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Alt 19.01.2012, 15:59   #1 (permalink)
Silber Member
 
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Deutschlandradio - Ende der Mittel- und Langwelle

An alle die die Deutschlandradio Kultur und den Deutschlandfunk über Mittel- oder Langwelle hören: Die KEF hat beschlossen, dass das Deutschlandradio die Mittel-und Langwellenaustrahlung schnellstmöglich einstellen soll. Somit gibt es wieder weniger deutsche Sender über Mittelwelle und keine mehr über Langwelle. Die KEF hat ebenfalls beschlossen, dass die Mittelwellenausstrahlung der ARD Anstalten, die ihre Mittelwellensender noch nicht abgeschaltet haben spätestens zum 31. Dezember 2014 beendet werden soll. Dazu gehören WDR,NDR,BR,MDR und SR.
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Grüße aus Esslingen

Geändert von Radiohörer (19.01.2012 um 16:06 Uhr)
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Alt 19.01.2012, 16:18   #2 (permalink)
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AW: Deutschlandradio - Ende der Mittel- und Langwelle

Darüber habe ich mich im SWR Thread ja schon aufgeregt. Damit hat sich dann der Empfang deutscher Programme außerhalb von Deutschland wohl erledigt. Die Kurzwelle auf 6190 ist für den Empfang im Ausland auch nur ein schlechter Scherz und wird dann wohl direkt mit abgeschaltet. Die 153 kann man am Abend in halb Europa empfangen.
Die Frequenzen greifen dann andere Länder ab, wo diese Frequenzbereiche noch gefragt sind. Bestes Beispiel ist die 6075 der Deutschen Welle, die hat sich Radio Vatikan geschnappt...

Edit: Was ist eigentlich aus der Digitalisierung der Mittelwelle geworden? Der WDR z.B. hat seinen DRM Test zum Jahresende auch beendet.
Radiohörer hat sich bedankt.
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Geändert von baronvont (19.01.2012 um 16:25 Uhr)
baronvont ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2012, 17:14   #3 (permalink)
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Ausrufezeichen AW: Deutschlandradio - Ende der Mittel- und Langwelle

Zitat:
Zitat von baronvont Beitrag anzeigen
Was ist eigentlich aus der Digitalisierung der Mittelwelle geworden? Der WDR z.B. hat seinen DRM Test zum Jahresende auch beendet.
DRM dümpelt so vor sich hin und konnte keinen Blumentopf gewinnen. Das ist wie mit DABminus. Wenn man sich nicht 2010 auf den Bundes-Mux geeinigt hätte, wäre DAB heute auch nur noch eine Fußnote in der Rundfunkgeschichte.
Gruß
Reinhold
Doc1 hat sich bedankt.
Reinhold Heeg ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.01.2012, 19:25   #4 (permalink)
Silber Member
 
Registriert seit: 01.2011
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Beiträge: 746
AW: Deutschlandradio - Ende der Mittel- und Langwelle

Zitat:
Zitat von baronvont Beitrag anzeigen
Darüber habe ich mich im SWR Thread ja schon aufgeregt. Damit hat sich dann der Empfang deutscher Programme außerhalb von Deutschland wohl erledigt. Die Kurzwelle auf 6190 ist für den Empfang im Ausland auch nur ein schlechter Scherz und wird dann wohl direkt mit abgeschaltet. Die 153 kann man am Abend in halb Europa empfangen.
Die Frequenzen greifen dann andere Länder ab, wo diese Frequenzbereiche noch gefragt sind. Bestes Beispiel ist die 6075 der Deutschen Welle, die hat sich Radio Vatikan geschnappt...

Edit: Was ist eigentlich aus der Digitalisierung der Mittelwelle geworden? Der WDR z.B. hat seinen DRM Test zum Jahresende auch beendet.
DRM hatte zu viele Tücken und deshalb hat man beschlossen, DRM gleich mit der analogen Mittelwelle abzuschalten.
baronvont hat sich bedankt.
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Alt 07.02.2012, 00:13   #5 (permalink)
Talk-König
 
Benutzerbild von robiH
 
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Ort: Frankfurt
Beiträge: 5.904
AW: Deutschlandradio - Ende der Mittel- und Langwelle

Wie soll denn der KEF zufolge dieser Frequenzbereich in Zukunft bewirtschaftet werden?
robiH ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2012, 17:59   #6 (permalink)
Wasserfall
 
Registriert seit: 07.2004
Beiträge: 7.608
AW: Deutschlandradio - Ende der Mittel- und Langwelle

Weshalb sollte die KEF solche Angelegenheiten entscheiden wie Frequenzbereiche genutzt werden?

Die KEF entscheidet für was die Rundfunkgebühren bei den ÖR verwendet werden; das hat mit der Nutzung von Funkfrequenzen allerdings nur sehr indirekt was zu tun.

Wer weiß. Vielleicht werden die Lang- und Mittelwellenbänder irgendwann mal für den Amateurfunk (oder sonstige Sprechfunkverbindungen, z.B. für die Schifffahrt) freigegeben.
Einige Frequenzbereiche des Amateurfunks werden mittlerweile auch von anderen Funkdiensten genutzt.
Lang- und Mittelwelle sind ohnehin keine optimalen Funkfrequenzen für Rundfunk, dafür ist die Ausbreitung der Funkwellen in diesem Bereich zu stark von Tages- und Jahreszeit abhängig.
TV_WW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2012, 19:33   #7 (permalink)
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Registriert seit: 10.2005
Beiträge: 269
AW: Deutschlandradio - Ende der Mittel- und Langwelle

Zitat:
Zitat von TV_WW Beitrag anzeigen
...
Wer weiß. Vielleicht werden die Lang- und Mittelwellenbänder irgendwann mal für den Amateurfunk (oder sonstige Sprechfunkverbindungen, z.B. für die Schifffahrt) freigegeben....
Bzgl. LW ist dies ja für Amateurfunkzwecke schon der Fall. Daneben gibt auf der Langwelle noch genügend Anwender, Zeitzeichensender, Navigationssender, Rundfunksteuersender z.Bsp. DCF39 und und und. Einfach mal mit einer guten Antenne und Empfänger auf SSB durch die Langwelle gehen und es fallen einen die Ohren ab. Da ist noch lange nicht Ruhe auf der alten Langwelle.
beasty81 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2012, 21:38   #8 (permalink)
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Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 829
AW: Deutschlandradio - Ende der Mittel- und Langwelle

Die KEF soll gefälligst "schäsn göhn" und darin ausrutschen.

Bevor der DLF und auch DLR Kultur nicht besser empfangbar sind, soll heißen UKW oder gleich DAB(+), haben die gefälligst MW und LW aufrechtzuerhalten.

Ich hier in der Pampa kann den DLF nur über MW oder LW empfangen. Den DLR Kultur überhaupt nicht, denn da reichen nicht mal die paar Mittelwellenfunzeln bis hier her.

Und der Bundesmuxx über DAB+... der nächste Sender steht in Augsburg mit 10 KW. Da kommt natürlich nichts hier unten an.
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Badula82 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2012, 21:57   #9 (permalink)
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Beiträge: 746
AW: Deutschlandradio - Ende der Mittel- und Langwelle

Mit 2 Langwellensendern versorgt man ganz Deutschland (Sender Donebach und Sender Aholming). Wenn da nicht der Rumänische Rundfunk wäre, dann würde der Sender Donebach ausreichen.
So teuer wie die behaupten kann das nicht sein.
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Radiohörer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2012, 22:45   #10 (permalink)
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Beiträge: 16.961
AW: Deutschlandradio - Ende der Mittel- und Langwelle

Der Betrieb eines Langwellensenders kostet bis zu 3 Mio Euro pro Jahr. Aber die Langwelle ist noch das Sinnvollste.
Terranus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.02.2012, 23:46   #11 (permalink)
Wasserfall
 
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AW: Deutschlandradio - Ende der Mittel- und Langwelle

Die analoge Zweiseitenband-Amplitudenmodulation ist eines der ineffizientesten Verfahren um Audio zu übertragen was die Energieeffizienz betrifft. 80% der (eingesetzen) Sendeleistung "verpuffen" ungenutzt in der Trägerwelle ohne Informationen zu übertragen! Abhilfe ist praktisch nicht möglich ohne das Verfahren zu ändern.
Die hohen Energiepreise sorgen dafür dass AM-Rundfunk (mit hohen Sendeleistungen) ziemlich kostspielig ist.

Da sollte schon ein effizienteres Modulations-Verfahren genutzt werden. Dummerweise sind die bereits (in den Haushalten) vorhandenen Empfangsgeräte auf analog amplitudenmodulierte Signale angewiesen.
Dann kommt noch hinzu dass störungsfreie Übertragungen bei AM kaum möglich sind, da die kleinste Störung auf dem Empfangsweg hörbar wird.
TV_WW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2012, 12:36   #12 (permalink)
Silber Member
 
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AW: Deutschlandradio - Ende der Mittel- und Langwelle

Und welchen Vorteil bringt die Mittel- Langwellenabschaltung für den Nutzer?
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Radiohörer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2012, 14:30   #13 (permalink)
Wasserfall
 
Registriert seit: 07.2004
Beiträge: 7.608
AW: Deutschlandradio - Ende der Mittel- und Langwelle

Keine Erhöhung der Rundfunkgebühren aufgrund gestiegener Stromrechnungen für den Betrieb der Sendeanlagen.
TV_WW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2012, 14:42   #14 (permalink)
Silber Member
 
Registriert seit: 03.2008
Beiträge: 945
AW: Deutschlandradio - Ende der Mittel- und Langwelle

Die BBC wird ihren Langwellensender übrigens in absehbarer Zeit ebenfalls einstellen müssen. Die Röhren(!!!), die zum Betrieb des Senders notwendig sind, werden nicht mehr hergestellt. Und für eine komplett neue Sendeanlage ist schlicht kein Geld da.

Man sieht das Beenden des Sendebetriebs aber nicht als wirklich problematisch an. Die Leute, die früher auf die Langwelle angewiesen waren, holen sich ihr Informationen inzwischen auf anderen Wegen.
BlueKO ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.02.2012, 14:50   #15 (permalink)
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Registriert seit: 10.2005
Beiträge: 269
AW: Deutschlandradio - Ende der Mittel- und Langwelle

Zitat:
Zitat von BlueKO Beitrag anzeigen
... Die Röhren(!!!), die zum Betrieb des Senders notwendig sind, werden nicht mehr hergestellt. ...
Da gehts den Großen wie den Kleinen. Naja man sucht und bekommt immer schon noch etwas.

Zitat:
Zitat von BlueKO Beitrag anzeigen
...
...Und für eine komplett neue Sendeanlage ist schlicht kein Geld da. ...
Die üblichen Verdächtigen halt. Was in (jetzt hät ich fast Europa gesagt) Hoheitsgebiet von Cameron nicht möglich ist, geht im "reichen" Argentinien und Ecuador immer noch! Zumindest hier in Europa gibt es ja den Luxus bzw. genügend Anbieter die die Ausstrahlung samt Technik übernehmen. Die Preise bei Mediabroadcast sind ja auch kein Geheimnis siehe: http://www.media-broadcast.com/filea..._MB_110901.pdf

Geändert von beasty81 (09.02.2012 um 15:10 Uhr)
beasty81 ist offline   Mit Zitat antworten
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