderes machen?
Und da ist noch nie was schief gegangen bei mir.
Meinen Scanner musste ich auch noch nicht wegen einer neuen Version entsorgen.
Statt dessen habe ich vor Monaten XP entsorgt weil mich wegen eines angeblichen Hackerangriffs meinerseits Netcologne 2x gesperrt als in nur mal XP hochgefahren hatte.
Das war der Tropfen der das Fass zum überlaufen gebracht hat.
Halten wir fest: du kannst nicht mit Linux umgehen und ich nicht mit Windows.
Aber ich käme nie auf die Idee zu behaupten das deswegen Windows "für den Consumer-Markt einfach unbrauchbar" ist.
Was meinst du was ich schon für "Experten" vor ihren Windows PC hab sitzen sehen.
Sollte ich wegen denen auch auf Windows Rückschlüsse ziehen?
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Alt 14.11.2011, 14:56   #11 (permalink)
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Zitat:
Zitat von camaro Beitrag anzeigen
Halten wir fest: du kannst nicht mit Linux umgehen und ich nicht mit Windows.
Nun, umgehen mit Linux kann ich schon. Ich hab nur keine Lust und keine Zeit, alles zu Fuß zu frickeln, so wie man das vor 10 Jahren machen musste. Ich bin aus diesem Alter einfach heraus, dass ich mich Stunden um Stunden begeistert vor 'nen schwazen Bildschirm mit blinkendem Cursor setze.

Bei meinem HTPC nehme ich das billigend in Kauf, aber es nervt, wenn man jedesmal wieder auf die Konsole und irgendwelche Confs anpassen muss. Dafür läuft die Kiste stabil, wenn sie einmal eingerichtet ist. Ubuntu-Updates schenke ich mir mittlerweile -- never change a running system!

Welche Probleme du mit Windows hast, kann ich nicht beurteilen. Genausowenig, ob du befähigt bist, mit diesem System umzugehen.

Zitat:
Zitat von camaro Beitrag anzeigen
Aber ich käme nie auf die Idee zu behaupten das deswegen Windows "für den Consumer-Markt einfach unbrauchbar" ist.
Das wäre ja auch reichlich dumm, denn die Fakten sprechen dagegen.

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Geändert von Gag Halfrunt (14.11.2011 um 15:00 Uhr)
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Alt 14.11.2011, 15:25   #12 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Gag Halfrunt Beitrag anzeigen
Es macht einen Unterschied, ob man dem System unter den Rock gucken kann oder dazu unfreiwillig immer wieder gezwungen wird, weil bestimmte Aufgaben nicht anders zu realisieren sind.

Und genau das ist es eben, was Linux auf dem Desktop für den Massenmarkt unbrauchbar macht. Es enttäuscht mich, dass es nach so langer Zeit immer noch so ist. Es ist doch ein schlechter Scherz, dass man im Jahre 2011 noch den Texteditor bemühen und die hdparam per Hand anpassen muss, um die Zeit einstellen zu können, wann sich die Festplatten schlafen legen sollen.
Nun, das Linux dauernd auf die Festplatte zugreift und man Linux deshalb erst dazu "zwingen" muss sie in Ruhe zu lassen ist bekannt.
Mich interessiert da aber ein anderer Aspekt.
Zitat:
In Arbeitsplatzrechnern zum Einsatz kommende Festplatten sind oft nicht dafür ausgelegt, regelmäßig anzuhalten und anzulaufen, wodurch ihre Lebensdauer verkürzt werden kann. Die gleiche Gefahr besteht auch bei Laptop-Festplatten, wenn auch nicht im selben Ausmaß.
Habe ich da was gespart wenn ich ein wenig Strom spare aber die Festplatten nicht so lange halten?
Zitat:
Zitat von Gag Halfrunt Beitrag anzeigen
Nun, umgehen mit Linux kann ich schon. Ich hab nur keine Lust und keine Zeit, alles zu Fuß zu frickeln, so wie man das vor 10 Jahren machen musste. Ich bin aus diesem Alter einfach heraus, dass ich mich Stunden um Stunden begeistert vor 'nen schwazen Bildschirm mit blinkendem Cursor setze.

Bei meinem HTPC nehme ich das billigend in Kauf, aber es nervt, wenn man jedesmal wieder auf die Konsole und irgendwelche Confs anpassen muss.
Ja da hast du Recht, vor 10 Jahren musste man das.
Wenn was nicht ging habe ich mir Hilfe im Netz gesucht und den Befehl in die Konsole kopiert.
Mit Frickeln war da nicht viel auch wenn es genervt hat.
Lang ist es her.
Wieso du das heute musst weiß ich nicht, kenne Ubuntu nicht.

Zitat:
Zitat von Gag Halfrunt Beitrag anzeigen
Das wäre ja auch reichlich dumm, denn die Fakten sprechen dagegen.

Nun, das Win bei jeden Aldi PC "kostenlos" dabei ist, wie die Leute denken, heißt noch lange nicht das es besser geeignet ist.
Vor allen nicht wenn ich sehe wie hilflos viele davor sitzen.
camaro ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2011, 15:40   #13 (permalink)
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Zitat:
Zitat von camaro Beitrag anzeigen
Nun, das Linux dauernd auf die Festplatte zugreift und man Linux deshalb erst dazu "zwingen" muss sie in Ruhe zu lassen ist bekannt.
Mich interessiert da aber ein anderer Aspekt.

Habe ich da was gespart wenn ich ein wenig Strom spare aber die Festplatten nicht so lange halten?
Wenn ich eine oder mehrere Daten-Festplatten habe, auf die nur sporadisch zugegriffen wird, dann lohnt sich das, bei Notebooks ohnehin.
Des weiteren hat das o.g. nichts damit zu tun, dass man Linux dazu "zwingen" muss, die Platte in Ruhe zu lassen. In der populären Ubuntu-UI gibt es schlicht nirgendwo eine Einstellmöglichkeit der Idle-Time, die in der hdparam hinterlegt ist.

Und ob es nun sinnvoll ist oder nicht, sei mal dahin gestellt. In anderen Systemen ist es seit Jahren Standard, dass man irgendwo das Energiesparverhalten beeinflussen kann. Sogar bei meiner D-Box mit Linux (!) kann ich das bequem übers Menü machen. Warum dann nicht unter Ubuntu unter Gnome?
Die Oberfläche ist echt schick, aber wenn man sich mal etwas genauer damit beschäftigt, dann entspricht der Funktionsumfang in etwa Windows 95 -- mehr nicht.

Zitat:
Zitat von camaro Beitrag anzeigen
Nun, das Win bei jeden Aldi PC "kostenlos" dabei ist, wie die Leute denken, heißt noch lange nicht das es besser geeignet ist.
Tja, ist doch verrückt: Da könnte Aldi doch seine Wettbewerber noch weiter im Preis unterbieten, wenn sie auf die teure Windows-Lizenz verzichten würden. Irgendeine Idee, warum sie sich diese Chance entgehen lassen?

Meines Wissens hat das ja schon mal der eine oder andere Discounter ausprobiert.
Zitat:
Zitat von camaro Beitrag anzeigen
Vor allen nicht wenn ich sehe wie hilflos viele davor sitzen.
Ach, und du meinst mit Linux wären sie weniger hilflos? Was meinst du, wie jemand reagiert, der bereits an 'ner simplen Fehlermeldung zum Wegklicken verzweifelt, wenn sein Rechner beim starten nur noch einen Haufen Fehlermeldungen auf der Textkonsole ausspuckt, einen mit dem Terminal-Prompt begrüßt und nicht einmal die Maus geht?
__________________
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Gag Halfrunt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.11.2011, 15:57   #14 (permalink)
Lexikon
 
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Zitat:
Zitat von LHB Beitrag anzeigen
das kapieren die windows-user einfach nicht und meckern deswegen über linux. dabei sind die paketmanager so schön praktisch. besser kann man garnicht installieren.
Oh, die sind eine Katastrophe. Gut Idee, wieder mal katastrophal umgesetzt. Praktisch jedes Open-Source-Projekt wird auf kurze Zeit zu Tode entwickelt. Aktuell ist doch Firefox völlig unbrauchbar geworden.

Aber zurück zu dem Paketmanagern und deren Abhängigkeiten. Will man die KDE Games entfernen, weil man die nicht braucht, sagt der Paketmanager, dass durch das Entfernen auch der Linux-Kernel rausfliegt. Und auf dem System sind lauter Müllpakete installiert, die man niemals braucht und die man niemals los wird. Ein kompaktes Linux-System mit nur dem nötigsten ist genauso Utopie, wie unter Windows. Außer man macht seine eigene Distribution, aber dazu reichen die Stunden pro Tag nicht.

Hunderte von Mediaplayern, tausende von Libraries. Benötigt: Nie. Entfernen: Unmöglich via Paketmanager. Ob Debian, Fedora, Ubuntu.

Und wenn man Pakete selbst baut, geht die Developer-Katastrophe los. gcc, autoconf, automake. Jedes dämliche Paket braucht seine spezielle Version. Da muss man 20 gcc-Compiler installieren, weil der nicht mit 4.2 kann, und der andere nicht mit 4.3 und der nächste nur mit 3.x und und und. Von all der Katastrophe mit autoconf und automake und deren inkompatible Versionen zueinander gar nicht zu sprechen. Schon allein die Patch-Liste der Distributionen, um die Pakete für die eigene Distri zu kompilieren, ist meilenlang. Überall muss in der Source gepatch, gehakt und modifiziert werden. Nicht selten schalten Patches dabei die Randomizer von OpenSSL ab und schwupps kann man Keys erraten.

Das ist Linux in der Realität.

---

http://www.debian.org/security/2008/dsa-1571

Und wieviele Pakete benutzen zudem OpenSSL als static lib? Open Source funktioniert einfach nicht, wenn niemand miteinander zusammenarbeiten möchte und jeder seinen eigenen Brei kockt und alle sich wie im Kindergarten benehmen.
__________________
Ausgelöscht - wir gehören nicht mehr zur Familie :p

Geändert von hopper (14.11.2011 um 16:01 Uhr)
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Alt 14.11.2011, 16:37   #15 (permalink)
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Zitat:
Zitat von Gag Halfrunt Beitrag anzeigen
Wenn ich eine oder mehrere Daten-Festplatten habe, auf die nur sporadisch zugegriffen wird, dann lohnt sich das, bei Notebooks ohnehin.
Des weiteren hat das o.g. nichts damit zu tun, dass man Linux dazu "zwingen" muss, die Platte in Ruhe zu lassen. In der populären Ubuntu-UI gibt es schlicht nirgendwo eine Einstellmöglichkeit der Idle-Time, die in der hdparam hinterlegt ist.

Und ob es nun sinnvoll ist oder nicht, sei mal dahin gestellt. In anderen Systemen ist es seit Jahren Standard, dass man irgendwo das Energiesparverhalten beeinflussen kann. Sogar bei meiner D-Box mit Linux (!) kann ich das bequem übers Menü machen. Warum dann nicht unter Ubuntu unter Gnome?
Die Oberfläche ist echt schick, aber wenn man sich mal etwas genauer damit beschäftigt, dann entspricht der Funktionsumfang in etwa Windows 95 -- mehr nicht.
Warum gibst du dich denn mit Ubuntu ab wenn du so unzufrieden bist und es dich stört mal was in die Konsole zu tippen?
Wenn ich mir allerdings das was du schreibst so durchlese kommt es mir so vor als ob du entweder Linux wirklich vor 10 Jahren das letzte mal benutzt oder das was du bemängelst aufgeschnappt hast.
Ich gebe mich doch auch nicht mehr mit XP ab weil ich nur schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Ich denke du bist von Beruf "Software Tippse"?
Die ich kenne, die in dem Beruf arbeiten, benutzen am liebsten die Konsole.
Bei meinem Receiver funktioniert das Abschalten der Festplatte auch nur über sata, nicht über usb.
Aber da ich die eh nur selten brauche nehme is sie eh die ganze Zeit komplett von Netz.
Auch wenn das Netzteil nicht viel braucht, warum soll es immer unter Strom stehen?
Braucht der Receiver wegen sata auch nicht bei jeden Einschalten die Festplatte Starten und checken.
Zitat:
Zitat von Gag Halfrunt Beitrag anzeigen
Tja, ist doch verrückt: Da könnte Aldi doch seine Wettbewerber noch weiter im Preis unterbieten, wenn sie auf die teure Windows-Lizenz verzichten würden. Irgendeine Idee, warum sie sich diese Chance entgehen lassen?
Weil die meisten irgend welche Spiele spielen wollen die es nur unter Windows gibt denke ich.
Könnte man sich die Lizenz nicht auch so sparen in dem man das Windows nimmt das man auf dem alten Rechner hatte anstatt jedes mal ein neues zu kaufen?
Viele sind doch mit XP immer noch zufrieden.
Zitat:
Zitat von Gag Halfrunt Beitrag anzeigen
Ach, und du meinst mit Linux wären sie weniger hilflos? Was meinst du, wie jemand reagiert, der bereits an 'ner simplen Fehlermeldung zum Wegklicken verzweifelt, wenn sein Rechner beim starten nur noch einen Haufen Fehlermeldungen auf der Textkonsole ausspuckt, einen mit dem Terminal-Prompt begrüßt und nicht einmal die Maus geht?
Is mir bis jetzt nur passiert wenn ich, wie gesagt, Mist gebaut und was wichtiges gelöscht habe.
Und?
DVD rein und in paar Minuten ist alles wieder wie neu.
Wie gesagt: ich bin auch nur ein einfacher Nutzer der eigentlich nicht weiß was er macht und sich deshalb von der Oberfläche an die Hand nehmen lässt.
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